Für Firmen eignet sich auch RedHat oder SuSE Linux Enterprise besser, denn dafür sind die beiden Distros ja auch gemacht worden. Das gleiche kann man soviel ich weiß mit Ubuntu erreichen, wenn man Cannonical etwas regelmäßig zahlt. Außerdem brauchen auch Firmen jemanden, den sie verklagen können, wenn etwas nicht so läuft, wie es soll. Und das hast Du nunmal nur bei Linux Distributionen, bei denen ein Hersteller dahinter steht, der dem Kunden garantiert, dass es geht. Das ist jetzt auch nicht irgendwelches "Stammtisch-Gerede", sondern das weiß ich von jemanden, der im Linux Hochverfügbarkeits- und Hochsensibelfeld arbeitet (Finanz- und Bankingbranche).
Nichts desto trotz, kann man Enterprise Linxu auch kostenlos haben. Wer das haben will, der ist mit CentOS gut bedient, das ist ein kostenloser RedHat Klon. Fedora stammt zwar auch aus dem Hause RedHat, ist aber eine eigenständige Distribution, die nicht immer alles von RedHat übernimmt. Nur eben das, was die bei RedHat angestellten Entwickler wollen. Schließlich ist ja Fedora dessen Freizeit-Baby.
@Berechtigung Also eine Spam-Schleuder war mein mit Plesk konfigurierter Server ganz und gar nicht. Kostenpflichtiger Virenschutz und Firewal imbegriffen. Sicherheitskonzepte übernahm Plesk automatisch. Darunter neben Dr. Web AV, auch rkhunter weekly reports etc.. Spamfilterung und das ganze Zeug war auch leicht möglich.
Das Bottleneck war dabei nur die Sache, wenn man mehrere openSource Projekt unterschiedlicher Programmiersprachen gleichzeitig auf dem Server betreiben wollte. Erstens mal bot Plesk nur recht eingeschränkte Möglichkeiten für Ruby (on Rails) an, und zum anderen lief das nie so wirklich mit den angebotenen Möglichkeiten, selbst bei einem kleinen 0815 Ruby Projekt spuckte Plesk nur Fehlermeldungen aus. Das war aber auch recht neu in Plesk, den Ruby Support gabs erst mit der damaligen aktuellen Version.
Ja, außerdem musste man PHP als FastCGI Modul laufen lassen, weil das das Plesk Web Interface brauchte und solche unsinnigen Scherze.
Aber ich sehe schon (wie auch in anderen Beiträgen), dass wir eine unterschiedliche Weltanschauung haben in Bezug auf Computer Themen. Aber wie es halt so ist, es führen mehrere Wege nach Rom. Niemand sagt, dass Dein oder mein Weg der Idealweg ist. Ein Forum ist ja nur als Hilfestellung zu verstehen, aus dem man sich dann selber seine Meinung bilden kann. Von daher, sehe ich das alles nicht so streng. Und ja, ich kann Deinen Standpunkt auch nachvollziehen, dass ein Hardcore Linuxer nichts von Klickibunti hält. Das war schon immer so, und wird wohl auch immer so bleiben. Leider erkennen aber genau diese Leute nicht, dass Automatismen viel detaillierte Handarbeit ersparen können. Diese Automatismen sind sogar mittlerweile so weit fortgeschritten, dass man diese auf die eigenen individuellen Bedürfnisse und hohen Ansprüchen anpassen kann, damit sie genau das tun, was sie sollen und nicht mehr. Also, ich kann nur sagen, lebt nicht mehr in der Vergangenheit und macht euch selbst das Leben nicht unnötig schwer, das dankt euch schließlich niemand. Wie mein Chef schon immer sagt: "Du musst auch mal Software aus den Augen aus Menschen sehen, nicht aus den eines Programmierers". Mit dem Motto im Hinterkopf lassen sich manche Sachverhalte einfacher lösen, als man manchmal denkt.