Beiträge von Alero

    D.h. eine Firewall wäre auf jeden Fall sinnvoll bei einem PC, der als Router fungiert

    In so einem Fall wäre die schon sinnvoll. Bei einem echten Router halte ich sie für überflüssig, sofern man sich um sein System kümmert, wie schon in meinen letzten Posts angeführt. Ich kenne aber so keinen PC, der als Router fungiert, das ist wohl inzwischen unüblich. Bei einem DSL Modem macht eine Firewall schon deutlich mehr Sinn. Zonealarm kenne ich auch gut, das Programm war recht akzeptabel. Zu dieser Zeit gab es im Linux auch noch keine Firewall. Die gibt es erst seit ein paar Jahren in der jetzigen Form. Bei Linux sind in der Regel schon von Haus aus, auch ohne installierte Firewall, alle Ports geschlossen.

    Wie man das dauerhaft hinzufügt ... keine Ahnung. Aber drücke mal STRG+F8. Da hast du unten Rechts ein Plus und Minuszeichen. Plus fügt einen hinzu, Minus doppelt entfernt ihn wieder. Wenn dir das weiterhilft? Im übrigen glaube ich mich zu erinnern, das so etwas nach der Installation immer vorhanden war, was bei mir jedoch immer gelöscht wird, da ich nur einen Desktop nutze. Schau mal in Systemeinstellungen - Fensterverwaltung. Eventuell ist dort brauchbares dabei.

    Auf dein Geschwätz gehe ich jetzt mal nicht weiter ein. Das resultiert nur aus deiner Wut. Ist mir aber völlig egal. Auf deinen Link würde ich jedoch gern eingehen ...

    Dort steht geschrieben ...

    Zitat

    Firmware oft veraltet

    Dass Home-Router immer mehr in den Fokus professioneller Angreifer rücken, könnte daran liegen, dass es um die Sicherheit solcher Geräte anhaltend schlecht bestellt ist. So hat zum Beispiel das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) die Firmware von 127 nicht näher genannten Home-Routern der Hersteller Asus, AVM, D-Link, Linksys, Netgear, TP-Link und Zyxel auf Sicherheitslücken abgeklopft. Huawei-Router haben die Forscher nicht untersucht, da der Hersteller keine Firmware-Dateien auf seiner Website bereitstellt. Aus gleichem Grund hat Fraunhofer auch die verbreiteten Provider-Router nicht berücksichtigt.

    Das Ergebnis dieser Teiluntersuchung ist ernüchternd: Viele Hersteller entwickeln gar keine Sicherheitsupdates für ihre Geräte, sodass Informationen über viele alte Router-Schwachstellen lange im Umlauf sind. Die Fraunhofer-Forscher hatten die Firmware der Router mittels eigener Methoden automatischen Tests unterzogen und so ermittelt, von wann der darin enthaltene Linux-Kernel stammt. Zudem haben die Forscher untersucht, ob gängige Exploit-Schutzmaßnahmen umgesetzt sind und ob Sicherheitsprobleme wie voreingestellte Passwörter vorhanden waren.

    Für 22 der 127 getesteten Geräte sind seit zwei Jahren gar keine frischen Firmware-Updates erhältlich. Mehr als ein Drittel der Gerätefirmware basiert auf Linux-Kernelversionen, die seit mindestens neun Jahren keine Sicherheitsupdates erhalten. Die Firmware eines Linksys-Geräts gründet gar auf einem knapp 18 Jahre alten Linux-Kernel. Das Bild setzt sich bei den Exploit-Abwehrmaßnahmen fort: Auch hier könnten die Hersteller viel mehr tun, um ihre Router sicherer zu machen. Immerhin schnitten die AVM-Router mit Abstand am besten ab, ASUS und Netgear konnten ebenfalls ein paar lobende Worte der Tester verbuchen.

    Ja, und das ist genau wieder das, was ich im Eingangs-Beitrag erwähnte. Niemand kümmert sich um seinen Router oder Rechner, niemand schaut, dass das System auch sicher ist. Hauptsache, die Kiste läuft. Obiger Zitat-Text spricht für sich und unterstreicht noch einmal das von mir gesagte. Quod Erat Demonstrantum!


