Neben den Standards, die du kontrollieren solltest, wie z.B. Firewall und xinetd-Einstellungen, gibt es das leider noch immer nicht gefixte Problem des falschen Umgangs mit dem IPv6-Verweis auf localhost.
Editiere die Datei /etc/hosts und kommentieren den IPv6-Eintrag, der auf localhost verweist, aus.
Dann sollte es funktionieren.
Beiträge von pschulze59
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Folgendes Problem:
Auf einem Linuxserver mit Suse 10.3 wurden vor Jahren Verzeichnisse per samba/cifs freigegeben. Eine Workstation aus dem Netz wurde nun mit Suse 12.1 neu aufgesetzt. Nachdem das bekannte mount-Problem zur Bootzeit gelöst wurde, wird die cifs-Freigabe artig in den Verzeichnisbaum eingehängt.
Das Problem ist nun, dass der user, der bisher auf alle Verzeichnisse dieses cifs-mounts zugreifen konnte, nun nur noch auf bestimmte Verzeichnisse zugreifen kann, obwohl er entsprechende Rechte dazu hat. Auch kann er keine neuen Verzeichnisse erstellen. Greift der gleiche User über einen Windows-Remotedesktopserver auf die cifs-Freigabe des Linuxservers zu, passen die Rechte - der user kann auf alle Verzeichnisse der Freigabe zugreifen und auch Verzeichnisse erstellen.
Greift der user von seiner Suse 12.1-Workstation via Dolphin und cifs://..... zu, kann er wenigstens auf die "gesperrten" Verzeichnisse zugreifen.
Ich habe die Rechte der Verzeichnisse in der cifs-Freigabe kontrolliert - die passen (sonst würden ja die Zugriffe von Windows auch nicht funktionieren - die funktionieren aber). Ich habe die Schreibweisen der Verzeichnisse angeschaut (Umlaute/Sonderzeichen etc.) und auch keine Regel festgestellt.
Im Netz stehen noch verschiedene andere Linuxarbeitsplätze mit unterschiedlichen Betriebssystemen (verschiedene Suse-Linuxe alle vor 12.1, Windows XP/7, Mac OS X - alle haben NICHT das o.a. Problem. Es kann also nur an den Einstellungen des 12.1-Systems liegen.Habe die Lösung gefunden:
Die Suse-Gruppen-ID für users war zu der Zeit noch 100 und nicht 1000.
Bei allen anderen Updates hatte ich darauf geachtet, aber nach nunmehr 3 Jahren, habe ich einfach nicht mehr daran gedacht, auf dem neuen System die Gruppen-ID auf 100 zu setzen. Somit stimmten auf der Freigabe die Rechte nicht mehr, besonders eben für Verzeichnisse und Dateien, die dieser User nicht, sondern andere der Gruppe users angelegt hatten. -
Ich habe 12.1 auf 4 verschiedenen Systemen versucht von 11.2 bis 11.4 zu update. Im Prinzip lief es nur einmal wirklich als Update durch und zwar auf einem 3 Jahre alten Laptop mit 11.3. Bei allen anderen Updates gab es die unterschiedlichsten Probleme (und da meine ich das besch... KMail-Problem nicht - weil das läuft als Update sowieso nicht).
Unter dem Strich laufen jetzt alle Systeme und auch die Mails konte ich dank separater home-Partition und manuellem Import verlustfrei importieren/konvertieren - aber eben durch einen unnütz großen Aufwand.
NFS-Mount und SMB/CIFS-Mount habe ich noch nicht ausprobiert - bin richtig überrascht, dass es damit Probleme geben soll. Dann muss ich das Update in meiner Büro-Umgebung erst mal zurückstellen, oder warten bis es eine verlässliche Lösung gibt.
Wahrscheinlich ist das auch die Antwort auf die Frage, warum es so wenig Problemdiskussionen in den NGs gibt - weil viele Installationen als reine Solo-Desktop-Installation laufen. Und bezüglich der Hardwareerkennung, insbesondere auch Grafik für X-Server, ist 12.1 besser als 11.4 und macht da weniger Zicken.Noch was: Das mit den fehlenden Druckerunterstützung, löste sich bei mir stets von selbst, habe aber keine richtige Regel festgestellt, aber irgendwann, entweder nach Updates oder nach Zugriff auf eine externe PPD (meine Drucker von Brother und von OKI brauchen da immer extra-Treiber) habe ich dann plötzlich auch Treiber für alle anderen Drucker in der Liste gefunden.
Die Krönung war der Updateversuch einer Workstation, bei der prinzipiell - auch später nach zweifacher Neuinstallation - einfach KMail2 keinen Akonadiserver zum laufen brachte. Prinzipiell war die Registrierung am D-Bus angemckert worden. Erst als ich die home-Partition (nach vorhergehender Datensicherung) auch formatieren ließ, lief auch KMail2 und fand nun endlich einen laufenden Akonadi-Server vor.
Unklar ist mir auch, warum der altbekannte Bug (oder ist es ein feature?) nicht beseitigt wurde, wonach die X-Session bei Zugriff via VNC nach der Anmeldung am entfernten PC abkackt. Aber da fiel mir wieder der Trick mit dem Auskommentieren des IP6-Verweises auf localhost in der /etc/hosts ein.
Unter dem Strich bin ich immer erst glücklich, wenn mein Linux rund läuft. Das klappte mit 11.4 nicht auf Anhieb, mit 11.3 nicht, mit 11.2 nicht, mit 11.1 nicht.... mit 5.1 (1997/98) auch schon nicht - warum sollte es mit 12.1 anders sein?
