Ich habe mir jetzt Fedora 42 KDE installiert. Und es gibt erstaunliche Unterschiede zu openSUSE. Zuerst einmal läuft Fedora ausschließlich mit Wayland. Man kann nichts umschalten auf X11, zumindest habe ich noch nichts gefunden. Und das völlig unproblematisch. Ohne zucken oder zappeln oder irgendwelche Grafikprobleme. Und das ganze unter einer Nvidia Karte mit dem Nouveau Treiber. Aber was mich am meisten faszinierte, war folgendes. Mein Drucker ist ein Canon TR 8550, welcher lediglich über WLan läuft. Ich dachte mir schon, dass das sowieso nichts wird, als ich in der Systemeinstellung tapfer auf Drucker suchen geklickt habe. Wie groß war jedoch mein Erstaunen, als wenige Augenblicke später das System den Drucker gefunden und eingebunden hatte. Ohne Treiber- oder Befehlszeilenkrampf. Faszinierend. Unglaublich. Und noch etwas war faszinierend. Ein Klick in der Systemsteuerung auf KDE Connect fand augenblicklich mein Handy und hat es ebenfalls in das System eingebunden. Ohne Firewall-Frickelei, ohne irgendwelche Probleme. Einfach so. ![]()
Man kann jetzt von openSUSE halten, was man will, aber ich habe es unter Tumbleweed noch nie geschafft, KDE-Connect zum laufen zu bringen und der Drucker konnte auch unter Tumbleweed nur eingebunden werden, wenn man Dateien herunter geladen hatte und in der Konsole installierte. So einfach wie unter Fedora mit einfach einem Klick, einem einzigen Mausklick, nee, davon ist openSUSE noch Aeonen entfernt. Und da stelle ich mir immer wieder die Frage ... warum können andere das einfach so und openSUSE nicht?? ![]()