Beiträge von Phototipps.com

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    Wenn die Treiber und eine entsprechende Dokumentation dazu zur Verfügung stehen würden, dann gäbe es genug Enthusiasten, die solche Treiber auch umsetzen würden.


    Ich vermisse Deinen Lösungsansatz. Meine Mutter hatte immer gesagt: "Wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre, wäre der Kuhdreck Butter." - und damit hatte sie auch immer vollkommen recht.


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    Du wirst niemals ein Linux nutzen, was ohne Terminal auskommt.


    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das will? Um Himmels Willen: ich will doch niemanden auch nur ansatzweise irgendetwas wegnehmen.
    Hattet Ihr die selben Ängste, dass Euch irgendjemand etwas wegnehmen würde, nur weil man Linux mit KDE und Gnome eine grafische Oberfläche spendiert hat?


    Oh Mann - so macht eine Diskussion nun echt keinen Spaß mehr, wenn man sich ständig gegen derartig lächerliche Unterstellungen wehren muss.


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    Ausserdem sollte jeder Anwender, bevor er auf ein neues Betriebssystem umsteigt, sich vorher mal informieren (es gibt z.B. auch virtualbox für Windows oder Live CDs, die einen besseren Überblick über den Umfang der Hardwareunterstützung bieten). Dann wird er eben bei seinen Nachforschungen sehen, worauf er sich einlässt.


    Ja, genau ... blöd ist nur, dass auf meinem Rechner die Live-CD zwar gegangen ist, der darauf befindliche Installer aber auf ein unüberwindbares Problem gestoßen ist.


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    Was hält den die Anwender davon ab durch Supportanfragen und
    Beschwerdemails Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben (dazu braucht
    man nichtmal ein Terminal).


    Zweifelsfrei hast Du recht. Und ich für meinen Teil tu das auch. Hier beispielshaft die Antwortmail der Firma DxO auf meine diesbezügliche Anfrage (die Tippfehler sind nicht von mir):



    Leider wird man nach wie vor nicht ernst genommen, wenn man sich mit Linux beschäftigt. Und es läuft immer wieder auf das Selbe hinaus: zu wenig Unterstützung durch die Hard- und Softwarehersteller = zu wenige User = zu wenig Unterstützung durch die Hard- und Softwarehersteller = zu wenige User = ....


    Wir drehen uns hier ständig im Kreis, ohne dass auch nur Ansätze einer Verbesserung diskutiert wird. Das Beharren auf dem Status Quo wird mit Sicherheit nicht dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Fürchte ich.


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    Also hast Du nur zwei Möglichkeiten:
    1) Kaufe Hardware, von der Du sicher bist, dass sie unter Linux läuft oder
    2) Fangt an Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben, damit sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als Linuxtreiber anzubieten.


    Siehe oben: wir drehen uns im Kreis. Zudem: ein Umsteiger wird sich wohl nicht auch noch mit komplett neuer Hardware eindecken - oder?


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    Was Du wünscht/forderst kannst Du hier nicht finden.


    Darum geht es gar nicht. Ich für mich kann sehr gut alleine entscheiden. Zumindest, so lange man mir genügend Alternativen anbietet.


    Es geht um die Frage, ob openSuSE eine Zukunft hat. Und im Moment sehe ich nicht nur openSuSE an der Kippe stehen, sondern alle Distributionen.


    Gut möglich, dass Google bereits an einem PC-Android bastelt, welches gratis unter die Menge gebracht werden soll. Und wenn das eintrifft, wird Linux genau das wieder werden, was Ihr Euch am Meisten wünscht: ein Elite-BS.


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    Siechtum? GNU/Linux ist in wichtigen Bereichen der IT das dominante System.


    Es wurde schon weit oben klar gestellt: wir reden hier von Desktop-Betriebssystem Linux. Und da ist Linux so weit entfernt wir die Erde vom Mittelpunkt des Universums.


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    Alles in allem machst Du auf mich den Eindruck, selbst in der Lage zu sein Dir Linux-Basics in Eigenarbeit anzueignen.
    Glaube mir, das haben ohne Hilfe auch schon ganz einfach gestrickte Leute geschafft.


