Beiträge von Falk2

    @graumuelle, Dein Rechner hat eine riesige Windows-Systempartition. Brauchst Du die wirklich? Auch wenn Win 7 mit dem Festplattenplatz sehr verschwenderisch umgeht, sollten 50GB weitaus genug sein. Ich habe dem amerikanischen Fenster beispielsweise das Auslagern und den Ruhezustand ausgetrieben, damit reichen auch 35GB. Ich würde den Rechner von Anfang an neu aufsetzen. Vorn Windows, das legt im Übrigen gleich zwei primäre Partitionen an (Win 2000 war da deutlich genügsamer, es lief auch aus einer logischen Partition, nur der Bootlader musste auf einer primären Minipartition sitzen), dahinter alles als erweiterte Partition. Darin liegen bei meinen Festkörperspeicherplatten mit (nur) 120GB zwei Partitionen für zwei Linuxe mit je 11,5GB, eine weitere für /home von beiden Systemen (man sollte dann nur unterschiedliche Benutzernahmen verwenden, sonst droht Systemkonfusion) mit knapp 8GB und dann als letztes eine Datenpartition.
    Das alles setzt natürlich voraus, dass weder unter »eigene Dateien« noch unter /home Nutzdaten gespeichert werden. In dieser Hinsicht bin ich so konsequent wie nur irgendwie möglich. Die Trennung von Daten und System sollte sowieso immer durchgehalten werden, dann ist es ungefährlich, ein Betriebssystem zu erneuern. Nur eine Ausnahme gibt es: Man kann, wenn man nicht aufpasst, leicht den master boot record zerschießen. Windows macht das generell, die Brüder in Redmond halten sich für die Herren aller Festplatten dieser Welt. Sollte es passieren, Linux mit der CD starten und dann den MBR wieder herstellen.


    Falk

    Seit der Aktualisierung auf Version 13 passiert das. Entfernen und Neuinstallieren bringt keine Änderung und an den Konfigurationsdateien unter /home/.mozilla liegt ews auch nicht. Bei einer versuchsweisen grafischen Root-Anmeldung (bitte keine Gardinenpredigt) passiert dasselbe trotz völlig jungfräulichem Benutzerverzeichnis. Youtube ist absolut unbenutzbar geworden.
    Übersehe ich etwas? Weil ich den betroffenen Rechner auch auf Montage nutze und dort meist nur sehr zähe Zugänge über Mobilfunk (UMTS und besser sind in Deutschland echte Ratitäten greifbar sind, habe ich die Erweiterung Flashblock installiert. Bei den 12er Feuerfüchsen schmierte nur öfter das Flash-Plugin ab, jetzt wird der Browser ganz abgeschossen. Die folgende Fehlermeldung bietet zwar einen Browserneustart an, nur funktioniert der nicht. starte ich den Feuerfuchs dann manuell neu, tut er das mit einer leeren statt der eingestellten Startseite.
    Falls hilfreich, Suse12.1, 64bit.


    // Edit: In Zukunft bitte passende Tags setzen.

    Ich habe mich auch dran gewöhnt, dass unter Linux einiges nicht funktioniert. Die Nikon-Filmscanner laufen nicht, mein Drucker tut keinen Mucks, HD-fähige Fernsehkarten sind linuxresistent, Datenaustausch über das heimische Netzwerk kann man vollkommen vergessen. Bei letzterem ist die Ursache wohl Entwicklerparanoia. Ein paar Programmierer fürchten sich vor ihrem eigenen Spiegelbild. Jedenfalls bin ich schon froh, dass der Indernetzzugriff über den Router funktioniert. Bei den übrigen Problemen liegt es wirklich an fehlenden Treibern und damit an der Ignoranz der Industrie.
    Die Robustheit des Systems gegen Indernetzschädlinge ist aber ein echter Linux-Mehrwert, der mich gerade im Indernetz bei Linux hält. Weil virtuelle Maschinen auch ein Problem darstellen (die wenigen schlechten Beschreibungen, die es dazu gibt, schweigen sich beispielsweise generell über den nötigen Festplattenraum aus und man setzt stillschweigend eine riesengroße root-Partition voraus), verwende ich für die Bildbearbeitung einfach ein guterhaltenes und zusätzlich installiertes Windows 2000.


