Beiträge von Spaceloop

    Hey, die Motivation, die Entscheidungsfindung und das Ergebnis kommen mir sehr bekannt vor! Genauso bin ich hier gelandet.... :)


    Ich denke auch, dass es sinnvoll ist, bei einer der großen Distributionen, wie es openSUSE eben ist, zu bleiben. Das ähnliche, kommerziell supportete SUSE Enterprise wird von großen Firmen wie SAP genutzt, d.h. da ist Bumms dahinter, seit Jahrzehnten erprobt und es ist eben keine Frickeldistribution, die nach drei Jahren wieder verschwindet...


    Was hat denn der Gaming-Laptop für eine Grafikkarte? Evtl. sollte hier noch eine Entscheidung getroffen werden zwischen Herstellertreiber und einer offenen Alternative, falls nicht schon im Setup passiert. Wenn KDE auf NVidia läuft, nutzt du wahrscheinlich den NVidia-Treiber, denn mit dem freien Noveau hättest du mit hoher Wahrscheinlichkeit Darstellungsprobleme.


    Was mache ich persönlich immer:

    -Beim Laptop: W-LAN einrichten

    -Drucker konfigurieren

    -Bei zwei Systemen die Display-dpis einstellen, einen freundlich-bläulichen Hintergrund und ein möglichst klassisches icon-Set wählen

    -Schauen, dass die automatischen Update-Benachrichtigungen kommen

    -Firefox: UBlock und PrivacyBadger installieren, und wegen der SSD das Sessionstore-Intervall erhöhen

    -Codecs wurden ja schon angesprochen


    und eben die Lieblingssoftware installieren...

    Hallo,


    ich habe gerade so 20 Klassik-CDs mit k3b als MP3 gerippt.


    Problem: k3b baut den Dateinamen aus den ID3Tags, welche aus dem Internet kommen. Und leider ist dies hier deutlich näher am Original möglich als unter Windows.


    Ein schönes Beispiel ist z.B. eine Decca-Cd vom War Requiem von Benjamin Britten. Unter Linux ist der folgende Dateiname möglich:


    Zitat

    02 - War Requiem, Op. 66: I. Requiem aeternam: What Passing-Bells for These Who Die as Cattle?.mp3

    Der Dateiname enthält zwei Doppelpunkte ":" und ein Fragezeichen "?". Grundsätzlich ist es zwar super, dass dies in Linux ohne Probleme möglich ist. Allerdings: Kopieren auf eine SD-Karte fürs Auto funktioniert nicht, da die SD-Karte FAT32-formatiert ist und dort diese Zeichen verboten sind. Und dies betrifft mehrere CDs!


    Ich habe schon angefangen, per Hand Umbenennungen vorzunehmen. Allerdings denke ich mir, dass dies in Linux doch auch irgendwie eleganter gehen müsste?


    Hat jemand ein Bashscript o.ä. zur Hand, was man auf so ein Verzeichnis ansetzen könnte? Genial wäre natürlich ein Eintrag im Dolphin-Aktionsmenü "Windows-kompatibel umbenennen"...

    Hallo,


    ich habe mal folgende Frage:


    Wie geht man mit Ausgaben von zypper up am besten um?


    z.B. hatte ich eben folgende Meldung erhalten:


    Code
    (18/24) Installieren: systemd-246.16-7.33.1.x86_64 ................................................................................................................................[fertig]
    Zusätzliche rpm-Ausgabe:
    /usr/lib/tmpfiles.d/net-snmp.conf:1: Line references path below legacy directory /var/run/, updating /var/run/net-snmp → /run/net-snmp; please update the tmpfiles.d/ drop-in file accordingly.                                                                                                                                                                                       
    Too few arguments. 

    Sollte man auf so etwas reagieren?


    -Einerseits habe ich langfristig die Befürchtung, dass sich auf die Dauer immer mehr derartiger "Konfigurationsmüll" ansammelt, wenn man nichts tut. Leidet da nicht über die Jahre die Systemkonsistenz?


    -Andererseits hatte ich solche Meldungen schon öfters, aber nie beachtet und das System scheint stabil wie immer. Und man bekommt diese Hinweise auch nur in der Kommandozeile zu Gesicht. Die grafische Aktualisierungsverwaltung im Tray zeigt sowas bisher nicht an, dabei könnte ich mir vorstellen, dass solche Dinger auch dort auftreten.


    Wie geht ihr damit um?


    Gibt es evtl. irgendein Tool, was derartige Inkonsistenzen fixt?

