Beiträge von Falk2

    Bin ich im falschen Film? Die Schriftgröße und -art in Yast hat mit Yast nichts zu tun, sondern mit den Desktopeinstellungen des root-Kontos.
    Aber ich bin ja nur ein dummer Signalwerker, der den iInformatikgöttern nur bis nur Bauchnabel reicht.


    Du hast das, um was es geht, weder gelesen noch verstanden, sondern nur wieder den Oberlehrer rausgehängt. Das zum Thema Kommunikation auf Augenhöhe. Schönen Schrank auch!

    Da war er wieder, der erhobene Zeigefinger. Ich fürchte, Du hast nicht verstanden, was ich mit »gesichert« gemeint habe. Ein flügellahmes System setze ich neu auf, dann sind die Macken, die bisher übrigens immer durch Aktualisierungen reingebracht wurden, weg.
    Und zu einer stabilen Maschine gehört die konsequente Trennung von Daten und System.


    Hättest Du mal beschrieben, wie man die Schriftarten in Yast anpasst, ohne sich grafisch als Root anzumelden, dann wäre das sicherlich für viele interessant. So war es nur eine miese Oberlehrerrede. Genau dafür sind Informatiker bekannt, aber bestimmt nicht beliebt. Verkehr auf Augenhöhe ist wirklich anders.


    Falk

    Weder Firefox 12 noch frühere Flashplayerversionen sind auffindbar. In den öffentlich bekannten Repositorys gibt es nichts dergleichen. Rückaktualisierungen sind also nicht möglich. Ich habe für Flashinhalte ersatzweise Opera dazuinstalliert. Nicht richtig befriedigend (die eigenen Schriftarten lassen sich nicht durchsetzen), aber immerhin funktioniert dieser Browser.


    @uhelp, in /etc gibt es beim betroffenen System keinen Ordner /adobe.

    Wenn Du den unmittelbar vor Deinem Beitrag stehenden im Ganzen zitierst, machst Du Dir keine Freunde.
    So klein und unbedeutend sind die Konigurationsdateien nicht. Insbesondere dann nicht, wenn ihre Einstellung viel Arbeit macht Aus gutem Grund sichere ich das LOo-Nutzerverzeichnis und verwende es immer wieder. Es funktioniert übrigens, sauber eingestellt, bei jedem Benutzer und zumindest sowohl unter Linux als auch unter Windows. Schon stimmen die Schriftarten und die Formatierung. Keine Ahnung, wieso in Grundstellung die Silbentrennung, Schusterjungen- und Hurenkinderregelung ausgeschaltet sind und ganz fürchterliche Serifenschriften vorgegeben werden.


    Einen sehr guten Grund für die grafische Root-Anmeldung gibt es übrigens. Viele klagen über kaum lesbare Schriftarten und vor allem -größen in Yast. Kein Wunder bei Schriftgröße 9 Punkte. Mit 11 oder 12 Punkten wird die Schrift deutlich besser lesbar. Die richten sich nach den Systemeinstellungen des Root-Kontos. Einfach zugänglich sind die eben nur, wenn man KDE mit Rootrechten startet. Dazu ein abweichendes Farbschema und die Rootrechte sind auf den ersten Blick zu erkennen. Dabei Schaden zu machen ist kaum möglich. Dazu müsste man schon im Stammverzeichnis herumlöschen oder -editieren. Das sollte dann auch gesagt werden statt dem gangelnden. »Bloß nicht«.


