System friert unregelmäßig ohne erkennbaren Grund ein.

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  • System friert unregelmäßig ohne erkennbaren Grund ein.

    Mein Freund Willi, mit Ypsilon, also Willy und darauf besteht er, hatte ein System, welches so langsam ist, daß es fast gar nicht mehr geht.

    "Willy, mit Deinem System gebe ich mich nicht ab, aber ich habe Linux für Dich."
    Leap 15.0 installiert, und Willy kommt wunderbar damit zurecht.

    Aber in unregelmäßigen Abständen friert das System ein. Nach einem eiskalten Neustart läuft alles so als wäre nichts gewesen.

    Die Lösung ist, das System mit einem Eintrag im Bootmenü zu starten.
    Meine Vorgehensweise
    1. Sichern der Datei /etc/default/grub , damit es einen Weg zurück gibt.
    2 In der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=""
    zwischen die Gänsefüßchen den Parameter intel_idle.max_cstate=1 einfügen
    Das sieht dann ungefähr so aus
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="resume=/dev/disk/by-uuid/16b0f013-342f-452b-8bda-xxxxxxxx splash=silent quiet showopts intel_idle.max_cstate=1"

    Das ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, siehe Quellcode.
    Seit 14 Tagen läuft Willys System so wie es soll.
    Das Dankeschön von Willy möchte ich an die User die es gefunden und dokumentiert haben weiterreichen.

    Willy schrieb:

    Hallo Andreas,
    die zwei Wochen Probebetrieb sind absolviert.
    Dein Eingriff kann man mit Fug und Recht als erfolgreich
    bezeichnen.Der "Patient" hat nicht einen "Absturz" erlebt.
    Hierfür ein dickes Kompliment und ein herzliches DANKESCHÖN.
    Wenn wieder etwas auftaucht, weiß ich wohin ich mich wenden muß.
    In diesem Sinne,Grüße Willy
    Das hatte ich in der allwissenden Müllhalde gesucht und gefunden.

    Quellcode

    1. https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/1509723
    2. Christian, this is a kernel bug. You should use the kernel parameter:
    3. "intel_idle.max_cstate=1", or downgrade to the 14.04 LTS Release, or just downgrade the kernel. I use ubuntu kernel 3.13.0-24, and it doesn't freeze.
    4. If you choose the first option, do these steps:
    5. 1. sudo nano /etc/default/grub
    6. 2. There is a line in that: GRUB_CMDLINE_
    7. Save it (CTRL+O)
    8. 3. sudo update-grub
    9. 4. sudo reboot
    10. Your CPU will be a little warmer.
    11. Ich kann bestätigen, dass GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash intel_idle does
    12. machen Sie den Trick, kein Einfrieren von fast 2 Wochen.
    13. Aber die Akkulaufzeit sinkt erheblich und die CPU wird manchmal etwas zu heiß. Den letzten Kernel hier laufen lassen
    14. Ich habe ein sehr ähnliches Problem. Ich habe es hier in diesem Fehlerbericht gemeldet. Es scheint wie ein Kernel-Bug, aber ich bekomme keine blinkenden Caps Lock Kernel Panik. Eine andere Person mit genau dem gleichen Prozessor wie ich gab bekannt, dass ein Fix für sie auch die Verwendung von "GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash intel_idle.max_cstate=1" sei.
    15. übersetzt mit deepl.com
    16. http://www.linux-community.de/blog/kernel-parameter-in-grub2-dauerhaft-anhaengen-oder-entfernen/
    17. Daher raten die GRUB2-Entwickler eindringlich dazu, von grub2.cfg die Finger zu lassen. Aussehen und Verhalten des Bootmenüs regelt man in der weitaus übersichtlicheren und genau für diese Zwecke gedachte Konfigurationsdatei /etc/default/grub. Dort kann man beispielsweise die Anzeigedauer des Bootmenüs, die Auflösung und eben auch weitere Kernel-Parameter vorgeben. Für letzteres zuständig ist die Zeile, die mit
    18. GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="
    19. beginnt. In ihr notiert man einfach vor dem zweiten Anführungszeichen „ alle Parameter, die man dem Kernel mitgeben möchte. Die dort schon vorhandenen kann man natürlich auch entfernen. Wen beispielsweise unter Ubuntu der Splash-Screen stört, macht aus:
    20. GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
    21. ein:
    22. GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet"
    23. Nachdem man seine Änderungen vorgenommen hat, speichert man die geänderte Datei und lässt die GRUB2 Konfigurationsdatei aktualisieren:
    24. sudo update-grub
    25. Man sollte übrigens genau darauf achten, die Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT zu erwischen und nicht die fast gleichlautende GRUB_CMDLINE_LINUX. Die dort hinterlegten Parameter gelten nämlich auch für den Recovery-Modus – und den sollte man möglichst in seinem aktuellen Zustand belassen.
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    Für den Inhalt des Beitrages 129868 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Danke @Kanonentux, sehr interessant!!!

    So wie ich das verstanden habe, scheint es sich auf CPU`s der Bay Trail Familie zu beziehen.
    Das wären dann diese hier:
    Products formerly Bay Trail
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Für den Inhalt des Beitrages 129876 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Der Herr Fischer hat dazu was im Netz publiziert.

    https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Bay_Trail_Systeme_erfordern_Limitierung_des_C-State_im_Linux-Grafik-Betrieb

    Auch ist auf diese Seite ein sehr kleiner link auf C-states im ersten Satz.

    Ahoi von hier aus

    Für den Inhalt des Beitrages 129877 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: leon_herford

  • Das kann auch ein ARM gewesen sein. Es ist schon 14 Tage her.
    Ich gehe einmal bei Willy vorbei und sehe nach was darin ist.

    Für den Inhalt des Beitrages 129994 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Ich denke, ARM kann es gar nicht gewesen sein.

    Die Grafik hatte etwas mit ARM zu tun.
    Die CPU hat 4 Kerne und ist von Intel.

    Kanonentux schrieb:

    Ich gehe einmal bei Willy vorbei und sehe nach was darin ist.
    1200 Schritte waren es von Willy bis zu mir nach Hause.
    Dateien

    Für den Inhalt des Beitrages 130075 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux