Beiträge von Falk2

    @halltom, im LOo/OOo-Forum wird bei Problemen mit den Officen in aller Regel empfohlen, nicht die von den Distributionsprogrammierern angepassten, sondern die Originale zu verwenden. Einfach die passenden Archive laden, in einem selbstgewählten Ordner entpacken (das muss kein Systemlaufwerk sein) und die drei Ordner mit Yast als »lokales Verzeichnis« einbinden. Installieren geht dann mit Yast oder zypper. Nach der Installationsanleitung soll man das Paket »Suse-Menüs« erst nach den Anderen installieren. Da ist tatsächlich was dran, die K-Menüeinträge sind sonst nicht da.


    Das Benutzerverzeichnis liegt an unterschiedlichen Stellen, wenn man das Originalprogramm anstelle der Suse-Version verwendet. Man kann den Benutzerordner aber einfach verschieben oder kopieren, damit überleben auch die persönlichen Einstellungen.


    Falk

    Admir, hast Du mal den Fehler einzugrenzen versucht? Ein Gerätefehler käme mit jedem Betriebssystem wieder. Eine Live-CD sollte doch reichen, Gerätefehler auszuschließen. Sollte der Rechner damit laufen, installiere das Betriebssystem neu. Das bisherige hat deutlich zu viele Leichen im Keller.


    Falk

    Ich versuche es trotzdem mal. Die besondere Stärke von Suse ist die Paketverwaltung. Nachdem sie bei den 8er und 9er Varianten etwas störrisch waren und 10.1 ein echter Tiefpunkt funktioniert seitdem auch das Integrieren von lokalen Ordnern. Anders sind beispielsweise die Originalversionen von OOo und LOo nicht zu instllieren. Der Geier mög allerdings wissen, warum es in den Suse-Repositorys etwas grundlegendes wie Adobe reader nur englisch gibt. Für die deutsche Version braucht man ebenfalls ein lokales Repository. Andere Distributionen wie die auch rpm-basierten Mandriva und Fedora patzen da heftig. Es scheint einfach nicht vorgesehen zu sein. Angenehm überrascht war ich von Linuxmint. Stabil, mit reichhaltigen Programmquellen und sogar die grafische Root-Anmeldung funktioniert (ja, manchmal braucht man sie doch und bitte keine Grundsatzdiskussion darüber). Ubuntu und seine abkömmlinge hatten es drauf, beim Versuch einzublenden, dass »der Administrator Richtlinien erlassen hat, die diesen Vorgang verbieten«. Danke auch, und wer ist bei meinen Rechnern der Administrator? Bevormundung kann nicht sein. Mandriva hat das auch drauf.
    Jedenfalls weiß der Fuchs, warum es bei Linuxmint keinen KDE-Netzwerkmanager gibt. Er ist einfach nicht da. Ein echter Schuss in den Ofen war auch die Begrenzung auf acht Tastaturbelegungen bei KDE4. Bei KDE3 konnte man so viele Tastaturtreiber nutzen wie man wollte. Gibt es einhen Grund für die seltsame Voreinstellung bei KDE4 mit dieser Symbolbox? Der Umerziehungsversuch ist gescheitert. Viele Praktiker, auch ich, wollen weiterhin auf der Oberfläche platzier- und sortierbare Symbole zum einfachen und intuitiven Starten von Anwendungen.


    Gibt es eigentlich inzwischen echte Windows-8-Fans? Die 80€ für die System-CD habe ich unter Lehrgeld verbucht. Treiber, die nicht die höheren (zu bezahlenden) Microsoft-Weihen erhalten haben, sind nicht mehr installierbar und sowas wie ein Startmenü hat man eingespart. Wer keinen Schmierfingermonitor hat, sollte die Finger davon lassen.


    Ein perfektes Linux scheint es nicht zu geben. Viele gut nutzbare gibt es.
    Jetzt ist die Erledigungsmarkierung in meine Tipperei reingeplatzt. Deswegen schicke ich das Geschriebene trotzdem noch ab.