    Bezüglich der Live-CD habe ich eine seltsame Inkonsistenz bzgl. Grafiktreiber festgestellt. Die Live-CD bootete problemlos in KDE, welches sich super bedienen liess. Dann habe ich das Leap auf dem gleichen Uralt-System installiert - um festzustellen, dass für die verbaute Geforce 210 kein NVidia-Treiber verfügbar ist, und ich den freien Noveau-Treiber nehmen muss. Mit dem kommt es aber zu teilweise schweren Darstellungsfehlern. Komisch, wie hat das die Live-CD bloß hinbekommen? :/ Muss noch mal testen, welchen Grafiktreiber/Fenstermanager diese nutzt...


    Dieser freie Noveau-Treiber macht also Probleme mit KDE (darauf wurde ja schon während der Installation hingewiesen). --> Also, versucht KDE möglichst restlos runterzuschmeißen und auf XFCE gewechselt... Geht auch und läuft wesentlich besser mit Noveau, da es nicht so exzessiv auf Beschleunigungsfunktionen setzt.


    Schlussfolgerung 1: traue nie einer Live-CD bzw. versuche dir zu merken, was diese konfiguriert...


    Eindrücke bzgl. Desktops:


    GNOME: schwerfällig und langsam (v.a. auf schwächeren Systemen) - seltsame Bedienkonzepte welche vom Standard abweichen: irgendwie nicht mein Fall.


    KDE bzw. KDE und Plasma, der openSUSE-Klassiker: Eigentlich ist KDE ein tolles Projekt, dem ja nicht nur der Plasma-Desktop entstammt sondern auch viele andere Tools wie KOffice/Calligra, Kontact oder KHTML hervorgebracht hat, von welchem Webkit geforkt wurde. Der Beitrag für Open Source sowie für die Akzeptanz von Linux, der in den 1990ern mit dem Post von Herrn Ettrich in einer Newsgroup begann, kann eigentlich gar nicht hoch genug eingeschätzt werden... Allerdings: durch avantgardistische Ansätze und nach vorne-denken bedingt, muss die darunterliegende Softwarebasis damit mitgehen können. D.h. bei einer NVidia-Grafikkarte ist man offenbar auf den proprietären Treiber angewiesen, da Noveau nicht weit genug entwickelt ist. Wenn volle Beschleunigung durch einen guten Treiber vorliegt, ist KDE aber auch auf alten Systemen ungemein flott zu bedienen.


    XFCE: basiert wie Gnome auf GTK, aber in relativ schlank und vernünftig. Bietet wie KDE einen 0815-Desktop mit Taskleiste und Startmenü. Thunar bietet weniger Optionen als Dolphin, was je nach Einsatzzweck gut oder schlecht sein kann. Bei Thunar werden weniger erfahrene Benutzer jedenfalls weniger "erschlagen". Läuft auch mit Noveau (d.h. wenn eine Installation länger genutzt werden soll, ist es egal, wenn die Grafikkarte aus dem Herstellersupport fällt).

    Dieser Gedanke kam mir bzgl. Marketing und openSUSE bekannter machen. Die Distribution hat so viel zu bieten, fliegt aber irgendwie unter dem Radar. Bisher lief es ja eher so, dass irgendwann die Webseite des Projekts upgedatet wurde. Dazu ging dann irgendeine Pressemeldung raus:


    Aktuell ist jetzt 15.3 statt 15.2 und verbessert wurden die Features a, b, und c; neu ist d und e.


    Andere Firmen (A...) machen aus so etwas inzwischen ein riesen Event! Es werden Gerüchte gestreut, Journalisten bekommen exklusive Tickets, es wird eine Show abgefahren....


    Vielleicht könnte man sich hier was abgucken, auch in kleinerem Rahmen. Am Tag x um y Uhr startet der Video-Stream, wo die obersten Distributionsbauer einen kurzen Einblick geben, was das neue Leap alles so kann. Die Presse wurde mit Info-Häppchen schon vorher heiss gemacht, diverse Linux User Groups informiert usw... Abschließend wird die Download-Website mit dem neuesten Image in 5..4..3..2..1 JETZT! freigeschaltet.:)

    Hallo,


    da ich immer noch am Grübeln wegen der Repo-Konfiguration bin und es noch nicht ganz verstanden habe, bin ich auf die Ausgangsfrage gekommen:


    1) Habt ihr für eure Repo-Konfiguration exakte Prinzipien?

    2) Wenn man euch eine beliebige Repo-Liste geben würde: Käme dann immer eine eindeutig sortierte Liste als Lösung raus, mit klarer Priorisierung?


    Falls ja: mir kam der Gedanke, die Yast Softwareverwaltung hier mit einem neuen Feature zu versehen: Das automatische Sortieren und Priorisieren von unterschiedlichen Repos.