    Ach, übrigens .... ich verwende das Spitzenmodell von AVM mit der allerneuesten Software. Und da lässt AVM auch gar keine Luft ran. Updates und Weiterentwicklungen erfolgen kontinuierlich und werden auch regelmäßig eingespielt. Ich verwende sogar die Labor-Software mit den allerneuesten Weiterentwicklungen.

    Sicherheit ist keine Momentaufnahme, Sicherheit ist ein Prozess. Wer sich um Sicherheit keine Gedanken macht, der gehört gehackt. Meine Meinung. Somit sind wir wieder bei dem von mir angeführten Punkt, das man nur einen guten Router braucht um seinen Rechner abzusichern. Alles andere wie Browser - und Maileinstellungen etc. liegen in der Verantwortung des jeweiligen Users. Und wer sich nicht darum kümmert, das sein Router regelmäßige Updates erfährt und meint, die Firewall im System würde schon alles richten, der wird früher oder später böse Erwachen, wenn er erfährt, das sein Router von finsteren Gesellen übernommen wurde. Denn von diesem kann man auf das IoT zugreifen, da nutzt die Firewall im Computer ein Fünftel von gar nichts! Punkt!


    P.S. Danke, das du den Beitrag immer wieder pushst ... so können ihn wirklich viele lesen und sich hoffentlich auch einmal Gedanken über Sicherheit machen.

    Noch nie etwas von Router-Hacks gehört?

    Ich hatte dich um einen Link zu einem Beitrag gebeten und nicht um eine Frage.


    Glück brauche ich übrigens weniger als Du. Ich schalte

    ja keinen Schutz ab und ermutige Andere auch nicht dazu.

    Welchen Schutz?

    Sicher ziehe ich z.B. ein Alarmsystem mit einem zusätzlichen

    Sicherheitskreis einer einfachen Absicherung vor.

    Wovon sprichst du hier? Von Hausautomatisation? Oder meinst du ein elektrisches Türschloss? Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deinen wirren Ausführungen und dem vorliegenden Beitrag.

    Es ist doch vielmehr so, dass Du Dich genötigt fühltest einen

    neuen Thread zu eröffnen, weil ich nicht Deiner Meinung bin.

    Umgedreht wird ein Schuh daraus. Du bist doch sofort auf Angriff gegangen.

    Siehe RE: VLC, SMPlayer, DVB-C (Fritz-Box) TV wird nicht mehr angezeigt

    Aber das ist ja normal bei dir. Du und nur du bist im Besitz der allein selig machenden Wahrheit. ˝ł

    Ein normaler Diskussionsaustausch ist mit dir nicht möglich. Ich warte dann mal noch auf den Link zu dem Beitrag über die Router-Hacks. Mal sehen, wann ich den bekomme. Im übrigen hat der Beitrag mit dir nicht viel zu tun. Sooo interessant bist du nun auch wieder nicht. Und über dieses Thema gibt es einiges an Beiträgen im Internet. Nicht nur von mir.

    Ist aber der Router kompromittiert - das soll lt. immer wieder auftauchender Meldungen

    z.B. auf heise-online oft genug vorkommen

    Da hätte ich gern mal einen Link zu einem solchen Beitrag.

    Rein pragmatisch gedacht: Solche Leute brauchen dann ja auch keine Firewall und auch das Abschalten

    einer solchen würde sich bei solchen erübrigen.

    Nö, die Leute interessieren sich gar nicht für so etwas. Deshalb sind diese auch eine Gefahr für jedes Computersystem.

    Die Betriebssystem seitige Firewall schützt vor dem Ausschnüffeln und senden meiner Daten und kann ebenfalls

    eine Verbindung zu meinem Computer blockieren

    Viel Glück dabei ...

    Lange Rede kurzer Sinn: Zwei zu überwindende Schlösser sind besser als eines.

    Ja, du setzt bestimmt auch 2 Hüte auf ... ðđ


    Wenn das das einzige Kriterium wäre, dann würden Firewalls ja gar nicht implementiert zu werden brauchen

    und man könnte sich eine solche auch im Betriebssystem des Routers sparen?

