Fedora 42 und der Unterschied zu openSUSE

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  • Jeden dritten Tag bin ich auch versucht TW wieder von meinem Standard-Laptop zu schmeissen. Immer dann wenn aus irgendeinem Grund den ich nicht nachvollziehen kann das wake-up aus dem Sleep(Deckel des Laptops geschlossen) nicht mehr vernünftig bis garnicht funktioniert und nur ein hartes ausschalten hilft oder mal wieder ebenfalls aus nicht nachvollziehbarem Grund mein zweiter Monitor erst beim Neustart korrekt erkannt wird. So häufig wie unter TW hab ich das bei keiner anderen Distribution erlebt.


    Grundsätzlich ist es mir auch egal welche Distribution läuft. Aus irgendeinem Grund liegt mir KDE mehr als andere Oberflächen, aber ein Linux Mint mit Cinnamon läuft auch gut und ist bei der Einbindung von Drucker bzw. Mutlifunktionsgerät deutlich Endbenutzerfreundlicher.


    Was übrigens bisher keine Distri hinbekommen hat ist ein sauberer reboot des Laptops. Das funktioniert nur unter Windows


    Was mich bei TW hält ist eben das rolling Release. Irgendwie kriegen es viele Distris hin beim Versionsupgrade die Grätsche zu machen :)


    gruss,

    sky

    Für den Inhalt des Beitrages 319771 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sky63



  • Was mich bei TW hält ist eben das rolling Release. Irgendwie kriegen es viele Distris hin beim Versionsupgrade die Grätsche zu machen :)

    Exakt, bei meinem Convertible-Tablet lässt sich z.B. Fedora Silverblue aktuell nicht auf die 42 upgraden. Obwohl es seit 39 eigentlich immer einwandfrei geklappt hatte, auch aus Gnome Software. Aktuell laufen in Gnome Software die Upgrade-Balken durch, ohne am Ende einen Effekt zu haben. Im Terminal bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab, wonach java-11-openjdk nicht installiert sei. Komischerweise lässt sich aber ebendieses Java 11 im Terminal aufrufen. Leider sind offenbar auch ältere Snapshots betroffen.


    Ich hatte mich für Silverblue+GNOME auf dem Tablet entschieden, da ich auf Tablets Gnome lieber habe. Und Fedora Silverblue war damals die einzige Variante mit 1. der Möglichkeit, ältere Systemzustände zu booten und 2. Waydroid in den "richtigen" Repos. Gerade bei Touch ergibt es ja Sinn, Android bzw. LineageOS mit F-Droid und optimierten Apps zusätzlich containern zu können. Solange das bei openSUSE nur über das runa-chin-Repo läuft, werde ich beim Tablet auf Silverblue bleiben. Auch wenn ich es jetzt offenbar neu installieren muss.

    Für den Inhalt des Beitrages 319772 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop

  • bei meinem Convertible-Tablet lässt sich z.B. Fedora Silverblue aktuell nicht auf die 42 upgraden.

    Für dein Convertible empfehle ich dir Fedora mit Plasma mobil, ist auf "Touch" ausgelegt und unterscheidet sich in der Bedienung gänzlich von einem normalen Plasma.



    @sky63. deine Probleme mit TW kann ich nicht nachvollziehen, bei mir funktionieren der Ruhezustand und auch das Aufwachen beim Schließen/öffnen des Laptopdeckels genauso zuverlässig wie Multimonitoring in allen Varianten im laufenden Betrieb und ein System, das keinen sauberen Reboot beherrscht, ist mir eh noch nie begegnet → bist du dir sicher, dass die Ursache deiner Probleme mit TW nicht vor dem Monitor sitzt.

    Für den Inhalt des Beitrages 319773 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • .... bist du dir sicher, dass die Ursache deiner Probleme mit TW nicht vor dem Monitor sitzt.

    Also ohne den Fred jetzt hier kapern zu wollen, aber da muss ich nochmal drauf antworten :)


    Möglicherweise(eher ganz bestimmt) hab ich da noch nicht genügend Zeit in die Analyse gesteckt aber da habe ich auch nicht so wirklich Lust drauf.

    Grundsätzlich kannst du natürlich Recht haben damit. Tatsache ist aber das eine frische Installation sowohl von TW, Debian, Linux Mint, Fedora keinen Reboot hinbekommt. Die Kiste fährt runter und bleibt beim Start irgendwann einfach stehen. Das einzige OS was sauber einen Reboot hinbekommt ist Windows. Möglicherweise ein HW-Problem welches Windows ignoriert.

