Beiträge von derwunner

    Ich denke den Fehler gefunden zu haben, warum keine Mails ankommen:

    Das Benutzerkonto root gibt es natürlich nicht. Die E-Mail sollte an einem anderen Benutzer gehen, warum sucht der nach root?

    Ich habe noch wenig Ahnung was dieses sieve macht. Es ist anscheinend dafür da E-Mails automatischen zu verschieben. Also im Paradebeispiel Spam E-Mails in einen Spam Ordner. Ich bin dabei nach einem Tutorial vorgangen. Was es für einen Sinn macht, das dem Benutzer zu geben, kann ich nicht beantworten.


    Also, bei DKIM bin ich nach folgender Anleitung vorgegangen (die sehr ausführlich ist über alle E-Mailserver Themen und CentOS sollte näher an openSUSE sein als Debian & Co.): DKIM - Domain Key Identified Mail unter CentOS 7.x [Linux - Wissensdatenbank]
    Amavis, ClamAV, spamassassin sind soweit installilert und eingerichtet. Allerdings gibt es in den openSUSE Repos keinen milter?! Es gibt dort nur das Paket amavisd-new

    Also meine DNS Einträge sehen nun so aus (vom Anbieter, nicht von mir):


    @Berichtigung mail beziehungsweise dessen Weiterentwicklung mailx ist ein Programm zum Senden von E-Mails von der Konsole aus. Anscheinend eben auch zum Abrufen der Mailboxen. Das Abrufen der E-Mails klappt allerdings mittlerweile mit Thunderbird, keine Ahnung warum dort 0 Mails angezeigt werden. Das Programm wird soviel ich weis benötigt, um Mails mit PHP versenden zu können, siehe auch PHP: mail - Manual


    Sieve habe ich eingerichtet und es bring noch folgenden Fehler, wenn man mit Telnet auf den Port 4190 geht:


    Code
    NO "Error in MANAGESIEVE command received by server."

    Meine /etc/dovecot/conf.d/20-managesieve.conf sieht so aus:



    Ok, also psad ist nun konfiguriert, läuft und startet bei OS Start. Fail2Ban war schon da, habe eben noch den SSH Port konfiguriert und es anschließend gestartet sowie enabled. Das könnte noch von dem eingespielten Ubuntu / Plesk Backup gewesen sein.

    Dein Dovecot User muss natürlich Zugriff auf die jeweiligen Ordner haben.


    Das ist ausgeschlossen, wenn in übergeordneten Verzeichnissen nur root Rechte hat.
    (Ich hoffe mal, dass dein Postfix/Dovecot User NICHT in der Gruppe root ist)

    Nein Gruppe und Benutzer sind vmail (laut dem ersten Tutorial, habe mich hauptsächlich an das gehalten). Ok danke, jetzt sagt er mir mail gespeichert. Wenn ich aber wieder mail -f wie oben aufrufe, dann sagt er mir wieder 0 messages. Passt da etwas nicht?


    Es kann auch sein, dass noch Ubuntu Überbleibsel da sind, weil die Backups von einem Ubuntu Server stammen, die ich auf den jetzigen openSUSE Server eingespielt habe. Deswegen gab es bei mir z. B. auch /var/lib/vmail, obwohl /var/lib/mail verwendet wird.


    Was bisher schon geht:

    • Dovecot:

      • den musste ich in der Config sein eigenes Ausführungsverzeichnis mitteilen
      • first_valid_userid und first_valid_gid musste ich ändern auf fast alles, damit ich sowohl von der Konsole mails versenden als auch die mit normalen Accounts abrufen kann. Das beißt sich irgendwo, oder nicht?
    • Postfix
    • Let's Encrypt auf die vhosts:

      • zum Aktivieren des Zertifikates musste ich den apache auf Port 80 kurz abschalten
      • wie gesagt nur bei den vhosts bisher, bräuchte es aber wahrscheinlich auch für mail.wunner-software.de?
      • musste erstmal aktualisiert werden, da die Version von openSUSE aus dem Repo veraltet ist und einen Zertifikatstyp ausstellen will, den Let's Encrypt nicht mehr unterstützt. Dadurch kam ich zu certbot-auto
    • Reverse DNS läuft auf mail.wunner-software.de (auf der Hautpdomain wollte es GMX nicht, nachdem es damit ging, habe ich es lieber so gelassen)
    • die üblichen CNAME DNS Einträge beim Domain Provider (ist bei mir anders als der Server Provider, damit man unabhängiger ist)
    • lokaler hostname ist zeus, FQDN ist mail.wunner-software.de. Den lokalen kann man doch wählen wie man will, oder?


