Beiträge von F9Race

    Hallo zusammen,

    ich darf heute mal eine Lösung teilen zu dem Problem, das ich vor einigen Monaten mal aufgebracht habe:

    VirtualBoxQt geht mit KDE Plasma6, aber nicht mit IceWM und Fluxbox

    Ich mache eine neue Diskussion auf, weil ich die damalige als abgeschlossen markiert hatte und sie nicht aus dem Sarg holen möchte, und auch weil man die Lösung so schneller findet, denke ich.


    Problem

    In Tumbleweed lief Virtualbox problemlos in KDE Plasma 6, und zwar sowohl in Wayland als auch X11 (XWayland). In X11-Sitzungen mit den Fenstermanagern aber wollte die GUI (virtualbox-qt) nicht starten.


    Lösung

    Lokalisierung auf Voreinstellung setzen:

    $ LANG=C VirtualBox

    Dann startet auch die Qt-GUI von Virtualbox, wenn auch in Englisch statt Deutsch.


    Unglaublich, oder? Ich staune mal wieder, was für findige Leute es in der Linux-Gemeinde gibt. Ich wüsste nicht, wie man darauf mit "Bordmitteln" (sprich: Durchschnittsorgan zwischen den Ohren) kommen könnte, außer rein zufällig.


    Gefunden in einem Fedora-Forum: Fedora 42: VirtualBox installed from RPMFusion starts but no window showing

    Rätselhaft bleibt für mich::

    • Das Problem besteht nur in Tumbleweed, nicht Leap 15.6
    • Das Problem besteht nur in X11-Sitzungen mit "normalen" Fenstermanagern, aber in Sitzungen mit KDE Plasma 6weder in reinen Wayland-Sitzungen noch in X11-Sitzungen

    Wenn jemand zufällig weiß, warum Tumbleweed das Lokalisierungsproblem hat, Leap 15.6 aber nicht, wäre ich schon wirklich interessiert, und dankbar für eine entsprechende Information.

    Nach über zwei Wochen und mehr als 375 Zugriffen scheint nach wie vor niemand eine Idee zu haben, was der Grund für den seltsamen Unterschied im Verhalten von VirtualBoxQt in "einfachen" Window-Manager-Umgebungen gegenüber KDE Plasma 6 sein könnte. Vielleicht habe ich das Problem nicht verständlich genug beschrieben, vielleicht bin ich der einzige, der es hat. Wie dem auch sei: Ich denke, dass es wenig Sinn hat, die Diskussion ewig offen zu halten


    Ich markiere die Diskussion als "ERLEDIGT."


    Vielen Dank an alle, die sich beteiligt oder wenigstens mal reingeschaut haben.

    Tja, mein Guter. Tut mir leid. Wie gesagt, ich nutze so etwas nicht und kann dir daher nicht weiter helfen. Vielleicht hat noch ein anderer eine Idee. Einfach mal etwas abwarten. Am Rande bemerkt ist Tumbleweed mit IceWm und Fluxbox auch eher unüblich.

    Ja, danke, ich hoffe, dass noch jemand eine Idee hat. Wenn nix kommt, habe wohl nur ich das Problem (und es ist ja kein großes).

    Beide Window Manager sind übrigens schön vorkonfiguriert, schöner als in einigen anderen Distributionen, wobei IceWM noch etwas mehr Liebe bekommen hat als Fluxbox.

    Und üblich oder nicht bei TW: Sie sind dabei, sie werden offensichtlich aktiv gepflegt und es gibt/ich habe Gründe, sie hin und wieder zu benutzen.

    Ich glaube das es daran liegt, das Fluxbox und iceWM nur minimale DE’s sind. Die sind dafür gedacht, wie du schon richtig sagst, schlanke und schnelle Systeme darzustellen. Da wird wohl ein Sonderfall wie VBox nur bedingt oder gar nicht funktionieren. Sicher werden da entscheidende Dateien fehlen, aber welche kann ich dir auch nicht sagen, da ich so etwas wie VBox und erst Recht Fluxbox und IceWm, nicht nutze.

    Vielen Dank für deine Gedanken. Ganz so einfach ist es, glaube ich, dann aber auch wieder nicht. Denn bis vor Kurzem konnte ich VBox auch mit Fluxbox nutzen, und viele andere Nutzer können das immer noch. Irgendwie geht es also. Die Frage ist nur: Was fehlt in Tumbleweed zumindest bei mir in Fluxbox und IceWM, was KDE bereit stellt? Gibt es einen Aufrufparameter für die Qt GUI, der das Problem lösen würde?


