Beiträge von ManfredP

    Hallo,
    habe mein System auf 11.1 aufgebohrt (von 10.3) und dabei das alte System übernommen. Plötzlich war meine root voll. Zuvor (schon unter 10.3) hatte ich /usr/share aus Platzgründen auf eine eigene Partition verlagert. Als ich nun kontrollierte, warum die Platte voll war, stellte ich fest, das die /usr/share-Partition nicht gemountet war (oder: ich glaubte, das zu bemerken, wie ich später feststellte :smilie_wut_082:). Also habe ich die vorher dafür benutzte Partition unter mnt gemountet, den Inhalt gelöscht (glaubte ja, das wäre noch das alte Zeug von 10.3) und wollte dann den Inhalt von /usr/share dahin kopieren, und ....:schild0042:.


    Ich stellte fest, dass ich mich geirrt hatte :eek:. Die Partition war unter /usr/share gemountet (was ich nicht bemerkt hatte, weil meine mount-Liste recht lang ist) und dann ein zweites Mal unter /mnt (wieso geht das überhaupt und wann wurde das eingebaut; früher ging das nicht). Nun ist alles unter /usr/share weg :22:. Hat jemand 'ne Ahnung, wie man das in Ordnung bringen kann, ohne alles neu machen zu müssen?


    Tschüß


    Manfred


    Hallo,
    Dein Problem dabei ist, dass Du in dem Fall, dass Du recht hättest, eine Partition am Anfang der Platte brauchst. Also musst Du die Partition nicht nur anlegen, sie muss auch vor die bereits Benutzte, Diese muss also verschoben werden. Das können nur aufwendige Partitionierer wie (ich kenne da nur Windows-Programme) Partition Magic. Derartige Programme kosten aber Geld. So gesehen dürfte die Neu-Installation wirklich der bessere Weg sein. Oder 'ne kleine, zusätzliche Platte, die dann die Boot-Partition aufnimmt. Diese Platte müsste dann allerdings vor der Bisherigen kommen, also als primary master eingebaut werden; außer, Dein Mainboard kann BBS, also die Auswahl der Bootplatte mit einem Menü (dann können auch die zweite, dritte oder wer-weis-wie-vielte Platte gebootet werden). Damit ändern sich dann allerdings sämtliche Partitionsbezeichnungen, also 'ne Menge Arbeit beim Ändern der fstab und so.


    Wenn Du die Partition hast, musst Du folgendes tun:

    Code
    mount -t ext2 /dev/sda1 /mnt
    (cd /boot ; tar cf - .) | (cd /mnt ; tar xvf -)
    umount /mnt
    cd /boot
    rm -fR *
    mount -t ext2 /dev/sda1 /boot

    Ich habe dabei unterstellt, dass die neue Partition als sda1 eingebaut ist und /mnt frei ist. Selbstverständlich muss die neue Boot-Partition in die fstab eingetragen werden.


    Diese Konstruktion mit tar hat den Vorteil, dass alles Eins-zu-eins übertragen wird. Auch Links zum Beispiel. cp tendiert dazu, Links zu kopieren, indem er die verlinkte Datei kopiert (oder ähnlicher Blödsinn). Mit dieser Konstruktion kann man jeden Teil des Verzeichnisbaums kopieren und auf eine zusätzliche Partition verlagern (also den Platz erweitern zum Beispiel).


    Wenn man den Inhalt eines Verzeichnisbaums kopieren will, der mount-points enthält, ist es sinnvoll, nicht über diese hinweg zu kopieren, da man ja in aller Regel noch zusätzliche mount-points für weitere Partitionen braucht, nicht Alte wegmachen will. Die Option --one-file-system beim ersten tar leistet genau das. Aber Achtung, dabei müssen die beiden Anderen zerlegt und ebenfalls mit dem Minus-Zeichen verziert werden (also so:

    Code
    tar -c --one-file-system -f - .

    das muss man so machen, weil -c für die Anlegung eines Archivs steht -bevor man ein Archiv benutzt, muss man es nunmal anlegen- und -f die Option für das benutzte Ziel ist, also direkt vor dem letzten, einsamen Minuszeichen steht. Das Minus-Zeichen braucht man, weil dieses one-file-system ein Parameter aus einem anderen Parametersystem ist -viele Befehle kennen sowohl die System-V, als auch die BSD oder die GNU-Optionen).


