Seit einigen Wochen betreibe ich mein OpenSuSe Tumbleweed unterbewusst unter KDE mit Wayland.
Ich war überrascht, dass fast alles lief. X hatte ich schon fast vergessen.
Nun bin ich kein Kernel-Bastler, der sich mit den ca. 200 - 300 Programmierern von Los Angeles bis Tokio in englischer Sprache mit Hilfe "qualifizierter Fehlerberichte" austauscht, bis die Leitung qualmt.
Ich beurteile mein Wayland aus der Praxis. Alle LINUX-Anwendungen laufen mittlerweile genau so wie früher unter X11 bzw. Xorg. Vor einigen Monaten gab es immer noch Probleme mit Wayland. So gab es Systemstillstände unter KDE, so dass ich mit CTRL-ALT-RÜCKtaste die Wayland-Sitzung abschiessen musste. Dann habe ich mit KDE unter X weitergearbeitet.
Aber heute keine Probleme mit LINUX-Anwendungen unter Wayland mehr.
Aber: mit Virtualbox gibt es Probleme. Virtuelle Maschinen im Vollbildmodus frieren plötzlich ein und müssen mit killall abgeschossen werden. Aber im maximierten Fenster laufen die virtuellen Maschinen so gut wie unter X.
Probleme gibt es bei älteren WINE-Programmen, die im Vollbildmodus laufen. Da ist denn der Bildschirm schwarz und die Wine-Anwendung läuft in der oberen linken Ecke, was bei X nicht der Fall war. Dagegen laufen neuere Wine-Programme sogar schneller als unter X.
Hoffentlich werden die letzten Probleme auch noch gelöst, bevor unsere Sonne zum roten Riesen wird...............
Schöne Grüsse aus dem Ruhrgebiet !