Beiträge von pschulze59

    Um gleich noch eins nach zu setzen:
    Ich weiß jetzt nicht genau, ob und in welcher Form VMware den Austauschordner darreichen soll. Dahinter muss ja ein Dateisystem stehen. Selbst wenn es als lokales Dateisystem an Linux übergeben werden sollte, muss dein Linux das Dateisystem in den Linuxverzeichnisbaum einhängen (mounten).
    Ich löse bei allen VMs das stets über eine SMB-Freigabe (Windows-Freigabe). Ich gehe mal davon aus, dass dein Wirtssystem ein MS-Server ist, also einer, der das SMB als Protokoll ohnehin verwendet.
    Gebe einfach einen Ordner frei (Rechte usw. beachten - oder eben als Einstieg erst mal nicht) und teile deinem Linux in den VM-Einstellungen unter Netzwerk mit, dass du eine Netzwerkbrücke brauchst (bridgemode) Dann starte dein Linux in der VM und richte dein Netzwerk ein - mit einer IP-.Adresse im selben Adressbereich wie der Wirtsrechner.
    Dann starte im Linux eine Konsole, melde dich über su als root an und gebe auf der Kommandozeile ein:
    mkdir /mnt/server
    mount -t cifs -o workgroup=domänenname_oder_arbeitsgruppenname,username=windowsuser,password=passwort_des_users,
    dir_mask=0777,file_mask=0777 //IP-Adresse_des_Wirts/Freigabename /mnt/server


    (Die Zeile mount.....ist eine einzige Zeile, die Umbrüche sind nur hier sichtbar!)
    Damit müsste die Freigabe unter /mnt/server sichtbar sein.
    Achte auf die Leerzeichen nach den -o-Options(die alle ohne Leerzeichen hintereinande stehen), der Quelle und dem Ziel.
    Das ist die grobe Beschreibung.
    Unter man mount.cifs und in diesem und anderen Foren (Stichwort Samba) kannst du mehr erfahren, Rechte, Zeichensätze u.a.m. anpassen.
    Wenn alles funktioniert, baue die Zeile in die /etc/fstab ein. Nutze ein Credential-file, um das Passwort zu verstecken, na und dann noch die hundert anderen Feinheiten ....

    Ich habe unter 11.3 mit VNC-Sitzungen folgendes Problem:
    Ein entfernter host baut über vncviewer eine Sitzung auf einen vncserver, der unter 11.3 läuft, auf.
    Egal unter welchem host-Betriebssystem der vncviewer gestartet wird, der vncserver liefert an den viewer falsche Zeichen. Das Dumme daran: es ist das /-Zeichen, was man ja z. B. zur Pfadangeabe braucht. Es wird stattdessen immer ? geliefert. Wird vorher aber eine Nachbartaste gedrückt, z.B. (, dann werden die nachfolgenden /// richtig angezeigt. Blöd ist nur, dass man danach das ( wieder löschen muss - man wollte es ja nicht, sondern hat es wie eine Art Umschalttaste verwendet.
    Der Umschalter SHIFT-Taste wirkt einfach nicht bei der Taste 7 = /. Man muss immer ein anderes Zeichen mit Umschalttaste SHIFT drücken, darf die Umschalttaste nicht loslassen und muss gleich danach / drücken.
    In anderen Foren habe ich zwar das Problem beschrieben gefunden, aber bisher ohne Lösung.
    Auch die rechte Umschalttaste liefert merkwürdiges verhalten - bezüglich / funktioniert es wie oben beschrieben, aber nicht immer, dafür scheint die Taste zu "hängen", d.h., wenn das Zeichen / einmal kommt, dann wird es gleich endlos weiter geliefert, bis man eine andere Taste drückt. Undf das betrifft leider nicht nur die /-Taste, sondern viele weitere. Die rechte Umschalttaste sollte man deswegen gleich gar nicht verwenden.
    Dieses Problem hatte ich auch schon unter 11.1 oder 11.2 (weiß nicht mehr genau). Aber das o.a. Problem ist mir neu (und wichtiger!)

    Gelöst! - Problem mit IPv6
    Nach Lesen des im Link o.a. Beitrags kam mir die Erinnerung:
    Ein Bug (ich glaube im XDM) führt zur Fehlinterpretation von IPv6 -Adressen in der Datei /etc/hosts
    Das bezieht sich auf die Loopback-Adresse.
    Es genügt als Übergangslösung, die entsprechende IPv6 -Loopbackadresse auszukommentieren.
    Nach dem Neustart des Netzwerkes (rcnetwork restart) konnte die VNC-Sitzung problemlos den Display-Manager starten.

