muss man sich doch die Frage stellen, wie weit Linux allgemein noch vom Massenbetriebssystem für viele Nutzer entfernt ist.
Will Linux das denn überhaupt werden?
BS vom MS oder von Apple sind doch in erster Linie darauf ausgelegt, durch ihren Verkauf (bei Apple natürlich in erster Linie die Hardware, wobei iOS ja auch von Unix abstammt) für das jeweilige Unternehmen viel Geld in die Kassen zu spülen.
Linux ist aus anderen Gründen erst entstanden und verfolgt vorrangig keine kommerziellen Interessen.
Distributoren müssen und wollen natürlich auch Geld verdienen, aber nicht im Desktopbereich.
Linux ist in der Serverwelt und mit seinen Derivaten (Android u.a.) stark zunehmend in der Smartphone und Tablet PC Welt auf dem Vormarsch.
In der Zukunft wird der klassische Desktopbereich (eigenständiger Rechner mit eigenem BS unter dem Tisch) abnehmen. In Firmen wird heute vielfach schon auf Terminalserverbasis (Citrix, RDP usw...) gearbeitet und als BS kommt hier auf den Terminalservern meist noch eine Serverversion von MS zum Einsatz, was sich aber mal schnell ändern kann, weil durch den Einsatz der iPhones und Co die Nutzer zukünftig gar nichts einzuwenden hätten, wenn ihnen als Terminalserver BS ein Android, iOS oder ähnliches angeboten werden würde. MS hat das sehr wohl erkannt und bringt daher unter W8 auch diese Metro Oberfläche, um damit auch in der Zukunft noch die nur noch "Smartphonegewöhnten" zu erreichen.
Auf den Termialserver-/Citrixboxen läuft ja eh schon als BS im Hintergrund meist eine Linuxversion, von der der Anwender aber nichts bemerkt.
Für den Heimbereich könnte ich mir für die Zukunft auch IT Geräte vorstellen, welche Internet, Multimedia und Office in einem Guss in sich vereinen, wo der normale Nutzer, ähnlich wie bei Android, das BS im Hintergrund gar nicht mehr "zu Gesicht" bekommt und ihm somit egal ist aus welchem Hause dieses kommt.