Beiträge von Falk2

    Die Änderung, die vermutlich ein bisschen wehtun kann, wird (mal wieder) nicht erwähnt. Das Paket »suse-menüs« gibt es nicht mehr, »mandriva-menüs« auch nicht. Tut man nichts, lässt sich LOo nicht starten, im K-Menü verschwinden auch sämtliche LOo-Einträge. Wie gewohnt, lässt sich ein vorhandenes LOo 404 auch nicht aktualisieren, Yast erkennt den Zusammenhang nicht. Um ein nutzbares Office zu erhalten, habe ich »freedesktop-menüs« installiert, was auch funktioniert hat. Dann ließ sich LOo 410 über die schon vorhandenen Desktopsymbole nach manueller Anpassung (beispielsweise »libreoffice4.1 --writer %U« statt »libreoffice4.0 --writer %U«) starten und nach dem zweiten Versuch waren auch die K-Menüeinträge wieder da, allerdings ohne Startcenter.


    Wie natürlich jemand die neue Version installieren soll, der sich an die oft wiederholte Aufforderung, ja keine lokalen Repositorys einzurichten, hält, kann ich auch nicht sagen. Bisher hat sich das Original-LOo jedesmal als besser erwiesen als die spezielle Suse-Version (die zudem meistens mehrere Versionen hinterher ist).


    Falk

    Das wäre ja eine echte Verbesserung. Ich habe leider keinen Efi-Rechner zum Probieren und nur deswegen einen rausschmeißen ist auch keine besonders gute Idee. Mit externen SATA-Festplatten tun sich derzeitige Linuxe jedenfalls ziemlich schwer.


    Falk

    Sag doch mal, wie groß die Platten sind. Ich halte Deine Aufteilung übrigens für nicht sehr glücklich. Nimmst Du nur eine raus, wird vermutlich der ganze Rechner nicht mehr starten.
    Ich würde die Kiste mal abräumen, grundhaft neu aufsetzen, dabei nur eine Platte stecken und die für die Betriebssysteme und den Bootlader verwenden. Eine Transferpartition kannst Du Dir inzwischen schenken, der Schreibzugriff von Linux auf ntfs hat sich inzwischen als unproblematisch erwiesen. Betriebssysteme kommen bei mir inzwischen nicht mehr auf rotierende Festplatten. Läuft dann der Rechner mit allen Betriebssystemen, steckst Du die restlichen Platten und bindest sie als systemferne Datenspeicher ein.
    Vor allem, trenne Daten und System konsequent. Weder im Systemverzeichnis von Windows noch in / und /home fühlen sich Nutzdaten auf Dauer richtig wohl. Leider setzen die Entwickler genau das durch Voreinstellungen voraus. Auf Datenlaufwerken sind die Nutzdaten von überallher auffind- und nutzbar.


    Falk

    Mach doch mal den Stinker als Hintergrundbild weg. Der verdirbt wirklich alles.
    Voreingestellt ist praktisch für alles die Schriftgröße 9. Mit der komme ich auf keinem Monitor klar. Bei den Großen mit HD-Auflösung gehe ich auf 12, sonst reicht meist 11. Ist aber Geschmackssache und wer so um die zwanzig ist, erträgt meist problemlos deutlich kleinere Schriften. Die Schriftarteinstellungen liegen unter dem vierten Symbol in der oberen Reihe. Ich nutze die Systemeinstellungen in Baumansicht. Die finde ich für diese Anwendung praktischer, sie ist über »Einrichten« oben links (mit dem Engländer) erreichbar.


    Falk

    Öffne die Systemeinstellungen. Die sind, wenn Du noch nichts angepasst hast, ein bisschen versteckt. Ich lege sie ins K-Menü, um nicht immer wieder danach suchen zu müssen, allerdings verwende ich das klassische. Rechtsklick auf das K-Menü, »Einstellungen für K-Menü (traditionell)«, dann kannst Du unter »Ansicht« auswählen, was Dir sinnvoll erscheint. Zu viel macht das Menü allerdings wieder ein bisschen unübersichtlich.


