Moin zusammen,
also ich kann dir nur sagen, wie ich es im beruflichen umfeld halte (was ich teilweise auch so ins private Umfeld übernehme, da eigenen Server im RZ):
Bei upgrades - wenn viele dinge upgraded werden und auch Kernels dazukommen, schaue ich, wie lange die uptime des Systems ist. Ist die zu lange, jage ich vor dem Update einen Reboot mit Filesystemcheck durch um auf einem sauberen Stand zu sein. So kann ich ggf. Probleme noch vor dem Upgrade ausbügeln.
Danach wird das System gesichert (virtuelle Systeme hau ich nen VM Snap durch). Sollte es Datenbanken tragen, werden die zuvor gestoppt mitsamt den Applikationen, die drauf zugreifen.
Danach gibt es einen ganz normalen Update. Wenn Kernel und ganz wichtige corelibraries updated werden --> Reboot nach dem Update. Wenn nicht, bleibt das System oben und es gibt nur einen Neustart von den unter zypper ps angezeigten Applikationen.
So bin ich im beruflichen Umfeld immer gut gefahren.
Bei meinem Server im privaten Umfeld halte ich es genauso.
Beim Laptop entfällt der Reboot vor dem update, da die Kiste eh am Abend immer runtergefahren wird und so die FSchecks nach Standardautomatik eh immer nach einer bestimmten Anzahl Reboots kommen.