    Ich habe aufgehört, gerade hier in diesem Forum meine Fragen zu stellen, weil einfach zu wenig auf meine Art des Lernens eingegangen wird. Ich hatte einen Thread gestartet, um Tipps zu bekommen, wie ich die Basics von Linux am Schnellsten erlernen könnte und erntete hauptsächlich Unverständnis. Und ich habe in dem knappen Monat mehr gelernt als ich es hier je durch gezieltes Fragen hätte lernen können.


    Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele keine Vorstellung davon haben, was ich unter "Basics" verstehe. Typisches Beispiel: ich möchte Dateien von einem Windows-Laufwerk auf ein anderes kopieren - und zwar mit der Konsole. Für jemanden wie mich, der sich eben in Linux nicht auskennt, fehlt jetzt genau eine Basic-Information: wie spreche ich denn ein Windows-Laufwerk an? Unter Windows würde ich eben schreiben C:\.... - aber das funktioniert nachweislich nicht unter Linux. (@ uhelp: in welchen Manpages steht genau diese Information?)


    Keine Angst: ich hab die Information bereits gefunden - aber es war mühsam. Sehr mühsam. Jedenfalls für mich. Und ich bin überzeugt, dass ein derartiger Wissenstransfer auch bedeutend einfacher und leichter möglich wäre.


    Und damit möchte ich mich jetzt mal aus der Diskussion wieder raushalten, da ich verstärkt das Gefühl habe, dass man mich zu häufig einfach nur falsch versteht (oder falsch verstehen möchte). Nichts desto trotz waren die letzten Wortmeldungen auch für mich sehr aufschlussreich und haben mir wiederum neue Aspekte näher gebracht.


    LG - Herby

    @ Suse-Newbie:


    Naja, mich hat genau diese Antwort auf meine damalige Anfrage extrem zurück geworfen: [gelöst] Aneignen von Linux Basics
    Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass nicht nur ich so denke.


    @ LusH:


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    Sondern es wird eben einfach nur gerner mit der Shell gearbeitet, weil es einfach ist damit zu helfen,


    Das kommt darauf an, wie man "helfen" definiert. Ja klar, es minimiert den Schreibaufwand für den Helfenden - ob dem Hilfe Suchenden damit auch tatsächlich geholfen ist, steht auf einem anderen Blatt. Die beste Hilfe ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Und die wird durch das runterbeten fertiger Kommandos definitiv nicht gefördert. Und schon gar nicht, wenn nicht erklärt wird, was der Befehl genau tut und warum das in diesem Fall notwendig ist.


    Kurz: für eine effektive Hilfe ist es nun mal notwendig, viel zu schreiben. Und bei einer GUI stehen mir darüber hinaus auch noch alle nur denkbaren Möglichkeiten offen, dem Hilfe Suchenden an der Hand zu führen (Screenshots beispielsweise, oder Video-Tutorials etc). Klar, der Aufwand ist höher - aber in vielen Fällen auch die Qualität, finde ich.


    @ Trekkie00:


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    Ich nehm mal das Beispiel Videokodierung.


    So wie Du es gerne formulierst, ist es ja ziemlich konstruktiv, weil Du häufig bedacht darauf bist, auf den Fragesteller auch einzugehen. Nur ist es eben ein Problem (siehe obigen Link), wenn manche User derart energisch auftreten und man den Eindruck gewinnt, nur so käme man ans Ziel. Ok, das ist zwar nicht zwangsläufig das Problem von Linux an sich - aber so ein Verhalten findet sich in keinem mir bekannten Windows-Forum. Im Gegenteil: selbst der größte Windows-Guru ist höchst erfreut, wenn er mal von jemand Anderem eine Lösung zu sehen bekommt, die ihm bislang nicht bekannt war.


    Keine Ahnung, woher dieses fast schon diktatorische Verhalten mancher Linux-Anwender kommt. Zu einem roten Tuch mausert sich bei mir auch schön langsam diese Formulierung:


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    Diese Art der Kritik oder diese Einstellung ist es, die die Intention der freien Software ignoriert.


    Ich frage mich ernsthaft, was diese ständigen Hinweise sollen? Ganz ehrlich: mich interessiert es nicht, wie viel Kohle die Software-Entwickler von Microsoft bekommen haben, um deren Betriebssystem ins Leben zu rufen - und es interessiert mich nicht die Bohne, welche Grundsätze Microsoft damit verfolgt - und genauso interessiert es mich nicht, wie Linux zustande gekommen ist, wer wie viel Arbeit wann und wo und warum reingesteckt hat. Und es interessiert mich auch nicht, welchen "Ehrencodex" diese Entwickler sich selbst gegeben haben. Mich interessiert nur eines: funktioniert das Teil oder funktioniert es nicht? Oder genauer: ist es für mich tauglich - oder nicht?