    Das ist jetzt an den Haaren herbei gezogener Unsinn! Es ging darum, das ein guter Router als Firewall reicht.


    Lange Rede, kurzer Sinn ... trink einen Tee und beruhige dich ... ˝ł

    Ich verstehe deine Feststellung nicht.

    Nein? Also, ich will nicht angeben, aber ich hatte noch NIE!, solange ich mit Computern arbeite, einen Virus, Trojaner oder einen anderen Schädling auf meinen Computern. Wer so etwas auf seinem Computer hat ... na ja, sowas bekommst du nicht einfach so und vom Himmel fällt so etwas auch nicht. Wer sich so etwas einfängt nutzt Computer zu ganz anderen Sachen, auf die ich hier nicht näher eingehen will. Jeder halbwegs normal denkende Mensch sollte sich vorstellen können, was ich damit meine. Und wer sich exzessiv auf solchen Seiten herumtreibt muss damit rechnen. Da hilft aber eine Firewall auch nicht mehr, da User mit solchen Gelüsten meist kein Faible für Internet-Sicherheit haben. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe schon genug Bekannten aus solchen Nummern herausgeholt, das der Computer dann gar nicht mehr ging, weil sie etwas bezahlen sollten ... »³ Für solche Leute ist es besser, die Finger davon zu lassen.

    Man trifft immer wieder auf User, die eine Firewall für absolut unverzichtbar halten und anderslautende Meinungen sofort empört von sich weisen und ein solches Ansinnen "Naiv" nennen.


    Haben sie Recht? Schauen wir uns das doch einmal im Detail an.


    Zuerst einmal müssen wir zwischen Netzwerk - und Rechnerbasierter Sicherheit unterscheiden.


    Bei einer Netzwerbasierten Absicherung geht es darum, einen Verbund von Rechnern vor einem anderen Verbund von Rechnern abzusichern. Netzwerkbasierte Sicherheitslösungen wie Firewalls dienen als Ergänzung zur Absicherung des individuellen Rechners, sollten diese jedoch nicht ersetzen. Da wir aber zumeist Desktop-User sind, können wir das Thema der Absicherung ganzer Netzwerke mehrerer hundert Rechner zur Seite legen.


    Uns geht es um die Absicherung des eigenen Rechners.


    Somit wären wir bei der Rechnerbasierten Sicherheit angelangt.

    Hier geht es darum, unseren Rechner soweit abzusichern, das ein Eindringling wenig Möglichkeiten hat, diesen erfolgreich zu infiltrieren.


    Will man also einen einzelnen Rechner absichern ist die Wahl eines Netzbasierten Sicherheitssystems nur der zweite Schritt.

    Zuallererst sollte man bestrebt sein, den Rechner selber möglichst sicher zu konfigurieren.


    Zuerst einmal sollten keine Dienste laufen, die nicht unbedingt notwendig sind. Wer wissen will, was auf seinem Rechner alles für Dienste laufen ...

    Code
    systemctl --type=service --state=running

    Werden die Dienste nur lokal angeboten, wie das unter Linux zumeist der Fall ist, nützt die Personal Firewall sowieso nichts. Die externen Verbindungsversuche scheitern , weil die Dienste nicht extern verfügbar sind.

    Wenn die Dienste aber extern angeboten werden sollen, nutzt eine Firewall auch hier nichts, da sie ja höchstens die Verbindungen blockieren kann, was jedoch in dem Falle sinnfrei wäre.


    Zusammengefasst können wir sagen, das man hier also keinen Zugewinn an Sicherheit durch den Einsatz einer Personal Firewall verbuchen kann.


    Schutz vor bösartigem Inhalt (Skripte oder eingebettete Programme) von Internetseiten bietet eine Firewall ebenfalls nicht. Hier sollte man auf die sichere Einstellung des Internet-Browsers und etwas gesunden Menschenverstand achten. Ist dies geschehen ist eine Firewall ebenfalls obsolet. Will man mit aller Gewalt auf dubiosen Seiten surfen, sollte man den Browser in einer Sandbox laufen lassen. Im Firefox ab Version 95 ist schon eine eigene Sandbox implementiert. Dies bringt zusätzlich noch etwas Sicherheit. Auch laufen heutzutage die meisten Verbindungen von Rechner zu Rechner über das https Protokoll ab, sind also verschlüsselt, wie auch dieses Forum.

