Angepinnt Restricted Formats installieren

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Hinweis: In dem Thema Restricted Formats installieren gibt es 11 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Restricted Formats installieren

    Teil 1: Pulse Audio deaktivieren

    PulseAudio ist ein Netzwerktransparenter, Plattformunabhängiger Soundserver, der seit openSUSE
    11.3 standardmäßig verwendet wird, und somit das ALSA-System des Linux Kernel "ablöst".

    Zum Einstellen der Soundquellen von PulseAudio gibt es das Programm pavucontrol:
    Pulseaudio: pavucontrol einstellen




    Seit openSUSE 12.2 bzw. openSUSE 12.3 läuft PulseAudio bei den meisten Benutzern eigentlich ohne Probleme. Falls PulseAudio doch einmal zicken sollte, ist eine Möglichkeit zur Behebung das Deaktivieren von PulseAudio. Dies wird in diesem Thread kurz erklärt.
    Weiter im 2. Thread geht es mit der Installation der Multimediacodecs.





    Näheres zu PulseAudio gibt es hier .
    Näheres zu ALSA gibt es hier .

    Mithilfe von YaST kann man PulseAudio einfach deaktivieren, und muss es nicht mauell wie viel User es machen, deinstallieren.

    In yaST klickt man auf das Sound-Modul, im folgenden Fenster auf Andere und dann auf Pulse Audio Konfiguration.

    Nun entfernt man einfach den Haken bei Pulse Audio Unterstützung aktivieren und startet sein System neu.

    Nun verwendet ihr ALSA, dass sich schon lange als stabile Software etabliert hat.
    Bilder
    • pulseaudio2.png

      19,36 kB, 342×245, 101 mal angesehen

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    Für den Inhalt des Beitrages 37423 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Restricted Formats installieren

    Teil 2: Restricted Formats

    openSUSE bietet in der Standard-Installation viele oft benutzte Codecs, um beispielsweise MP3-Files anhören zu können und vieles weitere, aus Lizenz rechtlichen Gründen nicht an.

    Diese müssen manuell nachinstalliert werden.
    Um diese zu installieren, muss man zuerst das populäre Repository "Packman" zu seinen Paketquellen hinzufügen.

    In den folgenden zwei Beiträgen werde ich drei diverse Lösungsstrategien vorstellen.
    1.) Via Grafische Oberfläche
    2.) Via Terminal
    3.) 1-Klick

    Nach den nächsten 2 Beiträgen, folgt ein Beitrag, indem die diversen Pakete installiert werden,
    der dort beschriebene Weg ist allerdings komplett mithilfe des Terminals erklärt,
    da man mehrere Pakete installieren muss, und das mit Zypper/Terminal effizienter zu erledigen ist.

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    Eins noch:

    In diesem Thread wird nicht erklärt, wie man eine Kopiergeschützte DVD anschauen kann,
    denn der Einsatz der dafür vorliegenden Bibliothek libdvdcss2 ist in Deutschland illegal,
    da diese Bibliothek den komplette Kopierschutz umgeht.

    Zum anschauen solcher geschützten DVDs kann ich allerdings 2 proprietäre Programme empfehlen,
    mit deren Hilfe man legal solche DVDs anschauen kann:

    Fluendo DVD Player
    LinDVD


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    Grund der Streichung: Nicht mehr aktuell

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    Für den Inhalt des Beitrages 37439 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Packman mithilfe von yaST

    Mithilfe des Konfigurationstools yaST, kann man sehr simpel ein neues Repository zu seinen Paketquellen hinzufügen.

    Um Packman hinzuzufügen, startet man erst mal yaST, und gibt das Passwort des Systemadministrators ein.

    Dann wählt man im Abschnitt Software, das Modul

    Quellcode

    1. Software-Repositories


    Bei einer Standard-Konfiguration von openSUSE, sind dort einige Repositories, alle mit der Priorität 99, aufgelistet.

    Um Packman hinzuzufügen, klickt man zuerst auf

    Quellcode

    1. Hinzufügen


    Nun hat man mehrere Wege, ein Repository(Repo) hinzuzufügen,
    man kann manuell die URL eintragen, wobei sehr populäre Repos, so auch Packman,
    unter dem Abschnitt

    Quellcode

    1. Community/Gemeinschafts-Repositories

    zu erreichen sind.

    Ich empfehle euch diesen Eintrag anzuwählen, und auf Weiter zu klicken.

