Beiträge von Suse-Paul

    weil das nur bei wenigen Programmen unter bestimmten Voraussetzungen vernünftig klappt. Es wird bei Programmen verwendet bei denen es einfach ist, alle Module, die sie für ihre Funktion benötigen, ins gelieferte Paket mit reinzupacken. Da werden die Pakete sehr groß. Hat natürlich den Vorteil, dass keine Dependecies durch Updates anderer Pakete den Bach runter gehen können. Werden aber eben auch Monsterpakete. Für jedes winzige Update eben mal 100 MB durchs Kabel schieben.

    Ich finde dieses Konzept sehr interessant. Wenn man bedenkt, was für Probleme die ganzen Dependenzen verursachen können, ist das doch eigentlich genial! Die Größe der Pakete dürfte heute meistens kein Problem darstellen, zumindest in unseren Breiten (billiger Massenspeicher, rel schnelle Interntverbindungen).


    Um mal extrem zu werden: Gibt es Konzepte, die ausschließlich danach verfahren, also jede Applikation komplett mit all ihren Dependenzen?

    Berichtigung: Das war insgesamt schon hilfreich; hat mir zum Verständnis geholfen.


    Naja, wahrscheinlich kann man den Begriff der Installation eng oder weit fassen. Ein IDE zu .... sagen wir mal "schaffen" (und irgendwie doch auch zu installieren) war ja das Ziel, deswegen heißt dieses Etwas ja auch "Arduino-IDE".


    Ich hatte mir eine einfache Installation (ich lasse diesen Begriff mal als Arbeitsbegriff) erhofft und diese Hoffnung mit der Tatsache verbunden, dass das Ganze auf Java basiert. Wenn das Ganze dann in der JVM läuft, dann würde ich da irgendwie an "Container" denken (hier wäre dann aber mehr als eine Datei drin)- aber von den gegebenen Beispielen wäre das am ehesten der "Container". Oder sehe ich das falsch?


    weil du schlicht KEIN EINZIGES Arduinoprogramm auf einem normalen PC mit Intel oder AMD Prozessor laufen lassen kannst.

    Nee, das soll dann ja auch auf dem Arduino-Mikroprozessor laufen.


    Edit: Wenn das oben die Begründung für eine Nicht-wirklich-Installation ist, dann wäre das für mich wirklich interessant. Mein Hinweis auf den Laufort des Codes hat nur informativen Charakter.


    Also bei der ganzen Übung ging es darum, eine Entwicklungsumgebung für Arduino-Mikroprozessoeren zu installieren. Immerhin hat man ja ein Fenster mit einem Editor, wobei, soviel ich weiß, in C programmiert wird. Der Code wird dann auf den Arduino übertragen, wo er dann auch vor sich hinläuft. Was dann insgesamt in der IDE möglich ist, muss ich noch herausfinden!

    Na, geht doch.
    Dank der Hinweise von Sauerland und wurzel99, kann das Arduino-IDE idiotensicher installiert werden- weshalb ich es im ersten Anlauf dann auch geschafft habe.


    Da dieser Fred mit dem Titel "Software suchen - finden - installieren (Leap 42.2)" den Sinn hat, unterschiedliche Installationsarten auf diesem System darzustellen (und aus praktischen Gründen hier u.a. die Software von Arduino gewählt wurde), frage ich mich, ob man diese (neue?) Art der Installation als eigene Entität auffassen kann, also dann als vierte, zu den bekannten drei, die ich oben zusammengefasst hatte. Was meinen die Fachleute dazu?


    Auf der Arduino-Guide-Seite wird erklärt:



    The Linux build of the Arduino Software (IDE) is now a package that doesn't require ansy specific procedure for the various distributions availabe of Linux. The only relevant information is the 32 or 64 bit version of the OS.


    Da sich einige skeptisch äußerten, würde mich der Grund dafür interessieren- ich habe die Einwände vor dem Hintergrund der Installationsanleitung (die vorher von Sauerland verlinkt wurde) nicht nachvollziehen können.


    Konkret sieht das Ganze bei mir jetzt so aus:



    Ich habe ein Verzeichnis home/paul/eigene_progs/arduino angelegt, wohin dann aus dem Download-Verzeichnis mit Ark entpackt wurde. Dabei wurde noch ein Unterverzeichnis arduino-1.8.0 angelegt, so dass der komplette Pfad lautet:
    home/paul/eigene_progs/arduino/arduino-1.8.0



    Von dort wurde installiert:



    Open the arduino-1.6.x folder just created by the extraction process and spot the install.sh file. Right click on it and choose Run in Terminal from the contextual menu. The installation process will quickly end and you should find a new icon on your desktop.