    Sicher könnte man die Schreibweise auch komplett umstellen, da rate ich aber von Experimenten ab, weil die Wirkung zu erheblichen Problemen führen könnte. Man kann sich auf so 'ne Art sein halbes System zerpflücken, wie ein Fehler von mir (siehe anderer Thread) beweist, wenn auch mit einem Fehler etwas anderer Art.


    Wenn Du die Angaben hier beachtest und sich keine Tippfehler einschleichen, wird dass so funktionieren -habe es selbst schon so durchgezogen.


    Tschüß


    Manfred

    Hallo,
    kleiner Lesefehler. Ich dachte, es wäre klar, dass Level 3 bedeutet, das X nicht läuft. Es geht natürlich um die Konsole (nicht das Konsolenprogramm in X). Das heist, dieser Teil der Konfig muss irgendwo in SuSEConfig oder so sein. Das Problem aber ist, dass folgendes beim Booten zu lesen ist:

    Code
    Loading console font lat9w-16.psfu -m trivial G0:loadable                                 done
    Loading keymap assuming iso-8859-15 euro                                                   done
    Loading /usr/share/kbd/keymaps/i386/qwertz/de-latin1-nodeadkeys.map.gz       done
    Keyboard: oading compose table latin1.add                                                   done
    Start unicode mode                                                                                   done

    So wie ich das sehe, müsste das alles korrekt sein und daher auch die deutsche Tastatur funktionieren. Doch nichts ist. Erst nach dem Aufruf von Yast und der erneuten Einstellung auf deutsch bei der Tastaturlayoutauswahl geht's. Ist doch eigenartig.


    Ach ja, ich möchte dafür keine eigenen Thread aufmachen: In X geht alles, auch die Alt-Gr-Tasten, die deutsche Belegung ist dort auch aktiv (selbst, wenn sie auf der Konsole nicht aktiv ist), nur das Pipe-Symbol ('|') nicht. Das scheint mir nun aber ein Bug in der Tabelle zu sein. Komisch nur, dass den noch keiner bemerkt und weggemacht hat. Wurde die Tabelle vielleicht kürzlich überarbeitet, weis das jemand?


    Tschüß


    Manfred

    Hallo,
    mein System macht mit der Tastatur quatsch. Wenn ich den Rechner boote (steht auf Level 3) und mich einlogge, steht die Tastatur auf dem amerikanischen Layout. Wenn ich dann Yas aufrufe, zeigt das mir ganz korrekt das deutsche Layout als eingestellt an und nach dem Beenden von Yast steht es auch tatsächlich auf deutsch. In den Boot-Meldungen wird auch ganz korrekt das Laden der Tastatur-Map-Datei als done angezeigt. Jemand 'nen Einfall,was da los ist?

    Hallo,
    habe leider nie herausgefunden, woran es gelegen hat:smilie_denk_10:. Habe auf jeden Fall ein 11.1-System auf der Platte:).


    Ach ja, der modules.pata-Parameter scheint auf den neuen Kernels nicht mehr zu gehen, in der Hilfe steht er zwar noch drin (insbesondere, wenn er meckert über zu viele Partitionen), aber es passiert nichts damit:smilie_pc_022:.


    Habe also meine Partitionen umgebaut. War recht mühsam, aber hat geklappt.


    Habe noch ein paar Probleme mit dem neuen System, aber dazu komme ich woanders.


