Beiträge von Spaceloop

    Am schnellsten geht sicher eine Neuinstallation.

    Bzgl. Einstellungen müsste man sich mal ansehen, welche Programm- und Desktopeinstellungen wichtig sind. GNOME ist z.B. relativ schnellebig. Bei XFCE würde ich die Chance hingegen größer sehen, dass auch alte Konfig-Dateien nutzbar sind. Das Standard-KDE ist bei Leap 15.6 immer noch 5.27, könnte also auch klappen. Wichtig wäre eben, sich die neuen Defaults vorab zu sichern und sich dann schrittweise durchzutesten, mit der Option, manuell jederzeit die alten Dateien zurückkopieren zu können.



    Wenn man 4 schnelle USB-Sticks hat, könnte es dann womöglich doch einfacher sein, die Updates nachzuholen:


    https://download.opensuse.org/distribution/leap/15.3/iso/openSUSE-Leap-15.3-3-DVD-x86_64-Media.iso

    https://download.opensuse.org/distribution/leap/15.4/iso/openSUSE-Leap-15.4-DVD-x86_64-Media.iso

    https://download.opensuse.org/distribution/leap/15.5/iso/openSUSE-Leap-15.5-DVD-x86_64-Media.iso


    Distributions-Upgrades bei OpenSuse Leap - LinuxCommunity
    Dist-Upgrades kosten Zeit, und es bleibt ein Restrisiko, dass danach manches nicht mehr wie vorher funktioniert. Unvermeidbar macht sie die Tatsache, dass…
    www.linux-community.de

    Habe hier den Podcast des IT-Dienstleisters SVA gefunden. Er erscheint offenbar recht regelmäßig und beschäftigt sich mit der IT-Welt und viel Open Source / Linux. Dabei kommen auch SUSE und openSUSE nicht zu kurz.


    Beispielfolge:


    Hier die Links fürs Abo:

    Spotify: https://open.spotify.com/show/4Yj9EaidQuwEZL0NkAafzh

    iTunes: https://podcasts.apple.com/us/…cus-on-linux/id1606139089

    RSS: https://ageofdevops.de/feed/podcast/fol


    Produzent des ganzen ist: https://www.sva.de/

    A propos Leap 16... Ich finde es bei genauerer Überlegung ein total besch... Timing mit dessen avisierten Veröffentlichungstermin im Oktober 2025! Am 25. Oktober endet nämlich der Support für Windows 10 seitens MS. Für Windows 11 müssen die PCs Mindestanforderungen erfüllen. Wenn sie älter sind, lassen sie sich nur noch mit alternativen Betriebssystemen wie Linux sicher weiterbetreiben.


    D.h. einige User werden wechseln wollen und hier aufschlagen... Fragen wie die des TEs werden häufiger kommen und das Blöde ist, dass die Community genau jetzt in der Luft hängt. Keiner kennt Leap 16 mit seinen Fallstricken, und vielleicht kommt ja doch noch ein Leap 15.7... Das könnte openSUSE einige mögliche neue Nutzer kosten! Andererseits könnte es sich natürlich auch als Chance herausstellen, wenn ab Sommer 2025 vielversprechende Betas und RCs von Leap 16 in der Presse Beachtung finden und das Release pünktlich im Oktober erfolgt.


    Aktuell weiß man echt nicht, was man raten soll... vielleicht doch noch Aeon mit einbeziehen? Nur Tumbleweed?

    Im openSUSE-Bereich bin ich nun soweit gekommen wie im Screenshot. MicroOS installiert zzgl. transactional-update pkg install


    -Cinnamon als einsteigerfreundlichen Desktop (cinnamon*)

    -X11 (xorg*)

    -flatpak (flatpa*)

    -gnome-software*


    An diversen stellen mussten busybox-Komponenten durch die "große" Version ausgetauscht werden. z.B. braucht Cups diverse rpm-Pakete, welche ein "richtiges" bzip2 benötigen.


    Firefox und Libreoffice ließen sich über Gnome-Software als Flatpaks installieren. Bei VLC und Gnome Terminal erscheinen zwar die Symbole, aber die Programme lassen sich nicht auf dem Desktop starten. Ersatz: Konsole über Gnome Software.