    Nachdem die Liste der Online-Repositories aktualisiert wurde,
    setzt man einen Haken bei

    Quellcode

    1. Packman Repository

    und bestätigt mir OK.

    Nachdem man den Schlüssel importiert hat, kommt man wieder zur Ausgangsoberfläche:

    Quellcode

    1. Konfigurierte Software-Repositories


    Dort sollte nun ein Eintrag für "Packman" erstellt worden sein.

    Nun würde ich noch empfehlen, die Prioritäten anzupassen.
    Da es keine absolut für jeden zutreffende Konfiguration für die Prioritäten gibt, muss im Endeffekt jeder selbst entscheiden, welches Repo welche Priorität bekommen soll.

    Die Priorität legt fest, aus welchem Repo, Software bevorzugt werden soll.

    Quellcode

    1. Umso geringer die Priorität, desto "beliebter" dass Repo bei der Softwarewahl.


    Ich kann meinerseits nur empfehlen,
    die Priorität des Packman-Repositories auf den Wert

    Quellcode

    1. 20

    zu setzen, in der aktuellen Oberfläche,
    klickt man dazu einfach auf das Packman-Repo und editiert dessen Priorität, im unteren Abschnitt der Oberfläche.

    Den Wert der Priorität zu

    Quellcode

    1. Aktualisierungen für openSUSE XXX

    würde ich auf 70 stellen.

    Mit einem erneuten Bestätigen mit OK, werden die konfigurierten Werte übernommen.

    Für den Inhalt des Beitrages 37440 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Packman mithilfe von zypper bezeihungsweise des Terminals

    Mit dem Konsolensoftwaremanager zypper, kann zypper ebenso zu den Software-Quellen hinzugefügt werden.

    Ich weise auf den Beitrag Zypper Befehlsreferenz in dem die wichtigsten Befehle, die zypper kennt,
    erklärt sind.
    Wer also gerne wissen möchte, was die einzelnen Befehle bedeuten, kann im entsprechenden Beitrag nachschauen.

    Wer nicht weiß was ein Terminal ist, sollte sich den Thread Die Befehlseingabe anschauen,
    indem entsprechendes erklärt ist.

    Nun zu Packman:

    Zuerst startet man ein Terminal (Siehe Die Befehlseingabe ).
    Nun fügt man mithilfe des folgenden Befehls Packman zu seinen Quellen hinzu:

    Quellcode

    1. sudo zypper ar http://packman.inode.at/suse/VERSION/packman.repo 'Packman Repository'

    Wobei VERSION mit der Versionsnummer der verwendeten openSUSE-Version ersetzt werden muss.
    Aktuell also:

    Quellcode

    1. 42.3


    Durch ENTER wird der Befehl bestätigt.


    (Evtl. ist ein weiteres eingeben des Root-Passworts erforderlich)

    Nun empfehle ich die Prioritäten der Repos zu editieren sowie die Autoaktualisierung einzuschalten.
    Wer nicht weiß was dass bedeuten soll, sollte den Beitrag darüber anschauen, da ist es erklärt.

    Also folgt hier nur der Befehl:

    Quellcode

    1. zypper mr -rp 20 'Packman Repository'


    Und (der Vollständigkeit wegen) auch noch der um die Priorität des Aktualisierungen Repos zu editieren:

    Quellcode

    1. Nicht nötig, da ein zypper up immer ein Update aus dem OSS-Update-Repo über installierte Pakete aus dem OSS-Reppo macht.
    2. Ebenso mit dem Non-OSS-Repo.


    Ein

    Quellcode

    1. sudo zypper ref

    sorgt dafür, dass das Repository, ohne abmelden und neu anmelden, verwendet werden kann.

    Alternativ kann man zum hinzufügen von Packman folgenden, etwas modifizierten Befehl, verwenden:

    Quellcode

    1. sudo zypper ar -f URL


    URL wird mit der entsprechenden URL von Packman (siehe oben) ersetzt.
    Dieser Befehl sorgt dafür, dass die Repositorys automatisch aktualisiert werden, nachdem Packman hinzugefügt wurde.

    So spart man sich den Befehl

    Quellcode

    1. sudo zypper ref






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    Für den Inhalt des Beitrages 37443 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Installation der benötigten Pakete

    Nachdem das Packman Repo in den Quellen zur Verfügung steht, ist es möglich die fehlenden Codecs zu installieren.

    Dazu stellt man erst alle verfügbaren updatebaren Pakete des Systems auf Packman um:

    Quellcode

    1. zypper lr -uP
    Listet die vorhandenen Repos auf.
    Dort merkt man sich den Namen, oder die Nummer, des Packman Repositories.

