Beiträge von 37431

    Inzwischen kann ich immer weniger Fenster öffnen.


    Komisch:

    Wähle ich mich über einen anderen Rechner mit ssh ein, kann ich yast2 oder Thunderbird über die Konsole aufrufen. Die Programmfenster erscheinen dann auf diesen Rechner. Soweit normal und gut.

    Rufe ich aber Firefox auf, erscheint das Fenster auf dem Desktop des Problemrechners.

    Und nicht nur einmal, sondern beliebig viele.


    Setze ich

    Code
    DISPLAY=:0

    dann bekomme ich auch remote die Fehlermeldung

    moin

    einige Programmfenster lassen sich nicht mehr starten.

    Leap 15.4, KDE Plasma


    Code
    Nexus:~ # yast2
    Maximum number of clients reachedMaximum number of clients reachedqt.qpa.plugin: Could not load the Qt platform plugin "xcb" in "" even though it was found.
    This application failed to start because no Qt platform plugin could be initialized. Reinstalling the application may fix this problem.


    Ähnlich auch bei Digikam, dass ich dann auch mal neu installiert habe.

    Das Beispiel habe ich als root ausgeführt. Aber auch der angemeldete User hat auch das Problem. Hier die Ausgabe bei Start eines Programms mit wine

    Code
    0160:fixme:htmlhelp:HtmlHelpW HH case HH_INITIALIZE not handled.
    0160:err:winediag:nodrv_CreateWindow Application tried to create a window, but no driver could be loaded.
    0160:err:winediag:nodrv_CreateWindow Make sure that your X server is running and that $DISPLAY is set correctly.
    0160:fixme:htmlhelp:HtmlHelpW HH_PRETRANSLATEMESSAGE unimplemented
    
    ^C0170:fixme:console:default_ctrl_handler Terminating process 15c on event 0


    $DISPLAY hat den korrekten Wert :0


    Ein zum Test eingerichteter neuer User hat die Probleme nicht.


    Bei einer Suche im Internet finde ich zwar einiges, aber die Hinweise sind veraltet, beziehen sich auf andere Distributionen und es sind immer sehr unterschiedliche Lösungen (z.B. Libs nachinstallieren, die bei Leap nicht vorkommen)


    Was kann ich tun?

    Danke im voraus

    Auf einem Rechner mit Windows 11 habe ich unter dem Windows-Subsystem für Linux OpenSuse 15.3 installiert.

    Während die Konsolenprogramme bislang alle laufen, kann ich zwar Fensterprogramme starten, aber es fehlen scheinbar Schriftarten oder anderes. Statt lesbare Texte nur Platzhalter für Texte.

    Ein Hinweis könnten die Meldungen sein, wenn ich dolphin starte. Hier gibt es haufenweise die Meldungen:

    Code
    QPixmap::scaled: Pixmap is a null pixmap

    Firefox sind ähnlich kryptisch aus.


    Ein parallel installiertes Ubuntu 20.04 hat das Problem nicht.


    Was fehlt?

    Ich kenne das Verhalten auch. Ich weiß aber, was bei mir die Ursache ist:

    Ich mounte automatisiert per cron-Job die Freigaben von Rechner hier im Haushalt, wenn sie denn laufen. Wird ein Rechner heruntergefahren, seine Freigaben durch den cron-Job noch nicht ausgehängt sind und ich jetzt meinen Rechner herunterfahren will, dann wartet der Rechner ebenfalls auf den "stop job".

    Ich bin jetzt eher der Linux Anfänger, aber ich verwende die aktuelle Version der Guest Tools (VBOX_GAs_6.1.30), welches mit angeboten wird von VirtualBox. Die Version 6.1.30 wird mir zumindest angezeigt, wenn ich oben auf das Menu "Geräte => Gasterweiterung einlegen" gehe. Dieselbe Version wird mir bei openSUSE 15.1 wie auch bei 15.3 angezeigt.


