Beiträge von lush

    Mark Shuttleworth kündigt für Ubuntu 11.10, das im Oktober 2011 erscheinen soll, weitere Arbeiten an der Oberfläche und an der Cloud-Unterstützung an.



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    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" alt="" align="right" /> <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" alt="" align="right" /> webupd8.org
    Unity in Ubuntu 11.04 Alpha2
    Noch ist Ubuntu 11.04 »Natty Narwhal«, das im April erscheinen soll, in der Entwicklung, doch Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hat sich bereits Gedanken über die Nachfolgeversion gemacht. So kündigt er nun Ubuntu 11.10 an, das im Oktober erscheinen und den Namen »Oneiric Ocelot«, »träumerischer Ozelot« tragen soll. Der Name soll stellvertretend für die fortgesetzten Innovationen der Oberfläche Unity und für Eleganz stehen.Innovation kommt für Shuttleworth teils durch Tagträume und teils durch Disziplin zustande. Für die kommende Version von Ubuntu fordert Shuttleworth, die Innovation in allen Bereichen fortzusetzen. Der Desktop Unity wird reifer und soll in Ubuntu 11.10 auch eine verbesserte Alternative enthalten, die ohne OpenGL und 3D-Beschleunigung auskommen wird. Durch die Aufnahme der Qt-Bibliothek in die Basisdistribution sollen Entwickler mehr Optionen für die Entwicklung von ansprechenden und funktionsreichen Oberflächen erhalten.
    Die Cloud-Unterstützung soll in engere Bahnen gelenkt werden, um sich auf bestimmte Plattformen besser konzentrieren zu können. Eine entsprechende Diskussion über die Plattformen, die in Ubuntu 12.04 LTS unterstützt werden, soll unter den Entwicklern und auch auf dem nächsten Entwicklertreffen geführt werden.
    Konkrete Pläne für Ubuntu 11.10 sollen wie jedes Mal auf dem Entwicklertreffen (Ubuntu Developer Summit) ausgearbeitet werden, das dieses Frühjahr in Budapest stattfinden wird.
    Aus: Pro-Linux


    Nachdem der Hersteller die Art änderte, wie er den Code für den eigenen Kernel bereitstellt, kam es zu Spekulationen, dass der Distributor freien Anbietern die Erstellung von eigenen Versionen erschweren wolle. Dem hat der Linux-Produzent nun widersprochen und stellte klar, dass er sich lediglich gegen das Abwerben von Supportkunden wehren will.


    Eine gängige Praxis von vielen Linux-Distributoren und Systemherstellern ist es, die Bereitstellung von Kernel-Änderungen in Form von Patches anzubieten. Installiert der Anwender die eigentlichen Quellen des Kernels, so werden diese in der Regel in einem eigenen RPM- oder SRPM enthalten sein und neben dem Originalkernel auch zahlreiche Patches beinhalten, die im Laufe des Baus eingespielt werden. Mit der Freigabe von RHEL6 änderte der Linux-Distributor allerdings diese Praxis und bietet ab sofort alle Änderungen in einem einzelnen Paket an. Eine Unterscheidung zwischen dem Originalkernel und den von Red Hat eingespielten Änderungen ist damit erheblich schwerer, ohne aber gegen die Bestimmungen der GPL zu verstoßen. In Fachkreisen wird von einer »trüben« (obfuscated) Form gesprochen.
    Änderungen in der Art der Verteilung haben deshalb recht schnell Spekulationen ausgelöst, wonach Red Hat damit Oracle, aber auch freien Alternativen wie CentOS die Erstellung der Produkte erschweren will. Hinzu kam noch, dass Nachfragen bei dem Hersteller ergaben, dass es sich bei der Änderung nicht um ein Versehen handelte, sondern bewusst von dem Produzenten initiiert wurde.
    Nun hat in einem Interview mit The Register Brian Stevens, CTO bei Red Hat, klar gestellt, dass die Änderungen sich keinesfalls gegen freie Alternativen richten. Vielmehr wolle das Unternehmen verhindern, dass kommerzielle Unternehmen wie Oracle und Novell in Gewässern des Unternehmens fischen und Support für Kunden von RHEL anzubieten. Denn beide Unternehmen versuchen laut Stevens, direkten Kunden des Unternehmens Support-Verträge zu verkaufen. Mit dem Schritt will Red Hat nun dem Trend entgegensteuern und Informationen, die essentiell für das Anbieten von Support-Leistungen sind, zu verstecken, ohne aber den Grundgedanken von Freier Software zu verletzten.
    Laut Red Hat spielt es für alternative Projekte wie CentOS oder Scientific Linux keine Rolle, wie sie die Änderungen des Kernels übernehmen. Um vollständig kompatibel mit dem System zu sein, müssten sie sowieso alle Patches einspielen und daraus einen identischen Kernel bauen. Das ist nun auch weiterhin möglich. Diese Einschätzung scheinen auch die Entwickler selbst zu teilen. Dem CentOS Mitbegründer Russ Herold bereite die Änderung demnach keine schlaflosen Nächte. Testversionen von CentOS 6 auf seinen privaten Systemen haben ergeben, dass die Änderungen keine große Sache für das Projekt sein werden. »Ich kann keine weltbewegenden Änderungen erkennen«, so Herold. »Ich denke nur, dass es schwieriger sein wird, die direkten Änderungen des Kernels zu lokalisieren«.
    Aus: Pro-Linux