    Diverse Einstellungen in Cinnamon lassen sich nicht treffen. Manche Einstellungspunkte laufen ins Leere und die Sprache bleibt Englisch. Vermutlich liegt da irgendein Einstellungsspeicher auf einer Stelle, die in MicroOS Read-Only ist (und die man umbiegen müsste). Gnome Software kommt mit den transaktionalen Systemupdates nicht klar, d.h. sie erscheinen nach angeblicher Installation+Neustart wieder. Da müsste man sich mal Aeon genauer ansehen, wie es dort geregelt bzw. konfiguriert ist.

    MicroOS legt bei der Installation genau einen normalen Nutzer, nämlich root an. Ein System mit Arbeitsnutzern mit eingeschränkten Rechten und sudo anzulegen, hab ich mir auf die Schnelle nicht zugetraut. Da müsste ich tiefer einsteigen.


    Aber so oder so ähnlich könnte ich mir einen einfachen immutablen openSUSE-Desktop vorstellen....


    Einen anderen Ansatz, den ich evtl. irgendwann noch testen könnte wäre möglicherweise


    -Aeon nehmen

    -mit transactional-update pkg remove GNOME runterwerfen

    -mit transactional-update pkg install MATE installieren :/

    Danke, ich hoffe allerdings, bei Fedora Atomic den Vorteil zu haben, dass auch das Distributionsupgrade aus GNOME Software angestoßen werden kann. Zumindest ist das so bei Silverblue (GNOME), vgl. https://docs.fedoraproject.org…dates-upgrades-rollbacks/


    zu Budgie Atomic /Onyx habe ich hierzu zwar noch nichts gefunden, hoffe aber mal, dass es sich ähnlich verhält.


    Zitat

    Upgrading between major versions (such as from Fedora 39 to Fedora 40) can be completed using the GNOME Software application.

    Auf der Seite ist auch der zweite Vorteil genannt, die Rollback-Fähigkeit (welche openSUSE mit BTRFS+Snapper realisiert). Das wären auch noch zwei wichtige Features für geringen Supportaufwand, verglichen mit der Anleitung für ein Major Upgrade bei Debian: https://www.debian.org/release…otes/ch-upgrading.de.html

    Seit einiger Zeit bin ich nun schon am Suchen, was man gewissen Usern als Nachfolger auf den älteren PC spielen könnte, sobald der Support von Windows 10 nächstes Jahr ausläuft.


    Ich habe ein Linux gesucht, was mehrere Eigenschaften vereint:


    1. Automatische Updates

    2. geringer Supportaufwand durch mich

    3. wenig Möglichkeiten für den Nutzer, sich die Nutzeroberfläche zu verstellen

    4. Lauffähigkeit auch auf älteren Rechnern

    5. Klassische Desktoperfahrung


    Bezüglich zuverlässiger automatischer Updates bin ich bei den neuen Immutable-Distributionen gelandet. In der openSUSE-Welt wären das Aeon und Kalpa.


    Allerdings sehe ich bei den derzeitigen Angeboten von openSUSE Probleme:


    Aeon:

    + GNOME ist auf geringen Supportaufwand spezialisiert

    - allerdings ist fraglich, ob die Zielgruppe diese nicht-wirklich-Desktop-Metapher annimmt, oder ob sie nicht nach einem "richtigen" Desktop verlangt

    - dann ist GNOME auch noch berüchtigt dafür, einen relativ hohen Ressourcenbedarf zu haben. Es eignet sich eher bedingt für 10 Jahre alte PCs.


    Kalpa:

    + richtiger Desktop

    - ...den man als unerfahrener User aber auch komplett vermurksen kann

    + kann auf etwas älteren Rechnern noch halbwegs performant laufen

    - derzeit noch Alpha-Status, somit ist erhöhter Supportaufwand zu befürchten, zusätzlich zum verstellbaren Desktop


    Ich habe mich dann bei den Töchtern anderer Mütter umgesehen. Fedora hat neben Silverblue mit Gnome, Kinoite mit KDE und dem Sway-Tiling-Manager mit Budgie Atomic eigentlich genau das, was ich gesucht habe.


    -klassischer Desktop

    -selbstupdatend

    -Verstellmöglichkeiten vorhanden, aber überschaubar

    -leichtgewichtig


    Wie würdet ihr das einschätzen? Kennt ihr noch weitere Alternativen?


    Eigentlich würde ich ja lieber bei openSUSE bleiben. Da wäre noch eine dritte Variante mit einem ressourcensparenden, einfacherem Desktop ganz nett...

