Beiträge von lush

    Das das nicht mehr funktioniert ist normal.
    Wenn du sie im laufenden Betrieb einsteckst musst du einfach einmal folgendes ausführen:

    Code
    sudo mount /mnt/extdata


    Dann ist die Platte wieder im Mountpunkt.


    Wenn du dir auf deinem Desktop oder sonstwo einen symbolischen Link dahin einrichtest ist der Zugriff einfacher:

    Code
    ln -s /mnt/extdata MeinLinkZurData


    //Edit:
    Es könnte auch sein das das irgendwie funktioniert, ich nur nicht weiß wie.
    Aber das kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen.
    Ein fester Mounpunkt ist ja schließlich eigentlich fest mit dem System verbunden und dort eigentlich immer.

    Ich würde mir einen Ordner unter /mnt erstellen.
    Beispielsweise /mnt/MyMedia.
    Es ist Linux zwar generell relativ egal wo du etwas mounten willst, aber für so etwas ist (denke ich) /mnt üblich(er).


    Die "festen" Mounteinträge stehen in einer Datei namens fstab in dem Ordner /etc.
    Die musst du (als Root!) öffnen und editieren.
    Ein Eintrag kann zum Beispiel so aussehen.

    Code
    UUID=4eaec20a-d8f9-4c67-8666-0b2be0df3f7a /mnt/datenbunker ext4 defaults 0 0


    Die UUID deiner Platte erfährst du beispielsweise durch die Ausgabe von "blkid" (auch als root).
    Danach folgt der Mountpunkt also in deinem Fall wäre es /mnt/MyMedia.
    Nach dem Mountpunkt kommt die Angabe des Dateisystems.
    Nach der Angabe des Dateisystems folgen einige Parameter für das Mounten. defaults ist ein Parameter, der nur mehrere Parameter angibt. Wenn du nichts spezielles damit vorhast kannst du einfach defaults eintragen.
    Falls du die Backupsoftware dump verwendest und diese Platte damit sichern willst, müsstest du die erste 0 mit einer 1 ersetzen.
    Die zweite 0 legt fest an welcher Stelle beim Systemsstart die Platte/Partition auf Fehler überprüft werden soll. Für die Root-Partition ist meistens 1 eingetragen, für alle anderen die überprüft werden sollen 2.
    Wenn du sie nicht überprüfen lassen willst, musst du null eintragen.

    Was ich mit den nervigen VLC-Updates mache, habe ich mir noch nicht genau überlegt. Vielleicht ein Script, das 1x pro Woche oder Monat anläuft und eine [noch zu definierende] Liste von Paketen temporär entsprerrt, aktualisiert und wieder sperrt....

    Da würde ich dir immer noch empfehlen Apper und KPackageKit zu deinstallieren und dann eben manuell ein mal in der Woche oder so ein Update zu machen.
    (Oder eben ein Skript das das erledigt und per cronjob aufgerufen wird.)

    Ich würde einfach Apper und PackageKit deinstallieren.
    Dann melden sich die Updates nicht mehr selbstständig und du musst sie manuell durchführen.
    Apper bringt so oder so öfter mal große Schwierigkeiten ;)
    Wird bei mir auch immer sofort deinstalliert ^^


    Du solltest Updates aber trotzdem regelmäßig durchführen. Ein Update ist eigtl. immer sinnvoll. Vor allem "kleine" Updates schließen oft Sicherheitslücken. Ich würde die Updates einfach durchführen. Ich geh mal davon aus, dass du nicht mehr per ISDN oder sonstiges ins Netz gehst, dann sollte dich das schließlich kaum belasten :P


    Wenn du dafür sorgen willst, dass VLC nicht mehr aktualisiert wird, dann kannst du das mit einer Funktion von zypper machen:

    Code
    zypper addlock vlc
    beziehungsweise
    zypper al vlc


    Genauere Informationen zu addlock findest du so:

    Code
    zypper addlock --help


    Dann wird das Paket aber gar nicht aktualisiert und du müsstest selbst nachschauen ob ein "Major-Update" erschienen ist. Und dann die Sperre entfernen (zypper removelock), es aktualisieren und wieder sperren.
    Mir ist zumindest kein anderer Weg bekannt.