    Beispiel Signal-Messenger: Die Desktop-App muss ich bei einfacheren Window Managern mit expliziter Angabe des Passwortspeichers aufrufen. In KDE muss ich das nicht, weil dort KWallet automatisch gestartet wird, wenn es benötigt wird. Mit dem zusätzlichen Parameter beim Aufruf läuft dann aber Signal auch mit IceWM und Fluxbox astrein. Vielleicht ist es bei VBox ja seit Neuestem ähnlich. Wenn das so sein sollte, weiß ich nur nicht, welchen Parameter ich mit welcher Syntax mitgeben sollte.

    Hallo zusammen,

    ich habe seit einiger Zeit (genau eingrenzen kann ich es leider nicht) ein kleines Problem mit VirtualBox (VBox):

    Wenn ich VBox in einer KDE-Sitzung mit Plasma 6 starte, läuft alles, wie es soll.

    In Fluxbox- und IceWM-Sitzungen hingegen wird bei Start mit $ VirtualBox aus einem Xterm heraus scheinbar ein minimiertes Fenster auf die Toolbar gelegt. Dieses Fenster bleibt jedoch minimiert, egal was und wie ich klicke, rechts, links, einfach, doppelt. Wenn ich versuche, die Applikation (das minimierte Fenster, wenn es denn eines ist) zu schließen, erscheint nach einigen Versuchen ein Dialog-Fenster mit folgender Fehlermeldung:


    Code
    Client VirtualBoxQt. VirtualBoxQt mit PID 9820 antwortet nicht. 
    Möchten Sie diesen Client beenden?

    Wenn ich hier auf "Ok" klicke, passiert gar nichts.

    Wenn ich versuche, mich aus der Window-Manager-Sitzung abzumelden, geht das auch nicht, weil der VirtualBoxQt-Prozess noch läuft.

    Was meistens hilft, ist, Strg-C im Xterm-Fenster, aber manchmal tut sich auch da nicht gleich etwas.

    Das einzige, was den Prozess zuverlässig beendet, ist:


    Code
    $ kill -9 9820

    Ja, total unelegant.


    Wie gesagt: Das Problem tritt nur mit "normalen" Window-Managern auf, nicht mit KDE (Gnome habe ich nicht probiert). Deshalb ist es kleineres Problem. Ich kann ja meine virtualisierten Systeme (hauptsächlich Windows 11) nutzen, einfach indem ich halt KDE nutze. Manchmal wäre mir was Schlankeres, eben Fluxbox oder IceWM halt noch etwas lieber.


    Nun ist die Preisfrage: Wieso geht's nicht in Fluxbox und IceWM, wenn es doch in KDE prima läuft?

    Ich sehe mehrere mögliche Ursachen, und wäre dankbar für ein paar Tipps, wie ich das Problem weiter eingrenzen kann:


    #1: Es gibt ein Problem mit Policy Kit (oder wie das heißt), das in KDE genutzt, von anderen Window-Managern aber nicht mal ignoriert wird. Damit hatte ich vor ziemlich Zeit schon mal Probleme. Weil es so lange her ist, kann ich mich leider nicht erinnern, was die Lösung war. :(

    #2: Das Problem ist Qt. Die "normalen" Window Manager unterstützen oft Gtk besser (oder ausschließlich), und die VBox-GUI ist eine Qt-Anwendung. Dagegen spricht allerdings, dass andere Qt-Anwendungen, wie Kate, Dolphin etc. allesamt problemlos laufen.

    #3: KDE stellt noch irgendeine Umgebungsvariable o. ä. bereit, aus einer KDE-spezifischen Konfigurationsdatei, von der die Window Manager nichts wissen.


    Seht Ihr noch andere mögliche Ursachen?

    Wie könnte ich das weiter eingrenzen?


    Ein paar Eckdaten zu meinem System:


    OpenSUSE Tumbleweed 64-Bit

    Stand: 2025-05-05

    Kernel: 6.14.4-1-default

    VirtualBox 7.1.8-1.1, installiert aus dem Main Repository (OSS)

    Extension Pack mit selber Version, bezogen direkt von virtualbox.org (Oracle)


    Anbei noch ein Bildschirmabzug aus einer IceWM-Sitzung. Hier kann man sehen, dass Dolphin kein Problem macht, während sich das Fenster von VirtualBoxQt einfach nicht öffnen will.


    Ganz herzlichen Dank schon mal vorab für eure Unterstützung!

    Mag sein, dass LibreOffice ein paar technische Schulden hat und an einigen Stellen nachrüsten muss. Der Artikel von Samuel übertreibt aber aus meiner Sicht erheblich, suggeriert Dinge, die nicht stimmen und vermischt einiges, was nicht zusammengehört. Schlechte Recherche, tendenziöse Darstellung.


