Beiträge von Falk2

    Guck Dir mal die Einstellungen dafür an. Ich hoffe, Du hast die Menüleiste beim Dolphin eingeblendet. Wenn nicht, Strg + M. Jedenfalls Einstellungen→Dolphin einrichten. Im dann erscheinenden Fenster ist der Eintrag »Mülleimer« interessant. Voreingestellt sollte Maximalgröße 10% und Warnen beim Überschreiten sein.


    Falk

    Hab ich deutlich und sogar auf deutsch geschrieben: Um sich nicht mit englischen Menüs im doch wichtigen Yast herumschlagen zu müssen. Niemand verlangt, dass Du das, was ich geschrieben habe, tun musst. Hier hat aber auch niemand das Monopol für die absolute Wahrheit. Es wurde gefragt, wie man das Root-Profil germanisieren kann. Da ist es ziemlich daneben (aber sehr typisch für selbsternannte Linuxgötter), zu kontern »Braucht man nicht«. Wer legt das fest? Viele Wege führen nach Rom und ehrlich gesagt ist der Ton, mit dem hier Hilfesuchende angeblafft werden, weder freundlich noch höflich. Warum werden diesen Kommandozeilenbefehle vor die Füße geworfen, ohne sie zu erläutern? Wenn ich von einem Forum genervt bin, dann melde ich mich nicht an. Der Feldwebelton kann gut und gerne auf dem Kasernenhof bleiben.
    Statt der englischen Sprache kann man das Rootprofil mit einer abweichenden, vielleicht schreienden Farbe kennzeichnen. Es gibt massenhaft ladbare Farbprofile mit heller Schrift auf dunklem Untergrund. Kaum jemand wird diese dauern nutzen wollen. Für das Rootprofil sind genau solche Farbkombinationen gut geeignet. Eine weitere Möglichkeit ist eine auffällige Schriftart. Wie wäre es mit »Tannenberg«?


    Falk

    Dein Problem, das wirklich eins ist, weil einem auch das oft benötigte Yast sonst englisch kommt passiert, wenn Du bei der Installation des Systems nicht die Sprachauwahl bearbeitest. Die ist leider etwas versteckt. Bei der Übersicht der Einstellungen vor der Installation klicht man auf »Sprache« und dann rechts oben auf »Details«. Das Auswahlmenü müsste »lokale Einstellungen für Benutzer root« heißen und man stellt es sinnvollerweise auf »ja«.
    Es ist aber nicht alles zu spät. Was ich jetzt schreibe, wird den Konsoleros Herzklappenprobleme bescheren. Da müssen sie aber durch. Mede Dich grafisch als root an, öffne dann das K-Menü (ich hoffe mal, Du verwendest nicht diese üble Doppelklickoberfläche für Gartenzwerge namens Gnome), gehe auf »system settings« (die lassen sich nach einem Rechtsklick auf den K-Menü-Starter direkt einblenden, sonst erfordert es etwas Suchen) und öffne »regionales«. Englisch müsste der Punkt so ähnlich heißen, in der Kategorieansicht ist er meist rechts oben. Ich verwende für die Systemeinstellungen aus alter Gewohnheit die Baumansicht, da liegen die lokalen Einstellungen unterhalb des ersten Punktes. Stell dann das Land auf Deutschland (oder welches Dir gefällt, Hauptsache deutschsprachig) und aktiviere dann »deutsch«. Endgültig übernommen werden diese Einstellungen erst nach einer Ab- und erneuten Anmeldung. Auch die restlichen Punkte der Systemeinstellungen sind überprüfenswert, die Fensterdekoration beispielsweise lässt sich vom hässlich verwaschen voreingestellten »Oxygen« wegbiegen. Denk auch an Schriftarten und -größen, denn die Vorgabe steht auf nur neun Punkte. Bei hochauflösenden Monitoren ist diese Winzigschrift kaum zu erkennen.


    Wenn Du nicht gerade im Systemverzeichnis herumlöschst, dann sind diese Einstellungen fehlbedienungssicher und viel weniger heikel als Dateimanipulationen auf Konsolebene. Dort reicht ein Vertipper, um das System abzuräumen.


    Seltsam, dass die englischen Verwaltungsmenüs so wenige stören.


    Falk

    Ich glaube nicht, dass das was bringt. Bei Schneegestöber funktionier auch keine Textkonsole.
    Jonas, hast Du mal versucht, den Rechner mit einer Live-CD zu starten? Du kannst auch mehrere Livesysteme probieren.
    Hast Du noch ein weiteres Betriebssystem auf dem bockigen Rechner und läuft dieses? Damit lassen sich zumindest Gerätefehler ausschließen.
    Was die Tipps meiner Vorschreiber betrifft, siehst Du den Bootlader? Versuche mal »advanced options« und dann die Zeile mit »recovery mode«. Damit wird keine grafische Oberfläche gestartet und Du kannst die Sachen ausführen, die die Beiden geschrieben haben.