    Falk

    Wissen, was man tut und warum man es tut ist in jedem Fall besser, als von vermeintlich wohlmeinenden im Unklaren gehalten zu werden. Im Übrigen erkläre ich meine Meinung gerade über die versteckten Dateien nicht zum Nonplusultra der Gemeinschaft, sondern ich versuche, meine Betriebserfahrungen mitzuteilen. Wer nämlich sieht, was alles so das /home-Verzeichnis füllt, der wird hoffentlich erkennen, dass es ein Systemverzeichnis ist. Wer die Ansicht ohne die Anzeige der versteckten Dateien sieht, wird wohl nie drauf kommen. Er wird es allerdings auch nicht schaffen, beispielsweise die LOo-Icons auf die Bedienoberfläche zu bekommen – weil die wegen eines schon mehrere Jahre alten Fehlers eben nicht von selber aufgenommen werden.


    Ach ja, ich erlaube mir sogar hin und wieder die grafische Root-Anmeldung. Trotzdem habe ich damit noch kein System zerschossen. Diese Gefahr ist bei Dateimanipulationen auf einer Konsole viel größer.


    Falk

    Mit Bordmitteln kommst Du gar nicht drüber. Dort liegt sowas wie die master file table, und die bekommt der windowseigene Defragmentierer nicht weg. Möglicherweise könnte es mit O&O Defrag gehen, aber das ist nicht sicher. Außerdem wird es bei solchen Irrsinnspartitionen eine ganze Weile dauern. Nimm das Datennudelholz und setz den Rechner neu auf. Hol Dir vorher alle Daten, die Du behalten willst, runter. Installiere dann Windows auf die leere Platte und gib dabei nur so etwa 35 bis 50GB an (den größeren Wert, wenn Du den Ruhezustand nutzen willst, die dafür zuständige hiberfil.sys wird so groß wie der verfügbare Arbeitsspeicher). Lad Dir »Parted magic«, erzeuge damit eine CD (RW reicht), starte damit dann den Rechner und partitioniere den übrigen freien Raum erst im Ganzen mit einer erweiterten Partition, die Du dann mit logischen Partitionen ohne die Begrenzung auf vier Stück füllen kannst. Für die Datenpartition(en) verwende ich inzwischen nur noch ntfs. Linux kommt damit klar, Windows dagegen mit Linux-Dateisystemen nicht. Parted magic is eine von CD oder USB-Stift laufende kleine Linuxdistribution, das Partitionierungsprogramm dabei heißt gparted.
    Eine eigene Partition für /boot halte ich nicht für notwendig. Die enthält nicht den Bootlader, sondern den Kernel. Wenn es nicht um besondere Einsätze geht, dann reichen für ein Linuxsystem zwei Partitionen, / und /home. Bei 4GB und mehr Arbeitsspeicher ist eine swap-Partition (das ist unter Linux die Auslagerungsdatei) eigentlich nicht notwendig. Vielleicht schreibt jemand noch was dazu. Speziell bei Festkörperspeicher richte ich keine swap-Partition mehr ein. Nachteilig war das bisher nicht.
    Wenn ich Dir helfen kann, nur zu. Deswegen ist es doch ein Forum. Ich muss aber sagen, dass meine Ansichten gelegentlich von denen der Vertreter der reinen Lehre abweichen.


    Falk

    Falls du eine Extra-Partition für deine Bilder (warum auch immer)
    angelegt hast, würde ich dir raten diese in das Home-Verzeichnis zu
    kopieren, die Extra-Partition ist unnötig,


    Wegen der strikten Trennung von Daten und System? /home ist ein Systemverzeichnis. Ich kann nur jedem empfehlen, im jeweils genutzten Dateimanager sofort und generell die Anzeige sämtlicher, auch versteckter Ordner und Dateien einzuschalten und als generelles Verhalten auch für neue Verzeichnisse vorzugeben. Überraschte Gesichter sind garantiert. Das Verhalten von Linuxen ist in diesem Punkt ähnlich schlecht und bevormundend wie das von Windows.
    Ein Multibootsystem, auch ein nur angedachtes, erfordert diese Trennung ohnehin. Seitdem der Schreibzugriff von Linux auch auf ntfs gut funktioniert, ist auch FAT(32) für Datenpartitionen nicht mehr notwendig.


    Falk