    Um zu schauen welche Pakete aus dem Repository Packman installiert sind (und damit: welche Pakete würden bei einem update von Packman kommen), kannst du auch zypper verwenden:

    Code
    zypper se -si -r PACKMAN


    PACKMAN musst du hier mit dem Alias bzw. dem Namen des Packman-Repos ersetzen.
    (Falls du den nicht weißt: zypper lr)


    Falls du bei deiner aktuellen Meinung bleiben solltest und VLC nicht aktualisieren willst, solltest du aber trotzdem nicht das Packman-Repo deaktivieren.
    In diesem Fall solltest du dir die Optionen von zypper addlock anschauen (also zypper addlock --help ausführen).

    Zitat

    ... einfachsten Programmiergrundlagen...

    Die brauchst du dafür aber sicherlich nicht ;)


    Neu installieren ist in der Linux Welt immer unnötig :P
    Im Endeffekt ist (bzw. war) bei dir folgendes passiert:
    Dein Bootloader, also das Programm das die wichtigsten Komponenten deines Systems lädt, ist mit deinen installierten Systemen durcheinander gekommen.
    In einer Konfigurationsdatei sind alle bei dir aufgelisteten Einträge erstellt.
    Der Bootloader hat also einen fehlerhaften Eintrag für Windows XP und einen unnötigen Eintrag für openSUSE verwaltet.
    Glücklicherweise bietet GRUB eine Funktion an, mit der er selbst alle Partitionen durchforstet und nach installierten Betriebssystemen sucht und wenn er eines findet einen funktionierenden Booteintrag dafür erstellt. Da Linux eine Unix ist, ist es komplett aus dem Terminal steuerbar.
    Man kann also das komplette System ohne grafische Oberfläche steuern - wenn man das will.


    Zitat

    Installation hat geklappt, interessanterweise werden der alte Benutzername und das alte Passwort verwendet

    Das sieht für mich danach aus, dass du etwas falsch gemacht hast?
    Wenn du ein neues System mit neuem Benutzer und neuem Passwort installierst, aber es immer noch den alten Benutzernamen und das alte Passwort verwendet muss irgendwas schief gelaufen sein.


    Hast du vielleicht einfach nur noch ein weiteres openSUSE installiert, das jetzt evtl. einfach nicht im Bootmenü aufgeführt wird? Das sieht für mich so aus als wäre da ganz schön was verkorkst.

    Ich mutmaße mal, dass solche Angelegenheiten für einen Anfänger viel zu viel abfordert.
    Mein Tipp war für Anfänger gedacht und mit Sicherheit einfacher durchzuführen.
    Also ich persönlich würde die Finger vom Grub-Loader lassen, wenn ich nicht genau weiß was ich da tue.

    Ich weiß nicht was daran zu viel sein soll?
    Im Prinzip muss er nur einen kurzen Befehl (per Copy und Paste) ausführen.
    Die Dateien kann er natürlich auch mit dem Dateimanager seiner Wahl sichern.


    Ich würde die Finger auch immer vom GRUB-Loader lassen wenn ich nicht weiß was ich tue.
    Deswegen editiere ich die Dateien auch nicht manuell, sondern führe ein einfaches Programm von GRUB aus, dass die Partitionen durchsucht und schreib das ganze in die Datei.
    Diesen Befehl führt GRUB bei der Installation auch aus :P

    Zitat

    1. Versuche mal mit der WinXP eine REp.Installation.
    Danach sollte der Grub2-Loader weg sein und das Win-System wieder booten.
    2. Danach mit der OS12.2 CD das Suse-System Reparieren und der Grub2 wird wieder installiert.

    Warum nicht einfach gleich das Menü neu machen lassen?
    Man kann GRUB(2) anweisen alle Partitionen durchzugehen, installierte Betriebssysteme aufzufinden und dann die bisher bestehende Config zu überschreiben.


