Update funktioniert nicht

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  • Erstmal möchte ich mich für den Disput, den ich hier verursacht habe entschuldigen.


    [...]

    Falls jetzt hier die einhellige Meinung ist, dass das im Grunde mit Tumbleweed möglich ist, dann würde ich das weiter versuchen. Wenn hier aber alle sagen, das geht nicht du musst alle paar Wochen selbst was in irgendeiner exotischen Konsole tippen, dann brauche ich eine andere Distro.

    SchneiderD : Du musst dich für gar nichts entschuldigen. Allerdings fragt man sich schon, wie jemand, der schon jahrelang mit Linux unterwegs ist, nicht weiß, dass im Terminal/Konsole whatever ein eingegebenes Passwort nicht angezeigt wird. Und wenn dann der geneigte erfahrene Helfer feststellt, dass nicht ein kleines Maß Eigeninitiative vom Fragensteller gezeigt wird, dann ist der Wunsch zu helfen oft recht gering.


    Da die Diskussion hier so dermaßen abgeglitten und dir nicht hilfreich geworden ist, nun meine bescheidenen Worte:


    Du könntest Ubuntu LTS weiternutzen, das scheint dir ja vertraut zu sein. Diesen Update-Pro-Quatsch musst du nicht mitmachen, wenn du immer auf die neue LTS wechselst - lass dich da nicht verrückt machen oder - wie oben gesagt - zeige Eigeninitiative und lese dich in den Sachverhalt ein und handle nicht nur nach "Hörensagen" von irgendjemanden!


    Das gleiche gilt für openSUSE Tumbleweed: Da bist du mit deinem Anwendungsprofil völlig falsch beraten worden (wie mit jeder anderen RollingRelease-Distri; die fordern immer ein gewisses Maß an Aufwand und Pflege, gelegentlich Reparatur). Das würde ich einem Unerfahrenen oder Anfänger nicht empfehlen.


    Mein Rat:


    Für deine geringen Anforderungen (wie du schreibst Dokumente/Briefe/Internet) ist jede nicht rollende Distri völlig ausreichend. Du sprachst die unbedingte Stabilität und Secure Boot -Unterstützung an: da wäre openSUSE LEAP die erste und richtige Wahl gewesen! Da funktionieren die Updates, da sie immer aus dem Releasezweig aufbauen. Man muss nicht mit Konsole (Terminal) arbeiten. Du bekommst die Meldung "Updates vorhanden - möchtest du die installieren?" - Du klickst "JA", und es läuft automatisch. Installieren und vergessen - es sei denn, du hast einen besonders exotischen Drucker oder Scanner, dann musst du den schon noch oft händisch in der Konsole einrichten ;)


    Mein Fazit also für dich: Wenn openSUSE gewünscht, dann LEAP, nicht Tumbleweed.

    Danke und Grüße, Robo-Tron

    Für den Inhalt des Beitrages 313942 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gui Do

  • Ich werfe mal meinen Hut in den Ring.

    Ich befürchte aber, das SchneiderD angesichts des robusten Tons in diesem Forum bereits das Weite gesucht hat.


    Da das Ende von Leap (vielleicht) nah ist, bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Auch wenn der Abschied von Suse nach 30 Jahren schwer fällt.


    Virtuell habe ich eine Reihe von Distributionen installiert und manche noch in Gebrauch.

    Auf Hardware dann auch ein paar: Tumbleweed, Fedora, Debian, Ubuntu, Mint, Manjaro.


    Tumbleweed und Fedora sind zwei Distributionen, die mir zwar gefallen, aber in der Softwareauswahl mag ich es im täglichen Gebrauch lieber es etwas konservativer. Ich muss nicht immer sofort die neueste Programmversion haben.

    Das bedeutet ja auch, dass das Downloadvolumen sehr hoch ist (z.B. im Februar bei Tumbleweed rund 6500 Updates mit einem Volumen von 9,6 GB)


    Debian ist der krasse Gegensatz. Die Programmversionen sind ziemlich alt, dafür aber alles sehr stabil.

    Und was nicht Opensource ist, ist nicht dabei.


    Ubuntu nimmt Debian als Quelle und ergänzt es. So dass es kein Problem ist, z.B. die Software von NVidia zu installieren. Läuft sofort.

    Aber Canonical geht mit Ubuntu viele Sonderwege: Mir, Unity, Snap.


    Also nehmen die Mint-Macher dies wieder raus und basteln mit Cinnamon und Mate eigene Desktops.

    Wenn Menschen von Windows zu Linux wechseln wollen, sind diese Desktops nicht schlecht.

    Nicht umsonst hat Mint den Nimbus der besonders anwenderfreundlichen Distribution.

