Beiträge von max3000

    Ich bin gerade noch am nachdenken, ob openSuse Leap vielleicht doch das falsche Betriebssystem für mich ist. Mit Tumbleweed hätte ich ohne derartige Umstände bereits das aktuellste TexLive aus den Standard-Repositories erhalten, oder?

    Hey.


    Sorry für die verspätete Antwort. Besten Dank für eure Hinweise.


    Ich habe es tatsächlich mittlerweile nach langem Rumprobieren hinbekommen.


    Und du bist sicher, dass du die hyphens für Assamesisch brauchst?

    Irgendwie haben tatsächlich irgendwelche komischen Sprachpakete gefehlt. Ich musste noch einiges nachinstallieren und dann

    Code
    sudo fmtutil-sys --all

    ausführen.

    Daraufhin habe ich nach einem zypper refresh zunächst noch die libkpathsea6 installiert und dann erst TeXLive-2024 mit zypper in texlive.

    Ja, ich hatte gehofft dass es so einfach geht, aber war bei mir nicht der Fall. Keine Ahnung ob es bei Leap 15.5 anders ist. Ich habe auch schon in der Vergangenheit viel in irgendwelchen internen Latex-Dingen rumgepfuscht um die Briefvorlage inklusive spezieller Schriftart meines Arbeitgebers zu installieren. Vielleicht war das die Ursache warum das mit einem einfachen Wechsel des Repositories nicht erledigt war.


    Wenn der TE diese Sprache spricht bin ich tief beeindruckt ... æĸ

    Leider nein, aber sollte ich wohl mal lernen. Will das Zeug ja nicht umsonst installiert haben :D.


    Danke euch nochmal.

    Viele Grüße
    Max

    Hi Leute.


    Leider kommt Leap 15.5 mit den Standard-Repos mit TexLive 2021, was für meine Zwecke leider viel zu alt ist. Habe jetzt versucht die aktuellste version aus dem Publishing-Repo zu installieren. Ich habe das vierte Repo hier eingebunden:


    Ich habe anschließend texlive komplett deinstalliert und texlive-scheme-medium neu installiert. Die Pakete kommen nun alle aus dem Texlive-Repo und die Version passt auch:

    Wenn ich jetzt Latex-Dokumente kompilieren will kommt der Fehler


    Code
    (base) max@lenovo:~/Test/Latex$ pdflatex test.tex 
    This is pdfTeX, Version 3.141592653-2.6-1.40.26 (TeX Live 2024/TeX Live for opensuse.org) (preloaded format=pdflatex)
     restricted \write18 enabled.
    
    kpathsea: Running mktexfmt pdflatex.fmt
    mktexfmt [ERROR]: -user mode but path setup is -sys type, bailing out.
    I can't find the format file `pdflatex.fmt'!
    (base) max@lenovo:~/Test/Latex$ mktexfmt pdflatex.fmt
    mktexfmt [ERROR]: -user mode but path setup is -sys type, bailing out.

    Ich habe jetzt hier ewig mit ChatGPT rumprobiert, aber das wird glaub nichts. Der sagt mir


    Code
    sudo mktexlsr

    sollte das klappen. Das läuft auch durch, aber der Fehler bleibt bestehen. Außerdem soll ich


    Code
    sudo fmtutil-sys --all

    ausführen, aber da kommen viele Fehler


    Ich kenne mich mit diesem Zeug leider überhaupt nicht aus und weiß nicht mal wo ich ansetzen muss.


    Hat jemand vielleicht mehr Erfahrung mit Texlive? Hat das vielleicht schonmal jemand hinbekommen Texlive 2024 unter Leap 15.5 zum Laufen zu bekommen? Kommt Leap 15.6 mit einer neueren Version daher? Dann wäre ein Update vielleicht die Lösung.


    Danke schonmal und viele Grüße
    Max

    Hallo Leute.


    Ich habe eben etwas unfassbar Dummes gemacht. Ich versuche es mal zu rekonstruieren.


