Cockpit kann auf jeden Fall (noch) nicht, was YAST momentan unter der Haube hat. Partitionen ließen sich mit dem YAST-Partitionierer nicht nur übersichtlich Schritt für Schritt erstellen, sondern man konnte dort auch FSTAB-Optionen ändern, so dass auf Wunsch statt Geräte-ID by-UUID, by-Label oder by-Path eingestellt werden konnte. Wenn YAST weg ist, kann man das nur noch durch Editieren von /etc/fstab machen, was für Anfänger immer noch riskant ist.
Ich habe den Eindruck, dass man YAST so schnell wie möglich in die Tonne treten möchte, um mit vergleichbaren Distributionen besser zu konkurrieren. Man kann bei der Installation auch nicht festlegen, ob die Festplattenkonfiguration GPT oder DOS sein soll, weil durch das Installationsprogramm etwas installiert wird, was man wohl schlucken muß. Andere Sachen sehen dagegen etwas besser aus, so daß man der Programmierelite doch empfehlen sollte, sich YAST noch mal genau anzusehen, um COCKPIT zu verbessern und zu erweitern.
Ich habe OSS-Leap 16 in einer virtuellen Maschine installiert, und habe es zwei bis drei mal installieren müssen, bis es zur Zufriedenheit lief.