    Ich habe auf einem Server ein 11.3 64-Bit installiert und wollte ihn per Yast für die Remote-Administration freischalten, was Yast wohl auch ordnungsgemäß gemacht hat.
    Denn ich komme von einem entfernten Rechner per VNC auf den Server ("vncwiever xxx.xxx.xxx.xxx:1"), es startet auch eine X-Server-Instanz im VNC-Client, aber es wird kein Windowmanager angezeigt. Bei 11.2 wurde in solchen Fälle der Anmeldebildschirm angezeigt und man konnte außer der Anmeldung sogar noch den Window-Manager auswählen.
    Das Problem gab es schon mal in einer früheren Version. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, wie es gelöst wurde und an welchen Konfigurationsdateien geschraubt werden musste.
    Wer weiß Rat oder kennt einen Link auf eine Anleitung?


    Habe gerade bei Recherchen noch diesen Thread gefunden:
    http://forums.opensuse.org/eng…ursor-then-timeout-4.html
    Offensichtlich gibt es einen offiziellen Bug (siehe Seite 3 der Diskussion). Ich werde das mal weiter beobachten.
    Vielleicht hat doch noch jemand einen Tipp?!

    1. Software-RAID5 ist meiner Meinung nach nicht gut, da für die Paritätsberechnungen CPU-Last und Zeit benötigt wird.
    2. Kleine und Riesendateien gemeinsam auf diesem RAID zu speichern macht die Frage nach stripe und chunk-Größe unlösbar.
    => also zwei RAIDs - eins für die Multimediadateien und eins für den Bürokram
    3. ein RAID 10 als Soiftware-RAID ist da glaube ich besser geeignet und billiger
    4. philosophisch betrachtet wirst Du das Risiko kaum eingehen wollen nach zwei, drei Jahren, das RAID durch Hinzunehmen neuer (größerer) Platten zu den alten, verbrauchten, kleineren Platten zu erweitern.


    Deswegen zu den RAID10 statt 4 Platten 5 kaufen und die eine auf Reserve legen - kann man später garantiert auch woanders verbauen. Und nach zwei Jahren die nächsten 5 (größeren, neueren, schnelleren Platten kaufen und das komplette alte RAID rauslösen.


    So würde ich vorgehen, aber Du kannst ja machen, was Du willst ...

    Habe folgendes Problem auf zwei unterschiedlichen PCs mit OpenSUSE11.2 (die anderen sind 10.3):
    Auf diesen Systemen ist jeweils ein Netzwerkdrucker (Brother HL5240L), der über Samba erreichbar ist, eingebunden. Physikalisch steht der Drucker auch an einem Linux-PC per USB und funktioniert dort und an allen anderen PCs mit 10.3 und Windows tadellos, lokal wie auch im Netz. Es betrifft also nur die 11.2er-PCs.
    Wochenlang funktionierte das Drucken aus allen möglichen Anwendungen. Seit cirka 2 Tagen (also Anfang August), können die User nicht mehr drucken. Das ganze Drucksystem hängt. Ein "rccups restart" hilft nicht. Es erfolgte kein Update, da die User keine root-Passwort kennen.
    Die Erscheinung ist so, dass man z.B. in KMail eine Mail ausdrucken willl und über eine der drei möglichen Funktionen nun den Druck-Dialog aufruft. In diesem Moment hängt sich (aus Usersicht) das System auf - nichts geht mehr. Tatsache ist, dass das System schon noch funktioniert - wenn man mit STRG-ALT-ESC die hängende Anwendung killt, kann man ganz normal weiter arbeiten, aber eben nie mehr drucken. Jede Anwendung ist betroffen - auch wenn die aktuelle Sitzung beendet wird und man neu startet, oder auch, wenn man einen anderen Windowmanager nutzt. Wie gesagt rccups restart hilft auch nicht. Auch auf andere Drucker im Netz kann man nicht drucken, da der Auswahldialog gar nicht erst erscheint - wahrscheinlich würde es ohnehin nicht gehen. Man muss den PC de facto neu starten.
    Habe zuerst KMail in Verdacht gehabt, aber alle Anwendungen - z.B. KWrite - bringen den Hänger. Eine Ausnahme gibt es: OpenOffice - da kann man so lange Drucken, bis man doch irgendwann aus einer KDE-Anwendung es heraus probiert. Dann geht auch aus OpenOffice nicht mehr zu drucken. Übrigens läuft auf den betroffenen PCs KDE 4.sonstwas (Original von der Installations-DVD ungeupdatet).
    Ich konnte trotz verschiedener Deinstallations- und Reinstallationsversuche letztlich nur durch eine komplette Neuinstallation (des gleichen Systems 11.2) alles wieder gangbar machen. Mehrere Rechnerneustarts und Neuanmeldungen haben gezeigt, dass das Drucken wieder einwandfrei funktioniert! Doch wie lange? Das Neuinstallieren benötigte übrigens inklusive aller defizilen Einstellungen weniger Zeit als die Rumfummelei zur Fehlerfindung.
    Hat schon mal jemand von Euch solch Problem gehabt?
    Und - Was ist die Ursache??? Und - Kommt es wieder???