    Damit sind die Gasterweiterungen noch nicht installiert. Das ist die ISO-Datei, die als optisches Medium gemountet ist: die Zeile mit /dev/sr0 in der Ausgabe von df.


    Erst ein

    Code
    zypper info virtualbox-guest-tools

    sagt uns mehr.



    Wo der Fehler bei dem mount-Befehl ist, kann ich nicht sagen. Wenn der Freigabe-Name falsch ist oder das mount-Verzeichnis nicht vorhanden ist, gibt es andere Fehlermeldungen.

    Liegt es vielleicht an den veralteten virtualbox-guest-tools von 15.1?


    Aber erst mal überprüfen:

    Ist das Verzeichnis überhaupt gemountet?

    Also was zeigt

    Code
    df


    Wenn es nicht gemountet ist, dann mal per Hand mounten:


    Code
    mount -t vboxsf "Freigabe" "Mount-Point"


    Vielleicht gibt es eine Fehlermeldung

    Holzhammer-Methode:


    Leap15.3 auf eine andere SSD installiert.

    vmlinuz, initrd , symvers, sysctl, System.map, .vmlinuz.hmac mit neuen Namen nach /boot der kaputten Installation kopiert.

    grub.cfg manuell angepasst, ebenso fstab.


    Und hier bin ich - mit meiner "kaputten" Installation.

    Erste Test waren erfolgreich.


    Aber jetzt bin ich erstmal weg.

    bis denne

    moin


    Gelegentliche Abstürze gab es ab und zu. Rechner war einfach weg. Neustart und weiter ging es. Nirgends Fehlermeldungen. Anfangs hatte ich das Netzteil in Verdacht.

    Heute morgen beim Booten eine Fehlermeldung vom Prozessor 2: microcode 8701021

    Jetzt startet die Installation nicht mehr (Leap 15.3). Der Bootvorgang endet mit


    Code
    Started Show Plymouth Boot Screen
    Started Forward Password Rës to Plymouth Directory Watch.
    Reached Basic System.
    Found device SAMSUNG MZVL21TOHCLR-00B00 Leap.
    Reached target Initrd Root Device.

    Dann kommen haufenweise Meldungen:

    Code
    dracut-initqueue[329]: Warning: dracut-initqueue timeout - starting timeout scripts

    Nach einer Weile lande ich im emergency mode.


    Mein Verdacht war, dass die SSD kaputt ist.


    Auf einer anderen Partition der SSD konnte ich aber Tumbleweed installieren. Das home-Verzeichnis der Leap-Installation ist auf einer weiteren Partition. Diese konnte ich in Tumbleweed mounten.

    Aktuell verwende ich diese Installation mit diesem home-Verzeichnis.


    Scheint alles gut zu sein. Ist aber nicht. Denn manche Verzeichnisse sind nur lesbar. Z.B kann root nicht in /boot/grub2 schreiben, nur lesen.


    Die Leap-Installation konnte ich sichern (tar und rsync), auf eine USB-Platte.

    Aber ich glaube, nur scheinbar. Denn ich habe die Installation auch auf eine andere SSD mit rsync übertragen. Die üblichen Anpassungen (fstab und grub) und neu gestartet.

    Aber auch diese Installation endet wie oben. Der einzige Unterschied ist, dass jetzt die andere SSD gefunden wird.


    Damit grub die kopierte Installation starten konnte, musste ich tricksen.

    Mit Tumbleweed konnte ich keine neue grub.cfg in /boot/grub2 schreiben. Allerdings in das home-Verzeichnis.

    Dann habe ich per USB ein Live-Linux gestartet, die grub.cfg in das Verzeichnis /boot/grub2 von Tumbleweed kopiert (jetzt war es schreibbar!) und dann neu gestartet.

    Und wieder auf die Nase gefallen. Jetzt habe ich 2 Installationen, die so enden.


    Die SSD ist kein Jahr alt (eine Samsung PM9A1).

    Ist sie kaputt?

    Oder ist die Installation kaputt?

    Kann man was retten?


    Für Hilfe immer wieder dankbar.