Editiere als root mal die Datei /etc/filesystems und füge als vorletzte Zeile (vor der Zeile mit dem Stern) ein "ntfs" (ohne Anf.-zeichen) ein
Beiträge von pschulze59
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Ich verwende in meinem Netbook eine SSD und habe dort neben OpenSuSE 11.4 auch WIN7 installiert. Die zweite NTFS-Partition benutze ich auch schreibend unter Linux, so dass diese als gemeinsame Datenpartition verwendet werden kann.
Die TRIM-Funktion für SSD ist kernelseitig aber nur für ext4 und XFS implementiert (und dann auch nur, wenn die "discard"-Option in der /etc/fstab angegeben wurde).
Meine Frage ist nun: Müllt mir mein Linux die NTFS-Partition aufgrund der fehlenden TRIM-Unterstützung für NTFS im Laufe der Zeit nun zu?
Wie wird dann WIN7 darauf reagieren, wenn ich von dort aus auf die Partition zugreife? "Säubert" mir WIN7 dann bei Zugriffen den Müll in den Speicherzellen der SSD, den u.U. Linux dort gelassen hat?
Ich habe leider keine Informationen zu diesem Fall gefunden. -
Hallo Schraublocker,
auch wenn APM- und ACPI-Einstellungen so eingestellt/aktiviert sind, dass sich der Rechner ausschalten sollte, muss das nicht unbedingt passieren. Denn diese Einstellungen korrespondieren zu den BIOS-Einstellungen. Schaue dort auch mal nach. Ältere BIOSe hatten da Probleme. Falls Du aber in einer anderen Partition noch ein Windows laufen hast und dort das Herunterfahren und automatische Ausschalten funktioniert, sollten die BIOS-Einstellungen passen.
Bleibt nur noch, die Boot-Optionen, mit denen das Linux bootet, zu prüfen. Da darf natürlich dann APM und ACPI nicht OFF-geschaltet sein. Schaue Dir (als root) mal die /boot/grub/menu.lst an. Die Parameter sollten eigentlich nur bei der "Failsafe"-Sektion stehen. -
Hallo Martin,
nach meinen Erfahrungen in 11.3 gab es stets dann Probleme mit den Updates, wenn es auch nur ein ungültiges Repo gab. (Das haben Deine Tests ja auch so bestätigt.) Die Ursache war wohl, dass einige Repos umgezogen waren.
In der Praxis habe ich dann diese ungültigen Repos gelöscht (beim Updateversuch wurden die ungültigen ja angezeigt - so wusste ich, was ich löschen muss) und habe dann mit den noch gültigen die Updates gemacht. Lief das ordentlich durch, hatte ich auch alle ungültigen beim Löschen getroffen.
Anschließend bin ich in die Repoverwaltung gegangen und habe erneut nach Community-Repos gesucht und die gelöschten, die nun aber die richtigen Quellangaben hatten, wieder hinzugefügt. Das hat fast immer funktioniert.
In 11.4 ist mir das (glaube ich) noch nicht passiert.Viel Spaß noch!
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Also Leute, vielen Dank für die Unterstützung und guten Tipps.
Gerade der letzte von Wolfgang, den hätte ich gern noch probiert. Aber ich hatte nun doch die Nase so ziemlich voll und habe alles wieder auf den Urzustand zurückgesetzt. Und siehe da - plötzlich hat meine Intel-Karte i915 auch eine ordentliche 3D-Unterstützung. Ist zwar schade für die nvidia-Karte, die ich insofern ziemlich sinnlos mit mir rumschleppe und bezahlt habe - was soll's. Ich kann ordentlich arbeiten - alles funktioniert und openSUSE macht einen richtig schicken Eindruck.
Is natürlich auch schade, dass ich die richtige Lösung nicht gefunden habe und hier eine Art Anleitung hinterlassen kann. Aber ich muss arbeiten und kann nicht tagelang rumprobieren. Wolfgangs Tipp allerdings, den werde ich bestimmt bei openSUSE 12.0 dann noch mal anwenden.Haltet die Ohren steif! Have a lot of fun with openSUSE!