    Ich arbeite mit openSUSE 15.4 auf einem Standard-Laptop. Ich hatte glibc aus einem Download-Repository installiert (https://download.opensuse.org/…es/devel:/gcc:/next/15.4/) . Das Repository gibt es aber anscheinend nicht mehr. Ich brauchte das mal irgendwann, weil irgendein Programm nur mit neueren GLIBC-Versionen kompiliert hat.

    Eben wollte ich valgrind installieren. Mein größter Fehler war vermutlich, dass ich "sudo zypper ref" vergessen habe. Bei der Installation von valgrind wollte er die Pakete aus dem gcc-Repo zurückstufen:


    und dem habe ich zugestimmt. Bei der Installation kam dann bei allen Paketen folgender Fehler:

    Code
    ( 1/16) Installieren: glibc-2.31-150300.20.7.x86_64..................................................................[fertig]
    rpm: /lib64/libc.so.6: version `GLIBC_2.33' not found (required by /usr/lib64/libelf.so.1)                                                                                                                       
    rpm: /lib64/libc.so.6: version `GLIBC_2.38' not found (required by /usr/lib64/libelf.so.1)

    und nun ist mein System komplett im Eimer. Ich kann nicht mal mehr zypper aufrufen, bin also machtlos:

    Code
    $ zypper lr
    zypper: /lib64/libc.so.6: version `GLIBC_2.33' not found (required by /usr/lib64/libelf.so.1)
    zypper: /lib64/libc.so.6: version `GLIBC_2.38' not found (required by /usr/lib64/libelf.so.1)

    Sieht aus als hätte ich mir Kompatibilitätsprobleme eingehandelt.


    Mein aktuelles GLIBC ist wohl

    Code
    $ ldd --version
    ldd (GNU libc) 2.31

    Das passt auch zu der Ausgabe vom zypper:


    Code
    Problem: das zu installierende valgrind-3.18.1-150400.1.4.x86_64 erfordert 'glibc < 2.32.0', aber diese Anforderung kann nicht bereitgestellt werden
      Nicht installierbare Anbieter: glibc-2.31-150300.20.7.x86_64[repo-oss-15.4]
     Lösung 1: Folgende Aktionen werden ausgeführt:
      Herabstufung von glibc-2.37.9000.181.gdb9b47e9f9-lp154.3611.1.x86_64 auf glibc-2.31-150300.20.7.x86_64
      glibc-2.31-150300.20.7.x86_64 von Hersteller SUSE LLC <https://www.suse.com/> installieren
      und glibc-2.37.9000.181.gdb9b47e9f9-lp154.3611.1.x86_64 von Hersteller obs://build.opensuse.org/devel:gcc ersetzen
      Herabstufung von binutils-2.40.50-lp154.775.1.x86_64 auf binutils-2.37-150100.7.29.1.x86_64
      binutils-2.37-150100.7.29.1.x86_64 von Hersteller SUSE LLC <https://www.suse.com/> installieren
    ....
    noch ca. 20 weitere

    Hier hatte ich Lösung 1 ausgewählt.


    Hat jemand eine Ahnung wie ich das wieder hinbekomme? Bringt es irgendetwas jetzt manuell die libc.so.6 mit irgendeiner anderen Version zu ersetzen? Oder das libelf.so.1, was sich beim Aufruf von zypper beschwert?


    Danke und viele Grüße

    Hallo.

    Danke Sauerland, das hat das erste Problem tatsächlich gelöst. Dass das Xorg-Repo doppelt vorkommt sieht nach einem dummen Copy-und-Paste-Fehler aus. Warum ich das überhaupt drin habe, habe ich vergessen (glaub irgendwelche aktuellen QT-Libraries brauchte ich mal um etwas zu bauen).


    Ich bin jetzt zurück auf den älteren Kernel aus den Standard-Repos. Das zypper in -f --allow-downgrade --allow-vendor-change kernel-default hat leider nicht geklappt, vermutlich weil sowieso mehrere Kernel-Versionen installiert waren. Habs auf die harte Tour gemacht: zypper rm kernel-default
    und zypper in kernel-default. Jetzt bin ich auf Version 5.3.18-59.24-default.