    Vielleicht liegt die Diskrepanz auch genau dort: ich (und viele Andere) sind reine Anwender, die sich mit alldem nicht beschäftigen möchten - Ihr seid halt Enthusiasten. Aber geht nicht einfach als selbstverständlich davon aus, dass sich jeder Linux-User diesen Enthusiasmus zu eigen machen will und wird.


    @ raptor49:


    Ich nehme hier lieber die Hersteller selber in die Pflicht. Die sind es, die ihre Hardware am Besten kennen und daher am Besten in der Lage wären, perfekte Treiber zu entwickeln. Aber es ist nur allzu verständlich, dass die keinen Entwicklerstab beschäftigen wollen, die jetzt für das Linux-Chaos (= zig Distris mit unzähligen Ab- und Unterarten) auch noch Treiber entwickeln sollen. Und noch mehr: dafür auch noch Support leisten sollen.


    Und die Schnittstellen offen zu legen wird nun mal von vielen Firmen (aus gutem Grund) abgelehnt.


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    All das und noch viel mehr beeinflusst nicht unerheblich die Akzeptanz von Linux. Wer möchte, dass Linux weiterhin besteht, der muss einsehen, dass das nicht mehr mit nur ein paar Enthusiasten möglich ist. Jeder will Anerkennung für das, was er leistet. Und die einzige Anerkennung eines Programmierers, der seine Zeit für Nichts zur Verfügung stellt, ist, dass möglichst viele Anwender sein Programm verwenden.


    Einige der Linux-Entwickler haben diese Zeichen offensichtlich erkannt, indem sie versuchen, den von Windows vorgezeigten Weg zu beschreiten und damit ein System zu schaffen, welches auch vom reinen Anwender akzeptiert werden kann: indem Linux eine GUI spendiert bekommen hat. Der nächste Schritt wird und MUSS sein, dass die einzelnen Linux-Varianten zusammen wachsen. Dieser Schritt ist notwendig, damit es sich für den Kommerz lohnt, auch diese Seite der Computerwelt zu bedienen.


    Daher nochmal: die Frage ist nicht, ob openSuSE im Speziellen eine Zukunft beschert wird, sondern ob Linux im Allgemeinen überleben wird. Wobei ich von "Leben" rede und nicht vom "dahin Siechen".


    LG - Herby

    Die Antwort auf diese Frage findest Du hier :
    http://www.felix-schwarz.name/…/Linux_ist_nicht_Windows/


    Nein. Genau dort finde ich die Antworten auf meine Fragen nicht. Zumal die Fragen nicht gedacht war, um sie zu beantworten, sondern um darüber nachzudenken.


    Was in Deinen Augen eine schlechte Benutzerschnittstelle ist, muss nicht automatisch auch in den Augen des Entwicklers so sein. Und wahrscheinlich weiss er über sein eigenes Programm einiges mehr als Du.


    Ich habe nirgendwo von GUTER und SCHLECHTER Benutzerschnittstelle geschrieben und es auch so nie gemeint; dieser Gedanke ist ausschließlich in Deinem Kopf entstanden. Ich behaupte nur, das vor allem in Foren immer und immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die einzig "vernünftige" Schnittstelle die der Konsole ist, also das Tippen eines Kommandos zusammen mit entsprechenden Parametern. Aber ob eine Schnittstelle als gut oder als schlecht empfunden wird, liegt ganz selbstverständlich im Auge des jeweiligen Betrachters.


    Daher nochmal die platonische Frage: Warum soll die Bedienung eines Programmes besser sein, wenn sie über die Konsole vorgenommen wird und nicht über eine GUI? In meinen Augen sind beide auf selber Höhe gleichberechtigt. Und je nach individueller Aufgabe ist die eine oder andere Variante vorzuziehen.


