Beiträge von derwunner

    Moin zusammen,
    die Fehlermeldung ist doch sehr eindeutig und das Tool gibt auch einen Lösungsvorschlag.
    Es steht doch explizit da, dass das Tool unter dem erwähnten Pfad die systemd Dateien nicht finden kann. Das ist täglich Brot eines Admins, Probleme mit Verzeivhnissen zu lösen, die da gesucht werden wo sie auf dem aktuellen System halt mal nicht stehen.
    Ach ja, bei der weiteren Install sucht das Teil ein whois_psad, gibbet auf keinem System ... nicht mal auf Debian *gg*. Ergo, man suche das normale whois, gehe in das Verzeichnis und linke das nach whois_psad und jut is. :D

    Naja, prinzipiell schon, aber ich bin nunmal nicht tief in systemd drin, um zu wissen, was mir die Fehlermeldung sagen soll.
    Danke @Tamerlain und @Berichtigung mit dem Pfad ohne system hinten dran lief die Installation durch. Ich musste noch das Paket "psmisc" installieren, welches den Befehl killall enthält, aber das war das geringste Problem. Eine Frage hätte ich noch zum Thema Einrichtung und iptables. In der Anleitung (GitHub README.md) steht, man solle die folgenden Befehle ausführen:


    Code
    iptables -A INPUT -j LOG
    iptables -A FORWARD -j LOG

    Habe ich gemacht. Allerdings frage ich mich, ob die Befehle persistent sind, oder ob die noch irgendwie in iptables dauerhaft gespeichert werden müssen?

    Beim Versuch es manuell zu installieren erhalte ich folgenden, für mich nichts-sagenden Fehler:


    Code
    ~/psad/psad-2.4.6 # ./install.pl
    [*] systemd init directory /lib/systemd/system does not exist, use --systemd-init-dir <path> at ./install.pl line 256.

    systemd ist doch als Init System installiert, deswegen verstehe ich die Fehlermeldung nicht. Laut Google liegt das bei anderen Distris an irgendwelchen Konfigurationsdateien.

    Ich wollte gerade mal mit psad anfangen. Laut zypper gibt es das nicht in den Repos, eine online Suche ergab das: openSUSE Software
    Bevor ich jetzt anfange das installer Perl Skript vom Anbieter zu installieren wie hier beschrieben, würde ich gerne mal wissen, ob es andere Möglichkeiten auch gibt?


    Noch eine Frage: Inwieweit arbeitet die ufw mit der SuSEFirewall2 zusammen?

    Ok, vielen Dank für die Info. Das Kernel löschen mit dieser Anleitung tat den Trick: SUSE Doc: System Analysis and Tuning Guide - Installing/Removing Multiple Kernel Versions with zypper
    Beim Kernel löschen bin ich immer etwas vorsichtig, denn soviel ich weis ist das sehr Distributions-abhängig was und wie davon in den RAM geladen wird. Zum Beispiel SliTaz wird komplett in den RAM geladen. Deswegen wollte ich lieber nochmal nachfragen, zur Sicherheit ;)


    Vielen Dank an alle nochmal. Das Thema ist damit geklärt! :smilie_hops_011:

    Herzlichen Dank erstmal für den vielen Input und den damit verbundenen Aufwand für meine "Probleme" :thumbup:


    Anstatt jetzt jeden zu zitieren, würde ich das gesammelte Wissen mal in einer flachen Liste zusammenfassen:

    • SSH root Zugriff via Schlüssel wieder erlauben (erleichtert vor allem auch die Bedienung mit WinSCP und ich kann meinen unprivilegierten Benutzer wieder aus der sudoers austragen)
    • fail2ban einsetzen, jedoch vorher die Dokumentation studieren
    • iptables IP-Blocks wieder entfernen (siehe Punkt fail2ban). Übrigens: Die waren nicht IP-Adressbasierend, sondern IP-Bereichsbasierend mithilfe von Subnetzmasken.
    • psad und ufw einsetzen, jedoch vorher die Dokumentation studieren
    • Finger weg von Intrusion Detection und Applicaction Layer Firewalls, wenn man nicht 100 prozentig weis was man tut. Was aktuell bei mir noch nicht der Fall ist. RegEx verstehe ich zwar, kann ich aber noch nicht auswending beten. Vorallem ist mir der Dialekt von grep noch schleierhaft, mit den Dialekten von PCRE, Java und C# komme ich allerdings gut klar. mod_rewrite vom Apache Webserver auch nur bedingt was das Thema RegEx anbelangt.
    • lieber auf einen USB Stick mit cryfs setzen, als einen Hardware Wallet anzuschaffen. Vor allem wegen dem eigenen Lerneffekt.
    • Quantenrechner sind noch nicht wirklich im "hier und jetzt" angekommen, von daher noch keine ausschlaggebende Gefahr für das SSH Protokoll ohne Zweifaktor-Autorisierung
    • Ein eigens VPN aufbauen für das Authentifizierungs- und Autorisierungsmanagement hört sich gut an, allerdings bin ich davon vom Know-How her noch weit entfernt.
    • SSH Port jenseits der well-known Ports legen, um Ressourcen einzusparen (nicht wegen der Sicherheit)

    Was ich noch zusätzlich einsetzen würde zu der oben genannten Software:

    • ClamAV im Cronjob mit Bericht via E-Mail
    • rkhunter im Cronjob mit Bericht via E-Mail
    • eventuell noch ein Monotoring System wie Nagios oder den ELK (Elasticsearch, Logstash und Kibana) Stack zur komfortableren Analyse von Logfiles, sowie wegen der Dienst-Gesundheitsstatus.


