Ich werfe mal meinen Hut in den Ring.
Ich befürchte aber, das SchneiderD angesichts des robusten Tons in diesem Forum bereits das Weite gesucht hat.
Da das Ende von Leap (vielleicht) nah ist, bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Auch wenn der Abschied von Suse nach 30 Jahren schwer fällt.
Virtuell habe ich eine Reihe von Distributionen installiert und manche noch in Gebrauch.
Auf Hardware dann auch ein paar: Tumbleweed, Fedora, Debian, Ubuntu, Mint, Manjaro.
Tumbleweed und Fedora sind zwei Distributionen, die mir zwar gefallen, aber in der Softwareauswahl mag ich es im täglichen Gebrauch lieber es etwas konservativer. Ich muss nicht immer sofort die neueste Programmversion haben.
Das bedeutet ja auch, dass das Downloadvolumen sehr hoch ist (z.B. im Februar bei Tumbleweed rund 6500 Updates mit einem Volumen von 9,6 GB)
Debian ist der krasse Gegensatz. Die Programmversionen sind ziemlich alt, dafür aber alles sehr stabil.
Und was nicht Opensource ist, ist nicht dabei.
Ubuntu nimmt Debian als Quelle und ergänzt es. So dass es kein Problem ist, z.B. die Software von NVidia zu installieren. Läuft sofort.
Aber Canonical geht mit Ubuntu viele Sonderwege: Mir, Unity, Snap.
Also nehmen die Mint-Macher dies wieder raus und basteln mit Cinnamon und Mate eigene Desktops.
Wenn Menschen von Windows zu Linux wechseln wollen, sind diese Desktops nicht schlecht.
Nicht umsonst hat Mint den Nimbus der besonders anwenderfreundlichen Distribution.
Aber ich habe KDE seit ewig und möchte es behalten und KDE macht bei Mint einen etwas lieblosen Eindruck.
Zusammenfassend:
- Tumbleweed und Fedora zu progressiv
- Debian zu konservativ
- Ubuntu zu viele Sonderwege
- Mint eine Ableitung einer Ableitung und zu einfache Desktops
Mein Favorit ist zu Zeit Manjaro in der KDE-Version.
Virtuell habe ich eine Installation seit etwa 4 Jahren in Verwendung.
- Es ist ein Rolling Release
- Die Programmversionen sind nicht zu alt und nicht zu neu.
- KDE ist sorgfältig eingerichtet.
- Für Updates braucht man keine Konsole, dafür gibt es den Paketmanager.
Auch der Wechsel von KDE 5 auf 6 hat hiermit problemlos funktioniert (anders als bei meinen Tumbleweed-Installationen wo man in den runlevel 3 gehen musste).
Den Weg über die Konsole gibt es aber auch.
- Das Downloadvolumen ist bei Weitem nicht so hoch wie bei Tumbleweed, etwa wie bei Leap.
Ich denke, dass der TE mit Manjaro statt Tumbleweed besser fährt.