    -Per Voreinstellung werden Repos nach den Regeln von SUSE sortiert.


    -Wenn man das nicht möchte kann man aber yast dazu bringen, stattdessen die Sauerland- oder die Alero-Regeln zum Sortieren und Priorisieren der Repos anzuwenden. Dazu kann man Regeldateien laden. Diese kann man selber erstellen, oder sie sich eben aus dem Web oder Forum runterladen. Diese Dateien sind wie gesagt keine Repo-Liste, sondern legen fest bzw. schlagen vor, wie eine Repo-Liste generiert wird. Bzw. wo ein neu hinzugekommenes Repo mit welcher Prio einsortiert wird.


    Wäre dies ein sinnvolles Feature?

    Hallo Forum,


    ich hatte ja schon mehrfach über meine Darstellungsfehler in VLC berichtet. Inzwischen habe ich das auch für Libre Office festgestellt. Sowie auch für KDE Kontact.


    Workarounds:


    -Bei VLC half ein anderes Skin,

    -Bei Libre Office half es, die GTK2- und QT5-Pakete zu Löschen und das GTK3-Paket zu installieren

    -und bei Kontact war ich dann geschockt, dass das Problem auch dort auftrat...=O


    Wobei ich Libre Office kaum verwendet hatte und in Kontact noch tiefer einsteigen wollte. All dies geschah auf einem relativ frisch installierten Leap 15.3 auf meinem Desktop-PC.

    Hier im Forum konnte das niemand nachvollziehen.


    Ich habe dann gegrübelt...


    -> Normalerweise teste ich Libre Office direkt nach einer Neuinstallation - warum fällt mir das jetzt erst auf?

    -> Leap/KDE hatte es schon ein paar mal nach "Systemoperationen" geschafft, die beiden Monitore bzgl. Standort zu vertauschen.


    Ich erinnerte mich dann daran, dass ich die genaue Monitor-Desktop-Konfiguration meist erst später vorgenommen hatte... Also habe ich mich damit noch einmal genauer auseinandergesetzt. Und hatte damit wohl den richtigen Riecher.


    Resultat:
    1) Stelle ich die Monitore so ein, wie sie derzeit auf meinem Schreibtisch stehen, d.h.: fast 20 Jahre alter Acer 19" links, wenige Jahre alter Eizo 27" rechts: manche Programme haben Darstellungsprobleme. Hauptsächlich solche wie Kontact oder LibreOffice mit verschachtelten Oberflächen.

    2) Konfiguriere ich den Acer rechts und den Eizo links (also so, wie es KDE gelegentlich selber tut, warum auch immer...) -> alles läuft fehlerfrei, sogar der VLC mit der Standardoberfläche!


    vgl. Screenshots...


    IMHO ein wirklich sehr seltsamer Bug, welchen ich bei KDE vermute. Evtl. irgendwas mit Fenster-Koordinaten und Vorzeichen??


    Für mich ist wohl das einfachste, den Acer rechts zu konfigurieren, obwohl er links steht. Einen Umbau des Schreibtischs mit einem realem Vertauschen der Positionen wird zu kompliziert. Und einfach die DVI-Stecker an den Grafikkarten-Ports zu vertauschen geht auch nicht, da nur ein Port Dual-Link fähig ist und dort zwingend der Eizo angeschlossen werden muss, sonst arbeitet er nur mit 30 Hz...


    Grafikkarte ist eine Geforce GT 610 mit NVidia-Treiber.


    a) Monitorkonfiguration entsprechend realer Aufstellung, Darstellungsprobleme in Kontact:


    b) Monitorpositionen vertauscht gegenüber Realität, Kontact wird einwandfrei dargestellt:

    Also irgendetwas stimmt hier nicht. Ich hatte eben auf Leap 15.3 mit KDE unter Libre Office einen ähnlichen Darstellungsfehler.


    -Die Fensterdarstellung im Hauptmonitor war um 1/4 nach links verschoben, und rechts wurde das letzte Viertel des gleichen Fensters sozusagen wiederholt.

    -Die Menüs auf der Menüzeile lagen absolut gesehen korrekt zum Anklicken, aber wurden dann entsprechend versetzt dargestellt.


    Aktueller Workaround:


    -Paket libreoffice-gtk2 gelöscht

    -Paket libreoffice-qt5 gelöscht

    -Pakete libreoffice-gtk3 und libreoffice-gnome installiert


    --> Läuft jetzt! Vermutlich über einen GTK-QT-Umsetzer... Ich frage mich nur, was hier das Problem ist.