Beiträge von matbhm

    Wie bereits gesagt ist bei mir pulseaudio installiert und der maßgebliche Soundserver und - Alero - wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich hatte versucht, von Pulseaudio auf Pipewire umzustellen, bin aber gescheitert. Und Pulseaudio ist schon deswegen installiert, weil auf diesem Rechner Tumbleweed seit September 2015 installiert ist, da gab es überhaupt noch kein Pipewire, und seither als Rolling-Release fortgeschrieben worden ist. Deswegen ist auf diesem Rechner noch ganz vieles, was eigentlich inzwischen überholt ist. Und dass es bei Dir funktioniert, liegt dann ja eben daran, dass Du Pipewire und nicht Pulseaudio nutzt. Und wie wir dank Sauerland wissen, handelt es sich um ein nunmehr - ich hatte, bevor ich diesen Thread aufgesetzt hatte, im Internet genau nach solch einer Information gesucht, diese aber nicht gefunden - tatsächlich allgemeines Problem (wie auch dem Beitrag von Dachstein zu entnehmen).


    Und pavucontrol hilft überhaupt nicht weiter, weil auch pavucontrol keine Audio-Ausgabegeräte erkennt. Das hatte ich natürlich alles probiert.

    So, jetzt hat es mich erwischt. Das System erkennt keine Audiogeräte mehr. Anlass ist das Update von gstreamer von der Version 1.22 auf die Version 1.24. Dieses war bereits mal vor zwei Tagen über das multimedia-Repository eingespielt worden. Danach ließ der pulseaudio-Server sich nicht mehr starten. Ich hatte dann über das normale OpenSUSE-Hauptrepository für sämtliche gstreamer-Pakete wieder die Version 1.22 eingespielt, sodass der Sound wieder funktionierte, und leider vergessen, gstreamer für ein Update zu sperren.


    Jetzt ist über das Hauptrepository von OpenSUSE die Version 1.24 eingespielt worden, sodass wieder vom System kein Ein- und Ausgabegerät erkannt wird. Pulseaudio lässt sich nicht starten, der Versuch führt zu allen möglichen Fehlermeldungen.


    Bei Tumbleweed ist ja standardmäßig Pulseaudio für den Sound zuständig, wenn auch die meisten Pipewire-Pakete installiert sind. Weiß jemand, ob die gstreamer-Pakete in der Version 1.24 mit Pipewire kompatibel sind und wenn ja, kann mir jemand freundlicherweise eine Anleitung geben für die Umstellung von Pulseaudio auf Pipewire. Ich hatte das schon Mal versucht, war aber schief gegangen, ich hatte keinen Sound, erst wieder nach Reinstallation der Pulseaudio-Pakete!


    Hier noch die Ausgabe von inxi -F -xx -A

    Code
    Audio:
      Device-1: Intel Sunrise Point-LP HD Audio vendor: Acer Incorporated ALI
        driver: snd_hda_intel v: kernel bus-ID: 00:1f.3 chip-ID: 8086:9d70
      API: ALSA v: k6.7.7-1-default status: kernel-api with: 1: aoss
        type: oss-emulator 2: apulse type: pulse-emulator
      Server-1: JACK v: 1.9.22 status: off
      Server-2: PipeWire v: 1.0.3 status: off with: wireplumber status: off
      Server-3: PulseAudio v: 17.0 status: off with: 1: pulseaudio-dlna
        status: off 2: pulseaudio-alsa type: plugin

    Dürfte - vorbehaltlich, dass die Zahlen überhaupt aussagekräftig sind, vor allem durch Indien gepuscht sein. Dort nutzen offensichtlich über 15,5 Prozent der Desktop-Nutzer Linux. In Deutschland - wie auch in Europa - stagniert jedenfalls die Zahl der Nutzer, sodass uns zwischenzeitlich selbst die USA (hatten früher deutlich weniger Anteil) überholt haben!

    Gut wäre es ja schon, erstens zu erfahren, welche konkrete Version 7.6.x jetzt installiert ist, zweitens, ob der Fehler nur auftritt, wenn Du versuchst calc zu starten, oder auch, wenn Du writer oder eine andere LibreOffice-Anwendung starten willst. Was passiert, wenn Du trotz der Warnmeldung den Startprozess weiter durchführst?


    Auch müsstest Du ja eigentlich wissen, ob etwas Neues installiert wurde, insbesondere, ob es ein LibreOffice-Update gab. Insbesondere: Wann hattest Du das letzte Mal LibreOffice verwendet, was ist danach auf dem Rechner gemacht worden?


    All das spielt allerdings nur eine Rolle, wenn das Löschen der .lock-Datei, die Du ohne Weiteres löschen kannst, nicht weiter hilft!

    Sauerland: Gut, ich habe jetzt nicht so viel Ahnung. Aber wird in mtab nicht nur das angezeigt, was wirklich aktuell gemountet ist? Heißt also: Wenn der USB-Stick abgezogen ist, steht er auch nicht in der mtab?


    Ich hatte vor längerer Zeit dasselbe Problem mit einem eingesteckten bootbaren USB-Stick. Der Stick blieb in der fstab, das System fand, war der USB-Stick gezogen, keine Bootpartition mehr. Wenn ich den USB-Stick einsteckte, konnte über diesen gebootet werden. Erst mit dem Löschen aus der fstab bootet das System wieder von der regulären Bootpartition.

    Das weiß keiner, es wird solange geprüft, bis das grundlegend funktioniert. Nicht vergessen: Mit der Umstellung auf Plasma6 gehen grundlegende Änderungen einher wie die Umstellung auf Wayland als Standard (Xorg kann allerdings weiter verwendet werden) und die Umstellung von Qt5 auf Qt6.


    Theoretisch kann man es bereits - mit allen Risiken - installieren, denn in den KDE-Repositories ist Plasma6 (Frameworks und Applikationen) bereits zum Download hinterlegt.

    Ich vermute mal, dass das System die Boot-Partition nicht erkennt, weil Du zwischendurch den bootbaren USB-Stick eingesteckt hat. Im Zweifelsfall steht der Stick, nachdem dieser nicht ordnungsgemäß ungemountet wurde, weiter in der fstab. Für das System steht die Boot-Partition jetzt auf dem USB-Stick, nicht mehr der Festplatte. Deswegen kannst Du das System auch über den USB-Stick starten, weil es für das System die reguläre Boot-Partition ist. Man müsste den USB-Stick-Eintrag in der fstab löschen.


    Gib mal cat /etc/fstab am Prompt ein.