    Auch bei Mailsoftware sollte man auf die richtigen Einstellungen schauen, wie zum Beispiel Deaktivierung nicht benötigter Funktionen wie Skripte in Emails, HTML in Emails usw.

    Mal ehrlich, wer hat sich bisher um die korrekte und sichere Einstellung seiner Browser oder Mailprogramme gekümmert? Ich kenne da nur sehr wenige. Und eine Umfrage, wer in seinem Mailprogramm HTML nutzt und vielleicht noch andere Scripte und Spielerchen gestartet hat, würde sicher erstaunliches zutage fördern. Ich erinnere da nur an solche Gimmicks wie "Cowsay", "Fortune" und ähnliches.


    In der Regel gehen wir heute mit Routern in das Internet, die schon soweit abgesichert sind wie es nur möglich ist für einen unbedarften Computeranwender. Und es hat schon seinen Sinn, das man in die Konfiguration des Routers nicht ohne zwingenden Grund eingreifen sollte. Und, diese Router lassen von aussen schon keine unautorisierten Zugriffe auf das System zu. Falls man nicht hingelangt hat.


    Nun gibt es aber auch ganz schlaue, die sagen ....

    Zitat

    Die meisten DSL-Router blocken zwar Angriffe aus dem Internet, aber sie informieren nicht über Anwendungen,

    die mit dem Internet kommunizieren - also Daten raus senden. Trotz Firewall des Routers darf alles vom PC aus

    mit dem Web reden, auch Viren, also Trojaner, Bots und andere Schädlinge.

    Wer auf seinem Rechner "Software" wie Viren, Trojaner, Bots und andere Schädlinge hat, die nach aussen telefonieren wollen, der hat ein ganz anderes Problem und sollte möglichst die Finger von Computern lassen!!


    Aus all diesen Gründen halte ich eine Personal Firewall unter Linux, welche ja eigentlich auch gar keine richtige Firewall, sondern ebenfalls nur ein Paketfilter ist, genau wie im Router, für nicht notwendig, zumal sie ein trügerisches Gefühl falscher Sicherheit vermittelt.

    Nur mal so zur Verdeutlichung und als Beispiel: Der Router blockt eingehende Verbindungen auf Port 80 und die "Firewall" blockt ebenfalls eingehende Verbindungen auf Port 80.

    Welchen Sinn macht das?


    Zumal man auch unglaublich viele Linuxanfänger trifft, die meinen, sie müssten die Firewall erst einmal so richtig aufbohren, was diese User dann zumeist auch im wahrsten Sinn des Wortes tun. Deshalb reagiere ich auf solcherart Firewall-Konfigurations-Ansinnen von irgendwelchen Anfängern auch überhaupt nicht mehr. Eine ausgefeilte Konfiguration einer Firewall setzt umfangreiches Wissen über Netzwerk-Protokolle und deren Funktionsweise voraus, das wohl nur die wenigsten haben dürften.


    Zusammenfassend kann man sagen:


    Eine absolute Sicherheit in der IT gibt es nicht. Will jemand deinen Rechner knacken, der davon etwas versteht (wie spezielle Geheimdienste etc.), so wird der das auch tun, da kannst du wenig gegen machen ausser Stecker ziehen (falls du das bemerken solltest).


    Das einzige, was dich vor solchen Zugriffen schützt, ist deine vollständige und absolute Unwichtigkeit!


    Wir hatten das Thema vor Jahren schon einmal diskutiert und ein Szenario des absolut sicheren Rechners und der absolut sicheren Daten erstellt.

    Dabei kam heraus das der Rechner absolut sicher ist, wenn er, in einen Stahlblock gegossen, auf dem Grund des Mariannengrabens versenkt wird. Und da waren wir uns auch noch nicht so sicher, dass das die Lösung wäre.


    Ich vertrete die Ansicht das der sicherste Rechner der ist, der gar nicht existiert. »¬