    Linux From Scratch, eine Anleitung zum Erstellen eines Linux-Systems aus Paketquellen, ist in der Version 6.8 erschienen. Anwender, die Linux From Scratch nutzen wollen, müssen für die Installation ein Vielfaches der Zeit aufbringen, die sie für eine bereits zusammengestellte Distribution mit Paketsystem bräuchten, denn das gesamte System wird aus Quellpaketen erstellt. Für den Aufwand werden sie mit reichhaltigen Erkenntnissen über das freie Betriebssystem belohnt.

    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" alt="" align="right" /> <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" alt="" align="right" />[Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_lfs-logo.jpg] LFS Logo

    Linux From Scratch (LFS) wurde für viele Quellpakete aktualisiert, darunter ein Kernel 2.6.37, GCC 4.5.2 und die Glibc 2.13. Wie auch bei allen anderen LFS-Versionen brauchten das acht Köpfe zählende LFS-Team und seine Helfer ca. sechs Monate für die Aktualisierung ihrer Linux-Bauanleitung. Nutzer, die sich auf das Abenteuer einlassen, ihr Betriebssystem selbst zu bauen, lernen nicht nur viel über die internen Vorgänge des Systems sondern auch, wie sie Linux komplett an ihre eigenen Bedürfnisse und Endgeräte anpassen können. Das selbst gestrickte Linux-System fällt in der Regel sehr kompakt aus, da es nur die wirklich benötigten Bestandteile enthält.

    Die LFS-Macher bieten neben dem Buch auch noch von ihnen entwickelte Startscripte und udev-Konfigurationsdateien an. Linux From Scratch 6.8 ist als Buch im PDF-, XML- oder HTML-Format auf mehreren Spiegelservern erhältlich. Neben dem ursprünglichen LFS haben sich inzwischen auch die Projekte »Beyond Linux From Scratch« (BLFS), »Automated Linux From Scratch« (ALFS), »Cross Linux From Scratch« (CLFS) und »Hardened Linux From Scratch« (HLFS) gebildet. Darüber hinaus bildet das LFS-Projekt auch eine LiveCD an, die als Ausgangspunkt dienen kann, um das eigene Linux-System zu erstellen.

    Aus: Pro-Linux


    Mozilla hat die erste Testversion der Open Web Apps, einer Infrastruktur für Web-Apps, vorgestellt.


