Beiträge von Falk2

    Zitat

    Wenn Du Windows-Partitionen unter Linux verwenden willst indem Du nicht
    nur Dateien liest und ausführst sondern auch veränderst, hinzufügst,
    löschst.. dann musst Du auf jeden Fall im Bios und auch in Windows8.1
    Schnellstart deaktivieren, sonst kommt es 100% zu Fehlern!

    Sollte das nicht nur dann ein Thema sein, wenn es eine Systempartition betrifft?


    Falk

    Sagst Du mal, was der Sinn der Übung ist? Bei USB-Geräten muss man doch an der fstab gar nicht herumbauen. Ohne Manipulation werden USB-Speichermedien unter /var/run/media/(Benutzer)/… eingebunden. Das ist zwar ein einigermaßen langer Pfad, der bis 12.3 ohne /var/run auskam, aber die Speichermedien landen alle dort. Man sollte ihnen nur eindeutige Namen geben, um sie im Dateimanager auseinanderhalten zu können. In der Geräteüberwachung stelle ich die bekannten Geräte auf »automatisch einbinden« und damit ist die Geschichte auch schon gegessen.
    eSata-Speichermedien waren mal störrisch, weil sie es ohne fstab-Eintrag nicht taten und das Betreibssystem in der folge nicht starten wollte, wenn ein in die fstab aufgenommene Platte fehlte. Nach dem Erscheinen von USB3 habe ich dann unterlassen, eine Lösung dafür zu suchen. Sie hätte nicht mehr viel gebracht.


    Falk

    Ich vermeide, auf fremden Systempartitionen zu schreiben. Es sollte aber möglich sein. fstab ist der richtige Punkt. fmask=133,dmask=022 bedeutet, dass nur root schreibend auf die betroffene Partition zugreifren darf. Hin und wieder und vor allem kaum vorhersagbar werden diese Einstellungen auch für Datenpartitionen gesetzt und der Nutzer steht vor der geschlossenen Tür.
    Lange Rede, setz dort, wo Du als Benutzer schreiben können musst, auf fmask=111,dmask=000 und jeder Benutzer hat Schreibrechte. Unschön und eigenartig ist, dass es zwar eine Möglichkeit gibt, diese Berechtigungen auch im Dateimenü vorzunehmen. Nur gehen dort getroffene Einstellungen ins Leere, wenn die fstab dagegensteht. Sie werden nicht übernommen.
    Man sollte trotzdem immer wissen, was man macht und nicht wild im fremden System herumlöschen. Fastboot sollte bei Multibootsystemen immer deaktiviert sein. Diese Option setzt wie so oft voraus, dass der Herr über die Festplatten in Redmond sitzt.


    Falk

    Sollte der Fehler darin bestehen, Wicked bei einem Schlepptopp zu benutzen? Bei einem mobilen Rechner ist es doch sinnvoll, sich in wechselnde Netzwerke einwählen zu können. Ich habe allerdings, weil sich die Konfiguration im Installer schon ein paarmal als kratzbürstig erwies, schon länger verzichtet, den Rechner schon bei der Installation zu aktualisieren. Sinnvoll ist das eigentlich erst, wenn Packmann und Co. aktiviert sind.
    Zu Hause wird außerdem DHCP sofort der Hals umgedreht. Was soll diese Geschichte, wenn die Adressen nicht knapp sind?