    Beispiel: Dass Firefox so spät auf Apple-Telefonen erschienen ist, lag nicht an Firefox, sondern an Apple. Die haben lange Zeit nämlich keinen zweiten Browser neben Safari im iStore zugelassen, und als sie es getan haben, war zunächst trotzdem erst mal nur WebKit als Rendering Engine erlaubt. Egal, ob die Oberfläche wie die von Chrome oder wie die von Firefox ausgesehen hat, unter der Haube steckte immer derselbe Browser. Zumindest war es meiner Erinnerung nach so, aber bitte korrigiert mich, falls ich mich irre.


    Wer täglich gezwungen ist, die Grütze-Software von Microsoft zu benutzen, der weiß auch: Bearbeiten von Dokument auf einem mobilen Endgerät zerstört die Dokumente auch heute noch, nach so langer Entwicklungszeit, viel zu häufig. Und was CoPilot angeht: In vielen Unternehmen ist die allgemeine Nutzung verboten. Das verschweigt der Artikel natürlich ebenso, wie die lausig schlechte Funktionalität von CoPilot. Ich habe das Teil ausprobiert, und abgeschaltet. Die Ergebnisse waren zum allergrößten Teil auf den ersten Blick sehr ansprechend. Wenn man nur oberflächlich hinschaut, will man das haben, denn man wenn es funktionieren würde, würde es einem viel Arbeit abnehmen. Auf den zweiten Blick aber macht es einem oft sogar zusätzliche Arbeit, weil es eben halluziniert, lügt und einfach nicht das liefert, was es verspricht.


    Meine Vermutung: Samuel hat nicht nur Apple Pages genutzt, um den Artikel zu schreiben, sondern er hat ihn gar nicht selbst geschrieben, und mindestens Teile von CoPilot schreiben lassen. Auch der Inhalt freut Microsoft nämlich bestimmt, und Samuel ist ja auch kein Unbekannter, was negative Stimmungsmache gegen Linux und (F)OSS angeht.

    Hallo alle,

    ich hoffe, ihr seid gut und gesund ins Neue Jahr gestartet.

    Ich habe die Feiertage für einen kleinen "System-Putz" genutzt, und bin dabei in YaST über das Paket printer-driver-brlaser gestolpert.


    Beschreibung:
    "Most Brother printers support a standard printer language such as PCL or PostScript, but not all do. If you have a monochrome Brother laser printer (or multi-function device) and the other open source drivers don't work, this one might help."



    Nun, ich habe einen HL-L2340dw, und verwende bislang die Original-Treiber von Brother, die ich mit dem Installations-Programm von Brother installiere. Das hat auch immer gut funktioniert. Das Installationsprogramm legt alle nötigen Links an und so weiter. Man muss während der Installation nur ein paar Fragen beantworten, und kann davon ausgehen, dass der Drucker nachher funktioniert, wie er soll. Einzige Einschränkung: Unter Linux wird nur Englisch unterstützt (und offenbar eine chinesische Variante davon, was immer das genau sein soll), aber das ist jetzt kein echtes Problem.


    Warum also dieser Post, wenn ich keine Probleme mit dem Drucker habe?


    Deshalb:

    1. Ich bin eben über das erwähnte Paket gestolpert, das offenbar aktiv gepflegt wird. Da das mit dem Brother-Installationsprogramm für mich immer so gut klappt, und das offenbar auf beinahe alle Brother-Laserdrucker-Benutzer ebenso zutrifft, frage ich mich, warum es das Paket gibt. Aber vielleicht ja aus dem nachfolgenden Grund. ;)
    2. Ein möglicher Vorteil des OpenSUSE-Pakets könnte darin liegen, dass auch die Brother-Treiber dann "sauber" über das OpenSUSE-Paket-Management verwaltet werden könnten. Wenn ich das Installations-Programm von Brother verwende, erzeugt dies offenbar zwar auch zunächst RPM-Pakete, die dann auch in YaST zu sehen sind, aber das De-Installieren mit YaST gelingt dann nicht rückstandsfrei. Ich muss dafür dann das ebenfalls während der Installation von Brother erzeugte Uninstall-Skript benutzen.

    Wenn hier als jemand schon Erfahrungen mit dem Paket printer-driver-brlaser gemacht hat, und im besten Fall auch mit dem Installations-Programm von Brother:

    • Was ist eure Empfehlung?
    • Was funktioniert für euch besser?
    • Kann es zu Konflikten kommen, wenn ich für einen zweiten Drucker (Tintenstrahl-Multifunktions-Gerät, braucht einen 32-Bit-Treiber) den Treiber mit dem Brother-Installationsprogramm installieren muss, weil es dafür keine Unterstützung in irgendeinem OpenSUSE-Paket gibt?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten und bedanke mich schon jetzt ganz herzlich dafür!