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Die idle-time kann man bei eingerichtetem dsl0 einstellen. Da aber bei dir der Router nicht dsl-router ist, sondern "nur" router und keine Verbindung zum Provider aushandelt, entfällt der Tipp mit der idle-time
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Auch wenn ich Dir jetzt den Mut nehmen werde - schmeiß die Idee mit dem Belkin-WLAN-Adapter über Bord. Wir haben bei einem Kollegen auch ewig rumprobiert und es nicht hinbekommen. Haben letztlich einen ganz billigen TP-Link-Stick rangesteckt und alles ging sofort und ohne Stress.
Manchmal ist es besser einen lahmenden Gaul zu erschießen als ewig weiterreiten zu wollen. -
Hallo,
ich habe hier einen Artikel gefunden, der event. weiterhilft:
http://www.suseforum.de/suse-t…-1083-unter-11-4_x64.html
Da war die Lösung compat-wireless -
Hallo!
Was Du uns zeigst sind doch nur Meldungen zu eth1, Du sagst aber eth0 sei tot gewesen!?
Merkwürdig ist allerdings schon das eth1 immer wieder neu startet. Schau dir zu den Netzwerkkarten noch mal die Einstellungen zum Starten an ("beim booten aktivieren" wäre wohl das richtige, da der Rechner router sein soll). Außerdem gibt es eine idle-time bei der NIC zu beachten, die die externe Schnittstelle bedient (vermutlich eth0 bzw. dsl0). Hast Du da eine Idle-Time von 600 sec, wird nach 10 Minuten die Verbindung getrennt bis die nächste Anforderung aus dem internen Netz auftaucht und nach einer Verbindung schreit. -
Dann kann es meiner Meinung nach nur an der GPT-Einteilung liegen. Ich habe gelesen, dass nur die 64-Bit-Versionen GPT unterstützen, aber das hast Du ja.
Leider habe ich mit GPT-Platten noch keine Erfahrungen machen können.
Theoretisch könnte es auch ein Controller-Problem sein. Zumindest das könntest Du eingrenzen, indem Du die Platte aus dem externen Gehäuse ausbaust und direkt in Deinem Rechner anschließt. -
Auch hier noch mal der Tipp (sofern es sich um eine NTFS-Partition handelt, die gemountet werden soll):
/etc/filesystems mit root-Rechten editieren
den FS-Typ ntfs noch mit eintragen (als vorletzte Zeile z.B.)
speichern
Stick stecken
sollte nun erkannt werden -
OpenSuse ist eine der flexibelsten Distributionen überhaupt UND dabei noch sehr Benutzer- UND trotzdem noch Einsteiger-freundlich.
In mehr als 15 Jahren als Linux-User habe ich alle möglichen Distributionen und alle möglichen Oberflächen ausprobiert - und bleibe doch immer bei OpenSuse.Den Weg den Ubuntu mit Unity geht finde ich auch richtig. Dies zielt jedoch auf einen anderen Markt und eine andere Benutzergruppe ab. Unter dem Aspekt, dass es Millionen User gibt, die einfach nur ihre 5-10 Standardprogramme brauchen und die schnell und einfach verfügbar sein müssen, hat Unity absolute Berechtigung. Ja, ich wage es sogar zu prognostizieren, dass Ubuntu mit Unity mehr Menschen erreichen wird, als es OpenSuse in Zukunft tun wird (was ich schade finde), aber man darf nun mal den Markt der Mobile-Devices nicht unterschätzen! Der klassische PC wird mehr und mehr verdrängt (in prozentualen Anteilen), auf den Wohnzimmertischen und auch in den Studentenbuden, im Unterricht und in Konferenzen, wird es immer öfter Tabelett-PCs geben. Insofern war die Entscheidung von Ubuntu für Unity eine absolut zeitgemäße.
Dennoch brauche ich in meinem Umfeld in den nächsten Jahren mehr Server- und PC-Installationen. Und da eröffnet mir OpenSuse einfach mehr Möglichkeiten.
Ich denke, es wird in Zukunft eine gewogene Kombination aus allem geben.Viel wichtiger halte ich die Kontinuität in der Entwicklung und im Besonderen in der Hardwareunterstützung. Hier müsste die gesamte Community - egal aus welcher Distri-Ecke man nun stammt - mehr öffentlichen Druck auf die Hersteller ausüben.
Auch wäre die endless-update-never-ending-Distribution ein Ziel. Permanentes Updates/Upgraden, ohne nach 2 Jahren die bisher notwendigen Versionswechsel - das wäre doch ein Ziel! (Übrigens, auch hier war Ubuntu Pionier und gab als erstes die LTS-Versionen heraus) Doch wie sieht es gegenwärtig in der Praxis aus? Mein super laufendes 11.2 bekommt keine Updates mehr! Um neue Browser wirklich komplett zu integrieren, sind extreme Klimmzüge nötig. Ein XP Prof. in unserer Firma läuft dagegen schon seit 10 Jahren, ohne administrative Eingriffe (wenn man mal von den permanent notwendigen Updates absieht - aber das ist ja bei allen Betriebssystemen gleich).
Ja ich weiß, man kann ja unter OpenSuse einfach einen neue Distribution drüberweginstallieren. Das geht und ich mache es auch so - aber warum muss man es so machen? Warum muss man dafür Zeit aufwenden? (Und jeder, der das schon mal so gemacht hat, weiß, dass nach dem "Drüberspielen" dann der eigentliche Teil der Arbeit beginnt!) Eine Distribution, die - verzeiht mir - wie XP, 10 Jahre einfach per Update ohne weitere Eingriffe läuft und trotzdem stets die aktuellen Programme hat, das wäre mein Wunsch!!!