Beiträge von matbhm

    Mit der Einführung von Plasma6 gehen ja nicht nur optische "Verfeinerungen", über deren Wert man gerne streiten kann, sondern auch technische Änderungen einher, was das Interesse dann begründet. Und ob man wie bei Debian mit der Einführung bis 2025 warten sollte, wage ich zu bezweifeln. Aber sicherlich macht es Sinn, wenn man nicht gleich als erste Distro die Einführung betreibt und lieber noch mal zwei, drei oder gar vier Wochen wartet.

    Ich gehe mal davon aus, dass Plasma 6 über das Update-Repository eingespielt wird. Das heißt, dass sämtliche Plasma5-Pakete durch Plasma6-Pakete über das OSS-Update-Repository ersetzt werden.


    Ich habe z. B. die KDE-Repositories zusätzlich installiert, sodass ich Plasma6 mit passenden Applikationen installieren könnte. Für den wesentlichen Teil werden bei mir - ich mache die Updates über Yast - in Yast für die Applikationen bereits die Plasma6-Versionen 24.02.xx angeboten. Da ich aber noch nicht das Plasma6-Repository (Frameworks) von KDE eingebunden habe, lassen sich die Pakete noch nicht installieren. Ich könnte jetzt den Aufwand betreiben - oder einfach auf die wahrscheinlich in wenigen Tagen über das Update-Repository gelieferten OpenSUSE-Pakete warten.

    Bei Post #2 handelte es sich übrigens nicht um eine Frage, sondern eine rhetorische Frage, die keine Antwort erwartet, sondern mehr oder weniger eine "Behauptung" enthält, nämlich - soweit Du das entsprechende Dateisystem (btrfs) installiert hast, Du das System auf den Snapshot von vor dem Update des Nvidia-Treibers zurückstellen solltest, sodass der alte Treiber wieder präsent ist.

    Du hattest in Post #8 mitgeteilt, dass der Start mit dem Kernel 6.7.5 zu einem 2/3-Erfolg geführt habe. Was heißt das konkret?


    Die Startschwierigkeit mit dem Kernel 6.7.6 ist hier in Verbindung mit dem Nvidia-Treiber nicht ganz nachvollziehbar. Ich habe einen Optimus-Laptop, bei dem ich vom intel-Grafik-Treiber auf den Nvidia-Treiber umstellen kann. Ich hatte jetzt - nach Update auf den aktuellen Nvidia-Treiber - 550.54.14-20.1 - vom intel-Treiber auf den Nvidia-Treiber umgestellt. Hier gab es mit dem Start - Nvidia-Grafikkarte 940m - keine Schwierigkeiten.

    Alero hatte Dir in Post #10 ja eine Link zu Verfügung gestellt, in dem die Gründe dafür stehen, dass unter OpenSUSE nicht mit sudo, sondern mit su gearbeitet wird.


    Daraus zitiert:


    Was passiert nun mit su und sudo?

    Gibt man in einem Terminal su oder sudo ein, so wird eine weiter Shell gestartet. Bei su eine interaktive, bei sudo eine nicht interaktive. Also schon mal zwei leicht verschiedene Umgebungen. Zudem folgt openSUSE der reinen Lehre. Der Befehl sudo ist wirklich nur dazu da einen Befehl auszuführen, der ganz genau samt seinen Optionen und Argumenten festgelegt ist. (Ein Befehl kann selbstverständlich seinerseit ein Shellscript sein). Die Zuordnung von ganz exakt definierten Kommandos zu Users erfolgt in der Datei /etc/sudoers und kann bei openSUSE auch leicht mit YaST erledigt werden.


    Im Gegensatz zu Ubuntu, wo es einen root- Account nach einer Standardinstallation nicht einmal gibt. Dort kann man NUR mit sudo Root-Rechte bekommen. Dort ist die Datei /etc/sudoers so eingerichtet, dass jeder sudo- Aufruf vernünftig zu Root-Rechten führt.

    Bei openSUSE ganz bestimmt NICHT.

    Auch wenn die Unterschiede sehr subtil sind, und es eine richtige Wissenschaft werden kann, die jeweils gültige exakte Shellumgebung herauszufinden.


    Aber man kann das auf

    eine sehr einfache Grundregel zum Umgang mit su und sudo reduzieren:


    • unter openSUSE
      Finger weg von sudo!!! Das Wort aus dem Alphabet streichen!!!
      Es sei denn man hätte die /etc/sudoers selbst sauber dafür konfiguriert.
      Nur und ausschließlich eines, der drei völlig synoymen Kommandos verwenden: su - oder su -l oder su --login
    • unter Ubuntu
      su aus dem Wortschatz streichen und immer sudo vor jeden Befehl setzen. Oder erst einmal einen Root- Account hinzufügen, alle Rechte zuteilen und dann....