    Aber ich habe KDE seit ewig und möchte es behalten und KDE macht bei Mint einen etwas lieblosen Eindruck.


    Zusammenfassend:

    - Tumbleweed und Fedora zu progressiv

    - Debian zu konservativ

    - Ubuntu zu viele Sonderwege

    - Mint eine Ableitung einer Ableitung und zu einfache Desktops


    Mein Favorit ist zu Zeit Manjaro in der KDE-Version.

    Virtuell habe ich eine Installation seit etwa 4 Jahren in Verwendung.


    - Es ist ein Rolling Release

    - Die Programmversionen sind nicht zu alt und nicht zu neu.

    - KDE ist sorgfältig eingerichtet.

    - Für Updates braucht man keine Konsole, dafür gibt es den Paketmanager.

    Auch der Wechsel von KDE 5 auf 6 hat hiermit problemlos funktioniert (anders als bei meinen Tumbleweed-Installationen wo man in den runlevel 3 gehen musste).

    Den Weg über die Konsole gibt es aber auch.

    - Das Downloadvolumen ist bei Weitem nicht so hoch wie bei Tumbleweed, etwa wie bei Leap.


    Ich denke, dass der TE mit Manjaro statt Tumbleweed besser fährt.

    Für den Inhalt des Beitrages 313943 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: 37431


  • Ich denke, dass der TE mit Manjaro statt Tumbleweed besser fährt.

    Und das denke ich nicht. Früher oder später wird dir auch Manjaro "um die Ohren fliegen"; i.S.v. du wirst händisch nachsteuern müssen ;)

    Danke und Grüße, Robo-Tron

    Für den Inhalt des Beitrages 313944 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gui Do

  • LMDE12 ??????? Ich kenne nur LMDE6 ...

    Und wenn du das interpretierst als: Linux Mint + Debian12?

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 313945 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Früher oder später wird dir auch Manjaro "um die Ohren fliegen"; i.S.v. du wirst händisch nachsteuern müssen ;)


    In den letzten 4 Jahren war die Installation sehr robust. Einmal musste ich den Cache leeren. Der notwendige Konsolenbefehl aber im Internet schnell gefunden.


    Und komplizierter als ein

    Code
    zypper --releasever 15.5 dup

    war der auch nicht.


    Der Releasewechsel steht ja bei Leap jedes Jahr an. Und ob es ein 15.6, 15.7 .. geben wird, wissen wir nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 313946 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: 37431

  • Und wenn du das interpretierst als: Linux Mint + Debian12?

    Ich kenne das nur aus einem Zusammenhang


    Zitat

    Installing LMDE 12 - a bit of a reflection

    Post by sysalice » Thu May 03, 2012 11:58 am

    Man beachte das Datum. Google ist dein Freund. Mit dem aktuellen Debian 12 und Linux Mint hat das wohl eher nichts zu tun. Im Zusammenhang mit angeführtem Zitat wird noch gesagt


    Zitat

    Es ist LMDE (nur ohne Nummer, die Nummerierung bezieht sich auf die Ubuntu-basierten Versionen von Mint), da es sich um eine fortlaufende Veröffentlichung handelt (na ja, irgendwie), die LMDE nicht hat Wenn Sie mehrere Zahlen verwenden (es ist immer 1), sind die Datumsangaben, die Sie bestimmten ISO-Dateien beigefügt sehen (z. B. jetzt 201204), nur hilfreich, um die Schnappschüsse zu unterscheiden, auf die sie sich beziehen.


    Alle Klarheiten beseitigt? »¬ Mit anderen Worten ... es gibt wohl keine LMDE12. LMDE6 ist die aktuellste.

    Ist aber auch völlig Wurst, solange sich SchneiderD nicht mehr äußert.

  • Und ob es ein 15.6, 15.7 .. geben wird, wissen wir nicht.

    Also, zum 15.6 , das wissen wir genau. 15.7 wissen wir nicht. Aber egal, das läuft eh alles in eine Richtung, die ich persönlich nicht will. Ich brauche kein Linux-Windows.

  • Ich hab am Wochenende umgestellt:

    Code
    lsb-release -id
    Distributor ID: openSUSE
    Description:    openSUSE Leap 15.6

    Für den Inhalt des Beitrages 313949 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Also, zum 15.6 , das wissen wir genau. 15.7 wissen wir nicht. Aber egal, das läuft eh alles in eine Richtung, die ich persönlich nicht will. Ich brauche kein Linux-Windows.

    Was auch immer es wird.

    Es bedeutet aber, dass Leap für einen Neueinsteiger nicht zu empfehlen ist.

    Und für jemand, für den die Konsole exotisch ist, wird der kommende Umbruch zu heftig sein.

    Für den Inhalt des Beitrages 313950 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: 37431