Sag doch mal was über die Größe des Arbeitsspeichers. So ungefähr ab 4GB ist eine Auslagerungsdatei verzichtbar. Bei meinem eee-PC übrigens auch schon bei nur 1,5GB, aber der ist ein eher gemächliches Gerät. Swap auf dem Festkörperspeicher kann diesen hoch belasten, auf der rotierenden Festplatte wird sich diese auch totrattern. Bei SSD und rotierender Platte mache ich es auf jeden Fall so, dass auf die Datenplatte gar keine Systembestandteile kommen. Dann ist sie tauschbar, ohne dass die Betriebssysteme beeinträchtigt werden. /home ist ein Systemverzeichnis.
Dass Du für den Zugriff auf eine Datenpartition das root-Kennwort brauchst, ist Mist, es liegt neben der bis vor einigen Jahren nur unvollkommenen Schreibfunktion auf ntfs-Datenträgern an Entwicklers Verfolgungswahn. Einige trauen sich selber nicht. Recht typisch für Susen ist, dass auf neu eingebaute Platten nur root zugreifen darf. Meist hat die betreffende Partition in der /etc/fstab den Eintrag »fmask=133,dmask=022«. Geändert auf »fmask=111,dmask=000« hat jeder Nutzer uneingeschränkten Zugriff. Bei meiner ersten Linuxinstallation , die war übrigens Suse 8.0, gab es keine Hilfe für die Mountpunkte der schon vorhandenen Datenpartitionen. Um weiterzkommen, habe ich die Mountpunkte für alles bereits vorhandene aus /windows/C und weitere gesetzt. Vielleicht nicht besonders elegant, aber auf zwei Rechnern sieht das noch immer so aus und funktioniert.
Bei einer SSD mit 120GB bleibt neben einmal Windows und zweimal Linux zumindest bei mir noch über 40GB Platz für eine Datenpartition. Zu schade zum Verschenken. Übrigens läuft bei 4GB und mehr Arbeitsspeicher auch Windows sehr gut ohne Auslagerungsdatei.
Falk