    Eine Frage noch: Würde es anstatt cryfs auch Truecrypt tun? Truecrypt wurde doch nur auf Nachdruck der amerikanischen Geheimdienste als "nicht sicher" deklariert. Außerdem würde ich cryfs vornehmlich unter Windows einsetzen und der Windows Support ist noch in der Beta Phase. Denn ich habe immer noch die gleiche Ausgangslage wie vor Jahren: Einen PC mit Software RAID und Hybrid Festplatten, deswegen kein Linux im DualBoot. Ich setze stattdessen eher auf Hypervisor, man merkt dort kaum einen Unterschied mehr zum "echten" Linux.
    Könnte man cryfs heute schon unter Windows mittels Cygwin einsetzen? Ich überlege eh von "Git Bash for Windows" hin zu Cygwin zu migrieren.


    Aktuell habe ich alle meine Passwörter und SSH Key Files in KeePass Passwort Container abgelegt. Der ist auch Cross Platform kompatibel über das .NET Core Framework. Wem .NET nicht gefällt, der kann sich auch einer inoffiziellen Portierung bedienen. So hatte ich zum Beispiel schon KeePassX auf Mac OS X eingesetzt. Wirklich eine durchgängige Lösung ist KeePass allerdings nicht, besonders weil man für PuTTY, openSSH & Co. die Schlüssel noch außerhalb des verschlüsselten Containers auf der Festplatte irgendwo ablegen muss.


    Was ich mit Hardware Wallets meinte: Das sind "Geldbeutel" für Kryptowährungen in Hardware-Form. Denen sagt man etwas mehr Sicherheit zu als die reine Software seitige Verschlüsselung. Vor allem auch deswegen, weil der private Schlüsselteil nur auf diesem USB Stick liegt, und eben nicht wie bei Software Verschlüsselung üblich, irgendwo auf der Festplatte. Diese Wallets kann man nicht nur ausschließlich für Kryptowährungen nutzen, sondern ebenfalls für Zweifaktor-Autorisierungen. In Bezug auf letzteres halte ich das aktuell für den State-of-the-art, denn alternative Zweifaktor-Autorisierungen funktionieren nur via E-Mail, SMS oder den Google Authentifikator. Gerne könnt ihr mich in diesem Punkt eines Besseren belehren, falls ich nicht den nötigen Kenntnisstand besitzen sollte. Ansonsten natürlich auch... :whistling:;)


    PS: Den Rat komplett den Server abzuschalten und eher Platform-as-a-Service zu benutzen habe ich verstanden und beherzigt. Allerdings, finde ich, lernt man solche Fähigkeiten nur durch selber machen, "learning by doing" quasi. Außerdem bin ich mir sicher, dass sich im Netz noch viel unsichere Server tummeln als meiner (Stichwort Agenturen). Wie auch immer, man sollte sich kein Beispiel an den Schlechten nehmen, sondern eher an den Guten. In diesem Sinne halte ich "learning by doing" als den einzigen gangbaren Weg, mein Know-How auf den benötigten Stand zu bringen.

    Bei deiner Repoliste ist es eher erstaunlich, dass da überhaupt was geht.


    Du mischt munter 42.2 mit 42.3
    Nicht nur bei PHP.


    Und das ist gar keine gute Idee.
    Stelle alles auf 42.3 um, und mache ein zypper clean -all && zypper dup

    Ich verstehe gerade nicht, was an der Repo Liste gemischt sein soll:


    Ich meine, da stehen doch nur URLs, die auf 42.3 referenzieren.


    @Sauerland Kann ich denn einen laufenden Kernel per zypper einfach so löschen?

    Vielen Dank soweit erstmal an alle, Update hat geklappt! :smilie_hops_092:
    Allerdings bootet er noch in den alten Kernel, das müsste man noch umstellen. Laut meines Wissens, muss doch dafür nur der Grub2 Standard-Wert geändert werden, damit er in den neuen Kernel bootet. Leichter gesagt als getan, weil meine grub.cfg irgendwie komisch aussieht. Nach einer kurzen Recherche bin ich auf folgende online Referenzen zu dem Thema gestoßen:
    Installing Multiple Kernel Versions | Reference | openSUSE Leap 15.0
    How To Check Installed Linux Kernels - OSTechNix
    Boot SUSE Linux from old kernel after kernel upgrade - Kernel Talks nach dem hier habe ich mich gerichtet, weil ich im Prinzip davon nur den umgekehrten Weg brauche. Mein Szenario ist ja, dass der alte Kernel läuft, obwohl es der neue sein sollte.


    /boot/grub2/grub.cfg aus:


    (siehe Anhang)


    Und die entsprechende /etc/default/grub:
    (siehe Anhang)





    Ich steige da leider nicht durch, was ich davon auf was ändern soll. Die Information aus dem Artikel von oben scheint auch schon leicht veraltet zu sein und nicht mehr 100 prozentig zu stimmen. Wie auch immer, trotzdem konnte ich mir den Rest nicht "zusammen reimen".
    Das ganze könnte ich anderweitig noch über YAST machen (ungrafisch), aber leider fehlt hier der mit den Boot-Optionen, den man im grafischen YAST2 hätte.

    ok, vielen Dank für die Info @ThomasS. Manchmal sind die Konfigurationswerte irreführend. Ich dachte nämlich yes heißt das, wenn man es nicht haben möchte. Was heißt überhaupt


    Code
    #PermitEmptyPasswords no

    ? Anonyme Anmeldung per SSH oder wie?

    Jetzt will er mir openSUSE neuinstallieren???? Also egal ob zypper up oder zypper dup???? :smilie_pc_012:


    Nochmal die angepasste Repo Liste: