Beiträge von Knilch

    n'Abend miteinander!


    Habe ein Erinnerungsproblem. Vor geraumer Zeit hatte ich eher per Zufall eine Möglichkeit entdeckt, das Boot-Untermenü mit den Btrfs-Snapshots so zu modifizieren, dass die Snapshot-Nummern in den jeweiligen Einträgen mit angezeigt werden. Nun will ich dies nach dem Sprung aud 15.2 wieder so einstellen aber ich finde den Weg dorthin nicht mehr.

    Hat jemand eine Idee wie das gemacht wird?


    Gruß,

    Knilch

    Wenn Firefox als Flatpak installiert wurde, liegen dessen Profile, Extensions, etc. unter /home/<persönlicher Ordner>/.var/app/org.mozilla.firefox/.mozilla/firefox/.


    Überhaupt legten bisher alle von mir unter Leap 15.2 als Flatpak installierten Programme in /home/<persönlicher Ordner>/.var/app/ einen eigenen Ordner an. Wohl für die jeweils nutzerspezifische Konfiguration, etc.


    Gruß,

    Knilch

    Hallo Alero,

    Jedoch überlege ich gerade ob der Beitrag Schleichwerbung für ein kommerzielles Produkt darstellt.

    du denkst gerade in die falsche Richtung. Ich habe mich schon seit Leap 13.0 für einen Virenscanner unter Linux entschieden, weil im Netz hier auch Windowsrechner laufen und ich nicht mit Linux irgendwelche Virendateien, -mails, etc. an die Windowsrechner verteilen will.


    Zur "Schleichwerbung": Es gibt nun mal die Möglichkeit, kommerzielle SW auf Linux laufen zu lassen und die Nutzer tun das auch. Und wenn, wie in meinem Fall geschehen, Linux bei seinem Upgrade eine bereits installierte Opensource-Software (hier die libappindicator1) löscht oder nicht mit updatet, dann ist das zwar nix Weltbewegendes, aber die Opensource-Linux-Updateprozedur ist der Verursacher des Problems. Da sollte ein Tipp, wie man ein Fehlverhalten der Opensource-SW korrigieren kann, genau das sein, was von einem Forum wie diesem hier erwartet wird: Hilfestellung.


    Es gibt sicher sehr viel mehr Linux-User wie mich, die unendlich weit entfernt sind vom "Linux-Power-Superuser-Status" und deshalb viel Zeit mit solchen Problemchen verplempern und froh sind, wenn sie dann endlich einen passenden Hinweis finden. Wir alle hier wollen doch, das Linux auch auf dem Desktop stärker wird, oder? Wird nur klappen, wenn man auf die Bedürfnisse des schlichten Linuxnutzers eingeht.


    Im übrigen hätte ich, wenn dieser kommerzielle Virenscanner der Problemverursacher gewesen wäre, auch einen Tipp eingestellt, nur eben anders rum. Etwa "solltet ihr nach dem Sprung auf 15. 2 das ....-Vscanner-Icon vermissen und die ....... -VScanner-Bedienoberfläche nicht mehr erreichen können, dann ist das ein Fehler seitens des VScanners und nicht des OS."


    Also alles gut, oder?


    Schönen Gruß und Sonntagnachmittag!
    Knilch

    Fehlerbild:

    • Nach dem Umstieg von Leap 15.1 auf 15.2. ist das Icon für den ESET NOD32 for Linux - Virenscanner in der Kontrollleiste des Desktops verschwunden.
    • Der Scanner selbst läuft.
    • Die Scanner-Bedienoberfläche ist dennoch nicht mehr erreichbar, weil diese bei laufendem Scanner eben nur über das genannte Icon aufrufbar ist.

    Lösung: Mit der YAST - Softwareverwaltung libappindicator1 nachinstallieren. Bei mir war dann noch ein Neustart des Systems notwendig.


    Gruß,
    Knilch

    Nun, wo 15.2 in Sicht ist, stellt sich mir die Frage, wie das denn mit den btrfs - Schnappschüssen beim Update laufen wird?

    1. Wird wie sonst auch einfach erstmal ein neuer Snapshot vor dem Upgrade angelegt, der denn letzten Stand der 15.1ser Installation festhält, so das man ggf. einen Rollback zurück auf 15.1 machen könnte?
    2. Oder werden die 15.1ser Snapshots alle gekillt und 15.2 wird auf eine jungfräuliche btrfs-Partition aufgespielt?

    Schönen Abend!

    Knilch

    Bin gerade hier https://en.opensuse.org/Features_15.2 über diese Ankündigung gestolpert:


    "Leap 15.2 will use the 5.3.18 Linux Kernel. This is an update from the 4.12 Linux Kernel, which was in Leap 15.1. The kernel in Leap is the same kernel used in SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 2. This kernel version is maintained by SUSE. This Linux 5.3 kernel introduces support for AMD Navi GPUs, and new IPv4 addresses. RISC-V code improvements are made with this updated kernel and it's compatible with Intel Speed Select used in Intel Xeon servers."


    Ich werde werde meine Neue erst mal wieder wegpacken, denn sie ist ja eine Navi. Und auf 15.2 warten. Kommt ja in 3 Wochen, da lohnt sich keine weitere Minute Herumprobiererei mehr. Es spricht schon für die OpenSuse-Distro, das die Gute schon unter 15.1 soweit lief.


