Mailing-List: Creating a Leap replacement based on ALP

Hinweis: In dem Thema Mailing-List: Creating a Leap replacement based on ALP gibt es 1 Antwort.
  • Hier noch zwei Links zu, wie ich finde, relativ fundamentalen Posts auf lists.opensuse.org von Mitgliedern des aktuellen openSUSE-Teams:


    1) Ein Beitrag von Simon Lees zum Versuch, mit vier anderem Maintainern ein Desktop-Prototyp mit XFCE zusammenzubauen:

    Proposal: Creating a Leap replacement based on ALP. - openSUSE Factory
    This hackweek a group of us have been looking at using the ALP binaries provided by SUSE to create a functional successor to openSUSE Leap. **Goals:**…
    lists.opensuse.org


    XFCE wurde gewählt, weil der Umfang überschaubar ist. KDE wird noch einmal herausfordernder. Es geht wohl überraschend gut, Probleme lauern bei Dingen wie der fehlenden Apparmor-Integration der neuen Binaries von SUSE, da dieses Thema bei ALP nun anders gelöst wird - in Kombination mit dem, was ein Desktop-System für Endbenutzer benötigt. Ein Micro-Leap wird sich wahrscheinlich einige Pakete mehr direkt von Tumbleweed besorgen müssen.


    2) Nochmal Simon Lees, hier geht er auch noch einmal auf Architekturthemen, Build-Pfade etc. ein

    Re: The more I hear about ALP, the less I like the idea, openSUSE should keep leap - openSUSE Users
    On 2/18/23 04:09, Lukáš Krejza wrote: > Thank you Gerard and Robert for appearing and explaining some confusion. > > > If I may have some additional…
    lists.opensuse.org


    (obere Zitatbox am besten einklappen)

    Nach meinem Verständnis ist es so, dass Tumbleweed immer das erste Ergebnis einer Distribution ist, welche aus den Teilen zusammengesetzt wird, welche bei SUSE /openSUSE in der Werkstatt entstehen. Der Tumbleweed-Bauprozess läuft immer irgendwo mit. Bisher wurde dann Leap aus Tumbleweed gebaut, künftig ist Tumbleweed das Bausystem für ALP/MicroOS.

    Weil MicroOS die Vorteile von x64-v2 nutzen können soll (Effizienz- und Energiespargründe), muss im Vorfeld Tumbleweed ebenfalls auf dieses Level gehoben werden.


    Demnach: Tumbleweed sollte uns weiter erhalten bleiben und stellt damit eine Möglichkeit dar, Leap-Systeme ab x64-v2 umzustellen und in Zukunft ein ähnliches Feeling zu bekommen.

    Ein Micro-Leap bleibt aber dennoch nicht unrealistisch. Könnte aber evtl. etwas dauern und es ist z.B. auch die Frage, wann und ob alle bisherigen Desktops dort laufen.

    Yast scheint es in Micro OS bisher nicht zu geben. Wird es noch nachgezogen oder nicht, bleibt es in Tumbleweed auf Dauer erhalten? Dies ist für mich noch unklar.


    Auch ist damit zu rechnen, dass sich die Anzahl der von SUSE bereit gestellten Pakete auf das fürs Kernsystem erforderliche Minimum beschränken wird. Anwendungen sollen ja in Containern genutzt werden.


    Letztenendes ist es halt so, dass das Leap zugrunde liegende Produkt, SLE von SUSE eingestellt wird, weil sie mit den Micro-Varianten auf Servern einen Großteil des Geschäfts machen. Jetzt kann man sich halt überlegen, in wieweit man Community-Ressourcen investiert, dieses Micro OS zu einem guten Desktop-System aufzubohren, oder ob man sich auf Tumbleweed fokussiert. SUSE braucht einen Desktop-Aufsatz von Micro OS wahrscheinlich nicht so wahnsinnig dringend. Allerdings würde sie sich vermutlich freuen, wenn die Community den Desktop zum Fliegen gebracht hat und könnte dann wieder Teile dieser Arbeit ver-enterprisen...

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  • Nö. Yast ist raus und das Softwareangebot beschränkt sich derzeit auf das, was Discover zu bieten hat.