LVM klingt interessant.
Das Problem sehe ich bei Festplattendefekten
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Wenn ich per smartctl feststelle, dass eine meiner eingebundenen HDs Fehler bekommt und sich allmählich verabschiedet kann ich ohne LVM gezielt die darauf gespeicherten Daten umkopieren und einen Datenretter auf das Laufwerk ansetzen und die Platte anschließend austauschen. Ich habe meistens keinen Datenverlust.
Bei Verwendung von LVM weiß ich nicht, was sich darauf befindet - Blindflug.
Hin zu kommt, dass eventuell das Laufwerk nicht mehr mountbar ist und wichtige Daten auf mehrere Laufwerke verteilt sind.
Natürlich hab ich eine Datensicherung aber im Moment sehe ich LVM als Steigerung des Risikos für umfangreiche Datenverluste an.
Der Komfortzuwachs ist mir das nicht wert.
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Moin zammen,
Sterun da sag ichs mal mit den altabgedroschenen Admin Worten: RTFM
. Ohne Scherz es gibt dermassen viele Dokus, Howtos, Examples etc. zum Thema LVM im Netz, dass einem schwindlig wird.
Letztenendes bleibt Dir aber nur, ausprobieren, selber Erfahrung sammeln. Keine noch so gute Doku ersetzt die eigene Erfahrung.
Ich habe wie fast jeder Admin auch den LVM in Schulungen und Doku Lesen gelernt. Das ist ne gute ausgangsbasis für ein grundsätzliches Verständnis. Das wirkliche Leben aber bringt einem dann Dinge nahe, die findest Du in keiner Doku und in keiner Schulung. Da musst du dann selber durch oder hast wenn du Glück hast einen Kollegen bei der Hand der langjährige Erfahrung hat und sein Wissen weitergibt. und irgendwann wenn du lange genug dabei bist, wirst Du zu dem erfahrenen kollegen, der sein Wissen weitergeben kann. 
Neuland, wenn ich unter LVM ne kaputtgehende Festplatte habe und eine Neue brauche, ist das ebenso easy. neue Platte einbauen, als PV markieren, zur entsprechenden VG zufügen, LVs umziehen, fertig. Voraussetzung ist, dass du deine LVs so angelegt hast, dass sie auf einem PV residieren (also sprich wenn deine VG aus 2 PVs besteht, die LVs jeweils strikt auf einem PV anlegen. tut man das nicht, verteilt der LVM die Daten auf den beiden angeschlossenen PVs). Alternativ wenn die gesamte VG auf der eiernden Platte ist, vgmove auf die neue Platte und gut is. Ist auch ein Erfahrungswert von mir, VGs wo möglich samt aller Volumes auf EINE Platte, also sprich VG1 auf Platte 1 VG2 auf Platte 2.
Im laufenden Betrieb wird sich das sicher verschieben wenn die Platten vollaufen, aber auch hier gilt, immer eine GANZE Platte zu einer VG zufügen nicht Partitionen einer Platte munter unter die VGs verteilen. Man verliert den Überblick und bei kaputtgehenden Platten geht das Suchspielchen los was denn nun wo liegt.
Danach kannste die alte pfeifende Platte ausbauen und vollends himmeln.
Was das nicht Recoverable angeht, nicht der LVM ist da der Casus Knacktus, sondern das Filesystem was da drauf liegt und die Daten enthält.
LVM ist nur eine Zwischenschicht.
Du kannst den LVM auch problemlos auf einem RAID Verbund installieren. Dann besteht Deine 'Festplatte' aus dem was Dir der RAID zur Verfügung stellt. Physisch untendrunter hast Du 1-n Platten je nach RAID. Im Privatsektor hat sich nach meiner Erfahrung Raid 1 mit HotSpare bewährt.
Wenn Dir da eine wegfliegt, who cares, raus ausm RAID damit, Neue einbauen, ins RAID einziehen, Syncen lassen, fertig.
Bei RAID5 brauchst du 1. mehr Platten und 2. muss die Parität erhalten bleiben. d.h. wenn Dir mal 3 Platten ausfallen beim 5er, dann wars das. Die 2 Intakten retten Dir da nix mehr.
Grundsätzlich sollte man aber über eine gute und korrekte Datensicherung nachdenken. LVM und RAID sind keine Allheilmittel gegen Plattencrash.