Beiträge von Falk2

    Partitionen verstecken? Erinnert mich irgendwie an Windows 98 und Vorgänger und ist weder bei NT-Windows-Versionen noch bei Linux notwendig. Im Gegenteil, gelegentlich ist es sehr nützlich, von außen auf andere Systeminstallationen zugreifen zu können.


    Falk

    Ja, bis vor etwa zwei Jahren hat amarok tatsächlich funktioniert. Die 2.x-Versionen wurden immer schwächer und patzten bei immer mehr Dateiformaten, die dem Rechner ansonsten keine Schwierigkeiten bereiteten. Seit vielleicht einem Jahr geht nichts mehr. Entweder, die Wiedergabe startet nicht oder es gibt keine Tonausgabe.


    Samba funktionierte noch nie. Dem, der Linux die Bezeichnung »Netzwerkbetriebssystem« gegeben hat, möchte ich gerne in der Öffentlichkeit mit der flachen Hand eine kleben. Der Verfolgungswahn der Entwickler muss unglaublich sein. Nach langen Versuchen habe ich mich daran gewöhnt, das USB-Netzwerk zu benutzen. Rechner im selben Netzwewrk müssen sich durch die einfache Eingabe der IP-Adresse finden und dann Daten im Dateimanager freizügig handhaben lassen. Alles Andere ist »funktioniert nicht«. Kennwörter und ähnlicher Zinnober nur als Zugabe und auf Wunsch.


    Falk

    Jetzt wäre es nur noch schön, wenn amarok auch wieder funktionieren würde. Das tut es schon seit Monaten auf keinem meiner Rechner mehr. Das ebenfalls notorisch funktionslose Samba wurde vom Spitzenplatz der Programmgurkenliste spielend verdrängt.


    Falk

    Die Sprache hat sich ebenfalls von deutsch auf english verstellt.


    Einer der Gründe, eben nicht auf die Suse-Repositorys zu setzen. Seit sich Novell in Nürnberg breitgemacht hat, ging man stillschweigend davon aus, dass jeder Nutzer englische Oberflächen toll findet. Bei Adobe bekommt man aber ein gutfunktionierendes rpm in deutsch. Ein weiterer Grund für das Anlegen eines persönlichen Repositorys. Ich würde mal sagen, seit etwa Suse 9.3 funktioniert das Einbinden lokaler Verzeichnisse als Repository unproblematisch.


    Falk

    In der vorletzten »EasyLinux« (02/2013) gab es zum UEFI und zu Dualboot-Installationen einen ziemlich ausführlichen Beitrag. Dort wird ausdrücklich empfohlen, SecureBoot auszuschalten. Sonst ist man von der Gnade Microsofts abhängig. Allerdings habe ich keinen Rechner mit EFI zur Verfügung und kann es nicht nachvollziehen.


    Falk

    DVI-VGA-Adapter sind normalerweise in der problematischen Hinsicht unschädlich. Ein vollbelegter DVI-Anschluss überträgt zusätzlich das analoge VGA-Signal. Die Beschaffung eines Monitors mit digitalem Eingang ist trotzdem sehr sinnvoll. Stimmt die Auflösung, dann ist der Unterschied richtig drastisch. Flachmonitore ohne digitalen Eingang zu verkaufen war eine absolute Frechheit. Rechner ohne digitalen Monitorausgang ebenso.


    Falk

    Folge nicht den Vorschlägen, erstelle ein eigenes Partitionierungsschema. So oder so ähnlich müsste der Punkt im entsprechenden Menü heißen. Die Vorschläge fallen bei den meisten Linuxdistributionen ziemlich Lieschen-Müllerig aus. Man geht davon aus, dass die Platte entweder leer ist, ganz benutzt werden soll oder eine vorhandene Windowspartition verkleinert werden soll. Alles Andere muss man mit leichten Holzhammerschlägen durchsetzen.


    Falk

    Sag doch mal was über die Größe des Arbeitsspeichers. So ungefähr ab 4GB ist eine Auslagerungsdatei verzichtbar. Bei meinem eee-PC übrigens auch schon bei nur 1,5GB, aber der ist ein eher gemächliches Gerät. Swap auf dem Festkörperspeicher kann diesen hoch belasten, auf der rotierenden Festplatte wird sich diese auch totrattern. Bei SSD und rotierender Platte mache ich es auf jeden Fall so, dass auf die Datenplatte gar keine Systembestandteile kommen. Dann ist sie tauschbar, ohne dass die Betriebssysteme beeinträchtigt werden. /home ist ein Systemverzeichnis.


    Dass Du für den Zugriff auf eine Datenpartition das root-Kennwort brauchst, ist Mist, es liegt neben der bis vor einigen Jahren nur unvollkommenen Schreibfunktion auf ntfs-Datenträgern an Entwicklers Verfolgungswahn. Einige trauen sich selber nicht. Recht typisch für Susen ist, dass auf neu eingebaute Platten nur root zugreifen darf. Meist hat die betreffende Partition in der /etc/fstab den Eintrag »fmask=133,dmask=022«. Geändert auf »fmask=111,dmask=000« hat jeder Nutzer uneingeschränkten Zugriff. Bei meiner ersten Linuxinstallation , die war übrigens Suse 8.0, gab es keine Hilfe für die Mountpunkte der schon vorhandenen Datenpartitionen. Um weiterzkommen, habe ich die Mountpunkte für alles bereits vorhandene aus /windows/C und weitere gesetzt. Vielleicht nicht besonders elegant, aber auf zwei Rechnern sieht das noch immer so aus und funktioniert.


    Bei einer SSD mit 120GB bleibt neben einmal Windows und zweimal Linux zumindest bei mir noch über 40GB Platz für eine Datenpartition. Zu schade zum Verschenken. Übrigens läuft bei 4GB und mehr Arbeitsspeicher auch Windows sehr gut ohne Auslagerungsdatei.


    Falk

    Damit umgehst Du ja doch das Dogma, dass der gehorsame Nutzer nur aus offiziellen Indernetzrepositorys installieren soll.
    Ich packe die Archive in einen nach der Version benannten Ordner im Ladeordner (hier »LOo 410«), der sich natürlich nicht in /home befindet, aus und nehme die drei Ordner als lokale Repositorys in Yast auf. Hat den wesentlichen Vorteil, dass ich nur die Pakete installieren kann, die ich auch brauche. Was soll ich mit den englischen Sprachversionen, den rätselhaften Erweiterungen und dem Witz des Jahres namens »LibreLogo«?
    Ich wüsste auch gerne, was sich der Erfinder mit diesem Fehlermeldungsproduktionspaket gedacht hat. Dürfte auf der ewigen Programmgurkenliste gleich nach dem konsequent funktionsunfähigen Samba kommen.


    Falk