    Beispiel: das Kopieren von bestimmten Dateien aus einem Verzeichnis in ein anderes. So lange man mit Wildcards zurecht kommt, ist die Konsole der GUI um Längen voraus - wenn es aber darum geht, nur einzelne Dateien, die kein erkennbares Muster aufweisen (beispielsweise von den Bildern 001 bis 250 möchte man die Bilder 7, 9, 12, 18, 22, 25, 33, 38, 45 .... kopieren), bin ich mit einer grafischen GUI der Konsole überlegen, weil ich dem Computer zeigen kann, welche Dateien ich auswählen möchte. Wenn ich diese Arbeit mit der Konsole erledigen müsste, würde ich mir die Finger wund tippen. Zumal ich in der GUI ja sogar die Vorschau der Bilder sehe, was mir die Konsole aber in ihrer Sturheit auf ewige Zeiten verweigert.


    Daher: "sowohl als auch" und nicht "entweder/oder" ist das Gebot der Stunde. Man kann nicht von vornherein sagen, welche Methode die beste ist.


    Du verwechselst openSUSE mit SUSE.
    openSUSE ist ein Gemeinschaftsprojekt und hat abgesehen von Sponsoring und einer Handvoll bei SUSE angestellten Entwicklern nichts mit SUSE zu tun, siehe:
    openSUSE Projekt
    openSUSE - the upstream of SUSE Linux Enterprise


    Oh Mann! Dass hier jedes einzelne Wort auf eine Goldwaage gelegt wird, macht jedwede Diskussion mühsam.


    Ob jetzt eine potente Firma oder ein freiwilliges Konsortium oder ein Verein oder sonstwas dahinter steht, macht doch für meine Ausage genau gar keinen Unterschied. Meine Kernaussage war, dass irgend Jemand dafür Verantwortlich ist, dass das Projekt in eine ihm genehme Richtung läuft, er somit ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Anders sind derartige Projekte ja unmöglich machbar.


    Dass dieses Ziel nicht jedem gleich genehm ist, liegt nun mal in in der Natur der Sache. Nicht jedem Windows-Anwender ist es gleich angenehm, was Microsoft aus Windows macht. Und nicht jedem Android-Anwender ist es gleich angenehm, was Google aus Android macht. Genauso scheint es nicht jedem Linux-Anwender genehm zu sein, dass Linux eine GUI bekommen hat. Macht aber nichts - es gibt sie trotzdem. Und vermutlich sind mehr Leute darüber froh als unglücklich. Und das wird wiederum den Projektleiter freuen.
    :D


    LG - Herby

    Der Gedanke der freien Software, der Antrieb für deren Entwicklung und Verbreitung war und ist, bleibt dabei leider häufig auf der Strecke.


    Sorry - aber das verstehe ich nicht. Welche Gedanke soll angeblich auf der Strecke bleiben?


    GNU/Linux ist nicht angetreten die EDV-Welt zu retten oder schlimmer zu dominieren oder zu beherrschen.


    Wer behauptet sowas?


    Die Frage ob openSUSE das richtige System ist sollte jeder für sich beantworten - ohne ständig andere Systeme als Absolutbezugspunkt heranzuziehen. ->Bedenke nicht jeder benötigt die eierlegene Wollmilchsau. Verbesserungen erreicht man nicht dadurch, dass die Kritik unangemessen und ausschließlich negativ ist, sondern konstruktiv und positiv, d.h. der oder die Kritisierten werden "dabei mitgenommen".


    Na, so einfach kann man es sich wohl nicht machen. OpenSuSE ist das Produkt einer Firma, die es sich scheinbar zum Ziel gesetzt hat, ein Betriebssystem zur Verfügung zu stellen, welches Linux als Basis hat. Als solches darf man als Anwender wohl noch Erwartungen hegen. Und ich glaube nicht, dass die Erwartungen an openSuSE prinzipiell anderer Natur sind als die an anderen Distris oder gar an andere Betriebssysteme. Meiner Meinung nach erwartet man sich ein Betriebssystem, welches einem bei der täglichen Arbeit hilft. Und ob dies zutrifft, ist nun mal von vielen Faktoren abhängig.


    In meinem überschaubaren Umkreis gibt es "nur einfache" Nutzer (und dies ist keinesfalls negativ gemeint). Einige "schwören" auf MS Window oder ihren Mac. Die Gründe sind in den meisten Fällen, um nicht zu sagen in allen Fällen, "Gewohnheiten" und mangelnde Kenntnisse über Alternativen.


