openSUSE Migration Change Management

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  • Hallo Zusammen


    seit Ende 2021 habe ich mich komplett von Windows verabschiedet. mein Laptop hatte keinen TPM chip für Windows 10 das war für mich der letzte Auslöser um mich von Windows zu trennen.

    Zielsetzung war ein stabiles System für den täglichen Gebrauch für Office und Internet.

    da ich vorher schon Libreoffice, Thunderbird und Firefox genutzt habe frage ich mich öfters warum ich das nicht schon vorher gemacht habe.

    meine Wahl viel 2021 auf Leap 15.3 mit BTFS und separater Home-partition


    die Umstellung ging viel problemloser als gedacht damals, aber zugegebenermaßen brauche ich auch nicht viel Software und um die Jahrtausendwende habe ich schon eine Weile mit Linux und damals noch Suse experimentiert.

    der Austausch von Dateien mit Kunden ging bis jetzt immer ohne größere Probleme. Lediglich ein Teams Meeting habe ich jetzt grade abgelehnt das ich das nicht nutzen möchte.


    vor 2 Monaten habe ich mir einen neuen, gebrauchten Laptop gekauft, die Neuinstallation war allerdings die problematischste die ich bis jetzt hatte, es gibt 2 Beiträge hier im Forum von mir dazu . Ohne dieses Forum bin ich mir nicht sicher ob ich noch dabei wäre.


    Da wird es schwer andere Leute von Linux zu überzeugen, die meisten die ich kenne wollen einem PC einfach nutzen und sich nicht tiefer damit beschäftigen. Wenn ich ehrlich bin bin ich auch froh wenn das System einfach läuft und keine Probleme macht.

    Meine Frau konnte ich nach dem Ende von Windows 11 überzeugen auf Linux umzustellen aber sie braucht den PC nur für Citrix Workspace fürs Homeoffice.


    der Versuch Freunde vom Umstieg zu überzeugen scheitert bis jetzt an "keine Lust mich einzuarbeiten " oder Software inkompatibel (Autocad) oder auch beides


    schönen Sonntag

    Für den Inhalt des Beitrages 322194 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JRK

  • Das ist eben das Problem am Wechsel von Windows. Linux ist nicht gleich Linux. Die eine Distribution lässt sich einfacher installieren und erkennt externe Geräte besser als die andere. openSUSE zählt nicht unbedingt zu den empfohlenen Umsteiger-Distributionen für Leute, die noch nie mit Linux zu tun hatten. Viele andere Distributionen können vieles besser (gleich wird man wieder aufjaulen »³ ) als openSUSE. Aber wer die Nerven und die Energie hat, sich durch die Widrigkeiten zu kämpfen erlebt natürlich auch einen Lernwert sowie ein Aha-Erlebnis. Ich denke, das sich in nächster Zeit noch mehr Menschen dem Linux-Betriebssystem zuwenden werden, da die Restriktionen der Firma Microsoft immer umfassender werden und der User immer mehr gegängelt wird. Das erweist sich für Linux natürlich als Vorteil, da es so mehr Zugewinn im Desktop-Bereich verzeichnen kann. Im Server und Smartphone-Bereich geht schon seit geraumer Zeit kaum noch etwas ohne Linux. Android ist ebenfalls ein frisiertes Linux, wer das noch nicht wusste.


    Fazit: Die Geschichte bleibt also spannend und der Wettlauf zwischen Microsoft und Linux nimmt demnächst wohl richtig Fahrt auf.


    Übrigens ... Freunde von Linux zu überzeugen habe ich schon lange aufgegeben. Die Faulheit und Bequemlichkeit, Neues zu lernen, ist immer noch größer als der Verlust der eigenen Identität. Wer sich gern zum gläsernen User macht ... meinetwegen. Meine Systeme sind abgesichert und, wenn ich es darauf anlege, komplett durch das Tor-Netzwerk geschützt.

    Aber IT-Sicherheit ist ein weites Feld und den absolut sicheren Rechner gibt es nicht. Wir hatten vor Jahren hier im Forum darüber mal eine Diskussion und stellten am Ende fest, das der Rechner, der nicht existiert, der sicherste ist. Der sicherste existierende Rechner liegt eingegossen in einen Glasblock, ummantelt von Beton, auf dem Grund des Mariannengrabens. Und da wäre ich mir auch noch nicht sicher, das der sicher ist ł↓

    Das war dann auch mein Wort zum Sonntag und einen schönen Tag.


    Edit: Das bringt mich auf die Idee für ein neues offenes Thema. Muss ich mal darüber nachdenken. Demnächst evtl. mehr dazu.