Beiträge von Alero

    Es gibt noch einen weiteren Weg, um sich man-pages sinnvoller anzeigen zu lassen. Wir schicken den Text der man-pages unter Zuhilfenahme eines kleinen Scriptes an den Editor unserer Wahl. In dem Falle hier ist das kate.


    Code
     function man ()
    { 
        /usr/bin/man $* > ~/mantemp.txt 
        if [ -s ~/mantemp.txt ]; then 
        kate ~/mantemp.txt & disown 
        fi
    } 

    Diese Funktion in die Datei „~/.bashrc“ eingetragen führt dazu, das die Textseiten mit kate geöffnet werden.

    xkill ist fast überall vorinstalliert. Falls nicht, ein zypper in xkill behebt den Mißstand. Was tut dieses Programm nun?

    Wir haben eine Software gestartet, die sich nicht mehr zur Arbeit bewegen lässt. Ebensowenig zum Beenden oder zu sonst einer Reaktion. In dem Falle starten wir eine Konsole und geben den Befehl xkill ein. Es reicht, den Befehl als User einzugeben, Root ist nicht nötig!

    Nach der Eingabe des Befehls verwandelt sich der Mauszeiger in einen Totenkopf. Wir schieben also den Mauszeiger über das widerspenstige Programm und drücken die Maustaste.

    Das angeklickte Programm wird augenblicklich beendet. Wir müssen also weder die PID noch ähnliches kennen, ein Mausklick reicht aus. Die rechte Maustaste beendet xkill ohne Aktion. Um uns die lästige Tipperei in der Konsole zu sparen, weil, wir sind ja faul, legen wir für xkill einfach noch eine eigene Tastenkombination an. Fertig.

    Im Multimonitorbetrieb lässt sich über die Systemeinstellungen die Konfiguration und Position der Bildschirme exakt festlegen.

    Es gibt aber Fälle, wo Systeme diese Einstellung nicht permanent speichern und die Einrichtung bei jedem Start erneut erfolgen müsste. Das ist nervtötend.

    Unter der Haube nutzen die grafischen Werkzeuge das Tool xrandr, daher kann der passende xrandr-Befehl als Autostart das Problem lösen.

    Und noch besser: Die Syntax der komplexen xrandr-Kommandos muss nicht selbst ermittelt werden. Die Arbeit kann das grafische Tool arandr erledigen (zypper in arandr).

    Damit arrangiert man die Bildschirme mit der Maus und geht dann auf „Layout –› Speichern unter“.

    Das auf diesem Weg gespeicherte Shell-Script legen wir dann als zusätzlichen Eintrag im Autostart ab.

    Fertig. Sollte jetzt funktionieren, ohne jedesmal alles neu einstellen zu müssen.

    Hallo Alero, ok aber warum geht es dann problemlos unter Ubuntu?

    Tja, keine Ahnung. An dem Problem sind schon ganz andere gescheitert, wie ich so im Internet gelesen habe. Und, unter Ubuntu und Debian-Derivaten, wie Linux Mint z.B., gehen viele Sachen auf Anhieb, die in openSUSE nur nach viel Theater funktionieren.