Moin kraeker,
Leider kann ich Dir nur meine Vermutung mitteilen, die für mich bei dem Performance Unterschied
der beiden Filesysteme zum Tragen kommen könnte:
Das Journaling wird unterschiedlich behandelt. So hat ext4 ein sogenanntes "delayed-journaling",
d.h. die Protokollierung von Schreibprozessen wird zunächst gecached, was zwar Geschwindigkeitsvorteile
bringt - das muss dann aber auch abgearbeitet werden, sofern viel geschrieben wird. Je nach Datenlage,
also ob viele kleine oder weniger große Files, kann das dann nach eben 30 - 60 Minuten so eintreten.
Dann bricht die Transferrate entsprechend ein.
XFS behandelt das Journaling anders, wie genau weiß ich nicht (und gleich muss ich auch wieder weg
hier ...
), aber da magst Du vielleicht mal googeln?
Um die von mir vermutete Ursache auch eindeutig als solche dingfest machen zu können fällt mir
auf die Schnelle nur eine Methode ein, nämlich einen Probedurchlauf mit abgeschaltetem Journaling
durchzuführen. Den Befehl dazu müsste ich mir auch erst einmal suchen - das kannst Du sicher auch
selbst, bzw. gibt es hier bestimmt Leute, die Dir da helfen.
Übrigens ... Deine Erfahrung zeigt auf wie wichtig es ist, sich Gedanken, darüber zu machen welches
Filesystem man für sein System einsetzt. Ansonsten ist ein System ineffizienter als es sein könnte...
Gruß ...