    Eines will ich noch anbringen. Dieses btrfs mit seinen Snapshots ist der Hammer! Der eigentliche Rollback dauert scheinbar keine Sekunde. Diese Sekunde plus einen Shutoff plus zwei Bootvorgänge - und du bist zurück in einem System, das nicht durch das Rumprobieren halb zerschossen ist! Hatte meinen gestorbenen Rechner sein 15.0 noch extra auf ext4 installiert. Da wäre der Weg zurück steiniger gewesen.

    Zwischenmeldung für jene, die's interessiert: Habe die Radeon Pro Graka eingebaut und den amdgpu-pro Treiber samt OpenCL und Vulkan usw. vom erwähnten, selbst eingerichteten und befüllten Repo aus installiert. Alten AMD-Treiber für die bisherige AMD R7 Graka nicht angerührt. Ergebnis:

    • Bootvorgang dauert ein bisschen länger, dabei wird kurz in einer Zeile gemault.
    • Anmeldebildschirm einwandfrei
    • Der Desktop kann einwandfrei dargestellt sein, oder...
    • ...eben auch nicht. Dann sind immer auf der gleichen Höheein paar Zeilen gestört. Restart des X-Servers beseitigt den Darstellungsfehler nicht. Habe den Eindruck, das mitten im Bildaufbau des Desktophintergrundes die Auflösung oder vllt. auch Vsynch-Frequenz umgeschaltet wird und dieses den Fehler erzeugt.
    • Das Programm Darktable hat selbstständig die OpenCL-Option aktiviert, also erkennt es, das OpenCL installiert wurde.
    • Allerdings friert manchmal das aktive Fenster für 1, 2 Sekunden ein. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.
    • Beim Runterfahren des Rechners kommen rasend schnell massig Meldungen, zu schnell um was lesen zu können.

    Habe also einen btrfs - Rollback zum Vor-Graka-Tausch-Snapshot gemacht und die alte R7-Graka wieder eingesetzt. Wollte abwarten, bis sich der AMD-Support meldet.


    Zu meiner sehr positiven Überraschung kam schon vorhin eine Antwort. Anfrage am Wochenende, Reaktion bereit am Montagnachmittag - das ist schon was!


    Der AMD Support rät mir sehr zur vorherigen Deinstallation des alten R7-Treibers. Na ja, ich werde also mal alle "verdächtigen" Module im YAST raussuchen und löschen und dann auf ein Neues! Danach "schaung ma mal, dann seh'n ma weiter", wie Kasier Beckenbauer zu sagen pflegt.

    Danke, Sauerland, besonders für den Hinweis auf /etc/X11/. Dort habe ich die Datei 10-amdgpu.conf mit diesem Inhalt gefunden:


    Code
    Section "OutputClass"
    Identifier "AMDgpu"
    MatchDriver "amdgpu"
    Driver "amdgpu"
    EndSection

    Die werde ich ggf. löschen.


    Der amdgpu Treiber wäre meine letzte Wahl.

    Wenn schon der Kofler schreibt, dass nur der nichtoffene AMDGPU-PRO die PRO -Grakas mit 10Bit Farbkanalbreite treibt, dann denke ich, dass das auch wirklich so ist. Habe das im Post#11 an Egostra zu erklären versucht.


    Ich vermute, der Grund für den Closed-Source -Status des amdgpu-pro - Treibers ist, das AMD nicht den 8Bit/10Bit-Umschalter der modernen GPU-Chipgenerationen ala NAVI offenlegen will. Denn an sich kann auch jede AMD-Gamerkarte mit diesen GPUs in den 10Bit-Modus wechseln - wenn deren Treiber denn wüssten, wo der Schalter ist.


    Ich habe den Support vo AMD mit meiner Frage kontaktiert und eine Ticketnummer erhalten. Bin gespannt, ob und was die mir empfehlen werden.


    Inzwischen werde ich zumindest mal - wie von dir vorgeschlagen - die Radeon Pro montieren. Wenn ich dann keinen schwarzen Schirm bekomme, werde ich das 10-amdgpu.conf - File umbenennen und den amdgpu-Treiber aus seinem Repo heraus installieren.


    Wenn ich nach dem Reboot einen schwarzen Schirm zu sehen bekomme, gehe ich zurück auf meinen initialen System - Snapshot, den ich ja vor Beginn des Ganzen hier angelegt habe. Snapper und btrfs sei Dank.


    Wenn nach dem Reboot jedoch einen vernünftigen Schirm zu sehen bekomme, werde ich erst mal erleichtert sein. Und dann versuchen herauszufinden, ob die Grafik nun im 10-Bit-Modus läuft oder nicht. Wie das zu bewerkstelligen ist, weiß ich jetzt noch gar nicht.


    Zudem werde ich testen, ob sich in der Bildbearbeitungsware nun auch OpenCL einschalten und verwenden lässt. Das dürfte die leichtere Übung sein.


    Und wenn alles endlich läuft und unter Kontrolle ist, dann plane ich, ein HowTo zu schreiben und dem Forum zur Verfügung zustellen.


    Schönen Gruß,
    Knilch