    Dann »Sytemeinstellungen«→»Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten«→»Erscheinungsbild von Anwendungen«→»Schriftarten«. Hier kannst Du die meisten Schriftarten beeinflussen und auch neue installieren. Guck auch unter »GTK-Konfiguration« nach, einige Programme wie Firefox und Thunderbird stammen unter der Haube aus dem Gnome-Universum.


    Nur die Menüs von LibreOffice sträuben sich. Die bleiben winzig und auch die Schriftart verändert sich nicht. Scheint ein aktuelles Linuxproblem zu sein, unter LinuxMint besteht diese Unschönheit auch. Falls allerdings jemand einen Tipp hat, ich kann ihn ebenfalls gebrauchen.


    Falk

    Den Arbeitsplatz, also Konqueror als Dateimanager mit der »sysinfo:/«-Funktion gibt es so nicht mehr. Darüber habe ich mich schon maßlos geärgert. Es gab wohl im Vorfeld der Einführung von opensuse 12.3 ein Meinungsbild und eine große Mehrheit hätte gemeint, dass diese Funktion nicht mehr notwendig wäre, weil sie sowieso niemand nutzen würde. Ich nehme mal an, dass das kaum einer der potentiellen Nutzer mitbekommen hat. Such mal nach sysinfo:/, die Kette, über die ich mich wirklich sehr geärgert habe, müsste noch auffindbar sein. Ich habe die beiden Pakete kio_sysinfo-12.3-2.3.i586.rpm und kio_sysinfo-branding-openSUSE-12.3-2.3.i586.rpm (64bit-Versionen gibt es auch) lokal im als eigenes Repository eingebundenen rpm-Ladeordner gespeichert und mit yast installiert. Hier im Forum sind die Wortführer über diesen bodenlosen Leichtsinn zwar jedesmal gereizt bis zu Herzproblemen, aber es gibt eine ganze Menge Programme, die in den vertrauenswürdigen Repositorys nicht vorgehalten werden. LightScribe gehört dazu, die deutsche Version vom Adobe Reader auch. Von daher gibt es zu lokalen Repositorys kaum eine Alternative. Das originale Libreoffice lässt sich auch nur über diesen Weg installieren.


    Der offizielle Ersatz für den Arbeitsplatz sysinfo:/ ist das Infozentrum. Schon bunt, aber leider kein Weg ins Dateisystem.


    Falk

    Ganz komme ich mit Deiner Plattenverwendung nicht klar. Ich würde mal sagen, Betriebssysteme auf den Festkörperspeicher und die rotierende Festplatte ohne jede Systemteile nur als Datenspeicher. Sonst rattert sich die Festplattte doch tot, bevor sie auch nur annähernd ausgenutzt ist. 128GB für ein einziges dussliches Windows ist die reinste Platzverschwendung. Bei mir bleibt auf 120GB Platz für einmal Windows, zweimal Linux und zusätzlich noch eine Datenpartition.


    Falk

    Drehen wir die Sache doch mal um. So, wie das aussieht, ist das kein Schlepptopp. Es müsste also mehr als eine Festplatte einzubauen sein. Wie wäre es, die Betriebssysteme auf zusätzlich einzubauenden Festkörperpeicher zu installieren und die 3TB-Platte nur für Daten zu benutzen? Damit wird der Rechner agiler und gleichzeitig schonst Du die Datenplatte. 120GB sollten für Deine Betriebssysteme reichen. 256GB sind inzwischen auch bezahlbar. Trenne aber auf jeden Fall Daten und Betriebssysteme. Eine Windows-Systempartition ist kein empfehlenswerter Aufenthaltsort für Nutzdaten jeder Art. Win XP würde ich in die ewigen Datengründe befördern. Falls es unverzichtbar ist, könnte man es ja in einer virtuellen Maschine laufen lassen.