    Tatsache ist auch das eine frische Installation von TW regelmäßig beim Aufwachen entweder das WLAN nicht mehr hinbekommt(könnte am KDE-Wallet liegen weil nach eine ganzen Weile warten irgendwann die Meldung kommt das kein PW vorhanden ist) oder mir die Login-Maske nicht mehr anzeigt so das ich auf einen blanken Hintergrund schaue. In dem Zustand komme ich nicht einmal mehr auf die Konsole. Ist lästig aber noch nicht ärgerlich genug als das ich da Zeit reinstecke zumal andere das besser können. Wenn ich da also nochmal Zeit investiere dann eher eine Neuinstallation (wahrscheinlich Fedora).


    TW ist übrigens auch eine von zwei Distris die ich nicht zur Zusammenarbeit mit dem Kopfhörerausgang bewegen konnte, wobei es völlig egal ist ob ich PipeWire oder PulseAudio verwende. Das Problem des zweiten Monitors hat TW exklusiv für sich.


    Da das alles auch bei ziemlich frischen (nurTW-) Installationen schon der Fall ist kann ich, denke ich, noch nicht viel kaputt gemacht haben :)


    gruss,

    sky

    Für den Inhalt des Beitrages 319774 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sky63

  • Tatsache ist aber das eine frische Installation sowohl von TW, Debian, Linux Mint, Fedora keinen Reboot hinbekommt.

    Sorry, aber das ist nun sehr verallgemeinernd, dieses Phänomen hast du eventuell exclusiv für dich. Meine Systeme Leap, TW, LMDE, Debian, EOS und Arch haben da noch nie ein Problem gehabt, weder mit EXT4 noch mit BTRFS.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 319775 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • könnte am KDE-Wallet liegen weil nach eine ganzen Weile warten irgendwann die Meldung kommt das kein PW vorhanden ist

    Ich glaube, momentan gibt es tatsächlich ein Problem mit dem Wallet.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 319776 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Sorry, aber das ist nun sehr verallgemeinernd, dieses Phänomen hast du eventuell exclusiv für dich.

    Sorry, mein Fehler, ich meinte das natürlich nicht generell sondern konkret bei mir.


    Und konkreter kann da allenfalls noch ein Verweis auf die Hardware sowie die Verschlüsselung sein.


    Das gilt für meine Hardware (HP 250 G10) unabhängig vom Filesystem, wobei ich nicht jede mögliche Kombination ausprobiert habe. Linux Mint ziemlich sicher EXT4, TW definitiv BTRFS, die anderen 2 weiß ich nicht mehr. Verschlüsselt war dabei Fedora und TW, wobei das eher irrelevant ist weil zum Zeitpunkt des anhaltens schon der Bootvorgang läuft.


    Und ja, möglicherweise habe ich dieses Phänomen für mich. Unsere Testmanager sagen auch immer ich soll zu denen ins Team kommen :) Üblicherweise habe ich mit dem weit überwiegendem Anteil der von mir verantworteten Systeme solche Phänomene nicht. Mag daran liegen das die zu 95% virtualisiert sind und zu 70% ohne GUI laufen :)


    Ist aber alles nicht wirklich wichtig und wie gesagt, ich will hier auch nichts kapern, es geht hier ja um Fedora 42 vs TW


    gruss,

    sky

    Für den Inhalt des Beitrages 319777 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sky63

  • es geht hier ja um Fedora 42 vs TW

    Nach dem Thread-Titel geht es um Fedora 42 vs Opensuse. ;)

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 319778 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Für dein Convertible empfehle ich dir Fedora mit Plasma mobil, ist auf "Touch" ausgelegt und unterscheidet sich in der Bedienung gänzlich von einem normalen Plasma.

    Also ich hätte gern sowas wie Snapshots mit GRUB oder verschiedene rpmostrees PLUS Waydroid in offiziellen Repos. Soweit ich weiss, bietet das normale Fedora standardmäßig keine Snapshots. Ich möchte aber auch nicht ewig manuelle Tutorials durcharbeiten, die dann obendrein noch an irgendeiner Stelle veraltet sind.


    Im Moment denke ich über Debian nach, und zwar installiert in der SpiralLinux-Variante, mit Gnome, wahrscheinlich auf Testing umgestellt.


    SpiralLinux - Linux, faster than a snail

    Für den Inhalt des Beitrages 319779 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop

  • Unter Debian hab ich Maalit (virtuelle Tastatur) nicht zum Laufen bekommen und auch das automatische Drehen des Bildschirms ist wesentlich mehr Fummelei als so ein bisschen Einarbeiten in snapper.


    Aber gut, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mein Tipp an Leute gerichtet ist, die keinen Bock auf den komischen Gnome 3 haben. ;)


    Und so nebenbei, Debian nutze ich seit vielen Jahren als Haupt-Distri und bin zufrieden damit und weiß da auch durchaus, wo ich an welchen Rädchen drehen muss - aber was "Touch-Displays" anbelangt, da ist es grausam und rückständig. :saint:

    Für den Inhalt des Beitrages 319780 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli