Beiträge von pschulze59

    Kurzer Erfahrungsbericht des Updates (vielleicht hilfreich für den einen oder anderen von Euch)

    Unter SUSE 12.1 stabil laufendes und gut funktionierendes Desktopsystem (i5, 4GB RAM, Intel HD-Grafik, Intel-NIC) auf SUSE 12.2 geupdated. System wird als normaler Arbeitsplatz-PC benutzt - administriere von hier aus, verschiedene Tunnel zu remote-systemen, aber auch Videoscreencasts werden angefertigt, Internetportale gepflegt, Virtualisierungen mit VirtualBox, intensive LibreOffice-Nutzung etc.:


    - von DVD gebootet
    - Installation gestartet
    - plötzlich Grafikmodus verabschiedet -> Rückfall auf Textkonsolenmodus
    - trotzdem "Update" durchgeführt
    - nach 20 Minuten -> Neustart
    - Grafik funktioniert
    - alles andere zunächst mal auch, alle Einstellungen scheinbar übernommen, kann nahtlos weiterarbeiten
    - VirtualBox für meine VMs musste das Kernelmodule neu kompilieren - danach auch wieder alles okay
    - Apper nervt, will 235 MB an Updates durchführen
    - Apper gestartet und bricht immer wieder bei den Updates ab
    - ausgewählte einzelne Pakete gehen aber, doch das nervt
    - Yast gestartet und Community-Repos eingerichtet
    - dann Yast Online-Update durchgeführt ... dauerte .... dauerte .. lag an meinem langsamen DSLer
    - danach Neustart - alles funktionierte - aber Apper nervt schon wieder
    - Apper Updates gestartet - nun laufen diese fehlerfrei durch - schön!
    - KMail gestartet - keine Probleme! Wow!
    Wenn man da an das vorherige Update von 11.4 auf 12.1 denkt ....
    - wollte Dateien vom USB-Medium (NTFS) kopieren - Medium wurde nicht automatisch gemountet
    - Ist ein bekanntes Problem in /etc/filesystems neue Zeile "ntfs" eingefügt - schon geht's (Schade, das dieser bekannte Bug nicht gefixt wurde!)
    - teste xvidcap zum screencast-Aufzeichnen - geht - auch mit sound, wenn man mit dem Trick arbeitet, zwei Module nachzuladen: "modprobe snd_pcm_oss" "modprobe snd_mixer_oss"


    - seither keine neuen Probleme ....


    Sollte mir ein Problem begegnen und ich die Lösung dafür kennen, schreibe ich den Artikel weiter.
    Ansonsten war es eine der reibungslosesten Updates, die ich je hatte. Aber ich werde noch einge andere Systeme umstellen ...


    08.09.12: Hatte ja versprochen, eventuelle weitere Probleme mit Lösungen zu posten:
    Ein zweites System mit 12.1 und NVIdia GT9600 Grafik
    - Update gestartet
    - lief im Grafikmodus ohne Probleme durch
    - erster Neustart -> keine Grafik mehr, d.h. nur ein Pixelbrei - also ein X-server lief schon noch, aber total unbrauchbar.
    - mit CTRG+ALT+F2 auf Textconsole umgeschaltet
    - als root angemeldet und yast gestartet
    - von den Repos das Community-Repo NVidia hinzugefügt
    - anschließend Softwareinstallation in yast gestartet, nach nvidia gesucht und anschließend das Paket nvidia-gfxG02-kmp-desktop ausgewählt. Die Abhängigkeiten werden automatisch ausgewählt und mitinstalliert.
    - Neustart des Systems - alles in Butter - Grafik funktioniert auch mit 3D-Beschleunigung, allerdings werden einige Compiz-Effekte nicht voll unterstützt - stört mich aber nicht, ist ja ein normaler Desktop-PC.
    Die Installation der NVidia-Treiber/Module über Yast wird auch von NVidia selbst empfohlen und hat schließlich funktioniert.


    ...

    Fortsetzung 09.09.2012:


    Update eines UMPC Gigabyte M912, N270 CPU 1.6 GHz mit SSD, Touch-Display von Penmount, 2 GB RAM, Intel 945 GME
    - Update durchgeführt - läuft super durch
    - nach Neustart ab Start des KDE extrem zähe Bedienung, es kommt zu massiven Verzögerungen beim Start von Programmen oder auch Menüaufrufen
    - Ursache: keine 3D- Unterstützung mehr vorhanden (lief vor dem Update perfekt)
    - musste also als Behelfslösung alle Compizeffekte deaktiveren
    - Es gibt keine Unterstützung für mein Touchdisplay mehr - es wird nicht einmal erkannt und unter der Liste der USB-Geräte aufgeführt
    - alle anderen Geräte - auch WLAN usw. - funktionieren einwandfrei
    - Leider wurde beim Update die /etc/fstab neugeschrieben, wodurch die discard-Optionen für die SSD-Partitionen verloren gingen - musste ich also manuell nachbessern.


    Fazit: Gerade Touch-Funktion für das Display schränkt Nutzung als UMPC ein.
    Ein Update bei Penmount liegt noch nicht vor - eine Lösung habe ich nicht.


    Auch schade, dass die Intelgrafik nun keine 3D-Beschleunigung mehr hat. Habe die Quellen überprüft mit den Angaben von der Intelseite - alle Komponenten sind aktuell und wurden installiert und es funktioniert trotzdem nicht....


    Man kann zwar arbeiten, aber vor dem Update konnte man "schöner" arbeiten.

    Also, um mal auf das eigentliche Problem zurückzukommen:
    Es scheint wohl daran zu liegen, dass mit dem von Dir verwendeten LXDE irgendwo ein Startscript nicht richtig funktioniert, wodurch der LXDE in einer Remotesitzung nicht gestartet werden kann. Ich habe aber eine Lösung nomachine NX gefunden:
    Mache/ändere folgende Sitzungseinstellungen:
    General -> Desktop -> Unix + Custom
    dann dort weiter auf -> Settings -> run the following command und gebe da "startlxde" ein.
    Es geht auch wenn du die Option auswählst "run the default X client script on server"


    Nachdem das ging, habe ich für eine Lösung direkt aus vnc heraus nicht mehr gesucht.

    Naja, das geht natürlich.
    Allerdings sind zwei Hosts für die VMs u.U. wie Kanonen auf Spatzen. Wenn man z.B. nur 2-4 VMs betreiben will und diese nicht irgendwelche Supersachen machen sollen, dann könnte man all das, was Du vorhast, sicher auch auf einer Maschine simulieren (ordentlich RAM und auch mind. eine i7-CPU vorausgesetzt.) Das hängt wirklich davon ab, wie viele VMs wirklich gleichzeitig laufen und was sie tun sollen. Wenn es aber - wie von Dir angedacht - drei Maschinen sein sollen, dann könntest Du als router irgend einen alten PC mit einem minimalen Linux nehmen. Da richtest Du dann mindestens drei NICs mit IP-forwarding und die routen ein. Theoretisch kann man dafür auch irgendwelche andere alte router-Technik nehmen - Hauptsache die unterstützt auf mehreren NICs ein eigenes routing.

    Lösung gefunden!
    Ich hatte auf einer anderen Arbeitsfläche eine Lancelot-Umgebung als Desktop installiert, auf der eine analoge Uhr eingerichtet war. Diese wiederum war so eingestellt, dass jede Minute die Uhrzeit vorgelesen werden sollte. (Ich weiß zwar nicht warum ich das so jemals eingerichtet haben sollte, aber so war es jedenfalls). Und diese Uhr forderte nun - und das obwohl Jovie gar nicht installiert war, oder wenn ich es installiert hatte, dann aber deaktiviert war - stets den kttsd an. Interessanterweise wurde auch automatisch stets bei installiertem, aber deaktivierten Jovie, Jovie selbst wieder aktiviert.


    Wie bin ich drauf gekommen?
    Ich habe Jovie installiert und versucht zu verstehen, was mir der Kerl da vorliest. ich verstand zwei Zahlen, wovon sich eine immer erhöhte. Die erste war die Stunde, die zweite die Minute - da wusste ich, dass es mit der Uhrzeit zu tun haben musste.
    Nachdem ich die Uhr aus der Fensterleiste zur Sicherheit entfernt hatte und der Kerl immer noch im Minutentakt quatschte, kam mir die Erleuchtung, dass es irgendwo noch eine Uhr geben musste. Und das war die des Lancelot- Desktops.

    Nein - ein solches Verzeichnis und auch die Datei existiert definitiv weder auf PCs mit 12.1, auf denen lxde noch kde läuft. Das könnte aber das Problem sein. Vieleicht hat man dieses Verzeichnis und die Datei eingespart und während ein Verweis auf kde funktioniert, funktioniert der Verweis auf lxde nicht.
    Vielleicht kannst Du mal die komplette Datei posten und ich erstelle die einfach mal.


    Ich habe einfach mal das Fragment so angelegt - hatte keine Wirkung!

    Tja, so hatte ich auch gedacht -aber leider.....
    Es gibt zwar im Verzeichnis ~/.kde4/share/config jeweils eine "jovierc" und "kttsdrc", aber das Löschen dieser hat nichts gebracht. Sie gehörten zum versuchsweise nachinstallierten Jovie.
    Es muss noch irgendwo eine Einstellung bei den KDE4 -Events geben. Eine Inhaltssuche hat aber nichts gefunden.
    Wie gesagt Löschen des ganzen .kde4-Verzeichnisses würde bestimmt helfen - will ich aber nicht Außerdem habe ich auch meinen Stolz....

    Ich habe vor Urzeiten scheinbar mal mit dem Sprachsynthesizer "JOVIE" rumgespielt. Nun,da der Support von meinem "alten" 11.3 eingestellt wurde, installierte ich 12.1 neu, behielt aber mein home-Verzeichnis.
    Seit dem nervt mich eine KDE-Meldung, dass Jovie den Sprachausgabedienst "kttsd" nicht finden kann, wenn Jovie etwas zu plappern hat. Richtig, ich habe ja auch Jovie und damit den kttsd nicht installiert. Aber die Meldung nervt total, weil sie in unregelmäßigen Abständen eingeblendet wird. Und ich finde partout nicht die Stelle, wo ich das abschalten kann!!!


    Folgendes kann ich noch beisteuern:
    Es ist definitiv eine Einstellung des Users, denn melde ich mich als anderer Benutzer an, bekommt der nicht die Meldung - so gesehen macht es ja auch Sinn, dasss jeder Benutzer seine Meldungen selbst festlegen kann.


    Installiere ich "Jovie" und damit den "kttsd", dann plappert Jovie in unregelmäßigen Abständen etwas, was man kaum verstehen kann - es hört sich an, als liest er irgendeine Speicher-/Festplattenauslastung vor.


    Stelle ich bei installiertem Jovie ein, dass er die Klappe zu halten hat, oder das er gar nicht zu starten hat und sonstige Dinge, die besagen, er soll still sein oder nicht starten, dann wird das komplett ignoriert. Er startet einfach automatisch im Hintergrund neu, die Einstellungen sind nicht mehr gespeichert, na und so weiter.


    Deinstelliere ich Jovie wieder, fehlt auch der kttsd und damit popt wieder die Fehlermeldung hoch.
    Ich kann aber auch keinen Prozess finden, der offensichtlich auf das Ding hinweist. AUch eine Durchsuchung aller Dateien in meinem home-Verzeichnis nach jovie oder kttsd, hat nichts gebracht. Ich vermute, dass es eine zurückgebliebene KDE-Einstellung ist, die von der 12.1-Installation nicht überschrieben wird und auch nicht verwaltet wird. Ich bin davon überzeugt, wenn ich das kde-Verzeichnis im home-Verzeichnis löschen würde, wäre es weg - aber das genau will ich nicht.


    Wie werde ich das alte Jovie (bzw. die entprechende KDE-Einstellung) wieder komplett los, ohne mein home-Verzeichnis zu löschen?!

    Ich habe das Problem, dass auf einem Rechner mit LXDE als Windowmanager eine VNC-Sitzung von einem entfernten Rechner stets nur als graues leeres X-Windows-Fenster startet, also ohne Desktopelemente.
    Ich vermute, dass einfach an einer entscheidenden Stelle eine Variable mit Verweis auf den LXDE nicht eingetragen ist.
    Ich finde allerdings die Datei/Stelle nicht, an der das nachzutragen ist.
    Wer hat da eine Idee?