    (Ersetze im vorliegenden Fall "arduino-1.6.x" durch "arduino-1.8.0")


    Die Zeilen, die sich dann in der Konsole fanden, haben mich ziemlich irritiert, da es offenbar nur um einen Desktop-Shortcut und sein Icon geht, wobei irgendein Verzeichnis bzw. eine Datei nicht gefunden werden konnte (wohl die Bilddatei, weil das Desktop Icon bei mir ziemlich generisch aussieht). Ich schreibe das zur Vollständigkeit mal hierhin:



    Wie auch immer- das Arduino-IDE lässt sich problemlos über das Desktop Icon öffnen.


    Mich würde sehr interessieren, ob diese einfache Art der Installation hier schon bekannt ist. Ich frage mich, warum das nicht zur Regel wird....


    Zusatz:
    Die Software wurde sogar ordnungsgemäß im Anwendungsmenü in den Bereich "Entwicklung" einsortiert!

    Es gibt schon eine große Zahl Kommerz-Projekte unter dem Banner 'open source'.

    Genau- und das ist ja prinzipiell gut so- wobei eben proprietär nicht gleichbedeutend mit schlechter ist, auch nicht prinzipiell, wenigstens für mich.

    Dass niemand z. Bsp. eine richtige Faktura incl Kunden, Lieferanten, Auftrag, Lager, Kasse usw auf die Beine kriegt ist ein Trauerspiel. Dazu liefert er eine einfach zu installierende fertig paketierte Single-User-Version incl. Forums-Support für die Distris und das Geld wird dann an komplexen Installationen verdient.

    Tja, das große Rätsel. Wenn es ein Trost ist: Ich habe bisher noch nirgendwo das Passende für mich gefunden. Ein Grund wird sicherlich der oben von mir genannte sein (zwar nicht unbedingt für eine reine Faktura, da wird sich rechtlich nicht viel ändern, außer die USt-Sätze), aber viele andere Bereiche hängen an den rechtlichen Normen. Und das sind nicht nur Gesetze dun Verordnungen, sondern auch aktuelle Rechtsprechnungen. Das kann ein "Nur-Softwareentwickler" gar nicht leisten. Bei Haufe-Lexware sieht das schon ganz anders aus- man könnte sagen, die Software ist bei denen ein Abfallprodukt aus dem Verelagsbereich, der führend in Sachen Steuern ist.
    Aber da kommt auch schon der nächste Dämpfer: Zwar liegt es nahe, dass es bei einem so weit verbreiteten Produkt wie Lexware auch viele Kritiken gibt (wie weit diese berechtigt sind, sit wieder eine andere Frage)- aber auf bestimmt Probleme bin ich beim Durchscannen der einschlägigen Foren seinerzeit immer wieder gestoßen (mir ist da was von verschiedenen Abschreibmöglichkeiten bzw. Differenzierung von Anlagegütern im Gedächtnis geblieben). Bei der Vielzahl von Applikationen dieses Herstellers muss man also auch erstmal mühsam suchen und sich dann vergewissern, ob die fraglichen Funktionen auch wirklich funktionieren.


    Um auf die Rechnungsstellung zurückzukommen: Das kann Odoo angeblich auch....

    Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache: Diese ganzen Finanz- und Buchhaltungssachen sind -leider- nach wie vor MS Windows- Domäne. Ich muss mich -leider- selbst mit dem Kram herumschlagen (auch wenn ich kein Handwerker bin, aber ebenso etwas herstelle bzw. Dienste anbiete)- und lande immer wieder bei Applikationen, die es nur für Windows oder evtl. für den Mac gibt.


    Was die wenigsten technisch fokussierten Menschen dabei beachten, ist die rechtliche Seite: Dieser ganze Kram unterliegt den wechselnden Launen des Gesetzgebers. Die am perfektesten Programmierte Software mit dem besten Workflow und der schönsten Oberfläche hat einen Wert von Null, wenn Sie nicht ständig (!) normenkonform ist. Und es sind eine Menge Normen, die da hineinwirken, und je nachdem, was man macht, steigt die Anzahl und damit die Änderungswahrscheinlichkeit exponentiell. Bleibt es bei einer einfachen EÜR und Vorsteueranmeldung, könnte man sich noch mit einfachen Mitteln behelfen, mit Lohnabrechnung etc. wird es aber schon deutlich mehr (Stichwort: GKV-Zertifizierung); auch eine elektronische Kasse ist nicht so trivial, wie man denken könnte (Stichwort: GDPdU). Wenn man Pech hat, wird dann irgendwann ein Prüfer die Kassenführung der letzten 10 Jahre verwerfen und die nachfolgende Schätzung schickt den Betrieb in die Insolvenz.