    Bisher hatte ich weder mit Leap noch mit Tumbleweed Probleme. Leap läuft auf dem Hauptrechner mit Geforce, hier wird der geschlossene NVidia-Treiber genutzt. Bisher ohne Probleme. Tumbleweed hatte ich eher auf älteren Systeme im Einsatz, wo mir der Grafiktreiber egal ist. Tumbleweed ist ziemlich aktuell, d.h neueste Hardware wird eher damit zum Laufen zu bekommen sein. Wenn du öfter irgendwelche neue Software testest, macht das mit Tumbleweed mehr Spaß. Bei Software, die ich nutze, hatte ich zumindest in den Tumbleweed-Repos mehr Treffer. Wenn du zum Test was aus den Sourcen baust, hast du bei Tumbleweed eine höhere Erfolgschance, da bei Leap die Bibliotheken z.T. sehr alt sind. Ein Tumbleweed-PC sollte eine einigermaßen flotte Internetanbindung haben, da oft Updates kommen. 16 MBit und Tumbleweed empfinde ich eher als Qual...


    Leap ist binärkompatibel mit SLE(D). Wenn du im Job etwas mit SUSE Linux Enterprise zu tun hast, ist ein Leap-System das Gegenstück für daheim. Leap will jedes Jahr einmal upgedatet werden, wozu man die Anleitung befolgen sollte. Allerdings stellt man bei den meisten dort genannten Überprüfungen in der Regel "passt schon" fest... Während des Jahres wird sich am System nichts weltbewegendes verändern. Bei Tumbleweed ist jedes Update (wöchentlich oder so) dagegen offiziell ein Distributionsupdate. Das kann sich nicht nur auf den Grafiktreiber auswirken, sondern auch, dass plötzlich KDE mit Wayland aktiv ist. Hier empfiehlt sich unbedingt, die vorgeschlagene Installation mit BTRFS als Dateisystem für die Systempartition durchzuführen. Somit ist die automatische Snapshot-Erstellung aktiv und man kann sehr leicht zu vorigen Systemzuständen zurückkehren. (snapper rollback)


    Eigentlich ist das aber nie erforderlich, da Leap und Tumbleweed das automatisierte openQA-Prozedere durchlaufen und man so ein gut getestetes System hat:

    openQA


    Das Problem, dass man etwas tiefer herumspielt, oder auch, dass ein schlechtes Paketupdate einem das System nachhaltig zerschießt und man neu installieren muss, hatte ich mit Leap und Tumbleweed noch nie, ganz im Gegensatz zu manch anderer irgendwann mal gehypten Distribution...

    Wem es noch nicht aufgefallen ist: NVidia hat einen neuen Signaturschlüssel für das non-free-Grafiktreiber-Repo! Die Schlüssellänge wurde aus Sicherheitsgründen auf 4096 Bit erhöht.


    Hier gibt es die Infos und den neuen Key.

    New signing key for NVIDIA repositories
    The third-party repository for NVIDIA graphics drivers is soon switching from a 1024-bit DSA GPG key to a 4096-bit RSA GPG key. This switchover is necessary ...
    news.opensuse.org


    Man benötigt ihn letztlich, um das Repo nutzen und darauf aktualisieren zu können.


    Manuelle Installation:


    Den auf der openSUSE-Seite geposteten Key in eine Textdatei kopieren, z.B. mit Kate und diese dann abspeichern z.B. als xyz.key


    Der rpm-Befehl lautet dann:

    Code
    sudo rpm --import xyz.key

    ...wenn die Key-Datei im jeweiligen Verzeichnis liegt.

    Wenn das Bootmedium eine UEFI-Umgebung erkennt, sollte es laut

    Boot parameters | openSUSE Leap 15.5
    openSUSE Leap allows setting several parameters during boot, for example choosing the source of the installation data or setting the network configuration.
    doc.opensuse.org


    in GRUB die Möglichkeit geben, unter More-> eine Recovery-Umgebung zu starten. Klappt das?



    Ansonsten: Startet z.B. eine aktuelle Tumbleweed-Live-CD mit XFCE auf den Desktop?

    openSUSE Tumbleweed
    Learn about the openSUSE distributions and download them for free
    get.opensuse.org

    https://download.opensuse.org/tumbleweed/iso/openSUSE-Tumbleweed-XFCE-Live-x86_64-Current.iso


    was liefert

    Code
    btrfs scrub start /