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Hallo Roland und alle anderen hier im Forum,
ich habe zwar noch keine Lösung, aber Erkenntnisse, die ich hier gern für alle Interessierten nennen möchte:
1. Definitiv liegt es an der zweiten Grafikkarte
2. Es muss über eine device-Konfiguration nicht nur schlechthin der Treiber gelinkt sein, sondern auch zielgerichtet mit dem Parameter >BusID "PCI:N:N:N"< die PCI-Adresse angegeben werden
3. Da in Suse 11.4 die "Zerpflückung" der xorg.conf in einzelne Bestandteile im Verzeichnis /etc/X11/xorg.conf.d erfolgt, sollten dort auch die Section-Definitionen in den betreffenden Dateien (hier dann wohl 50-device.conf) erfolgen. Deswegen stört insofern, wenn klassischerweise eine xorg.conf unter /etc/X11 liegt, weil irgendwo beim Start des XServers eingestellt ist, im neuen Unterverzeichnis xorg.conf.d nachzuschauen und diese Einträge sich dann mit einer klassischen xorg.conf unter /etc/X11 wohl irgendwie (vermutlich) behindern.Zu 2. noch:
Derzeit ist der Stand der Dinge so, dass nach dem Eintrag BusID "PCI:1:0:0" zumindest der Versuch unternommen wird, auf das nvidia-Module zuzugreifen. Danach wird KDE gestartet, was ich allerdings noch nicht sehen kann, aber ich kanns am Kling-Klang-Klong hören (und natürlich auch in den Logs sehen). Diese KDE-Anwendungen brechen dann aber sofort ab, weil Sie keine Display-Möglichkeiten haben. Der eigentliche X-Server startet also noch nicht richtig - er erzeugt noch keine Ausgabe auf dem Monitor.
Übrigens: seit ich den Eintrag in der 50-device.conf gemacht habe, wird der Inteltreiber i915 auch nicht mehr als Module geladen, sondern nur noch das dort angegebene nvidia-Module.Nun werde ich weiter nach einer Lösung suchen. Einen interessanten Artikel habe ich unter http://us.download.nvidia.com/…09/README/chapter-15.html gefunden, der mir vielleicht weiterhilft.
Wer noch weitere Hinweise hat - ich bin für jede Hilfe dankbar!
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Moin, Moin,
ein BIOS Update will ich nicht machen, da das Notebook nagelneu ist. Es muss auch so eine lösung geben, denn schließlich ist es keine Seltenheit mehr, dass PCs zwei Grafikkarten haben.
Unter http://www.hackerboard.de/linu…einem-core-i5-nutzen.html habe ich einen Beitrag gefunden, der mir im Prinzip bestätigt, dass das Problem genauso existiert.
Es bleiben für mich also jetzt folgende Dinge zu tun und als offene Probleme bestehen:1. Wie kann man zielgerichtet eine zweite Grafikkarte mit einem X-Server benutzen, wenn mehrere verbaut sind und sich die andere vordrängelt?
2. Wie kann ich das Module i915 eventuell rausschmeißen, obwohl ein Eintrag in der blacklist nichts gebracht hat und zur Laufzeit (auch im runlevel 3) das Module sich nicht entfernen lässt - weder mit rmmod, noch mit modprobe -r -f.
3. alternativ würde es mir (ich will ja mit Linux arbeiten und nicht spielen) genügen, wenn es für den Intel-Chip einen 3D-unterstützenden Grafiktreiber für Linux gäbe.
Wäre zwar schade um die schöne nvidia-GraKa, aber zur Not frisst der Teufel Fliegen ... -
Hallo Roland,
danke für Deine Hilfe. Die von Dir gemachten Vorschläge habe ich auch bereits abgearbeitet.
Ohne Erfolg.Mittlerweile bin ich mir sicher, dass sich das Intel Grafikdevice vordrängelt. In einem anderen Beitrag hatte ich gelesen, dass es in 11.4 nicht einer xorg.conf für nvidia-Treiber bedarf. Aber wenn ich sie lösche, dann wird immer das Intel-Grafikdevice benutzt.
Das betreffende module i915 habe ich geblacklistet, dennoch wird es geladen, Und will ich es mit rmmod i915 löschen, dann verweigert Linux dies, weil das Module angeblich in Benutzung sei.
Ich bin mir nahezu sicher, dass dieses inteldevice der Grund ist.
Leider erlaubt mein BIOS keinerlei Einstellungen dazu. Es zeigt nicht mal zwei Grafikkarten an. Normalerweise könnte man da ein PCI-Device vor dem System verstecken. Aber leider ist im BIOS nichts dergleichen zu finden.Ich mache Morgen weiter.
Bis denne! -
Hallo Roland,
also nouveau wurde wie beschrieben geblacklistet und auch in der sysconfig der Paraemeter der kms nicht laden soll auf yes gesetzt. Ich weiß allerdings nicht, ob diese gängige Vorgehensweise, die für suse 11.3 galt auch genauso für 11.4 gilt.
Und wie mein obiges Listing zeigt, sieht bei mir die Section "Serverlayout" genau so aus.
Und die Xorg.0.log weist mit (EE) wieder nur auf "no device" und eine Zeile weiter auf "no screens found" hin.
Bis dahin gibt es keine Anhaltspunkte/Hinweise auf andere Fehler. -
Danke, Roland!
Bevor ich aber das mache hätte ich gern noch Deine Meinung erfahren zu der Tatsache, dass die Fehlermeldung beim Start des XServers lautet "No screen found", obwohl die Section screen in der xorg.conf existiert und es auch von der Benunnung her nicht falsch ist.
Brauche ich eine spezifische Section screen mit speziellen Werten?