    Falk

    sibro, was nutzt Du für eine Oberfläche? »normal« ist nicht hilfreich.
    Solltest Du KDE nutzen, dann ist die Oberfläche folgendermaßen zu germanisieren:
    K-Menü → Systemeinstellungen → Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten → Regionales → Land/Region & Sprache. Dann hangle Dich durch die Karteikartenreiter von links nach rechts durch. Der zweite Reiter »Sprachen« ist entscheidend. Der Zugang zu den Systemeinstellungen ist übrigens einfacher, wenn Du diese ins K-Menü aufnimmst. Rechtsklick auf K-Menü-Symbol, »Einstellungen für K-Menü«. Ich verwende übrigens die klassische Ansicht dieses Menüs. Das »Kickoff«-Prinzip halte ich für misslungen.


    Nochwas, die Spracheinstellungen für Yast richten sich nach dem Einstellungen des »root«-Kontos und sind auch nur dort zu ändern.
    Beide Einstellungen macht man besser schon bei der Systeminstallation. Normalerweise wird der Regelbenutzer mit der Sprache eingerichtet, die man beim Beginn der Installation angibt. Die Einstellung der Sprache für das »root«-Konto ist meiner Meinung nach unnötig versteckt.


    Falk

    Ich sehe es auch so, dass Du den Rechner völlig verbastelt hast. Ändert sich die Anzahl der Partitionen, dann reagiert jedes Betriebssystem, dessen Lage sich ändert, sauer. Ich würde die Rechenmaschine ebenfalls neu aufsetzen.
    Ist das ein Schlepptopp oder eine ortsfeste Rechenmaschine? Auf rotierende Platten würde ich ohne Not kein System mehr installieren. Ortsfest zusätzlich Festkörperspeicher, bei einem Schlepptop SSD rein und die 750GB-Platte in ein Externgehäuse.
    Has Du einen Grund für eine derartig aufgeblähte Windows-Systempartition? 50GB reichen für die auch. / ist mit 12 bis 15GB weitaus zufrieden, /home mit 6 bis 8. Der Rest als Datenpartition für beide Systeme.


    Falk

    Geh auf Systemeinstellungen (ich schalte die in die Baumansicht, die halte ich für besser handhabbar), → Erscheinungsbild und Verhalten der Arbeitsflächje → Verhalten der Arbeitsfläche → Virtuelle Arbeitsflächen. Dort gehst Du in das Fenster rechts und setzt einen Haken in das einzige Optionsfeld »Unterschiedliche Miniprogramme für jede Arbeitsfläche«. Damit wird allerdings jede Arbeitsfläche wieder auf »Arbeitsfläche« zurückgeschaltet. Suchst Du eine klassische Arbeitsfläche mit anklick-, verschiebaren und am Raster ausrichtbaren Symbolen, dann bekommst Du die, wenn Du in die Fläche rechts klickst und im aufklappenden Menü den untersten Eintrag »Einstellungen für Arbeitsfläche« auswählst und im wiederum aufklappenden Fenster unter »Ansicht« zum Punkt »Layout« gehst. Die klassische Ansicht heißt »Ordner-Ansicht«. Stell im dann erscheinenden Punkt »Anzeige« den Punkt »Sortieren« auf »unsortiert«. Sonst ist nicht der Arbeitsplatz links oben, sondern Amarok. Ob Du die gewünschten Symbole aus dem K-Menü direkt auf die Oberfläche oder in den »Desktop«-Ordner im /home-Verzeichnis ziehst, ist inzwischen egal. Ob Du verknüpfst oder kopierst, im Prinzip auch.


    Falk

    Reg Dich nicht über dumme Antworten auf. Die gibt es in Linuxforen recht regelmäßig. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Abschreckungsstrategie.


    @uhelp, ja, Deine Antwort war sogar saudumm. Bekommst Du von mir gerne handschriftlich. Überlege mal, wie Du reagierst, wenn Dich einer so maßzunehmen versucht.


    Falk

    Eine virtuelle Maschine von Gates Gnaden würde ich nicht wollen. Sollte es bei einem UEFI-Rechner nicht auch möglich sein, zuerst ein anderes System als Windows zu installieren? Dass auch böswillig programmierte Systeme nicht den Bootlader zerschießen können, ist doch der Sinn der Übung. Soweit mir bekannt, ist »Secure boot« auch mangels Geräten noch nicht aktiv. Leider habe ich keinen Rechner mit EFI greifbar. Einen Rechner, auf dem nur noch Windows läuft, haue ich jedenfalls dem Verkäufer um die Ohren.


    Falk