    Falk

    Das muss nicht funktionieren. Das Paket »suse-menüs« soll seit OOo 2 separat und als letztes installiert werden. Erst seit OOo 3.x ist dieses Paket überhaupt mit Yast installierbar. Trotzdem sind die Symbole für Programmteile und Dateien recht oft nicht da. Für die Programmteile lassen sich meist andere Symbole aktivieren, das ist aber von der Einstellung der grafischen Oberfläche abhängig. Bei KDE Systemeinstellungen → Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten → Erscheinungsbild von Anwendungen → Symbole. Ich nutze schon länger »KDE Crystal Diamond«, da werden ganz brauchbare Officesymbole mitgeliefert. Für die Dateitypen gibt es leider keinen guten Ersatz. Oft kann man auch die originalen Symbole auswählen, beim Bestätigen sind sie dann trotzdem nicht da. In der Vergangenheit hat auch geholfen, zusätzlich das angepasste LOo/OOo von Suse zu installieren und dann wieder rauszuwerfen. Eine richtige und nachvollziehbare Ursache habe ich jedenfalls noch nicht finden können. Momentan, also bei Opensuse 12.3 funktionieren bei mir die Symbole auf allen Rechnern. Änderungen bei den Dateitypen werden erst wirksam, wenn ich den Dateimanager schließe und wieder aufrufe (auch das war nicht immer so).
    Derzeit ist LinuxMint bockig.


    Falk

    Eines irritiert mich aber noch stärker: Im Home-Ordner habe ich jetzt
    einen Ordner .opensuse und einen Ordner .ooo3 mit wohl nur altem Kram -
    oder könnte ich mich da irren? - und wohinein die Installation erfolgt
    ist, kann ich nicht identifizieren.


    Diese Ordner speichern Deine persönlichen Einstellungen und zusätzlich sowas wie Backups von Dokumenten, die Du mal bearbeitet hast. Gerade letzteres kann diese Ordner gewaltig aufblähen. Mich beispielsweise haben die Vorgaben der Entwickler wie hässliche Serifenschriften, die irgendwie vorgestrig aussehen, nicht aktive Silbentrennung, Unterschneiden und nicht vorhandene Formatierung von rechten und linken Seiten gestört. Beheben lässt sich das mit einer eigenen Vorlage als ott, die man als Standard setzt. Bei einer neuen Hauptversion von OOo bzw LOo und seit Opensuse 12.3 auch bei einer neuen Betriebssystemversion sind alle diese Einstellungen scheinbar verloren. Das Problem ist nur, dass eine neue Hauptversion ein Verzeichnis mit eigenem Namen voraussetzt und, falls es nicht im vorgegebenen Pfad liegt, dieses neu und natürlich ziemlich leer anlegt. Schon seit OOo 2 sind diese Verzeichnisse aber austauschbar. Wenn das /home-Verzeichnis nicht formatiert wird, sind alle vorherigen Ordner noch vorhanden.


    Bis 12.2 lagen die Ordner .openoffice bzw .libreofice direkt unter /home. Mit Betriebssystemen mitgelieferte Officeversionen weichen davon meist ab, daher stammt Dein .ooo3. Bei Opensuse 12.3 ist der Pfad wie einige andere auch verändert worden, auf /home/[Benutzer]/.config/libreoffice. Egal, wie der Pfad auch heißt, darin befindet sich ein Ordner 2, 3 oder 4 (je nach Hauptversionsnummer). und darin wiederum das Verzeichnis /user. Diesen Ordner kannst Du in jeder LOo- bzw OOo-Version zumindest unter Linux und Windows benutzen und hast dann jedesmal dieselbe Ansicht. Deshalb empfiehlt es sich, in zusätzlich Systemfern zu sichern. Natürlich vorausgesetzt, dass in jedem benutzten System dieselben Schriftarten vorhanden sind. Einfaches Reinkopieren reicht und wer sehr vorsichtig ist, benennt den schon vorhandenen Ordner vorher in user.bak um. Bei einem leeren Verzeichnis, das beim ersten Start des Officepaketes unter dem betroffenen Nutzer angelegt wird, ist das nicht notwendig.


    Lösche also nicht mit dem Holzhammer die besagten Verzeichnisse, sondern gucke erstmal rein. Gerade der Ordner backup sorgt gerne für Aha-Erlebnisse.


    Ich persönlich nutze die mit den Betriebssystemen mitgelieferten und deshalb meist stark modifizierten LOo-Varianten schon länger nicht mehr. Das Original von de.libreoffice.org verhält sich in der Regel berechenbarer. Wenn ich aber schreibe, dass ich dafür lokale Verzeichnisse als Pepositorys einbinde, wird das vermutlich einigen wieder nicht gefallen.


    Falk