    Gewisse Macken sind übrigens systemunabhängig. Die Netzwerkparanoia besteht auch unter Windows 7 und in beiden Welten gibt es Programmgurken, die man vom Speicherwahn auf Systempartitionen nicht dauerhaft abbrigen kann. Es ist völlig Wurscht, ob nun ein Linuxprogramm unter /home oder sein Windowspendant unter »eigene Dateien« speichern will. Beides kommt bei mir nicht infrage.


    Falk

    Liegt Windows mit allen Daten auf einer Partition? Dann tu Dir selber den Gefallen, reiß den ganzen Laden ein und trenne dann Daten und System konsequent. Stell Dir mal vor, Du musst das Windows doch mal erneuern. Entweder, Du kopierst dann stunden- und tagelang alle Daten auf einen anderen Datenträger oder beim Neuaufsetzen ist alles weg.
    Sollte der Rechner kein Schlepptopp sein und Platz für weitere Festplatten haben, dann wäre es überlegenswert, für die Betriebssysteminstallation eine zweite Festplatte zu nutzen. Die darf dann deutlich kleiner sein, Festkörperspeicher bietet sich da richtiggehend an. Die Datenfestplatte wird damit spürbar geschont.
    Wenn ich jetzt noch sage, dass /home ebenfalls ein Systemverzeichnis ist, auf das keine systemfernen Daten gehören, bekomme ich vermutlich Prügel, weil das den Konventionen widerspricht. Es ist aber trotzdem so. Außerdem sollten bei Multibootsystemen alle Daten von allen Betriebssystemen aus zugänglich sein.


    Falk

    Stimmt. Manchmal hat es in der Vergangenheit geklappt, bis etwa OOo 3.2.0 musste man das Menüpaket generell mittels eines Konsolbefehls installieren. Derzeit verweigert yast die Auswahl dieses Paketes bei der Installation mit einer verstümmelten Begründung, hinterher funktioniert es dann.


    Bin ich der Einzige, bei dem die Programm- und Dateisymbole von LOo nach Neuinstallationen generell nicht auftauchen? Es hilft, einen Dateimanager mit root-Rechten zu starten, bei den unter »/opt/kde3/share/icons/« gespeicherten Symbolen die Zugriffsrechte, die standardmäßig nur für den Benutzer root auf Lesen und Schreiben stehen, auch für die Gruppe root und sonstige auf diesen Wert zu setzen und sie dann, Ordnerinhalt für Ordnerinhalt nach »/usr/share/icons/« zu kopieren, jeweils in die gleichnamigen Ordner.
    Oder sollte es eine einfachere Lösung geben?


    Falk

    So, Rechner ist mit frisch geladener CD neu aufgesetzt. Apper und packagekit vor dem ersten Mucks abgeschossen, LOo-Installationsversuch noch vor Aktualisierung.
    Selbes Problem wie vorher, letzte installierbare Version ist 343. Einzige Änderung: Programm- und Dateisymbole aus dem Haus LOo funktionieren nicht mehr.


    Falk

    Packagegerümpel und Co sind schon im Datennirwana. Dort bleiben sie auch. Für lokale Ladeordner gibt es aber schon Gründe. Den Ersten haben wir gerade lang und breit auseinandergenommen. Ein rpm-Sammelordner ist auch unverzichtbar. Ohne diesen gibt es sowas wie den Adobe Reader nur englisch. Novell lässt grüßen. Die Befürchtungen, die die Übernahme ausgelöst hat, traten vollständig ein. Das Suse-Wiki ist vielleicht noch zu einem Prozent deutsch und gerade technische Handbücher in einer Fremdsprache wirklich verstehen, das können zumindest viel weniger, als es glauben.


    Falk

    Hm, jetz muss ich erstmal überlegen. Das Packagekitgerümpel muss wirklich weg, es ist überflüssig und macht nur Ärger. Die LOo-Pakete habe ich noch als Archive da, nochmal laden habe ich schon versucht. Das änderte nichts. Die Installation über Dolphin hat sich als Schrotschuss erwiesen. Der schaufelt das Doppelte von dem auf das Systemlaufwerk, was eigentlich gebraucht wird.
    Das Umkopieren der Zusatzpakete hat einen einfachen Grund: Ohne dieses müsste ich drei, wenn ich die Menüs gleich mit draufziehen will, vier Repositorys pro Version einrichten. Außerdem würden dann die englischen Versionen zwangsweise mit installiert.
    Ich überlege jetzt wirklich, ob ich die Rechner nicht besser mit einer frischen System-CD neu aufsetze.


    Falk