USB Micro-SD Speicher-Karte von MP3-Player wird nicht mehr akzeptiert

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  • Hallo werte Community,


    Seit kurzer Zeit wurden die Probleme mit einer Micro-SD Speicher-Karte in einem MP3-Player immer häufiger. Jetzt geht es gar nicht mehr. Anscheinend lernt der PC dazu ?!


    Das Mounten ging anfangs noch ab und zu. Beim Öffnen der Verzeichnis-Struktur der SD-Karte (120 GB) hängte sich das System immer öfter auf. Anfangs habe ich einen schlechten Kontakt des USB vermutet.

    Zitat

    MP3-Player

    *PANIC*

    mount: 0

    pc: 300609e0 sp: 300c80: bt end

    Der PC gibt die Meldung beim Mounten aus: "Keine Berechtigung". (Eine Randbemerkung: Auf Windows moniert das Antivirus die Tastatur am MP3-Payer als Gefahr.)

    Vielleicht könnte das auch hier jetzt zu Problemen führen. Der MP3-Player läuft unter einem nachträglich installierten Linux-System.


    Der MP3-Player für sich selbst hat keinerlei Probleme.

    Wenn ich die Micro-SD von der Konsole aus mounte und öffne gibt es keine Probleme. Die Probleme gibt es nur in der grafischen Bedienung am PC. Wenn die Micro-SD von der Konsole aus auf /media/ gemountet ist, ist sie auch in der Statusleiste gemountet angezeigt. Wenn ich im Dolphin die SD-Karte öffne, sehe ich alle Umlaute als Fragezeichen angezeigt. Das war unter /run/media/... nicht der Fall. Die Namen und Verzeichnisse auf der Micro-SD sind ohne Leerzeichen angelegt, aber beinhalten Umlaute. Bisher ergab das nie Probleme. Vielleicht aber jetzt. Einige Verzeichnisse lassen sich öffnen, obwohl Umlaute vorhanden sind. Ein Verzeichnis, unter dem das meiste der Karte angelegt ist, verweigert sich strikt vom Dolphin aus den darunterliegenden Inhalt zu öffnen bzw. anzuzeigen. Der PC arbeitet dann endlos und kommt zu keinem Ergebnis. Wenn ich dann den MP3-Plaer abziehe, zeigt er obenstehende Meldung und muss Resettet werden.


    Gibt es vielleicht eine Beschränkung an Unterverzeichnissen oder an der Länge der Dateinamen oder ähnliches ?


    Ich benötige das Handling über den Dolphin, da ich oft wieder neue Daten auf die SD-Karte kopiere.


    Hat jemand einen Verdacht, was die Probleme verursachen könnte ?

    Danke für eure Meldungen.



    Nachtrag:

    Jetzt nach einer System-Aktualisierung erscheint in der Konsole beim mounten:

    Code
    mount: /media: fsconfig() failed: /dev/sdj1: Can't lookup blockdev.

    ... und auf dem kleinen Bildschirm vom MP3-Player erscheint jetzt die Meldung "...Mount im Tastenmodus ... "


    Also anscheinend stört der Tastenmodus am Player.

    Aber auch wenn ich die Micro-SD Karte herausnehme und vom Multikartenleser mounten lasse besteht das gleiche Problem.

    -

    Gruß, su_lin_user

    Tumbleweed |KDE 5 |AMD Ryzen 3600, 6 Core |RAM 16GB

    2 Mal editiert, zuletzt von su_lin_user ()

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  • Wie wurde die MicroSd formatiert, Filesystem?

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 320480 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Hallo,

    Wie wurde die MicroSd formatiert, Filesystem?

    Die MicroSD ist mit FAT32 im Linux-System (GParted) formatiert worden.


    Ich habe den Inhalt mal auf Festplatte Kopiert. Ich wollte eigentlich die MicroSD eigentlich neu formatieren und dann den Inhalt wieder drauf machen.

    Jetzt sehe ich , dass alle "Umlaute" und "ß" von Dolphin nur noch als "?" gezeigt werden. Das war vorher nie der Fall. Was hat sich da geändert? Mir war schon klar, dass "Umlaute" und "ß" nicht das beste für ein Linux-Filesystem ist, aber es hat nie Probleme gegeben - und gezeigt wurden sie auch ohne "?".


    Wenn ich jetzt ein Verzeichnis mit einem "?" öffnen möchte, dann bringt Dolphin die Meldung:

    Zitat


    "... existiert nicht."

    Wenn ich eine Datei mit einem "?" öffnen möchte, dann heißt es:

    Zitat

    WorkingDirectory= expects an absolute path or '~'

    Was ist da passiert ?


    Scheinbar ist die MicroSD eigentlich in Ordnung, nur die "Umlaute" und "ß" machen jetzt Probleme.