    Ich muss klar sagen, dass ich die Linux-Applikationen in diesem Bereich nicht kenne. Es könnte also sein, dass es das gesuchte Produkt gibt. Ich fürchte aber, dass die Mehrzahl dieser Softwares von kleinen Herstellern bzw. Ein-Mann-Unternehmen kommt, die zumindest diesen rechtlichen Part nicht zeitnah nachhalten können, geschweige denn die Implementierung mit Tests usw. Deshalb sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man nicht lieber die Software von einem der Großen nimmt, die eine Rechtskonformität garantieren, z.B. Lexware.


    Die einzige Linux-Software, mit der ich mich mal eine zeitlang beschäftigt hatte, ist Odoo (weil damit fast alles möglich ist und ich die integrierten und zusammengeführten Funktionen brauche), wurde aber dann immer wieder enttäuscht durch Dinge, die ich schon erwartet hatte (ist für den deutschen Markt out-of-the-box nicht geeignet)- die zwingend notwendige Umstellung zumindest des Webshops und evtl. auch der Kassensoftware, wird von jedem Anbieter gerne immer wieder neu als neu zu programmierende "Individuallösung" angeboten. Ich zahle sehr gerne für ehrliche, notwendige und gute Programmierarbeiten, aber das ist ein Geschäftsmodell, das mir zunehmend auf den Sack geht. Warum ich das hier schreibe?- Weil man bei dieser Art von Software, besonders im Linuxbereich, immer wieder darauf stoßen wird.


    Ich werde aber die neuen Ergebnisse hier mit Interesse verfolgen, vielleicht gibt es ja doch was Brauchbares, man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Und, last not least, verrate ich, wie ich mich lange Zeit über Wasser gehalten habe (kann vielleicht als Notnagel für den einen oder die andere dienen:
    Mit Elster Formular kann man alle möglichen, auch unternehmerischen, Steuerformulare ans Finanzamt schicken- aber, auch hier leider wieder, Windows only. Es gibt aber, ebenfalls über diesen Link, eine Elster Online Plattform, die zwar funktional eingeschränkt ist, aber wichtige Sachen wie USt- und Lohnsteuer- Voranmeldung ermöglicht. Achtung: Das sind nur Formulare! Die Berechnungen habe ich mit OpenOffice calc gemacht und die Ergebnisse dann übertragen. Wenn man nicht gerade Amazon ist, sollte das eine zeitlang wenigstens funktionieren und in nicht wenigen Fällen könnte das auch eine sehr preiswerte Dauerlösung sein.

    Brauchst du noch nicht mal als root installieren, als User sollte reichen


    Arduino - Linux

    Das ist anscheinend viel zu einfach um wahr zu sein 8o


    Damit ich nicht schon Fehler bei den Verzeichnissen mache: wohin soll ich Arduino entpacken lassen?


    Z.Z. liegt die komprimierte Datei in meinem Download-Verzeichnis, also home/paul/downloads/arduino


    Würde ich in Ark zum Entpacken nichts ändern, blieben die entpackten Arduinodateien in diesem Downloadordner (pardon: -verzeichnis). Da Arduino erst jetzt installiert wird, frage ich mich, ob ich diese Dateien dorthin entpacken kann, in der Hoffnung, dass der Arduino-Installer weiß, dass Anwendungen eigentlich in ein anderes Verzeichnis gehören, nämlich in usr/bin


    Oder soll ich die Dateien direkt nach usr/bin entpacken, damit sie schonmal dort sind?

    Das Rätsel ist gelöst :)
    (Und ein neues, von dem ich schon ahnte, entstanden- aber sicher lösbar)



    Niemand hier hat dazu was von YaST erwähnt.

    Meine Gedanken kreisen leider zuviel um YaST.....




    du hast auch in der Systemeinstellung---Hardware---Tastatur die richtige Tastatur ausgewählt?

    Womit wir der Sache schon sehr nahe kommen. Wenigstens bin ich aber von selbst darauf gekommen!


