Physikalisches System in virtuelles System umwandeln

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  • Hallo zusammen,


    hier mal wieder ein paar Fragen. Ich habe z. Zt. 500 GB SSD im Laptop.

    Mehrere Partitionen drauf. Win10Pro und openSUSE Leap 15.2.


    Ich würde gerne meine Systeme in virtuelle Maschinen umwandeln und dann in VirtualBox einbinden.


    Das müßte doch mit disk2vhd gehen oder? Das Programm läuft, so wie ich es verstanden habe, unter Windows. Kann ich damit einzelne Systeme/Partitionen in VHD konvertieren? Oder auch direkt die ganze SSD.


    Muß ich die VHD für VirtualBox noch mal umkonvertieren?


    Wenn ich in VirtualBox die Systeme einrichten will, welches Betriebssystem wähle ich dann für die ganze SSD? Windows oder Linux? Beides kann ich ja nicht eingeben/auswählen.


    Wie immer lieben Dank.


    LG Heiko

    Für den Inhalt des Beitrages 294283 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006

  • Hi zusammen,


    mir fällt gerade was ein. Kann ich nicht mit nem dd-Befehl die ganze SSD oder einzelne Partitionen eine .mit-Datei anlegen?

    Code
    dd if=/dev/sda of=/home/heiko/sda.img
    
    
    dd if=/dev/sda1 of=/home/heiko/sda1.img
    
    
    dd if=/dev/sda2 of=/home/heiko/sda2.img
    
    
    usw.


    Wie dann die img-Datei für nach VirtualBox konvertieren?


    LG Heiko

    Für den Inhalt des Beitrages 294285 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006

  • Hallo Heiko,


    wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du Windows 10 und Leap 15.2 virtualisieren. Wo soll denn hinterher VirtualBox laufen? Willst du die SSD löschen, ein neues Betriebssystem installieren und dort deine beiden virtuellen Systeme starten?


    Du hast grundsätzlich das Problem, dass du nur ein Image von dem System erstellen kannst, welches gerade nicht gebootet ist.

    Es gibt noch ein Problem mit dem Weg, den ich unten beschreibe: Clonezilla (bzw. jedes Block-Image-Tool, auch dd) wird ein Image schreiben, welches exakt so groß ist, wie das Quellmedium. Eine 500GB SSD ergibt daher eine 500GB Image-Datei, egal, ob dort nur 200GB belegt sind. Dein erstelltes Image wird also nicht mehr zusätzlich zu einem anderen Betriebssystem auf das System passen. Es gibt kommerzielle Software, die bei der Image-Erstellung erlaubt, die größe der Partitionen zu ändern (Acronis TrueImage kann das soweit ich weiß), ggf. gibt es auch OpenSource-Wege, die das Image anschließend verkleinern können, also siehe diesen Weg einfach als Denkanstoß :)


    Der einfachste Weg wird sein:

    - Clonezilla Live-System booten
    - Image der kompletten SSD anlegen und auf einer USB-Festplatte speichern
    - Neues Betriebssystem auf dem Laptop installieren
    - SSD-Image zurückkopieren (wird halt nicht passen, siehe oben)
    - Neue VM anlegen und das SSD-Image als Festplatte auswählen
    - In diesem Fall sollte sich VirtualBox genau wie die Hardware vorher verhalten und deinen gewohnten GRUB-Screen anzeigen.


    Du kannst die Systeme natürlich auch einzeln in Images verpacken und dann jeweils eine VirtualBox-VM pro System erstellen - in diesem Fall musst du dann aber die Bootloader in beiden VMs neu erstellen.

    Für den Inhalt des Beitrages 294302 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: borsti

  • Moin.


    Ich habe die 500 GB SSD mit Win10 und Leap 15.2. Diese sollen als VM auf einer anderen 2 TB Festplatte laufen. Da habe ich auch schon ein Win10 und Ubuntu 18.04. Wollte das VirtualBox unter Ubuntu installieren, also wohl nicht unter Win10.

    Die SSD war nur mal um was auszuprobieren gedacht. Jetzt habe ich hier doch einiges gemacht. Will ich nicht löschen. In meinem Laptop paßt ja nur eine Festplatte rein. Ich will die 2 TB Platte wieder einbauen und dann aber Win10 und Leap 15.2 der SSD als VM's nutzen. Damit ich nicht immer wieder die Platten tauschen muß.


    Die Images versuche ich dann über ne Live DVD (Parted Magic oder Kde Live oder Hiren's BootCD PE) zu erstellen.


    Kann ich nicht ein Image der SSD auf die 2 TB Platte kopieren?


    Image wollte ich dann über dd anlegen. Das dd hat es mir irgendwie angetan ;)

    Also lege ich ein Gesamt-Image der SSD an?!

    Dieses Image muß ich doch nach VDI konvertieren ne? Das geht doch auch über VBoxManage... ? Genauen Befehl suche ich mir raus.

    Das Image kann ich doch verkleinern mit VBoxManage... irgendwas mit --resize



    Ich weiß noch nicht wie ich es mache, aber evtl. doch für jedes System ein eigenes Image anlegen. Wie lege ich dann über Win10 und Leap 15.2 den Bootloader an? Mit Grub Customizer der Live-DVD?


    Ich mache wieder komische Spielereien oder?

