Beiträge von 37431

    37431

    Ganz ehrlich? Wer sich nicht mit der Konsole auseinander setzen will, der sollte bei Windows bleiben. Früher oder später kommst du an der Konsole nicht vorbei.

    Mit der Konsole meinte ich den TE


    Ich habe an vielen Konsolen gesessen. Sogar noch richtige VT220, also Hardware.

    Also, zum 15.6 , das wissen wir genau. 15.7 wissen wir nicht. Aber egal, das läuft eh alles in eine Richtung, die ich persönlich nicht will. Ich brauche kein Linux-Windows.

    Was auch immer es wird.

    Es bedeutet aber, dass Leap für einen Neueinsteiger nicht zu empfehlen ist.

    Und für jemand, für den die Konsole exotisch ist, wird der kommende Umbruch zu heftig sein.

    Früher oder später wird dir auch Manjaro "um die Ohren fliegen"; i.S.v. du wirst händisch nachsteuern müssen ;)


    In den letzten 4 Jahren war die Installation sehr robust. Einmal musste ich den Cache leeren. Der notwendige Konsolenbefehl aber im Internet schnell gefunden.


    Und komplizierter als ein

    Code
    zypper --releasever 15.5 dup

    war der auch nicht.


    Der Releasewechsel steht ja bei Leap jedes Jahr an. Und ob es ein 15.6, 15.7 .. geben wird, wissen wir nicht.

    Ich werfe mal meinen Hut in den Ring.

    Ich befürchte aber, das SchneiderD angesichts des robusten Tons in diesem Forum bereits das Weite gesucht hat.


    Da das Ende von Leap (vielleicht) nah ist, bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Auch wenn der Abschied von Suse nach 30 Jahren schwer fällt.


    Virtuell habe ich eine Reihe von Distributionen installiert und manche noch in Gebrauch.

    Auf Hardware dann auch ein paar: Tumbleweed, Fedora, Debian, Ubuntu, Mint, Manjaro.


    Tumbleweed und Fedora sind zwei Distributionen, die mir zwar gefallen, aber in der Softwareauswahl mag ich es im täglichen Gebrauch lieber es etwas konservativer. Ich muss nicht immer sofort die neueste Programmversion haben.

    Das bedeutet ja auch, dass das Downloadvolumen sehr hoch ist (z.B. im Februar bei Tumbleweed rund 6500 Updates mit einem Volumen von 9,6 GB)


    Debian ist der krasse Gegensatz. Die Programmversionen sind ziemlich alt, dafür aber alles sehr stabil.

    Und was nicht Opensource ist, ist nicht dabei.


    Ubuntu nimmt Debian als Quelle und ergänzt es. So dass es kein Problem ist, z.B. die Software von NVidia zu installieren. Läuft sofort.

    Aber Canonical geht mit Ubuntu viele Sonderwege: Mir, Unity, Snap.


    Also nehmen die Mint-Macher dies wieder raus und basteln mit Cinnamon und Mate eigene Desktops.

    Wenn Menschen von Windows zu Linux wechseln wollen, sind diese Desktops nicht schlecht.

    Nicht umsonst hat Mint den Nimbus der besonders anwenderfreundlichen Distribution.

    Aber ich habe KDE seit ewig und möchte es behalten und KDE macht bei Mint einen etwas lieblosen Eindruck.


    Zusammenfassend:

    - Tumbleweed und Fedora zu progressiv

    - Debian zu konservativ

    - Ubuntu zu viele Sonderwege

    - Mint eine Ableitung einer Ableitung und zu einfache Desktops


    Mein Favorit ist zu Zeit Manjaro in der KDE-Version.

    Virtuell habe ich eine Installation seit etwa 4 Jahren in Verwendung.


    - Es ist ein Rolling Release

    - Die Programmversionen sind nicht zu alt und nicht zu neu.

    - KDE ist sorgfältig eingerichtet.

    - Für Updates braucht man keine Konsole, dafür gibt es den Paketmanager.

    Auch der Wechsel von KDE 5 auf 6 hat hiermit problemlos funktioniert (anders als bei meinen Tumbleweed-Installationen wo man in den runlevel 3 gehen musste).

    Den Weg über die Konsole gibt es aber auch.

    - Das Downloadvolumen ist bei Weitem nicht so hoch wie bei Tumbleweed, etwa wie bei Leap.


    Ich denke, dass der TE mit Manjaro statt Tumbleweed besser fährt.

    Es gibt ein howto von openSUSE, einen Mirror der Repositories einzurichten:

    openSUSE:Mirror howto - openSUSE Wiki


    Ob es aber auf dem Pi mit Rasbian funktioniert??


    Ich habe hier im Forum vor Kurzem die Frage gestellt, mit welchem Datenvolumen man rechnen muss, wenn man einen Mirror lokal betreibt. Weiß aber keiner. Wäre schon interessant zu wissen, ab wieviel Installationen es sich lohnt.


    Funfact: im letzten Monat haben meine drei Installationen (Tumbleweed/Slowroll) jeweils zwischen 3.300 und 4.400 MiB herunter geladen (per zypper dup alle 2 bis 3 Tage). Ein Mirror wird dann wahrscheinlich noch mehr Datenvolumen generieren.

    ... aber ich denke mal in so einem niedrigen dreistelligen MByte Bereich im Monat ...

    so wenig?

    Ich beobachte Tumbleweed in einer Virtuellen seit einiger Zeit. zypper dup holt sich da gelegentlich weit mehr als ein Gb.

    Und ich habe nicht alles installiert und warte auch nicht wochenlang für ein upgrade.


    Sorry, aber für mich ist das Spielerei, kann man machen, braucht man aber nicht.

    Das ist erst mal eine Gedankenspielerei.

    Informationen sammeln. Um dann entscheiden zu können, ob es für mich sinnvoll ist oder nicht.


    Aber schon mal Danke für eure Antworten.

    Hardware und Internetanschluss ist nicht das Problem. Die 5-10 Minuten bei einem Rechner auch nicht.

    Aber ich habe mindestens 5 Installationen. Also warum nicht einen Spiegel auf dem NAS und die Installationen holen sich alles von dort.

    Diesen Spiegel synchron zu halten: Welches Volumen kommt zusammen? Muss ja nicht auf die 3. Stelle hinter dem Komma genau sein.