    Wow, es gibt sie tatsächlich - die Linux-ANWENDER, die die mit Linux arbeiten und Geld verdienen. Ich freue mich, Dich kennen zu lernen. Ich bin auch seit 5.nochwas, ich glaube 5.7, dabei.
    Aber zu Deinem Problem, da wirst Du Dich wohl mit den Entwicklern direkt in Verbindung setzen müssen, um die features noch integrieren zu lassen. Die sind (meistens) dankbar für Hinweise. Und dann kann es dauern. Oder Du nimmst wieder ein altes System mit KDE 3.5 - Ich glaube bei 11.2 konnte man noch auswählen, ob KDE 4 oder 3.5

    Wenn es zwei Kategorien von Updates gäbe, dann könnte man wirklich auf eine Art verzichten, aber leider heißen alle nur "Update".
    Also ich meine damit
    a) Sicherheitsupdates
    b) Programm-/feature-updates
    So würde ich immer "Sicherheitsupdates" machen, aber Programmupdates nur auf als stable gekennzeichnete Versionen machen.
    Leider wird aber eben darin nicht unterschieden und so ist der sicherheitsbewusste User genauso verflucht, Updates zu machen, wie der neugierige freak, der immer die neueste Version eines Programms haben will.

    Ich setze seit vielen Jahren Raid1 auf verschiednen Servern auf, aber der Erfolg und die Zweckmäßigkeit (siehe robbie) kann man da schon manchmal in Frage stellen.
    Also meine Erfahrungen sind:
    1. Es hängt vom RAID-System (SCSI oder SATA oder PATA) ab, ob das überhaupt funktioniert
    2. Es hängt vom RAID-Controller ab, ob die Platten als "EINE" erkannt werden oder (wie bei SATA-Controllern fast immer) als einzelne Platten, die über ein Mapper-device zusammengefasst werden. Dabei kann es zwar noch passieren, dass alles gut geht und OpenSUSE alles richtig erkennt, anspricht und verwaltet, oft geht's aber auch schief.
    3. Wird der Raid-Controller nicht unterstützt - wichtig dabei auch mal mit den BIOS-Einstelungen zu experimentieren - es gibt da verschiedene Modi bei Pseudo-RAIDs, die eigentlich nichts weiter sind als Software-RAIDs, meist bei SATA-RAIDs, deren Controller auf dem Board verschweißt sind - ja dann, Leute, habe ich gleich ein Software-Raid installiert. Also unsere geliebte Susi verwaltet die Platten im RAID. Und das hat IMMER funktioniert!
    In diesem Fall gelingt auch mit den entsprechenden Tools auf der Rettungskonsole ein Reanimieren nach Austausch defekter Platten - da müsste ich mich allerdings auch mal wieder erst einarbeiten, habe ich das letzte mal vor zwei Jahren gebraucht.


    Noch was: Falls Ihr Software-RAIDs anlegt, habe ich das stets so gemacht, dass die Boot-Partition eine einzelne Partition der einen Platte war und analog dazu die SWAP-Partition gleich groß auf der anderen Platte angelegt wurde. Erst die anderen Partitionen, also / und /home oder /var oder /usr oder was auch immer, waren dann im Software-RAID verbunden und gespiegelt auf beiden Platten.


    Aber noch mal zum Ursprung: Richtig gut funktioniert ein RAID dann, wenn ein Extra-Controller sich vor dem BIOS einklinkt, das BIOS dann schon glaubt nur eine Platte zu sehen, damit auch die Betriebssysteme (egal welche) glauben nur eine Platte vor sich zu haben. Solche Controller sind aber meist teuerer und haben ein eigenes BIOS. Die Entry-Level-Server von FSC mit SATA-Platten gehören leider nicht dazu.


    Peter