    Das Track- [Touch-] Pad lässt sich so einstellen:
    Anwendungsmenü --> Einstellungen --> Systemeinstellungen --> Hardware --> Eingabegeräte --> Touchpad



    Konkret ging es bei mir ja um die Bewegung der Seite durch Streichbewegungen über das Touchpad- ich war immer ein Entlangstreichen an der rechten Seite gewohnt, was mit der Leap-Neuinstallation leider initial nicht ging (dafür eine für mich ungewohnte Zwei-Finger-Geste). Um das dann richtig einzustellen:


    Registerkarte "Bildlauf" --> Rand-Bildlauf --> senkrecht


    Aber:
    Ich denke nicht, dass es allzu falsch gedacht ist, bei YaST nach diesen Einstellungen zu suchen. Denn prinzipiell sind ja auch dort "Hardware"-Einstellungen zu finden. Die sind aber sehr begrenzt (z.B. Spracheinstellung für die Tastatur, als einzige Eingabegeräteinstellung). Deshalb habe ich dort natürlich nichts finden können.


    Und daraus ergibt sich die Frage:

    Was wird -warum- wo eingestellt?


    Einige Sachen überschneiden sich auch (scheinbar): z.B. Druckereinstellungen gibt es sowohl in

    • YaST-Hardwareeinstellungen
    • als auch in den Systemeinstellungen

    "Scheinbar" weil sich die folgenden Fenster / Dialoge unterscheiden- aber jedenfalls verwirrt es.


    Wie ist eigentlich die openSuse-korrekte Bezeichnung für die beiden obigen Einstellungsbereiche?




    Zur Vollständigkeit, was die Konsole ausgibt:


    Code
    linux-vd4l:~ # zypper se -si kcm_touchad synaptiks
    Retrieving repository 'openSUSE-Leap-42.2-Update' metadata ...............................................................................................................................[done]
    Building repository 'openSUSE-Leap-42.2-Update' cache ....................................................................................................................................[done]
    Loading repository data...
    Reading installed packages...
    No matching items found.

    und dann kommt der nette hwinfobefehl:

    Dass ich den nicht erkannt habe.... ;) (Aber jetzt kenne ich ihn)

    Also erstmal: Euch allen auch ein frohes Neues und vielen Dank!

    Ich bin nicht erst seit gestern in Foren unterwegs- und dies hier sucht seinesgleichen, ehrlich. Ich bin begeistert.


    @Sauerland: Deine Hinweise haben meine Lernkurve nochmal steiler ansteigen lassen, Danke.


    Suse-Paul: das wird eines deiner nächsten Projekte ... bestimmt ..

    Woher weißt Du das? :D


    Nein, sicher keine Versionitis- aber es gibt hier ein paar vernünftige Gründe, die dafür sprechen, selbst zu bauen:



    Einmal:

    Ich würde da immer zu solchen semioffiziellen Repos greifen, die kein /home im Namen haben, in diesem Fall:
    download.opensuse.org/reposito…:/avr/openSUSE_Leap_42.2/

    Für mich jetzt extrem brauchbarer Hinweis. Wenn ich Arduino als fertiges Paket runterladen würde, dann von dieser Quelle. Diese ist aber nicht offiziell und damit suboptimal. Interessant wäre, ob es eine Art "Evaluation nicht-offizieller Repos" gibt. Ist aber systematisch wahrscheinlich unmöglich, denke ich mal.


    Dann:
    Lade ich den Quellcode direkt vom Hersteller oder Github runter, dann brauche ich nicht auf eine nicht-offizielle Paketquelle zurückgreifen und ich habe gleichzeitig die jeweils aktuelle Version.


    Schon eines der Argumente könnte, je nach Sichtweise, stark genug sein, um sich für's Selbstbasteln zu entscheiden. Also versuche ich das wenigstens mal.


    Ich habe mir jetzt mal von der Arduinoseite die aktuelle Software runtergeladen, das tar-Archiv ausgepackt und nach Textdokumenten gesucht. Außer "revisions.txt", in welchem die jeweiligen Veränderungen der Software dokumentiert sind, habe ich nichts gefunden. Nach dem, was ich bisher über das Kompilieren für Linux gelesen habe, soll man sich erstmal die Hinweise des Softwareherstellers durchlesen.


    Zur Einführung zum Kompilieren habe ich eine ganz brauchbare Seite im Ubuntu Wiki gefunden- falls es da etwas openSuse-spezifischeres geben sollte oder bessere / aktuellere Quellen, bitte ich um Hinweise.



    Also erstmal brauche ich wohl die Gnu Compiler Collection, und dann.... ich schau mir das jetzt mal an



    Sollte hier jemand zufällig die Arduinosoftware selbst eingebaut haben, wäre ich für eine Anleitung sehr Dankbar!



    Gruß aus dem jetzt ebenfalls verschneiten Westzipfel