    Open Web Apps sollen sowohl auf Computern als auch auf Smartphones verwendet werden können und Technologien wie HTML, CSS und Javascript nutzen. Nachdem Mozilla im Oktober 2010 eine technische Dokumentation und eine Entwickler-Vorschau der Open Web Apps veröffentlicht hat, steht nun eine erste Testversion mit stabilen Programmierschnittstellen zur Verfügung.
    Mit dem aktuellen Paket soll man Apps publizieren und App-Stores erstellen können. Im Gegensatz zu nativen Apps für Android oder iOS beruhen die Open Web Apps auf Technologien wie HTML, CSS und Javascript. Sie sollen sich aus dem Browser oder vom Desktop aufrufen lassen und Identifikationssysteme wie OpenID unterstützen, so dass Anwender nicht für jede App ein eigenes Passwort benötigen. Als weiteren Vorteil der Open Web Apps sieht Mozilla, dass eine einmal bezahlte Anwendung auf verschiedenen Geräten genutzt werden kann. Anwender sollen dank Opt-in-Verfahren selbst über integrierte Dienste entscheiden dürfen, die ihre Privatsphäre verletzen könnten, etwa Geolokalisierung.
    Erste Apps wurden bereits entwickelt und stehen in der Demo-App-Galerie zum Test bereit. Zum Ausführen und zur Verwaltung der Apps benötigt man eine Erweiterung, die Mozilla für Firefox und Google Chrome zum Download anbietet.
    Apps sollen in der Lage sein, Web-Anwendungen neue Möglichkeiten hinzuzufügen. Beispiele, wie dies aussehen könnte, hat Mozilla in der Galerie der Oberflächenkonzepte zusammengestellt. Die nahe Zukunft soll Neuerungen wie eine tiefe Integration in den Browser, Synchronisation der Apps mit Mobilgeräten, Benutzung nativer Browser-Steuerelemente, Benutzung von Betriebssystem-Funktionen, Unterstützung für Widgets und Benachrichtigungen und vieles mehr bringen.
    Aus: Pro-Linux


    Die Märzausgabe von »freiesMagazin« ist mit Nachrichten und Artikeln über freie Software erschienen.



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    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" alt="" align="right" /> <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" alt="" align="right" /> Hans-Joachim Baader
    »freiesMagazin« ist ein monatlich erscheinendes Magazin mit Artikeln über freie Software und Linux. Das Magazin wie auch die Artikel stehen, sofern nicht anders angegeben, unter der freien Lizenz CC-BY-SA 3.0 Unported.Die Märzausgabe bietet 57 im Querformat gesetzte Seiten mit Nachrichten, Artikeln, Leserbriefen und Terminen aus der Welt von Linux und freier Software. Die Titel der Artikel in dieser Ausgabe lauten »Wayland oder warum man X ersetzen sollte«, »Datenströme, Dateideskriptoren und Interprozesskommunikation«, »Python – Teil 6: Datenbank für die Musikverwaltung«, »GIMP-Tutorial: Farben durch Graustufen hervorheben (Colorkey)«, »Secret Maryo Chronicles – Pilzkönigreich war gestern«, »Gesunde Datenkekse backen – Firefox mit Erweiterungen absichern«, »Heimautomatisierung für Hardwarebastler (Teil 2)« und »Rezension: Coders At Work«.
    Das Magazin kann als PDF-Datei vom Server des Projektes angesehen oder heruntergeladen werden. Neben der PDF-Version sind zwei für Mobilgeräte geeignete HTML-Versionen verfügbar, eine mit Bildern und eine ohne Bilder. Beide können aber auch mit normalen Browsern betrachtet werden.
    Aus: Pro-Linux


    Dann fang ich natürlich gleich mal an:


    Ich denke, dass sich Wayland durchsetzen kann und sich auch durchsetzen wird...!


    Wann, kann und will ich noch nicht sagen, weil Wayland noch nicht ausgereift genug ist.


    Außerdem wird es eine Riesen Umstellung, da jedes Programm, dass für X11 Programmiert ist umgeschrieben werden muss.



    X11, ist meiner Meinung abgelaufen.


    X11 braucht zu viele Ressourcen, und hat viel zu viele unnötige Komponente...


    Gruß Tim

    Hallo Community,


    ich wollte mal fragen, was ihr von Wayland haltet, und ob ihr denkt, dass es sich durchsetzen wird...


    Wenn ja, wann wird es sich eurer Meinung nach durchsetzen ?