Hidalgo
eine Frage zu Deinem Link, den Du gepostet hast.
Macht es einen Unterschied, wenn das genannte Update von Windows installiert wird, ob Secure Boot in dem Moment schon im BIOS aktiviert ist oder nicht? Auf sämtlichen meiner PCs ist Secure Boot stets abgeschaltet, seit je her.
Und wenn ein solches Problem auftreten sollte, ist das nicht durch ein BIOS-Update wieder behebbar?
Wenn ich das selbst richtig verstanden habe,
dann betrifft das in heise (und woanders) angesprochene
Problem nur Rechner mit eingeschaltetem Secure-Boot.
Denn nur dann greift ja auch das Signieren des Bootloaders
durch Microsoft und auch nur dann kann der Mechanismus
greifen, nicht signierte Bootloader auszusperren.
Secure-Boot würde ich bei einer Linux-Installation auf einem
UEFI-Rechner (was anderes gibt es fast nicht mehr) immer ausschalten,
um eben diese von Seiten eines Linux-Users ungewollte Kontrolle
durch Microsoft zu blockieren.
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Hier folgt eine ganz persönliche "Vernunftbasierte" Einschätzung von
Secure-Boot meinerseits:
Wenn es möglich ist, dass Microsoft ganz entscheidend über Secure Boot
das Verhalten eines Rechners bestimmen kann, dann kann das auch jemand
anderes machen und ausnutzen. Insofern bietet auch Secure-Boot keine
100%ige Sicherheit. Die Secure-Boot Funktion ist Teil der UEFI-Firmware
und auch diese lässt sich komplett austauschen.
Entweder über Bios-Update oder das Hinterlegen, Sperren und Neueinrichten
von Signaturen für Bootloader, die nur Microsoft starten lassen will.
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Zu Deiner zweiten Frage:
Das hängt davon ab, wie umfangreich das Bios-Update ist.
Werden die Signaturen für Secure-Boot nicht berührt, dann bleibt das Problem.
Im Übrigen betrifft das Problem n.m.V. nur Rechner mit Dualboot (Windows und Linux).