Beiträge von Alero

    Tja, da haben wir ein Problem. Natürlich kannst du keine Partitionen in einem laufenden System löschen. Es gibt da genau zwei Möglichkeiten:


    1. Du startest den Rechner mit Windows und löschst dort mit einem Partitionierungsprogramm besagte Partitionen. Davon habe ich Null Plan, weil Windows kenne ich nur als die Dinger in der Wand.


    2. Du startest den Rechner mit einer externen Distribution wie z.B. Knoppix und löschst dann mit dem enthaltenen Partitionierungsprogramm besagte Partitionen.


    Mehr gibt es nicht.

    Solltest du dem Vorschlag von luigi folgen, dann beachte bitte, das du beim zurückspielen des /home Ordners keine Konfigurtationsdateien von 15.2 Programmen mit in das neue /home einfügst. Das kann wieder zu Problemen führen. Also erst einmal ausmisten unter den versteckten Dateien.

    Keine Konsole, kein Befehlszeilenkrampf.


    System ... ein frisches openSUSE (Leap oder Tumbleweed)


    Wir benötigen:

    Die herunter geladene Datei von Canon mit dem Treiber für unseren Drucker, Dolphin und Yast.

    Eine cnijfilter2-5.50-1-rpm.tar.gz, die wir einfach entpacken. Mehr nicht.

    Ich gehe jetzt rein von meinem Drucker aus, die Installation anderer Canon-Drucker dürfte genauso verlaufen.


    Die herunter geladene entpackte Datei von Canon mit dem Treiber für unseren Drucker, in meinem Falle die cnijfilter2-5.50-1-rpm finden wir im Download-Ordner. Die kann dort liegen bleiben. Dies ist keine reine Installationsdatei, weil sie nicht auf .rpm sondern auf -rpm endet. In dem Falle ist das also ein Ordner!


    Ein Klick oder Doppelklick (je nach eingerichtetem System ) öffnet den Ordner und enthüllt die Struktur. Wir finden 3 Ordner und eine Datei install.sh. Diese interessiert uns nicht.

    Die Ordner sind documents, packages und resources.


    Wir öffnen den Ordner packages. Darin finden wir zwei echte rpm Installationsdateien, zu erkennen an der Endung .rpm.


    Eine cnijfilter2-5.50-1.i386.rpm sowie eine cnijfilter2-5.50-1.x86_64.rpm. Was sich darin befindet, kann man sich, bei Interesse, mit ark anschauen.


    Weiter ....


    Mit der rechten Maustaste klicken wir auf die cnijfilter2-5.50-1.i386.rpm und gehen auf Öffnen mit Yast. Folge den Anweisungen zur Installation. Das selbe machen wir mit der anderen Installationsdatei.


    Die i386 wird wahrscheinlich nicht mehr benötigt, da openSUSE sich von den 32bit verabschiedet. Also sollte es ausreichen, nur die x86_64.rpm zu installieren.


    Fertig.


    Damit sollten die Druckertreiber installiert sein. Den Drucker richten wir in Yast ein unter Drucker - Drucker hinzufügen entsprechend dem Anschluß.


    Der Vollständigkeit halber, ob das jetzt notwendig war oder nicht weiß ich nicht ... ich habe vor der Installation die libnsl1 installiert.


    Dauer der ganzen Übung: 4 Minuten mit ausdrucken der Testseite.



    Zusatz: Für den, den es interessiert ... WLan Einrichtung


    Systemeinstellung - Drucker - Drucker hinzufügen ... erfolglose Suche nach dem Drucker ł¨

    Also ... rechts oben klick auf Verbindungsassistent - Speziell - Beliebige Geräte URL angeben.

    Dort eingeben socket://192.168.xxx.xx (IP des Druckers in der Fritzbox unter WLan, entsprechend anpassen!

    Die haben das bei Canon vor einer ganzen Weile mal geändert, deswegen jetzt socket und nicht http oder https oder ip).

    Unten drunter steht noch Druckerhersteller auswählen, was man auch tun sollte. Nach einer Weile hat das System den Drucker gefunden und der Ausdruck der Testseite sollte uns die Bestätigung geben, das alles funktioniert hat.


    That’s All Folks


    Nachtrag: Es hat sich heraus gestellt, das der eine oder andere Drucker doch eine libtiff3 benötigt, welche man im Zweifelsfalle bei Treibern von 2012 nachinstallieren sollte.


    Ergänzung: Da man unter openSUSE 16 das Yast entfernt hat, muss die Installation des Druckers jetzt mit Myrlyn durchgeführt werden. Dies betrifft jedoch nicht Tumbleweed. Zumindest noch nicht.


    Hinweis:

    Bei einer frischen Tumbleweed-Installation mit Datum 2025 ergab sich folgendes. Die Installation verlangte eine libxml2.so.2 Datei, die jedoch nicht mehr zur Verfügung gestellt wird. Ohne diese bricht die Installation ab. Das brechen von Abhängigkeiten wird nicht angeraten und bringt auch nichts.


    Lösung: Wir installieren uns zuerst von hier


    openSUSE Software


    ... die libxml2-2 in das System. Danach kann man die Installation wie oben angeführt durchführen.


    That’s All Folks!


    Nachtrag:


    Seit 2010 sind die meisten Drucker Airprint-fähig. Das bedeutet, das man keine ppd oder andere Treiber benötigt.

    Ich kürze das jetzt hier mal radikal ab. Man gebe im Terminal als Root folgende Zeile ein:


    Code
    lpadmin -p Bezeichnung-des Druckers -E -v "ipp://ip-adresse-des-druckers/ipp/print" -m everywhere

    Ich setze das mal auf meinen Drucker beispielhaft um. Das sieht dann so aus:

    Code
    lpadmin -p Canon-Pixma-TR8500 -E -v "ipp://192.168.178.30/ipp/print" -m everywhere

    Neustart und das sollte es gewesen sein.

    Gut, einen Scanner habe ich in den letzten 10 Jahren vllt. 2x gebraucht. Und da kann man bei Canon Druckern direkt auf USB drucken. Stick rein, fertig. Wer das täglich braucht nutzt sicher andere Drucker.


    Ich hab das mit der libtiff3 noch mal in der Anleitung angefügt.

    Fazit: man müsste also nur die libtiff3 nachinstallieren und dann kann man meinem Weg folgen.


    Noch was lustiges zum Abschluß .... eine Erklärung von Canon ... der Treiber für den ip7250 wird bei Canon freigegeben für


    Zitat

    Fedora 16(32bit/64bit) openSUSE 12.1(32bit/64bit)

    Daran kann man erkennen, was Druckertreiber von Canon unter Linux wert sind oder besser gesagt, was Linux Canon wert ist. Nämlich nichts! Deswegen bevorzuge ich immer noch den Turboprint. Die Jungs und Mädels dort sind Spitze und immer auf dem Neuesten Stand. Das hier war nur mal bissel Denksport.