Ich wollte mich hier eigentlich nicht reinhängen. In der kurzen Zeit meines Hierseins ist das mittlerweile der 2. Thread zum Thema nicht passende Gasterweiterungen. Demzufolge sollte eine prinzipielle Klärung des Beratungsverhaltens der hiesigen Helfer - vor allem jedoch der überzogenen Wünsche und des eigenartigen Verhaltens des Threaderstellers erfolgen. Das möchte ich nur anregen, nicht allein tun, also Kommentare der hiesigen Experten erwünscht! Der TE sollte sich mal etwas zurückhalten und rein lesend lernen!
Vorbetrachtung:
1. Opensuse und Linux allgemein präferieren eigentlich professionellere Lösungen als VBOX: KVM/ZEN, Installation in OpenSuse bereits vorbereitet (YAST).
2. Oracle ändert SEHR häufig VBOX. Ein Linux-Maintainer nimmt halbwegs getestete SW in seine Quellen auf, also nicht immer die neueste SW. Ich möchte gar nicht wissen, welche Version von VBox in den Quellen/Repos von CentOS/RHEL oder Debian Stable enthalten ist. Man wünscht jedoch mittlerweile USB3.0-Support und damit neuere Versionen von VBox.
3. Die Version der Gasterweiterungen muss zur Version von VBox passen.
4. VBOX ist eine sicherheitstechnisch unkritische Anwendung, sicherheitskritischer sind die Gastsysteme, beispielsweise Windows.
Schlussfolgerung:
Ich persönlich wünsche nicht, dass bei recht häufigen Updates von VBOX meine VMs durch unpassende,weil veraltete Gasteweeiterungen nicht korrekt funktionieren. Da ich einfache Lösungen präferiere - Auszug aus meinen persönlichen Notizen:
Zitat von Jana
Virtualbox
Oracle aktualisiert ständig Paket und Paketnamen, aktuelle Version am besten grafisch installieren
prüfen, ob Abhängigkeiten vorinstalliert: zypper in gcc make kernel-devel dkms
Virtualbox von Oracle downloaden und per Doppelklick installieren
Extension Pack von Oracle downloaden und per VirtualBox installieren (Datei -> Einstellungen -> Zusatzpakete)
usermod -a -G vboxusers <user>
Gasterweiterungen in installierter, gestarteter VM mit VBox-Menü Geräte installieren
Alles anzeigen
Damit wird die sicherheitsunkritische VBOX nicht upgedatet und die Gasterweiterungen passen immer. Die Installation per Download ohne Repos ist völlig easy. Wenn irgendwas neu gemacht werden muss, sichert man seine VMs extern, deinstalliert VBox, und installiert eine neuere Version. Nur abhängig von eventuell gewünschten neuen Feature der VBox.
Nun dürft oder besser sollt ihr diskutieren - und damit meine ich nicht den Threadersteller! Der soll mal schön lesend lernen.