    Es ist ganz gleich auf welchen PC ich das mache, es sind die gleichen Probleme.


    In der Konsole habe ich keine Probleme, obwohl auch hier die "Umlaute" und "ß" als "?" angezeigt werden.

    -

    Gruß, su_lin_user

    Tumbleweed |KDE 5 |AMD Ryzen 3600, 6 Core |RAM 16GB

    Für den Inhalt des Beitrages 320481 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: su_lin_user

  • Die MicroSD ist mit FAT32 im Linux-System (GParted) formatiert worden.

    Hilft dir jetzt wahrscheinlich nicht weiter, aber ich habe für mich festgestellt, dass es zielführender ist, Microsd´s im jeweiligen Gerät zu formatieren. Ich formatiere z.B. in meiner Wildkamera, kannst du aber vielleicht in deinem Player nicht.

    Hast du mal mit Vfat formatiert?

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 320482 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • aber ich habe für mich festgestellt, dass es zielführender ist, Microsd´s im jeweiligen Gerät zu formatieren.

    kann ich bestättigen....tablet mit micro sdcard mit gparted formatiert hat gezickt...im gerät formatiert und hat gefunzt....

    Für den Inhalt des Beitrages 320483 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Cattleya54

  • Soweit ich mich erinnere kann GParted kein VFat.

    Die Frage erübrigt sich jetzt wohl: Hast du Cockpit installiert?
    Aber du hast doch eine Win-Installation?

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 320486 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Hat jemand einen Verdacht, was die Probleme verursachen könnte ?

    Ja. Eine Fehlinterpretation des Charater Encoding. Z.B. macht der eine ISO-LATIN-1 und der andere interpretiert das als UTF-8.


    Bei ISO-LATIN-1 stehen für "äöüß" die Bytes:

    344 366 374 337

    und bei UTF-8 stehen für "äöüß" die Bytes:

    303 244 303 266 303 274 303 237


    Interpretiert man das erste als UTF-8, so sind das zwei Zeichen Unfug und es werden daher zwei Fragezeichen (Im xterm in Weiss auf Schwarz) angezeigt.


    Auch in der umgekehrten Richtung würde Mist passieren, denn die im PC eingetippten UTF-8-Zeichen würden auf dem Player als etwas anderes interpretiert.


    Es gibt beim Mounten Optionen für das Character Encoding. Wenn die passen (oder beim Mounten richtig geraten werden) sollten die Probleme verschwinden. Die hab ich aber nicht mehr parat.

    Für den Inhalt des Beitrages 320494 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Welm

  • Hallo Welm,

    Ja. Eine Fehlinterpretation des Charater Encoding. Z.B. macht der eine ISO-LATIN-1 und der andere interpretiert das als UTF-8.

    Danke für Deinen interessanten Beitrag.

    Ich frage mich wie bei mir eine Fehlinterpretation zustande gekommen sein kann? Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wann ich zum ersten mal die Fragezeichen anstatt "Umlaute und "ß" bemerkt habe.

    1. Wenn es eine Möglichkeit gäbe die Dateinamen wieder mit deutschen Sonderzeichen anzuzeigen, wäre mir sehr geholfen. Dann könnte ich wenigstens die gesamte Verzeichnisstruktur systematisch umbenennen und wieder LInux-konform machen. Solang die Namen jedoch mit "?" versehen sind müsste ich alles einzeln umbenennen.

    2. Warum kann ich jetzt den MP3-Player als Laufwerk nicht mehr als Benutzer mounten, vorher ging das ohne Beanstandung. Kann man das irgendwie ändern ?

    Aber du hast doch eine Win-Installation?

    Ja, die benutze ich aber so gut wie nie.

    -

    Gruß, su_lin_user

    Tumbleweed |KDE 5 |AMD Ryzen 3600, 6 Core |RAM 16GB

    Für den Inhalt des Beitrages 320498 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: su_lin_user

  • Dann könnte ich wenigstens die gesamte Verzeichnisstruktur systematisch umbenennen und wieder LInux-konform machen.

    Falls es tatsächlich ein so geartetes Problem ist würde Dir das Umbenennen aber nichts nützen. Dann wäre es für den Linux-Rechner richtig kodiert und für den MP3-Player falsch. Dann würde sozusagen der MP3-Player Fragezeichen anzeigen.


    Der Schlüssel zur Lösung ist das Mounten: es muss so gemounted werden, dass beim Lesen und Schreiben immer Dateinamen mit dem "ß" der einen Seite in Dateinamen mit dem "ß" der anderen Seite geändert werden. Das geht irgendwie beim Mounten ... IIRC wird das bei DVDs so gemacht. Wenn Du es also hinbekommst, dass wieder so wie früher gemounted wird, dann verschwindet das Fragezeichenproblem (hoffentlich) gleich mit.

    Für den Inhalt des Beitrages 320518 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Welm