Beiträge von Falk2

    Zitat

    und leider hat man früher eben nicht immer die filmstreifen aufbewahrt.

    Da muss ich einhaken. Wer nachdachte, hat immer die durch die Kamera gelaufenen Filmstreifen archiviert. Wer noch weiter nachdachte, verwendete Umkehrfilm.
    Was ich von denen halte, die nicht soweit denken konnten oder wollten, schreibe ich nicht. Ich bin mir sicher, sie können es sich denken und beißen sich schonmal vorsorglich in den Hintern.
    Eine Papierkopie ist mit einem jpg-Bildchen im Briefmarkengröße, das im Indernetz präsentiert wird, vergleichbar. Verbrauchsmaterial, nicht archivierungswürdig.


    Was machst Du mit den ungleichmäßigen Rändern? Beim Betrachten am Monitor ist der blendende weiße Rand sehr störend. Außerdem, ein gescanntes Bild muss nachbearbeitet werden. Viele Negativfilme waren mal Universalemulsionen, die auf etwa 4000 Kelvin abgestimmt waren. Ohne Nachbearbeitung sind Tageslichtfotos blau- und Kunstlichtfotos gelbrotstichig. Die Farbveränderungen durch Alterung kommen dazu. Ich traue mir nicht, liederlich gescannte Dateien jemandem zu zeigen.


    Falk

    Wenn Du ein Dokument aus dem Internet kopierst und in ein Officedokument einfügst, dann werden generell Verknüpfungen angelegt. Lokal gespeicherte Dateien werden eingefügt. Wenn Du einen Text mit Bildern aus dem Internet druckbar machen willst, dann ist es wegen der Auflösung immer ratsam, diese Bilder in der größten zu bekommenden Auflösung lokal zu speichern und dann an Stelle der Verknüpfungen einzufügen. Ein Bild mit Bildschirmauflösung von 72 (oder 96)dpi wird gedruckt absoluter Pixelmatsch. Für ein brauchbares Druckergebnis sollten Pixelgrafiken mindestens 300dpi haben.
    Andersrum, also aus eingefügten Grafiken Verknüpfungen machen, kann ich nicht helfen. Das habe ich nie gebraucht.


    Falk

    Es ist ein paar Jahre her, dass ich versucht habe, den Ati-Treiber zu aktivieren. Die betroffenen Rechner haben dann beim Startversuch Geräusche gemacht, die ich weder vorher noch hinterher je wieder gehört habe. Wieder raus damit, der freie radeon-Treiber tat es doch und für grafiklastige 3D-Spiele waren die lüfterlosen Grafikkarten sowieso nicht gedacht. Bei dem Rechner, an dem ich gerade sitze, habe ich den fglrx-Treiber noch nie benutzt. Geht doch auch so. und auch HD-Filme bekommt der freie Grafiktreiber hin, ohne ins Ruckeln zu kommen. Dass Yast das Ati-Repository schon seit einigen Versionen nicht mehr anbietet (erst mit13.2 ist es wieder aufgetaucht), hat die Entscheidung noch beschleunigt.


    Falk

    Aus dem Indernetz geholt werden es ohne weiteren Eingriff immer nur Verknüpfungen. Um das zu beseitigen, öffne das Dokument zum Bearbeiten, gehe zu »Bearbeiten« → »Verknüpfungen« (dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn es verknüpfte Dateien im Dokument gibt). Der Rest ist Klickerei, jeweils die erste Zeile markieren, Klick auf »Verknüpfung lösen« und dann auf »ja«. Mach das so lange, bis die Tabelle leer ist. Dokument speichern, fertig. Die verknüpften Bilder müssen dazu verfügbar sein, sonst speicherst Du Platzhalter. Guck Dir also vorher an, ob die Bilder nachgezogen wurden.


    Falk

    Das Format ist eben nicht egal. Verlustbehaftete Kompression mehrmals nacheinander geht in die Hose.
    Um das ausschneiden zu automatisieren, müssten sämtliche Bilder exakt ausgerichtet auf dem Scanner landen. Dazu müssten sie lose vorliegen, gleichgroß sein und Du müsstest eine Maske zur Positionierung herstellen.
    Davon abgesehen musst Du die Bilder doch sowieso einzeln bearbeiten. Direkt vom Scanner wirst Du keinen Ruhm ernten. Solltest Du Blumen bekommen, dann werden wohl die Töpfe noch dranhängen.


    Falk

    Zuschneiden mit Gimp: Bild öffnen, links oben in der Werkzeugleiste auf »rechteckige Auswahl« klicken und diese damit aktivieren, in eine Ecke des auszuwählenden Bildes klicken und solange diagonal ziehen, bis die Auswahl das gesamte Bild umfasst. ist es zu groß, kein Problem, man kann diesen Vorgang mehrmals machen und jede Kante einzeln bearbeiten. Dann »Bild« → »Auf Auswahl zuschneiden« und wenn die Ränder weg sind, unter neuem Namen speichern. Danach entweder über die rückgängig-Funktion zurückgehen, bis das Original wieder da ist oder es neu aufrufen, das nächste Bild auswählen usw. usf.
    In diesem Fall ist ein Versuch mit Konsolbefehlen der falsche Weg und ich würde mal sagen, Linuxadmin-Betriebsblindheit. Arbeit mit Grafik so, dass man sieht, was man macht. Automatisieren würde bedeuten, dass die Bilder alle exakt dieselbe Lage haben.


    @dornen, das Format der Filme ist egal. Jede Generation weniger zählt. Eigentlich (und das wollen viele wohl nicht lesen) gehören die in einen Filmscanner, der ICE4-Mutzelentfernung und 4000dpi schafft. Halbwegs bezahlbar konnte das bis zur Produktionseinstellung nur die Firma Nikon.


    Falk