    Fällt mir gerade was ein, wenn ich die 2 TB Platte drin habe, kann ich die SSD nicht über einen externen USB-Festplattenadapter anschließen und dann von der SSD booten?


    Lieben Dank!


    LG Heiko



    PS: Sind meine Links/Anleitungen denn wenigstens richtig?

    Für den Inhalt des Beitrages 294303 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006

  • Hier mal die 500 GB SSD:


    sda2 ist mein Win10 und sda3 mein Leap 15.2.


    Wenn ich von der SSD einzelne Images ziehe mit dd, was mache ich mit sda1 (gehört irgendwie zu Win10) und sda4 (Swap-Partition Leap 15.2)


    LG

    Heiko

    Für den Inhalt des Beitrages 294304 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006

  • Die SSD war nur mal um was auszuprobieren gedacht. Jetzt habe ich hier doch einiges gemacht. Will ich nicht löschen. In meinem Laptop paßt ja nur eine Festplatte rein. Ich will die 2 TB Platte wieder einbauen und dann aber Win10 und Leap 15.2 der SSD als VM's nutzen. Damit ich nicht immer wieder die Platten tauschen muß.

    [...]

    Kann ich nicht ein Image der SSD auf die 2 TB Platte kopieren?

    Ja gut, die Info mit der 2 TB-Platte hat im Eingangsposting gefehlt :) - dann ist die Größe da kein Problem, das passt ja dann locker.

    Image wollte ich dann über dd anlegen. Das dd hat es mir irgendwie angetan

    Das kannst du (innerhalb einer Live-Umgebung) machen. Tu dir nur selbst den Gefallen, und prüfe besser drei mal, ob deine Quelle und dein Ziel passen - die Bezeichnungen der Platten sind in einer Live-Umgebung ggf. in einer anderen Reihenfolge, als du es gewohnt bist.

    Also lege ich ein Gesamt-Image der SSD an?!

    Dieses Image muß ich doch nach VDI konvertieren ne? Das geht doch auch über VBoxManage... ? Genauen Befehl suche ich mir raus.

    Das Image kann ich doch verkleinern mit VBoxManage... irgendwas mit --resize

    Das ist auf jeden Fall einer der möglichen Lösungswege. VBoxManage funktioniert auf jeden Fall dafür, der Link zu der Anleitung, den du gepostest hast, sieht korrekt aus.

    Ich weiß noch nicht wie ich es mache, aber evtl. doch für jedes System ein eigenes Image anlegen. Wie lege ich dann über Win10 und Leap 15.2 den Bootloader an? Mit Grub Customizer der Live-DVD?

    Bei Windows 10 würde ich sagen - Installations-ISO virtuell einlegen, davon booten und dann einfach mal die Reparaturoptionen ausprobieren. Da läuft grundsätzlich einiges automatisch, wobei ggf. bei UEFI-Systemen die EFI-Partition fehlen wird. Da wirst du in Windows-lastigeren Foren vermutlich besser beraten sein.


    Den "Linux-Weg" kenne ich jetzt auch nur grob von älteren Debian-basierten Systemen. Da würde man sich in einer Live-Umgebung das System per ChRoot zurechtbasteln und Grub in den MBR schreiben - da bin ich jetzt aber auch nicht wahnsinnig bewandert.

    Für den Inhalt des Beitrages 294305 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: borsti

  • Ja klar, ich gucke bei dd if=… of=… immer nach den Laufwerken. Über Parted Magic Booten und dann den Partitionseditor aufrufen. Der zeigt mir das an.


    Sorry mit der 2 TB Platte. Da muß ich mal gucken wie ich es mache. Hatte eine 1 TB mit dd über Image auf die 2 TB Platte geschrieben. Größe nicht geändert. Da sind ja dann noch 1…TB frei ne?

    Die Linuxpartition kann ich doch mit dem Partitionseditor einfach vergrößern ne?


    Lieben Dank.


    LG Heiko

    Für den Inhalt des Beitrages 294306 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006

  • Die Linuxpartition kann ich doch mit dem Partitionseditor einfach vergrößern ne?

    Ja, wenn die Partition aktuell 1 TB auf der 2 TB-Platte belegt, kannst du die vergrößern. Da kommt es dann aber auch darauf an, ob das "einfache" Partitionen sind oder LVM verwendet wurde. Wenn das eine einfache Partition ist, kann die vergrößert werden; je nach verwendetem Dateisystem muss dann noch resize2fs verwendet werden, damit das Dateisystem auch weiß, dass die Partition vergrößert wurde

    Für den Inhalt des Beitrages 294388 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: borsti

  • Guten Morgen zusammen,


    habe noch einen einfacheren/kürzeren Weg gefunden:


    Code
    VBoxManage convertfromraw /dev/sda MyImage.vdi --format VDI


    Gefunden unter https://superuser.com/question…e-directly-to-a-vdi-image


    Ich starte von der SSD openSUSE , führe dann den Befehl für das Win10 aus. Ganze Festplatte /dev/sda geht nicht, weil ich das openSUSE gebootet habe.

    Also einzelne Partitionen /dev/sdX. Wie kann ich dann openSUSE-Partition nach VDI bringen? Mit nem Knoppix 9.1 Live-Stick? Kann ich darunter auch das VBoxManage… installieren?

    Oder ne openSUSE Live-CD/DVD nehmen?


    Lieben Dank,

    Heiko

    Für den Inhalt des Beitrages 296520 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Data2006