    Nun der zweite Befehl, der alle verfügbaren Pakete aktualisiert:

    Quellcode

    1. sudo zypper dup --from NAME
    Alternativ funktioniert auch:

    Quellcode

    1. sudo zypper dup --from NUMMER
    Dann bestätigt man die verfügbaren Updates und lässt diese fertig aktualisieren.

    _________________________________________________________________________________________

    Nachdem das System mit allen Paketen aktuell ist,
    kommt das installieren der eigentlich benötigten Pakete (als root):

    Quellcode

    1. zypper install -f libxine2-codecs ffmpeg lame gstreamer-0_10-plugins-bad gstreamer-0_10-plugins-bad-orig-addon gstreamer-0_10-plugins-base gstreamer-0_10-plugins-ffmpeg gstreamer-0_10-plugins-good gstreamer-0_10-plugins-good-extra gstreamer-0_10-plugins-ugly gstreamer-0_10-plugins-ugly-orig-addon dvdauthor gstreamer-plugins-bad gstreamer-plugins-bad-orig-addon gstreamer-plugins-base gstreamer-plugins-good gstreamer-plugins-good-extra gstreamer-plugins-libav gstreamer-plugins-qt5 gstreamer-plugins-ugly gstreamer-plugins-ugly-orig-addon vlc smplayer x264 x265 vlc-codecs ogmtools

    Durch das Bestätigen mit ENTER, werden die entsprechenden Pakete nachgerüstet.

    Nun sollten die fehlenden Codecs/Plugins nachgerüstet sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 37444 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • MMCHECK - Check your Multimedia

    MMCHECK (Multimedia CHECK) ist ein Script, dass das Multimedia ready machen von openSUSE erheblich vereinfacht.

    Das Script ist einen Versuch auf jeden Fall mal wert !

    Durch diverse Menüpunkte ist das überprüfen von verschiedenen Codecs etc. noch einfacher.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 37448 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Die 1-Klick Installation ermöglicht das installieren von diversen Paketen mit allem drum und dran mit, wie der Name es schon sagt, mit 1-Klick.


    Einige User sind abneigend den 1-Klickern gesinnt, weil es auch zu Problemen führen kann,

    bzw. Diverse Szenarien nicht optimal löst.



    Der Vollständigkeit halber, sollen diese allerdings in diesem Thread aufgeführt sein.



    openSUSE 42.3 KDE: Hier

    openSUSE 42.3 GNOME: Hier

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 37501 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • VLC Repository

    Wenn es allerdings nur um den VLC-Mediaplayer geht, reicht es auch das VLC Repository in seine Paketquelllen einzubinden.

    Ich erläutere es nur kurz anhand des Terminals, zur Version 42.3:

    Quellcode

    1. sudo zypper ar http://downloads.videolan.org/pub/vlc/SuSE/Leap_42.3/ VLC


    Um danach VLC zu installieren:

    Quellcode

    1. sudo zypper in vlc



    ! ACHTUNG !
    Auf keinen Fall Packman- UND VLC-Repository gleichzeitig nutzen.

    Besser ist es, nur Packman zu benutzen!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 37521 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LusH

  • Bald wird es wohl eine Änderung bezüglich des phonon-backends geben, weshalb ich hier schonmal auf einen Post von tux93 verweisen möchte, um auch hier bei der Erklärung der Installation von proprietären Codecs aktuell zu bleiben :
    Änderung in der VLC Paketierung

    Die Möglichkeit, das bei openSUSE 12.2 standardmässig eingestellte phonon-backend-gstreamer durch das phonon-backend-vlc zu ersetzen, gibt es auch jetzt schon (aus dem Packman Repository).

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trekkie00 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 55607 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Trekkie00

  • PulseAudio ist ein Netzwerktransparenter,
    Plattformunabhängiger Soundserver, der seit openSUSE 11.3
    standardmäßig verwendet wird, und somit das ALSA-System
    des Linux Kernel "ablöst"

    Diese Formulierung stimmt so nicht, da PulseAudio ALSA nicht ersetzen soll, sondern eigentlich eine höhere Abstraktionsschicht der anderen Soundserver darstellt. Näheres kann man im von LusH verlinkten WIKI Artikel nachlesen. Dort gibt es auch eine schematische Abbildung, die die Funktionsweise recht gut visualisiert.

    Für den Inhalt des Beitrages 58295 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Trekkie00

www.cyberport.de