    Tschüß


    Manfred

    Hallo,
    ein recht merkwürdiger Fehler: Ich versuche gerade, nach einem Motherboardwechsel, mein Soundsystem wieder zum Laufen zu bekommen. Dafür wollte ich Yast verwenden. Doch wenn ich dort die VIA VT8237-basierte AC'97-Hardware initialisieren will, sagt mir eine Fehlermeldung, das Modul könne nicht geladen werden. Merkwürdig nur: Laut lsmod ist genau dieses Modul (snd-via82xx) drin anschließend und wird erst einige Zeit später wieder automatisch entfernt. Was könnte das verursachen?


    Tschüß


    Manfred

    Zitat von Linuxsusefan;2995

    Hallo,


    diese " Fehlermeldung " besagt das die betreffenden Repo' s ( u.a. auch der Digitale Fingerabdruck ) änderungen erfahren haben welche mit den auf den Serverliegenden und den eingebundenen Repo - Daten ( repomd.xml ) nicht stimmig sind. Das passiert manchmal und kommt vor das man hier bei der Quellenprüfung entgegen der eigentlichen Handhabung die Quellendaten dennoch akzeptiert ( Annehmen trotzdem man es nicht tun soll wenn die Digitalen Daten nicht geprüft wurden ) und die Verwendung der Repo' s erlaubt obwohl diese nicht geprüft werden können weil keine remond.xml vorhanden ist. Mit anderen Worten, einfach Annehmen anklicken trotz der evetl Warnmeldung. Dann werden diese aktiviert und können genutzt werden.


    Tja, es gibt hier keine Threads mehr für 10.3, deshalb musste ich den Bereich für 11.1 verwenden, doch auf die ältere Version hatte ich, so denke ich, hingewiesen:smilie_denk_10:
    Und es scheint, als würde der Unterschied von Bedeutung sein. Denn, ich werde das zwar nochmal kontrollieren, aber, soweit ich das überblicke, war da nichts mit trotzdem annehmen. Die Fehlermeldung besagte, dass dier entsprechenden Pepositories wegen des Fehlers disabled worden wären, das war eine reine Information über einen Vorgang, von der Möglichkeit, es anders zu machen, habe ich da nichts sehen können. Diese Repositories wurden also zurückgewiesen:schild0042:


    Tschüß und noch Frohe Ostern


    Manfred

    Hallo,
    da bin ich nun. Habe ein paar Repositories hinzugefügt (wie in der Anleitung angegeben). Das sieht nun so aus:

    Laut der Anleitung ist das nun eine vollständige Liste aller unbedingt erforderlichen Repositories und der sinnvollen Ergänzungen (irgendwas vergessen?). Doch nun kommt's: Das war das Ergebnis der Suche nach Updates:

    Code
    Drucker
    VideoLan
    Multimedia Audio
    KDE 3 - Update
    KDE - Community
    Games - Spielesammlung für den PC
    X11 - Utilities
    Repository ... is invalid. Signature verification failed for repomd.xml Please check if the URLs defined for this repository are pointing to a valid repository. Disabling repository ... because of the above error.

    Tatsächlich sah die Meldung anders aus. Für jedes Pepository aus der Liste darüber war eine mehrzeilige Fehlermeldung wie unten angegeben (statt der drei Punkte der Name des Repository) vorhanden. Die Fehlermeldungen schlossen nahtlos aneinander an. Der Versuch aber, die ausgesprochen lange Fehlermeldung per Drag&Drop oder Zwischenablage in eine Datei zu kopieren scheiterte. Es kam nur ein winziger Teil an. Das Abtippen wäre eine langwierige und fehleranfällige Sache gewesen, deshalb so.


    Ich habe dann auf dem Server von Videolan einmal (so als Stichprobe) nachgesen und die Datei 'repomd.xml', die der Updater laut Fehlermeldung dort vermisst, fehlt tatsächlich. Die URL scheint aber korrekt zu sein (führt nicht irgendwie in die Irre). Keine Ahnung, was da schon wieder los ist. Es gibt statt dessen eine Steuerdatei mit dem Namen 'vlc.ymp'. Das soll eine Yast-Steuerdatei sein, so der MIME-Typ. Ne Idee dazu?