    Das

    Code
    sudo modprobe -v v4l2loopback

    funktioniert jetzt, gibt zumindest nichts, also auch keine Fehlermeldungen, auf der Konsole aus. Ich probiere das mit der Kamera morgen mal aus und schließe dann den Thread wenn alles läuft.


    Jedenfalls, vielen lieben Dank an alle, die hier mitgeholfen haben!

    Hallo.

    Danke schonmal für die Antworten. Die Pakete sind alle installiert, außer v4l2loopback-dkms, das gibts bei openSuse nicht. dkms ist denke ich was Ubuntu-spezifisches.


    Mir war gar nicht bewusst, dass ich einen alten Kernel habe. Ich hatte mal temporär das Kernel-Repo https://download.opensuse.org/repositories/Kernel:/ drin, weil es da eine neuere Version als in den Standard-Repos gab. Das brauchte ich mal weil die ältere Version meine Soundkarte nicht erkannt hat. Habe das dann irgendwann mal wieder rausgeschmissen. Wie kann ich die aktuellste Kernel-Version installieren? Ich dachte das macht der bei einem zypper (d)up (--allow-vendor-change) immer mit? Vielleicht hilft hier meine Repo-Liste:

    Normalerweise schimpfen hier alle mit mir wenn ich das teile. Seid bitte gnädig :D.


    Zum letzten Hinweis:

    Code
    BLABLA@linux-ogpy:~> sudo modprobe -v v4l2loopback
    [sudo] Passwort für root: 
    modprobe: FATAL: Module v4l2loopback not found in directory /lib/modules/5.12.9-1.gf17eb01-default

    und

    Code
    BLABLA@linux-ogpy:~> lsmod | grep -Ei v4l2
    videobuf2_v4l2         36864  2 rmi_core,uvcvideo
    videobuf2_common       65536  5 videobuf2_vmalloc,rmi_core,videobuf2_v4l2,uvcvideo,videobuf2_memops
    videodev              270336  4 rmi_core,videobuf2_v4l2,uvcvideo,videobuf2_common
    mc                     61440  4 videodev,videobuf2_v4l2,uvcvideo,videobuf2_common

    Viele Grüße

    Hallo allerseits.


    Ich versuche gerade meine Digitalkamera (Canon PowerShot G7X) als Webcam einzurichten, und diese für Live-Streams zu nutzen (bin quasi Lehrer und muss Hybridlehre vorbereiten). Unter Linux gibt es dafür anscheinend eine Lösung, und zwar über einen Loopback. Hier wäre die Anleitung, die ich gerade ausprobiere: https://www.crackedthecode.co/…slr-as-a-webcam-in-linux/ . Leider ist die Beschreibung nur für Debian, Ubuntu, Fedora und Arch, aber anscheinend haben Leute das schon unter openSuse zum Laufen gebracht: modprobe v4l2loopback ... - keine Änderung .


    Mein Problem ist bereits Schritt 1. Ich soll das Kernel-Modul v4l2loopback via

    Code
    sudo modprobe v4l2loopback

    laden, dieses wird mir aber nicht angeboten. Installiert sollte alles sein:

    Der Aufruf von "sudo modprobe v4l2[TAB][TAB]" sagt mir

    Code
    BLABLA@linux-ogpy:~> sudo modprobe v4l2[TAB][TAB]
    v4l2-dv-timings       v4l2-flash-led-class  v4l2-fwnode

    Mein Kernel sieht wie folgt aus:

    Code
    BLABLA@linux-ogpy:~> uname -a
    Linux linux-ogpy 5.12.9-1.gf17eb01-default #1 SMP Thu Jun 3 07:44:58 UTC 2021 (f17eb01) x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

    Vielleicht sind noch genauere Informationen zu den relevanten Paketen wichtig:

    Theoretisch müsste mir eines der installierten Pakete aber v4l2loopback anbieten. Leider kenne ich mich mit solchen Kernel-Geschichten nicht so aus und hoffe hier Hilfe zu finden.


    Danke schonmal und viele Grüße