Beiträge von Alero

    Gerade einmal aus Langeweile einen Windows-Boot-Stick erstellt mit dd. Keinerlei Probleme .... Rechner bootet mit Windows-Setup. Funktioniert also auch. Q E D


    Edit:

    Der SUSE Studio Imagewriter müsste die Iso auf den Stick schreiben können

    Nein, habe ich überprüft, macht er nicht. Bricht sofort ab. Hab aber noch nicht getestet, woran das liegt. Daran habe ich auch kein Interesse, mich mit Windows-Zeug zu befassen. Wenn also jemand heraus findet, warum das so ist ... bitte, gern.

    Da es immer wieder Anfragen gibt, wie man einen bootfähigen Stick mit Linux erstellt, will ich hier einmal kurz die einfachste Vorgehensweise unter Linux darstellen. Wir verwenden dazu das Tool dd (diskdump), das ohnehin unter jedem Linux zur Verfügung steht und arbeiten als Root.


    Zuvor sei noch eine Anmerkung erlaubt:


    Man ermittle sehr genau, welchen Laufwerksbuchstaben unser Stick besitzt, denn dd ist gnadenlos. Ein falsch gewählter Laufwerksbuchstabe führt ohne Umschweife zur Löschung einer ganzen Festplatte. Nicht umsonst nennt man das Tool auch DataDestroyer.


    Um seinen USB-Stick eindeutig zu identifizieren, gibt man im Terminal folgenden Befehl ein:

    Code
    lsblk

    Es werden daraufhin alle verfügbaren Datenträger angezeigt mit Angabe der Größe und des Mountpoints /dev/sd[x], wobei [x] für den Laufwerksbuchstaben steht. Den Laufwerksbuchstaben des Sticks sollte man sich gut merken, sonst wird man hinterher evtl. weinen.


    Nun muss der ermittelte USB-Stick ausgehangen werden. Dies erfolgt mit dem Befehl

    Code
    umount /dev/sd[x]

    wobei [x] wieder für den ermittelten Stick steht. Nun können wir den Stick mit dem *.iso beschreiben, das wir uns logischerweise vorher heruntergeladen haben. Dies erfolgt mit dem Befehl

    Code
    dd if=Pfad/zum/*.iso of=/dev/sd[x] bs=4M status=progress oflag=sync

    Auf die ganzen einzelnen Schalter gehe ich jetzt nicht weiter ein. Die kann man sich unter man dd selbst erarbeiten.


    Zum Schluß noch ein kurzer Abspann:


    Der Vorteil dieser Methode besteht darin, das man sie (fast) immer und überall verwenden kann. Man muss keine Klickibunti Software suchen, die entweder nicht richtig funktioniert oder aber gar nicht funktioniert. Das witzige an der Sache ist, das die Klickibunti-Software im Prinzip auch nichts anderes macht als dd und meistens die selben Befehle verwendet.

    Ein vorheriges Formatieren oder Partitionieren des USB-Sticks ist nicht notwendig, da dd die Dateistruktur, die Partitionstabelle und den Inhalt aus dem ISO bitweise auf den USB-Stick überschreibt. Deshalb reicht es aus, für die Ausgabe "of" lediglich den Gerätenamen anzugeben, also /dev/sdd, nicht aber /dev/sdd1 (= erste Partition auf dem Gerät).

    Ein weiterer Vorteil der Methode besteht darin, dass das originale Startmenü geliefert wird, welches viele graphische Tools durch ihr eigenes ersetzen.


    Der Nachteil dieser Methode besteht darin, das man sich mit der Konsole auseinander setzen muss. Das will nicht jeder. Diese User müssen dann eben nach Software suchen, die ihnen die Arbeit abnimmt.


    Und nun viel Erfolg!


    Edit: Im Eigenversuch mit dd einen Windows-Boot-Stick aus einer Win10 iso erstellt. Rechner bootet in das Windows Setup. Funktioniert also auch mit einem Windows-Iso.

    Chris1975

    Wenn du ein Problem hast, dann eröffne bitte einen eigenen Beitrag dazu und hänge dich nicht an ein ganz anderes Problem hinten an.

    O.T.

    Wenn niemand antwortet kann das mehrere Ursachen haben. Zum einen ... es nutzt niemand das Programm, oder, es wird genutzt und der Fehler ist nicht bekannt. Ich persönlich nutze Thunderbird. Evolution und KMail sind mir ein Graus. Es gibt aber noch mehr Foren, die mit Evolution affiner sind. Ich würde im Ubuntu-Forum fragen. Unter openSUSE ist Evolution eher ein Nischenprodukt.

    Abschlußbemerkung: Wenn du wirklich einen 32bit Rechner noch längere Zeit einsetzen möchtest, wäre es angeraten, sich von openSUSE zu trennen, da auch in der 32bit Variante die Weiterentwicklung nicht stehen bleibt und dein Rechner irgendwann einfach zu schwach sein wird. Es wäre also geboten, sich zeitnah nach einem anderen OS umzusehen oder den Rechner nicht mehr aktiv einzusetzen. Als Cloud oder ähnliches ist er aber durchaus noch verwendbar.

    Wenn das Thema damit für dich erledigt ist, bitte noch als solches markieren.