    Ich würde das alte Konfig irgendwo zwischenspeichern:

    Code
    mv /boot/grub/grub.cfg /boot/grub2/grub.cfg.backup
    (als root)


    Und dann die Konfig neu generieren lassen:

    Code
    grub2-mkconfig --output=/boot/grub2/grub.cfg
    (als root)


    Falls das System danach nicht mehr starten sollte, kannst du einfach von einer Live-CD starten und wieder die alte Grub-Konfig verwenden um zumindest openSUSE zu starten.
    Du löschst also einfach die neue grub.cfg und nennst die Datei grub.cfg.backup in grub.cfg um.

    Die Document Foundation hat die freie Office-Suite LibreOffice in
    Version 4.0 freigegeben. Zahlreiche Verbesserungen, Erweiterungen und
    neue Funktionen zeichnen die neue Version aus.


    Ein halbes Jahr nach Version 3.6 bringt LibreOffice 4.0
    Zahlreiche Verbesserungen, Erweiterungen und auch neue Funktionen.
    LibreOffice 4.0 ist nach Angaben der Document Foundation die Version,
    von der die Gemeinschaft seit zwölf Jahren, seit dem Entstehen von
    OpenOffice.org, geträumt hat.Die Liste der Neuerungen in LibreOffice 4.0
    ist umfangreich. Die Textverarbeitung Writer kann Freihandanmerkungen,
    wie sie in DOCX- und RTF-Dokumenten, die auf Tablet-PCs bearbeitet
    wurden, enthalten sein können, importieren und richtig darstellen.
    Seitenvorlagen bieten die Möglichkeit, auf der ersten Seite eine andere
    oder gar keine Kopf- und/oder Fußzeile zu verwenden als auf allen
    folgenden Seiten. Dadurch kann bei typischen Anwendungen wie
    Fachartikeln, die ein Titelblatt besitzen, das keine Kopf- und Fußzeilen
    enthält, auf die Verwendung verschiedener Seitenvorlagen verzichtet
    werden. Es können weitere Zeichen als Worttrenner festgelegt werden. Das
    hat Auswirkungen auf die Zählung der Wörter in einem Dokument. Formeln
    in RTF-Dokumenten werden unterstützt.



    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_abweichende-kopf-und-fusszeilen-auf-ersten-seiten.jpg]
    The Document Foundation


    Abweichende Kopf- und Fußzeilen auf ersten Seiten



    Verbesserungen gab es bei der Darstellung von Kommentaren, die jetzt an
    Textpassagen verankert werden können. Die Passage, auf die sich ein
    Kommentar bezieht, wird dabei farblich in der Farbe des Kommentars
    hervorgehoben. Bisher war nur die Verankerung am Ende einer Passage
    möglich. Werden Feldbefehle angeklickt, so werden diese jetzt markiert.
    Der Importfilter unterstützt nun auch Zeichenobjekte in älteren
    RTF-Dokumenten, die mit Word 6.0 und früher erstellt worden sind.Die
    ehemalige Erweiterung LibreLogo wurde in den Quellcode von LibreOffice
    integriert. Mit dieser leichtgewichtigen Implementierung wird eine
    einfache Programmierschnittstelle zur Verfügung gestellt, welche die
    Vektorgrafik von LibreOffice für Grafikdesign und Bildung interessant
    macht. Die verwendete Befehlssprache ist vollständig eingedeutscht und
    beruht auf Turtle-Grafik. Das Modul bringt zudem zahlreiche interessante
    Vorlagen mit.