    Nächste Schritte werden sein:

    • Webmailer
    • Thunderbird Einrichtung
    • Fail2Ban darauf aktivieren, wird allerdings noch etwas dauern
    • DNS Server lokal wie im 2. Tutorial. Dazu hätte ich eine Frage: Wäre hier nicht dnsmasq besser als unbound?
    • SPKIF / SPDF oder wie das heißt aktivieren. Das muss vermutlich, wenn ich das 2. Tutorial richtig verstehe dann im eigenen DNS Server erfolgen, oder?
    • E-Mail Graylisting bringt soviel ich weis nicht viel, deswegen würde ich nur Blacklisting betreiben mit spamhaus.net

    Ich sehe noch folgende Meldungen bei eingehenden Mails im Dovecot:


    Passt das so? Ich habe penibel auf die Configs aus dem 1. Tutorial geachtet


    Also dank dieser Lektüren kann ich nun zumindest schonmal E-Mails raus senden:

    Der Dovecot stört sich noch am sieve, warum auch immer:


    Code
    zeus:~ # ls -lha /var/lib/dovecot/sieve/
    total 8.0K
    drwxrwxrwx 2 vmail vmail 4.0K Feb  9 01:49 .
    drwxr-x--- 3 root  root  4.0K Feb  9 01:49 ..

    Keine Ahnung was dieses sieve Teil überhaupt sein soll. Anscheinend verhindert das, dass Nachrichten in der Mailbox landen:

    Code
    zeus:~ # su thomas
    zeus:/root$ mail -f /var/mail/thomas
    Heirloom mailx version 12.5 7/5/10.  Type ? for help.
    "/var/mail/thomas": 0 messages
    ?

    Diesen komischen Compiler, also sievec habe ich auch schonmal auf das beschriebene Verzeichnis laufen lassen, ändert nichts.

    Hallo zusammen,


    in Referenz zu diesem Thread von mir: Suche Anleitung für das Einrichten von E-Maildiensten bin ich nun dazu gekommen am E-Mailserver weiter zu machen / weiter zu forschen (als Selbstlernprojekt). In der Zwischenzeit verwende ich nun doch wieder ein Webinterface, nämlich Froxlor ( GitHub - Froxlor/Froxlor: The server administration software for your needs - The official Froxlor development Git repository ). Es erleichtert einem die Arbeit bei der Einrichtung, man behält aber die Flexibilität der Konsole weiterhin - beides läuft wunderbar im "Mischbetrieb".
    Man kann dort eine Grundkonfiguration anlegen für diverse Dienste. Für jeden dieser gibt es Distri-abhängige Config Templates, wo man dann per Copy & Paste Befehle in einem SSH Terminal eingeben soll. OpenSUSE stand nicht zur Auswahl, ich nahm RHEL / CentOS als Template, was openSUSE von den zur Auswahl stehenden Distris noch am nähesten kam. Laut Projektseite ist Froxlor jedoch vollständig mit openSUSE kompatibel.