    Ich weiß nicht, ob des tatsächlich mangelnde Kenntnisse über Alternativen sind. Oder ob es die Informationen sind, die einem etwaige Alternativen vermeintlich abverlangen.


    Meiner Meinung nach sind es Behauptungen wie diese von uhelp, die einem davon abbringen, Linux ernsthaft einzusetzen:


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    Ich wünsche mir die Zeiten zurück, in denen die Sysadmins sich im Internet trafen und Code über alle Systemgrenzen hinweg tauschten. Heraus kam in der Regel ein geiles Tool, das allen half.
    Früher(tm) löste man Probleme indem man notfalls bis zu Assembler hinabstieg, heute wird die Farbe gewechselt, wenn die Konsole droht.
    Und geschimpft.
    Weil, als echter Selbstinstallierer des roten Grals und ausgewiesener profunder Windowshasser, weiß man ja am Besten, was alle wollen. Und wie ein Linux zu sein hat.


    Genau so etwas schreckt Leute ab, mich eingeschlossen. Und ich frage mich ernsthaft, was uhelp motiviert, so etwas hinzuschreiben. Fühlt er sich belästigt von den Leuten, die einfach nur eine Bunti-Klicki-Oberfläche wollen und an nichts anderem interessiert sind als an einem funktionierenden System? Wenn ja: warum? Was stört ihn, wenn die Leute lieber an der Hand geführt werden wollen anstatt sich mit der Konsole und ihren kryptischen Anweisungen anzufreunden? Warum ist es vernünftiger, Manpages zu lesen als eine GUI vorzufinden, wo alle optionen schön säuberlich angeführt sind und nur noch ausgewählt zu werden?


    Ich verstehs einfach nicht.


    Massentauglich kann keine GNU/Linux Distri werden - dazu fehlt die massive kommerzielle Unterstützung im weltweiten PC-Markt.


    Was wird vorher auf der Welt sein - das Ei, oder doch das Huhn? Soll heißen: entweder üben die Anwender Druck aus, indem sie vermehrt Linux verwenden - oder die Hersteller der Distris können die Hardware-Hersteller davon überzeugen, dass sie für ihre Produkte auch Linux-Treiber liefern. Und genau da liegt das Problem: es ist zu aufwändig für einen Hersteller, für alle Distris Treiber zu erstellen. Würden die unterschiedlichen Distri-Hersteller endlich den Entschluss fassen, an einem Strang zu ziehen, würde das allen zugute kommen. Mit Ausnahme der kommerziellen Mitbewerbern natürlich.


    In Anlehnung an Deine oben zitierten Worte: DAS ist offenbar NICHT das Ziel von Linux.


    LG - Herby

    „Wenn Du einmal Linux verwenden willst, muß Deine Hardware unterstützt werden.“


    Um mit einer bestimmten Hardware arbeiten zu können, braucht es immer die Unterstützung des BS, meist in Form eines Treibers. Das gilt natürlich auch für Windows und ist somit kein Privileg von Linux.


    Problematisch ist es nur, wenn sich einige Hersteller mit Vehemenz weigern, ihre Spezifikationen preis zu geben oder gar selber Treiber für ein bestimmtes BS anzubieten. Ich weiß schon: dann kauft man sich halt einen Gerät, das "kompatibel" ist. Und vermutlich ist das der - in meinen Augen fatale - Grundgedanke, den viele eingefleischte Linuxianer liebevoll pflegen: der Verzicht auf etwas, das unter Linux nicht geht. Ich als Produktiv-Anwender eines Rechenknechtes möchte mich aber nicht mit weniger Qualität zufrieden geben müssen. Wenn ich überzeugt bin, dass der Drucker X das beste Druckergebnis liefert, warum sollte ich dann ein anderes Produkt kaufen? Ich meine: wenn mir das Bier der Brauerei X am Besten schmeckt, warum sollte ich dann das Bier der Brauerei Y trinken (welches mir so gar nicht schmeckt), nur weil "mein" Supermarkt mein Lieblingsbier nicht im Sortiment hat? Ich für meinen Teil wechsle dann eher den Supermarkt als die Biermarke.