    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_zeichen-fuer-worttrennung.jpg]

    The Document Foundation


    Zeichen für Worttrennung



    Die Tabellenkalkulation Calc erhielt eine Sofortsuche für Autofilter.
    Dadurch ist es möglich, schnell nach per Tastatur eingegebenen Begriffen
    zu suchen. Ein neuer Dialog ermöglicht den schnellen Import von
    XML-Quellen. Diagramme können nun einzeln direkt als Bild im JPEG- und
    PNG-Dateiformat exportiert werden. Der Darstellung Bedingter
    Formatierungen bei Farbskalen und Datenbalken wurden Piktogramme wie
    beispielsweise aufsteigende/absteigende Pfeile hinzugefügt. Den
    Bedingten Formatierungen wurden neue Regeln für Datumsformate,
    höchstes/niedrigstes Element und Zeichenfolgen hinzugefügt. Bei den
    bedingten Formatierungen ist es jetzt möglich, mehrere Bedingungen zu
    kombinieren. Ein Gnumeric-Importfilter
    liegt in einer ersten Testversion bei. Es wurde ferner eine Option
    hinzugefügt, mit der die Handhabung leerer Zeichenfolgen in Formeln
    festgelegt werden kann. Auch der Datenpilot unterstützt nun im
    Aufklappmenü die Mehrfachauswahl von Einträgen.



    Fotostrecke: 23 Bilder




    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/g_darstellung-von-kommentaren-in-writer.jpg][Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/g_turte-grafik-in-librelogo.jpg][Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/g_ausgabe-einer-schachposition-mittels-einer-vorlage-fuer-librelogo.jpg][Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/g_xml-quellen-import.jpg][Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/g_einstellung-fuer-die-interpretation-leerer-zeichenfolgen-in-calc.jpg]



    Verbesserungen in Calc sind unter anderem das schnellere Öffnen von
    ODS-Dokumenten, das Beibehalten von zwischengespeicherten Werten, um das
    Öffnen zu beschleunigen, höhere Qualität beim Rendern von Diagrammen
    für Bildschirmansichten, zum Drucken und beim PDF-Export und
    Verbesserungen in Dialogen.Das Präsentationsprogramm Impress
    kann nun von Android-Smartphones aus über Bluetooth ferngesteuert
    werden. Die momentane Einstellung der Seitenleiste in Impress wird nun
    zwischengespeichert. Im Datenbankprogramm Base werden Formularwerte in
    AutoFiltern nicht mehr als Muster behandelt.
    Das Zeichenprogramm
    Draw bietet jetzt abgerundete Linienenden. Für die Seitenvorschau in
    Draw und Impress wurde Kantenglättung hinzugefügt, was zu einer
    verbesserten Darstellung führt. Grafik- und OLE-Objekte erhielten eine
    Option für Scherung. ODF-Dokumente erhielten die
    Mehrfachbild-Unterstützung z.B. aus Bitmap + SVG-Darstellung. Die
    Symbolleiste Kreise und Ellipsen, die bisher nur in Impress verfügbar
    war, ist jetzt auch in Draw aktivierbar.



    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_darstellung-von-kommentaren-in-writer.jpg]
    The Document Foundation


    Darstellung von Kommentaren in Writer



    Allgemein wurden in LibreOffice 4.0 die Import- und Exportfilter für MS
    Office stark verbessert. Insbesondere unterstützt LibreOffice 4.0 alle
    existierenden Visio-Dateiformate von Visio 1.0 bis MS Visio 2013. Ein
    Importfilter für MS Publisher wurde hinzugefügt. Die Unterstützung für
    ältere StarOffice-Filter (Versionen 1.x bis 5.x) wurde ebenso entfernt
    wie das Exportieren (aber nicht das Lesen) von MS Word und MS Excel bis
    Version 95.Die Unterstützung für obsolete Betriebssysteme wie
    Windows 2000 und ältere Mac OS X-Versionen wurde entfernt. Unter Linux
    wird ein neuer Mork-Treiber verwendet, um mit dem Adressbuch von
    Thunderbird zu verbinden. Das bedeutet, dass nun auch Debian- und
    Ubuntu-Benutzer auf ihr Thunderbird-Adressbuch zugreifen können. Für
    Medien und eingebettete Videos werden Vorschauen schneller erstellt.
    Eine Integration für Unity von Ubuntu kam hinzu.



    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_turte-grafik-in-librelogo.jpg]
    The Document Foundation


    Turte-Grafik in LibreLogo


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    Aus: Pro-Linux