    Wie auch immer, die Einrichtung hatte soweit geklappt bis auf ein paar Kleinigkeiten. Postfix und Dovecot laufen und sind ansprechbar. Ein paar Sachen kann ich allerdings nicht alleine beheben:
    1. Dovecot wird MySQL betrieben. Man kann den auch von außen via Telnet am Port 143 ansprechen, aber sobald man das IMAP Login Kommando angibt, tut sich nichts mehr. Aus den Statusmeldungen von systemctl hatte ich heraus gefunden, dass er wohl etwas gegen mein Passwort für den DB Benutzer hatte (es war eine # drin und er wollte es escaped haben). Jetzt habe ich das Passwort in Anführungszeichen gesetzt und erneut getestet: Nach dem IMAP Login kommt wieder nichts. Die Benutzername / Passwort Kombi passen allerdings - ich kann mich damit am MySQL Konsole Client problemlos anmelden.
    2. Von mehreren Seiten habe ich mittlerweile gehört, dass der Postfix Server nur auf localhost am Port 25 hören soll. Macht das Sinn? Ich meine, wie soll so ein E-Mailprogramm E-Mails senden können? Auf der anderen Seite traue ich mich nicht den an der öffentlichen IP lauschen zu lassen, solange bis ich nicht sicher weis, was ich da tue. Er soll schließlich nicht noch vor der Fertigstellung schon als Spamschleuder missbraucht werden.
    Also hier mal die besagte config Zeile aus /etc/dovecot/dovecot-sql.conf.ext:

    Code
    connect = host=127.0.0.1 dbname=froxlor user=froxlordb password="xmk(W=!3kd@;F&Q#"


    3. In der openSUSE HowTo steht etwas davon, dass man fetchmail bräuchte, um eingehende E-Mails an die entsprechenden Postfächer weiterzuleiten: Mail server HOWTO - openSUSE Wiki Ist das wirklich so? Und wenn ja, warum reicht die Kombi Postfix / Dovecot nicht?
    4. Wäre es besser für die Subdomains, auf denen kein Webserver vhost läuft openSSL / libreSSL oder Let's Encrypt zu verwenden?


    MFG


    derwunner

    Wenn Du wirklich ins Linux reinkommen willst, nimm Dir die Literatur vor, die als Vorbereitung zu den LPI-C1 und 2 Zertifizierungsprüfungen überall kursiert und acker die gründlich durch. Danach weisst Du im System erst mal soweit Bescheid. Den Rest macht Erfahrung und aktives Arbeiten als Admin mit dem System.



    Wenn Du tatsächlich beruflich mit Linux arbeiten musst und das auch noch unter Admin, dann wirst Du genau an der Ecke nicht ums Lernen rumkommen.

    Ja, die GalileoPress Computing Bücher zu LPIC-1 und LPIC-2 habe ich da Heim (ja, zu dem Zeitpunkt hieß der Verlag wirklich noch so). Nur beim Lesen scheitert es meistens aus Gründen der Bequemlichkeit :saint:


    Naja, beruflich brauche ich Linux, aber kann durchaus sein, dass ich da managed Hosting verwöhnt bin. Ich muss dort den Webserver und die Backups / Wartung eher als Anwender betreiben, den Rest machen i. d. R. die Admins. Und falls es dabei zu Problemen kommt, dann ist es ein Support Ticket beim Hoster...


    Also, psad läuft nun. Ich musste noch mailx nachinstallieren, sowie ein paar Perl Module, dabei gaben mir die folgenden Links den richtigen Tipp (danach hatte ich wie empfohlen nochmal install.pl ausgeführt):

    Muss sonst noch etwas gemacht werden zum Thema psad? Die Doku auf GitHub ist ja recht schlank...

    Drei Sachen noch:
    1. Die Installation von psad lief erfolgreich durch, allerdings fehlt das systemd init Skript, um den Daemon zu starten. Kann mir da einer weiterhelfen (gesamte (Kompilier-)Ausgabe siehe spad-Ausgabe.txt)?
    2. @Berichtigung kannst Du bitte das mal mit VPN und Certificate Authority genauer erläutern für das Autorisierungsmanagement? Ich kann mir nämlich aktuell wenig Sinn und Nutzen des Ganzen vorstellen. Gerne auch mit Lektüre / Bücher zum Nachlesen.
    3. Ich verstehe noch nicht so ganz den Mehrnutzen, den man durch cryfs / Truecrypt gegenüber KeePass haben sollte, außer vielleicht EU Datenschutzkonform Kundendaten auf der Festplatte abzulegen. Ich meine, welchen Mehrnutzen habe ich mit cryfs / Truecrypt in Bezug auf das bisherige Passwort-, Schlüssel- und Zertifikatsmanagement via KeePass?