    Falk

    (Auch, wenn es schon als erledigt gekennzeichnet ist, ist es das doch wohl nicht)
    Yast läuft zwangsläufig mit root-Rechten. Es richtet sich daher nach den Vorgaben für diesen Benutzer – und wenn man nicht bei der Installation eingreift, dann ist der nicht lokalisiert. Bei der Neuinstallation wäre es der Punkt »Sprache« der Installationsübersicht und im sich darauf öffnenden Fenster die Schaltfläche »Details« rechts oben. Klickt man diese an, kommt man zu »Lokale einstellungen für den Benutzer root«. Das
    Auswahlmenü steht auf »nur ctype«. Damit ist die root-Oberfläche
    englisch. Leider steht dieser Zusammenhang so nirgendwo. Stellt man diese Auswahl auf »ja«, ist root germanisiert.
    Deswegen neuinstallieren ist der Schuss mit einer Kanone auf Sperlinge. Nachträglich ist es auch noch zu verstellen. Meine Methode ist allerdings für eingefleischte Paranoiker ein Sakrileg, ich melde mich als root grafisch an und rufe dann die Systemeinstellungen auf. Das Menü ist logischerweise dasselbe wie bei regulären Benutzern und letztlich selbsterklärend. Die Oberflächensprache gehört in den letzten Unterpunkt des ersten Eintragas (das müsste englisch »locales« sein, ich möchte mein System nicht wieder umstellen). Dann arbeitest Du einfach die Karteikartenreiter ab, entscheidend sind die ersten beiden, vor allem »Languages«.


    Es gibt mit Sicherheit einen Weg über die Textkonsole, aber den findet man mit Versuch und Irrtum garantiert nicht. Die Gefahr, das System damit zu zerschießen (oder irgendwann entnervt aufzugeben), ist meiner Meinung nach deutlich größer.


    Falk

    Die Monitorauflösung riecht nach Eee-PC 900. Richtig? Ich habe so ein
    gutes, aber inzwischen nicht mehr taufrisches Stück auch. An den
    Formfaktor »Netbook« konnte ich mich nicht gewöhnen. Gelegentlich sind
    Fenster, gerade bei den Systemeinstellungen von KDE tatsächlich zu breit
    oder zu hoch. Der einfachste Kniff, dann an die Schaltflächen für
    Bestätigen und Abbrechen zu kommen, ist »Alt« zu drücken, dann in die
    Fensterfläche zu klicken und damit das Fenster ziehen zu können.


    Falk

    Du hast offenbar nicht verstanden,worauf ich hinauswill. Es geht nicht darum, /home abzuschaffen, sondern es als Systemverzeichnis nur nicht für Nutzdaten zu verwenden. Eben wegen der Konfigurationsdateien ist /home sehr wohl ein Systemverzeichnis und eine eigne Partition dafür ist auch sinnvoll, weil damit persönliche Einstellungen Aktualisierungen und Neuinstallationen überstehen. Nur gibt es überhaupt keinen sinnvollen Grund, dieses Systemverzeichnis auf Irrsinnsgrößen aufzublähen. Für die Konfigurationsdateien reichen ein paar GB und die Nutzdaten liegen auf völlig systemfernen Speicherplätzen deutlich besser. Dadurch sind sie für jeden Nutzer und auch von andren Betriebssystemen aus zugänglich. Nach einer Systemaktualisierung oder einer Neuinstrallation ist eine der ersten Tätigkeiten, die Pfade von /home wegzubiegen. Gleichzeitig ist bei mir auch Vorgabe, die versteckten Dateien immer anzuzeigen. Beides sollte im Sinn mündiger Nutzer Voreinstellung sein. Schlimm genug, dass Microsoft die Nutzer gängelt. Für Linux ist das Nachmachen dieser Gängelung eine Schande.


    Falk

    Wegen der Schreibzugriffe auf den Festkörperspeicher, der genau dadurch unnötig verschlissen wird? »Unabdingbar« ist die Auslagerungsdatei jedenfalls nicht. Sogar mein Eee-PC 900 mit nur 1GB Arbeitsspeicher kam bis letzte Woche ohne diese aus. Wo hätte man sie dort auch unterbringen sollen?


    Falk

    Wofür sind eigentlich die unterschiedlichen Partitionen gedacht? Mein Netbook hat 300Gb wie teile ich die am sinnvollsten auf?


    Wie hast Du es bisher gehalten, ist für Dich die Trennung von Daten und System ein Thema? Falls ja, dann reichen auch für Windows 50G B. Sollte sich die vermutlich einzige riesige Partition nicht soweit verkleinern lassen, dann ist die konsequenteste Lösung, den Rechner abzuräumen und auch Windows neu zu installieren. Nur eben nicht auf der gesamten Platte, sondern mit Angabe der Partitionsgröße bei der Installation. Läuft Windows wieder, installiere Linux und denk an eine von beiden Systemen aus zugängliche Datenpartition. Ich bin übrigens nicht für die Nutzung von /home für systemferne Daten. /home ist ein Systemverzeichnis, das siehst Du, wenn Du die versteckten Dateien anzeigen lässt. Windows kann außerdem Linuxdateisysteme nicht lesen, umgekehrt ist es kein Problem.
    Die Gelegenheit ist übrigens günstig, die Festplatte rauszuwerfen, in ein externes Gehäuse zu packen und durch Festkörperspeicher zu ersetzen. Bei mir sieht das mit 120GB Festkörperspeicher übrigens so aus: 35GB für Windows, 12 für /, nochmal 12 für / eines zweiten Linuxes, 5 für /home beider Systeme (kein Problem bei unterschiedlichen Benutzernamen), der Rest als Datenpartition
    und wegen 4GB RAM keine Auslagerungspartition swap.


    Falk