    Falk

    Dann sag doch einfach, unaufgeregt und allgemeinverständlich, worin nun die Gefahren bestehen. Nur einfach grafisch als root anmelden bewirkt noch gar nichts.Bei KDE4 fällt es nichtmal vom Hintergrund mehr auf. KDE3 ist da deutlicher. Das Hauptproblem ist die Angreifarkeit, da jeder, der sich von außen reindrängelt, ebenfalls root-Rechte hätte. Stundenlange Indernetzsitzungen, vielleicht noch mit der Suche nach aktuellen Kinofilmen, könnte also Besucher einladen, die Otto Normalnutzer nicht so braucht. Ob auf Linux geeichte Schädlinge nur warten, kann ich nicht sagen. Besonders effektiv wären sie so oder so nicht. Die Gefahr des versehentlichen Löschens halte ich für vorgeschoben. Die könnte auch passieren, wenn Du nur einen Dateimanager mit root-Rechten aufrufst.
    Hier geht es darum rauszukriegen, ob die Cursormacke am Benutzerverzeichnis liegt. Dazu muss man nichts löschen. Einen weiteren Benutzer anlegen würde auch gehen, aber das ist deutlich aufwändiger. So nebenbei passen dann viele Pfade nicht mehr. Denk einfach mal an externe Medien, die seit zwei oder drei Versionen unter /var/run/media/(Benutzername)/… eingebunden werden.


    Falk

    Das ist eine neue Macke. Wenn nach dem Start das WLAN-Kennwort über eine aufploppende Eingabezeile abgefordert wird, dann wird es nicht gespeichert. Hast Du das Miniprogramm »Netzwerkverwaltung« in der Kontrollleiste aktiv? Normalerweise sollte das so sein. Klicke links drauf, dann auf den Schraubenschlüssel rechts oben im aufklappenden Menü. Wähle im Verbindungs-Editor Dein WLAN aus, klicke dann rechts auf die betreffende Zeile und wähle »Bearbeiten«. Es erscheinen fünf Reiter, in diesem Fall ist »Drahtlos-Sicherheit« wichtig. Gib Dein Kennwort hier ein. Die Sicherheitsstufe wird normalerweise selbsttätig erkannt. Wenn nicht, korrigieren. Quittieren, fertig. Beim nächsten Anmelden sollte das Netzwerk sofort einspuren. KWallet ist dafür nicht nötig. Das schieße ich bei einer Neuinstallation immer sofort ab.


    Falk

    Man sollte immer wissen, was man tut und was es für Konsequenzen haben kann. Vertippe Dich mal in einer Konsole mit root-Rechten. Ein versehentliches »rm« im zufällig falschem Zusammenhang räumt den Rechner ab. Mach das mal mit dem Mauszeiger im Dateimanager. Manche Probleme kann man auch mit dem Kran an den Haaren herbeiziehen.
    Wenn der Fehler auch unter einem anderen Nutzerprofil auftritt, dann ist das Problem systemweit vorhanden. Das ist doch genau die Information, die durch klassisches Fehlereingrenzen gewonnen werden soll. Damit wird ein Gerätefehler wahrscheinlicher.


    Das ständige Wiederholen von »Du sollst Dich nicht grafisch als root anmelden« klingt nach Pastor. Leider habe ich es mit Göttern und Religionen nicht so. Verbote entmündigen, mit einer plausiblen Begründung nimmt man dagegen sein Gegenüber ernst.


    Falk

    Zitat

    Es handelt sich um ein "Duell" in 5 Runden: Grundausstattung, Installation, Bedienung, Werkzeuge und Sicherheit


    Ergebnis 4:1 für openSUSE13.2

    Wer hat denn nun wo gepunktet und warum?


    Falk

    Tastaturtreiber, denkst Du, dass es an der Sprache liegt? Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.


    (Ganz alleine in der gegen Spione abgedunkelten Stube und mit einem Sofakissen auf dem Telefon würde ich mich einfach mal als anderer Benutzer anmelden. Das immer vorhandene weitere Profil ist das von root. Dann würde ich mal probieren, ob dort dasselbe passiert. Dabei würde ich allerdings nicht wild im System herumlöschen. Danach wüsste ich, ob das Problem systemweit oder nur unter meinem eigenen Profil besteht. Weil aber eine grafische Anmeldung als root bei ganz harten Linuxisten als schlimmer Saalkrieg ähm Sakrileg gilt, würde ich das natürlich niemals laut sagen).


    Falk