    Ob sich Linux bei der breiten Masse jemals durchsetzen wird, ist abhängig davon, wie gut die Hersteller von Hardware Linux unterstützen - und wie intuitiv sich das BS bedienen lässt. Schafft Linux den Sprung über diese Hürden, dann hat es auf jeden Fall das Zeug, zu einem "Volks"BS zu werden. Und als Sieger wird dann derjenige hervorgehen, der das höchste Maß an Kompatibilität und Einfachheit erreicht.


    Der eingeschlagene Weg weist schon mal in die richtige Richtung - einzig, man ist noch nicht am Ziel angekommen.

    Interessantes Thema - wobei sich mir zuerst mal die Frage aufdrängt, worauf Darkover überhaupt hinaus will?


    Linux ist ja nicht Linux. Wenn ich an die vielen Webserver denke, dann muss ich feststellen, dass die so gar nichts gemeinsam haben mit dem, was ich mir auf meinem Desktop-PC installiert habe.


    Daher sollte man auch ein wenig differenzieren: auf reinen Desktop-Rechnern wird die Verbreitung von openSuSE tatsächlich nicht sehr groß sein. Auch ich bin ja eher rein zufällig auf openSuSE gestoßen und nicht, weil mir irgendjemand dieses Linux als besonders anfängerfreundlich oder besonders stabil empfohlen hatte. Da raten die Leute eher zu Ubuntu und deren Abkömmlingen oder neuerdings zu Mint, aber kaum bzw gar nicht zu openSuSE.


    SuSE und Red-Hat hat meiner Erfahrung nach vor allem im kommerziellen Bereich seine Anhänger, weil dort für diese Klientel auch ein entsprechender Support angeboten und dieser auch zufriedenstellend geleistet wird.


    Private Nutzer wollen aber (so wie ich) in erster Linie ein Betriebssystem haben, welches wenig Probleme bereitet, intuitiv bedienbar ist und nichts kostet. Auch wenn es von vielen nicht gerne gehört wird, aber es ist so: man sucht vermehrt ein BS, welches die Hassliebe zu Windows endlich beendet. Und da bieten sich eben die genannten Ubuntu-Varianten und Mint deutlich lautstärker an als ein openSuSE.


    LG - Herby

    Danke, Akl, für die aussagekräftige Anleitung.


    Ich werde mich zu gegebener Zeit damit beschäftigen. Im Moment bin ich dabei, das openbook von Galileo-Computing durchzuarbeiten - und mir hinterher noch ein Buch in Papierform zu besorgen.


    Desweiteren habe ich mir gestern endlich eine neue Festplatte besorgt, sodass ich meinen Rechner in den nächsten Tagen neu aufsetzen kann. Und dabei ist folgende Entscheidung getroffen worden von mir:


    - Installation von Win-7 (damit ich endlich den über 2 Monate dauernden Stau in einer adäquaten Zeit abarbeiten kann)
    - Installation von openSuSE 12.1 (um mich sukzessive in die Materie Linux hineinzuarbeiten)


    Sollte ich dann so weit gefestigt sein im Umgang mit Linux, werde ich mich daran tun, die wenigen Programme, die noch übrig bleiben, durch entsprechende Linux-Programme zu ersetzen oder eben andere Möglichkeiten auszureizen. Das wird aber vermutlich nicht vor dem Herbst passieren, da die jetzige Jahreszeit die Hochblüte meines Hobbies bedeutet.


    Aber ich gehe mal davon aus, dass Ihr mich noch lange nicht los seid; Fragen werden kommen, aber zuerst will ich mich mal etwas fester in den Sattel setzen! Danke nochmals für die freundliche Aufnahme.
    :)


    LG - Herby

    Dann hast Du ebenfalls erhebliche Probleme mit dem Lesen und Verstehen von Texten.


    Und schon wieder die nächste Unterstellung.
    In jedem Kommunikationstraining lernt man gleich zu Beginn: wenn einem sein Gegenüber nicht verstanden hat, dann liegt es im Normallfall daran, dass sich der Sender der Message nicht klar genug ausgedrückt hat, um Verständnis zu ernten.

    Das hängt aber auch damit zusammen, dass Du den Titel äusserst allgemein gehalten hast und somit solchen Diskussionen Raum lässt. Wähle einen prägnanten, problembezogenen Titel für Deine Threads, dann werden dort auch nur solche Posts zugelassen.


    Mag sein - immerhin bin ich nicht unfehlbar. Welchen Thread-Titel hättest Du gewählt?