    Tschüß


    Manfred

    Zitat von Linuxsusefan;2907

    Hallo,


    das es nicht klappt wundert mich erlich gesagt gar nicht. Du solltest dich mal mit der Paket-Verwaltung und deren Repo-Quellen befassen. So auch wie man diese aktiviert & aktualisiert bzw welche man braucht und welche nicht.


    So hast Du die wichtigsten Quellen gar nicht drin bzw nicht aktiviert bzw die da drin sind stehen nicht auf autom. aktualisieren. Wie gesagt, ich hatte einen Link an die richtige stelle gepostet. Dort findest Du Info' s über Repo' s an sich, wie diese gebraucht werden und wie man was mit diesen ( entweder über YaST oder Zypper ) tun kann. Dann solltest Du dir im gleichen zuge → diese Seite anschauen. Dort findest allg. Info' s über Quellen die nötig & wichtig sind um seine SuSE aktuell zu halten bzw auch was man braucht wenn man dieses oder jenes ( wie bei Dir zb ) nach installieren will.


    Hab' ich gelesen ... auch schon vorher. Aber irgendwie komme ich nicht klar: Was soll es damit zu tun haben, ob die automatischen Aktualisierungen aktiviert sind (wenn die nicht an sind, geht es auf meinem etwas langsamen Rechner schneller, bis ich im Auswahlsystem etwas tun kann), wenn ich aus einem ganz anderen Repository (hier die Sourcen einzelner Programme) etwas installieren will? Gleiches gilt für die aktivierten bzw. eingetragenen Pepositories. Das ist doch wohl genau der Sinn dieser Repositories: jedes bietet für sich bestimmte Teile des Gesamtsystems an. Ich will doch bloß ein Sourcen-Paket installieren, um etwas darin nachzusehen! Das müsste, so hätte ich es erwartet, selbst auf einer anderen Distribution funktionieren, sofern man alle zu Yast bzw. Zypper gehörenden Teile korrekt installiert hat.


    Nichts desto trotz werde ich jetzt erst mal versuchen, die Fehler in meiner Repository-Liste zu beseitigen, vielleicht hilft's ja doch (wie war das doch gleich mit den kotzenden Pferden?). Mal sehen, was dann passiert. Melde mich dann.

    Zitat

    Viel Spaß beim Schmöckern und gutes gelingen....


    Tschüß


    Manfred

    Zitat von Linuxsusefan;2893

    Hallo,


    kannst Du bitte mal die ( Konsole / Terminal ) Ausgabe von


    Code
    zypper sl

    hier Posten? Ausgabe bitte in Code-Tags setzen, das ist dann deutlich übersichtlicher.


    Das ist es nun:

    Code
    # | Enabled | Refresh | Type   | Alias                                                                           | Name                                  
    --+---------+---------+--------+---------------------------------------------------------------------------------+---------------------------------------
    1 | Yes     | No      | yast2  | openSUSE-10.3-DVD_10.3                                                          | openSUSE-10.3-DVD 10.3                
    2 | Yes     | No      | rpm-md | http://download.nvidia.com/opensuse/10.3                                        | NVIDIA Repository                     
    3 | Yes     | No      | rpm-md | http://download.opensuse.org/distribution/10.3/repo/src-oss/suse/               | Haupt-Repository (Quellen)            
    4 | No      | No      | rpm-md | http://download.opensuse.org/repositories/OpenOffice.org:/STABLE/openSUSE_10.3/ | openSUSE BuildService - OpenOffice.org
    5 | No      | No      | rpm-md | http://download.opensuse.org/repositories/mozilla/openSUSE_10.3/                | openSUSE BuildService - Mozilla       
    6 | No      | No      | rpm-md | http://download.opensuse.org/update/10.3/                                       | Hauptaktualisierungs-Repository


    Tschüß


    Manfred